„Es geht ums Überleben“
Adler Mannheims Gesellschafter Daniel Hopp will mit den Spielern in einem offenen Dialog um Gehaltsverzicht werben. Sonst würde die Eishockey-Liga die Corona-Krise nicht überstehen.
Adler Mannheims Gesellschafter Daniel Hopp will mit den Spielern in einem offenen Dialog um Gehaltsverzicht werben. Sonst würde die Eishockey-Liga die Corona-Krise nicht überstehen.
Leon Draisaitl spielt seit 2014 bei den Edmonton Oilers. Sein Start war schwierig. Kritiker stuften ihn zunächst als überschätzt und sein Gehalt als maßlos überzogen ein. Nun hat der Eishockey-Star sein Soll übererfüllt.
Alle Spieler der Deutschen Eishockey Liga sollen vorerst auf 25 Prozent ihres Gehalts verzichten. Die Aufregung ist groß. Es fallen Begriffe wie „Erpressung“ oder „Nötigung“. Nun spitzt sich der Streit immer mehr zu.
Leon Draisaitl nun auch offiziell der beste Scorer in der stärksten Eishockey-Liga der Welt. Das ist eine Konsequenz aus den jetzt veröffentlichten Corona-Plänen der NHL. Der 24-Jährige schreibt damit deutsche Sport-Geschichte.
Die Spieler-Gehälter machen in der Handball-Bundesliga etwa zwei Drittel der Kosten für die Vereine aus. Liga-Chef Bohmann fordert Zugeständnisse und empfiehlt den Teams Transparenz: „Öffnet eure Bücher.“
Freiwilligkeit auf Art des Eishockeys: Nur wenn ihre Profis auf Lohn verzichten, bekommen die Vereine eine Lizenz erteilt. Von „Erpressung“ und „Nötigung“ ist die Rede.
„Unter Zeitdruck zu etwas gedrängt“: Die Deutsche Eishockey-Liga macht einen Gehaltsverzicht zur Voraussetzung für die Erteilung der Lizenz. Der Widerstand der Spieler wächst.
Die DEL will aus Amerika das sogenannte „Escrow“-System importieren, welches es möglich macht, Spielergehälter teilweise einzufrieren. Dieses Vorgehen hat einen bestimmten Grund – und gefällt längst nicht allen.
Die einzige Profiliga im Frauen-Eishockey expandiert nach Kanada. Doch es fehlen Geld, Sponsoren, Fans, große Hallen. Und vor allem fehlen die besten Spielerinnen. Sie boykottieren.
Um wieder ins Spiel kommen zu dürfen, plant die Basketball-Bundesliga mit ihrem Hygienekonzept den Fußball zu überholen. Das Modell eines Quarantäne-Turniers soll Handball, Eishockey und Volleyball als Vorbild dienen. Kritik kommt von den Spielern.
Vor fünfzig Jahren erzielte Robert Orr beim Stanley-Cup-Triumph der Bruins das bekannteste Tor der Eishockey-Geschichte. Der Treffer verdankt seine Berühmtheit einem Foto, das den Moment des Jubels für die Ewigkeit festhielt.
An diesem Freitag hätte für die deutsche Nationalmannschaft die Eishockey-WM begonnen. Stattdessen versuchen Verband und Klubs, sich auf eine ungewisse Zukunft einzustellen. Wie kann das gehen?
Der amerikanische Präsident will wieder volle Stadien und weigert sich, beim Thema Sport eine „neue Normalität“ zu akzeptieren. Sein Gesundheitsberater sieht das aber ganz anders.
Die Sportminister fordern Lockerungen für den organisierten Sport. Die Fachverbände haben sich derweil vorbereitet. Für nahezu jede Sportart gibt es auf Corona angepasste Konzepte – teils auch kurios anmutende. Ein Überblick.
Am 10. März brach die Deutsche Eishockey Liga ihre Saison wegen der Corona-Krise ab. Nun soll ein Konzept erarbeitet werden, das den „schrittweisen Wiedereinstieg in den Trainings- und Spielbetrieb“ ermöglichen soll.
Müssen die Berliner Eisbären wegen der Corona-Pandemie auch noch im Herbst wochenlang vor leeren Rängen spielen? Das würde die Liga hart treffen. Aus einem einfachen Grund.
Die Basketball-Bundesliga steht vor der Entscheidung zwischen Spielen in Quarantäne und Abbruch der Saison. Ist das eine Chance für den Sport oder eine riskante Partie?
Nach der Absage der Eishockey-WM bleibt die Weltrangliste unverändert. Deshalb stehen Deutschlands Gruppengegner für Olympia 2022 bereits fest.
