Lieber nicht gegen Russland
Die bosnische Fußball-Nationalmannschaft läuft nun doch nicht in Russland auf. Offenbar wurde der Druck der Öffentlichkeit zu hoch. Der ukrainische Verband fordert den Ausschluss Irans von der WM in Qatar.
Die bosnische Fußball-Nationalmannschaft läuft nun doch nicht in Russland auf. Offenbar wurde der Druck der Öffentlichkeit zu hoch. Der ukrainische Verband fordert den Ausschluss Irans von der WM in Qatar.
Allen Sanktionen zum Trotz plant Russland eine Testpartie. Wieso macht ausgerechnet Bosniens Fußballverband gemeinsame Sache mit dem Kreml? Die Antwort findet sich im Familienkreis des mächtigsten Politikers der bosnischen Serben.
Warum Qatar dem Fußballverband Rheinland Fußballplätze finanziert. Und: Wie das Geld vom Emir an die Ahr kam, die Familie Zwanziger ging und eine alte Freundschaft zerbrach.
Die US-Fußballspielerinnen sind am Ziel: Der amerikanische Verband garantiert der Frauen-Nationalmannschaft die gleiche Bezahlung wie den Männern – inklusive Boni. Damit endet ein jahrelanger Rechtsstreit.
Der Präsident des ukrainischen Fußballverbands meldet sich mit eindrücklichen Bildern aus einem von Bomben zerstörten Stadion auf dem UEFA-Kongress in Wien.
Obwohl die UEFA russische Mannschaften wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine von ihren Turnieren ausgeschlossen hat, wollte der Russische Fußballverband weiter an Europameisterschaften teilnehmen. Eine Provokation.
Der Fußballverband RFS hat drei Varianten entwickelt: Ein europäisches, ein asiatisches und ein internes Szenario für die Dauer der Sanktionen.
Die großen Fußballverbände schließen Russland aus. Doch haben sie überhaupt das Recht, Teams und Spieler für das völkerrechtswidrige Handeln des Staates und seiner politischen Führung zu bestrafen?
Der Russische Fußballverband (RFS) hat mit Unverständnis und heftiger Kritik auf die Entscheidung von FIFA und UEFA reagiert, seine Mannschaften wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine von allen Wettbewerben zu suspendieren.
Russland wird von der Fußball-WM in Qatar und vielen weiteren Wettbewerben ausgeschlossen, der Taekwondo-Weltverband entzieht Wladimir Putin den schwarzen Ehrengürtel: Das stößt auf heftige Kritik und viel Unverständnis.
Europäische Fußballverbände vereinen sich zum Boykott gegen Russland. Doch der FIFA-Chef lavierte lange weiter bis zu einer Suspendierung: Denn Gianni Infantino sorgt sich um große Geldgeber.
Am Sonntag erklärte der englische Fußballverband, dass England zunächst keine Fußballspiele mehr gegen Russland bestreiten wird. Damit reiht sich England in den Boykott ein, der zuvor bereits von Polen, Schweden und Tschechien angekündigt wurde.
Der UAF richtet einen dringenden Appell an den Internationalen Fußballverband (FIFA) und an die Europäische Fußball-Union (UEFA)
Einem Gießener Pizzabäcker hatten Anwälte der UEFA geschrieben, der Name „Champignons League“-Pizza verletze das Markenrecht des Fußballverbands. Der Verband sieht darin nun kein Problem mehr.
Einst diente er Gerhard Schröder. Nun will Bernd Neuendorf neuer DFB-Präsident werden. Er tritt gegen Profifunktionär Peter Peters an und gilt als Favorit. Wer ist dieser Mann? Und wofür steht er?
Vorübergehend wurden zwei norwegische Journalisten in Qatar festgenommen. Nun kritisieren nordische Fußballverbände die Versprechungen der FIFA zur Weltmeisterschaft in einem Brief.
Erstmals seit drei Jahrzehnten sucht der europäische Fußballverband nach einem neuen Vermarktungspartner. Es geht um viele Milliarden Euro. Die UEFA verteidigt sich gegen Kritik.
David Friedmann war US-Botschafter in Israel während der Präsidentschaft von Donald Trump. Nun wurde das „Friedman-Zentrum“ eröffnet, teilgenommen hat der auch der FIFA-Präsident. Ein Affront für Palästina.
