Die Mannschaft, die nichts richtig machen konnte
Das Aus der iranischen Nationalelf wird in der Heimat bejubelt. In Doha greift das Regime durch. Abermals zeigt sich, wie die Sportler zum Spielball der politischen Auseinandersetzung geworden sind.
Das Aus der iranischen Nationalelf wird in der Heimat bejubelt. In Doha greift das Regime durch. Abermals zeigt sich, wie die Sportler zum Spielball der politischen Auseinandersetzung geworden sind.
„Wir sterben für Fußball“: Beim großen Fantreff in Doha wird das Team der „grünen Falken“ auch von Ägyptern, Libanesen, Jordaniern und Palästinensern gefeiert. Aus Nachbarn werden Freunde.
Am Rande des Spiels in Doha kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen Befürwortern der Proteste und Unterstützern der Regierung in Teheran. In der iranischen Hauptstadt sind die Menschen enttäuscht über die 0:1-Niederlage ihres Teams.
Aufatmen in den USA: Nach dem Einzug in das WM-Achtelfinale sendet Joe Biden Glückwünsche an das Team und Christian Pulisic meldet sich nach seinem Zusammenprall wieder einsatzbereit.
Bei der WM wird man als Reporter ständig angesprochen. Es gibt mehrere Methoden, um das abzuwenden. Und wenn die nicht helfen, kann man sich ja immer noch bei Gianni Infantino ausheulen.
In Berlin beginnt die Sicherheitskonferenz, im Prozess um die Polizistenmorde bei Kusel fällt das Urteil, das Kabinett berät über die Zuwanderung von Fachkräften und Karl-Theodor zu Guttenberg sucht die Öffentlichkeit.
Zwischen Deutschland und Qatar knirscht es. Der Gasdeal ist eher ein Zeichen der Entspannung als eines der Harmonie – denn die Bundesinnenministerin hat in dem Land einen diplomatischen Flurschaden hinterlassen.
16 Monate nach seinem Zusammenbruch bei der EM und dem Kampf um sein Leben ist Christian Eriksen wieder der Schlüsselspieler bei Dänemark – und muss nun den überraschend frühen WM-K.o. abwenden.
Im Frühjahr erntete die Bundesregierung viel Häme für ihr plötzliches Interesse an Qatar. Jetzt schließt das Emirat einen ersten Flüssiggasvertrag für Brunsbüttel. Und dabei bleibt es nicht.
In der WM-Partie Portugal gegen Uruguay lief ein Zuschauer mit politischen Botschaften aufs Spielfeld, er trug unter anderem die Regenbogenfahne. Die qatarischen Behörden hatten ihn daraufhin festgenommen.
Mit einem Interview in der BBC über die angeblich unsaubere Spielweise der Iraner zieht Jürgen Klinsmann den Ärger des iranischen Trainers auf sich. Nun rechtfertigt der Weltmeister von 1990 seine Aussagen.
Belgien wird seiner Rolle des WM-Mitfavoriten weiter nicht gerecht. Die alternden Stars finden bislang als Team nicht zusammen und müssen nach dem 0:2 gegen Marokko ums Achtelfinale bangen.
Im britischen TV behauptet Klinsmann, eine unsaubere Spielweise sei Teil der iranischen Fußballkultur. Der Ärger über die Äußerungen ist groß. Irans Trainer Carlos Queiroz und der iranische Verband fordern nun Konsequenzen.
Der DFB gibt vor dem Duell mit Spanien keine gute Figur ab und verstößt gegen eine FIFA-Regel. Der Antwort auf die Frage, ob sein Team noch zu den WM-Topfavoriten gehört, weicht der Bundestrainer aus.
Die Qatarer sind stolz auf ihre Fußball-Weltmeisterschaft – warum nur will der Westen das nicht verstehen? Eine Spurensuche.