Der Sport leidet unter der Corona-Krise. Die Probleme sind immens. In der Debatte, wann es wieder losgehen kann, dominiert der Fußball. Aber was ist eigentlich mit Handball, Basketball und Eishockey. Die Lage ist ernst – und unterschiedlich.
Eishockey-Nationalspieler Tom Kühnhackl spielt in der amerikanischen Profiliga NHL. In einem Interview äußert er sich nun zur derzeitigen Lage in der Metropole New York.
Florence Schelling war eine der besten Torhüterinnen der Welt. Jetzt ist sie Sportchefin beim SC Bern – dem FC Bayern des Schweizer Eishockeys. Es ist der nächste Schritt in einer „unglaublichen Karriere“, für die sich plötzlich die ganze Welt interessiert.
Die Vereinigten Staaten sind fest im Griff der Corona-Pandemie. Auch sämtliche Sportligen des Landes ruhen, sehr zum Ärger des Präsidenten. Donald Trump fordert deshalb den Livesport zurück – mit einer kuriosen Begründung.
Wie viel Sport darf sein in der Corona-Krise? Die Deutsche Fußball-Liga bringt die Bundesliga-Klubs nach F.A.Z.-Informationen auf Linie. Andere Ligen müssen angesichts weiterer drohender Monate ohne Zuschauer ein „Desaster“ fürchten.
Fast überall auf der Welt ruht der Sport. In Belarus aber wird trotz der Corona-Krise immer noch gespielt. Warum nur? Der Sportminister äußert sich zur Kritik an der Entscheidung und nennt Gründe.
Löwen-Gesellschafter Stefan Krämer spricht im Interview über den Frankfurter Eishockeyklub als hessisches Kulturgut, Pläne in schwierigen Zeiten und das Dauerbrennerthema Multifunktionsarena.
Colby Cave, Teamkollege des Deutschen Leon Draisaitl bei den Edmonton Oilers in der NHL, ist an den Folgen einer Hirnblutung gestorben. Die Eishockey-Welt reagiert bestürzt.
Große Trauer in der NHL: Colby Cave, Teamkollege des deutschen Stars Leon Draisaitl bei den Edmonton Oilers, ist im Alter von nur 25 Jahren nach einer Notoperation an den Folgen einer Gehirnblutung gestorben.
Adam Mitchell verlängert in Frankfurt. Die Löwen können auch weiterhin auf die Dienste ihres Kapitäns zählen, der für die kommende Saison ein klares Ziel ausgibt. Ein Gerücht aber dementieren die Eishockey-Verantwortlichen entschieden.
Jahrelang gehörte der Deutsche Olaf Kölzig zu den besten Eishockey-Torhütern der Welt. Doch noch immer kommt der mittlerweile 50-jährige „Olie The Goalie“ nicht von der NHL los. Warum?
Dennis Seidenberg lebt mit seiner Familie nur wenige Kilometer von New York entfernt. Die Situation an der amerikanischen Ostküste beschreibt der frühere Eishockey-Profi mit teils drastischen Worten.
Für die Frankfurter ist es der erste Transfer in unsicheren Zeiten: Alexej Dmitriev wechselt aus der ersten in die zweite deutsche Eishockey-Liga. Doch ein Aufstieg in die DEL noch in diesem Jahr ist für die Löwen weiter ein Thema.
Das Krefelder Eishockey schien aus dem Gröbsten raus – doch die Corona-Krise trifft den Klub besonders hart. Potentielle Sponsoren der Pinguine haben nun eigene Sorgen.
Acht Weltmeisterschaften, drei Olympische Spiele, fast 700 Spiele in der NHL: Marcel Goc war eine herausragende Figur im deutschen Eishockey. Mit Mannheim wollte er noch einmal Meister werden. Doch plötzlich ist Schluss.
Auch die Eishockey-WM im Mai in der Schweiz fällt aufgrund der Coronavirus-Pandemie aus. „Dies ist eine harte Realität, aber eine, die wir akzeptieren müssen“, erklärt Verbandspräsident Fasel.
Der Rat lautet, den Kontakt mit Enkeln zu vermeiden und besonders vorsichtig zu sein. Wie gehen ältere Prominente aus dem Sport damit um? Klar ist: Die Corona-Krise hat den Alltag vieler teilweise drastisch verändert.
Das plötzliche Saison-Aus wegen der Corona-Krise trifft die Eishockeyprofis in Deutschland hart. Vor allem jene, die bald ohne Vertrag dastehen. Dann bleibt nur eine Möglichkeit. Die aber freut längst nicht jeden – im Gegenteil.