Im brasilianischen Fußball-Verband CBF folgt ein krimineller Präsident auf den nächsten. Nun muss der amtierende Vorsitzende wegen Missbrauchsvorwürfen gehen.
Rogerio Caboclo, Verbandschef des brasilianische Fußballverbands, ist wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung gegen eine Angestellte für 21 Monate gesperrt. Zuvor hatte es Korruptionsvorwürfe gegen drei Präsidenten gegeben.
Die elf Premier-League-Profis aus Südamerika dürfen am Wochenende nun doch spielen. Zuvor hatten Brasilien und weitere lateinamerikanische Fußballverbände die Spieler nicht freigegeben.
Zum zweiten Mal nach 1968 gewinnt Italien die Fußball-EM. Das wird gefeiert – mit einer Fahrt im offenen Bus durch Rom. Der Chef der Polizei in der Hauptstadt kritisiert das Verhalten deutlich.
Bundesinnenminister Horst Seehofer kritisiert den europäischen Fußballverband Uefa wegen der anstehenden EM-Spiele in London.
Nie zuvor ist es Schiedsrichtern gelungen, die EM-Partien so einheitlich und fehlerfrei zu leiten. Auch die Assistenten vor den Bildschirmen zeigen starke Leistungen – und dienen als Vorbilder.
Nach dem Verbot des europäischen Fußballverbands UEFA, die Münchner Arena beim EM-Spiel zwischen Deutschland und Ungarn in Regenbogenfarben auszuleuchten, strahlt das Waldstadion am Mittwochabend bunt angeleuchtet.
Die EM, bei der die UEFA mindestens fragwürdige Entscheidungen trifft, zeigt, welche Allianzen ihr Präsident schmiedet, um im Spiel zu bleiben. Aleksander Čeferin ist ein wehrhafter Geschäftsmann.
Marcelo Martins kritisiert den Fußballverband Conmebol, weil er die Copa América trotz Corona nach Brasilien verlegte. Für die Majestätsbeleidigung muss der bolivianische Stürmer einmal aussetzen.
Die erfolglosen Löwen: 55 Jahre sind seit dem ersten und einzigen Weltmeisterschaftstitel der Engländer vergangen. Nun soll deren berühmtes Emblem durch ein seltsam zahmes Gegenbild ersetzt werden.
Amtsmissbrauch, Veruntreuung, Annahme von Geschenken: Fußballfunktionär Ahmad Ahmad ist in Rekordzeit von der Ethikkommission gesperrt worden. Da scheint selbst die Fifa beeindruckt.
Im Februar richtet Qatar die Klub-WM aus. Auch die Münchner sind dabei. Karl-Heinz Rummenigge bedankt sich. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International kritisiert derweil die Lage der Arbeiter in Qatar.
Der Vorwurf der Steuerhinterziehung stürzt den DFB in eine Krise. Noch ist der finanzielle und strafrechtliche Schaden nicht abzusehen. Der Verband braucht dringend neue und unabhängige Köpfe auf entscheidenden Posten.
Über Jahrzehnte hat sich kaum jemand für das Innenleben des DFB interessiert. Diese Zeiten sind zu Recht vorbei. Nun muss Präsident Fritz Keller Stärke zeigen. Und wie ein Weinbauer schnell schneiden, wo Fäulnis gewachsen ist.
Im aktuellen Fall gilt, wie immer, die Unschuldsvermutung. Beim DFB gilt aber auch, was die öffentliche Meinung angeht, die Vergangenheit. Durchsuchungen und Vorwürfe passen ins desaströse und unseriöse Bild, das der DFB seit Jahren abgibt.
Bei Aufräumarbeiten stellt Ägyptens Fußballverband fest, dass wertvolle Trophäen fehlen – und das offenbar seit Jahren. In Verdacht gerät ein „Angriff von Hardcore-Fans“ 2013.
Der Piratensender BeOutQ hat die Inhalte des qatarischen Rechteinhabers BeIN Sports gekapert. Davon ist auch die Bundesliga betroffen. Nun nimmt ein Report der Welthandelsorganisation Saudi-Arabien in die Pflicht.
Die Proteste mutiger haitianischer Frauen haben offenbar Erfolg: Die FIfa suspendiert den Präsidenten des nationalen Fußballverbands nach Missbrauchsvorwürfen. Der internationale Fußballverband nennt allerdings keine Details.