Der Fußball-Weltstar sorgt auch bei seiner fünften Weltmeisterschaft für Staunen: Cristiano Ronaldo führt Portugal im ersten Gruppenspiel gegen Ghana zum Erfolg und erzielt dabei ein ganz besonderes Tor.
Als erster Spieler trifft Cristiano Ronaldo bei fünf Weltmeisterschaften – mit einem umstrittenem Strafstoß. Doch trotz Ronaldos Tor müssen die Portugiesen gegen Ghana bis zum Schlusspfiff bangen.
Diese Fußball-Weltmeisterschaft in Qatar ist ein großes Illusionstheater: Auch die Angabe der Zuschauerzahlen erinnert an das Märchen aus Tausendundeiner Nacht.
Die deutsche Innenministerin Nancy Faeser trägt in Qatar beim deutschen WM-Auftaktspiel auf der Tribüne die von der FIFA auf dem Rasen verbotene Kapitänsbinde. Vor den Augen der Welt.
Bei einem Besuch in Doha bemängelt die Innenministerin, dass einem deutschen Fan in Qatar Regenbogenzeichen abgenommen wurden. In der Affäre um die „One Love“-Binde erhält der DFB eine Antwort der FIFA.
Nach dem Triumph über Argentinien feiern nicht nur die saudischen Anhänger die „grünen Falken“. Sogar der qatarische Emir zeigt sich mit der saudischen Fahne – selbst ein Kriegsgegner gratuliert.
2014 gegen Neymar, 2018 gegen Weltmeister Deutschland, 2022 gegen Lewandowski: Regelmäßig kommt Mexikos Torwart Guillermo Ochoa bei der Weltmeisterschaft groß raus.
Robert Lewandowski greift an diesem Dienstag mit Polen ins WM-Turnier ein. Mit Kritik an seinem Team spart der erfolgsverwöhnte Stürmer nicht – und wartet doch selbst noch auf sein erstes WM-Tor.
Seit dem Brasilianer Ronaldo 1998 stand kein Spieler mehr so unter Druck bei einer WM-Endrunde wie der Argentinier Lionel Messi. Ohne den Titel bleibt er der Unvollendete.
Besiegelt die Bundesregierung das Ende der Mali-Mission? Kamala Harris' Philippinen-Reise könnte Peking provozieren. Und: Ist der Höhepunkt der Inflation überschritten? Der F.A.Z.-Newsletter.
Neue Museen, bekannte Künstler: Das Land am Golf gibt alles, um sich als Ort der Kultur zu präsentieren. Abseits der großen Häuser richten Künstler den Blick auf die Wirklichkeit hinter dem Glanz.
Erdogan, al-Sisi, Bin Salman – eigentlich würden viele muslimische Machthaber das kleine und eigensinnige Emirat gern in die Schranken weisen. Zur WM aber sehen sie über das Trennende hinweg.
Die Niederlande tut sich gegen Senegal lange schwer. Gakpo und Klaassen treffen spät zum 2:0-Erfolg.
Das Turnier in Qatar nimmt langsam Fahrt auf: Die Niederlande und Senegal liefern sich ein Duell auf Augenhöhe. Dank später Tore setzt sich Oranje durch, den Verlierern bleibt eine tröstende Erkenntnis.
Erdogan, al-Sisi, bin Salman – eigentlich würden viele muslimische Machthaber das kleine und eigensinnige Emirat gern in die Schranken weisen. Zur WM aber sehen sie über das Trennende hinweg.
Joe Biden sorgt mit einem Anruf bei der Fußball-Nationalmannschaft seines Landes für Erheiterung. An Trainer Gregg Berhalter hat der US-Präsident einen besonderen Wunsch.
Mehr Campo, weniger Watutinki: Für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat abseits des Stadttrubels an einem exklusiven Ort der Ernst des WM-Lebens in Qatar begonnen.
Größenwahnsinnige Auftritte wie die des Fußballpräsidenten Gianni Infantino sind kein Zufall. Es wird so weitergehen. Wer sollte die Megalomanie der FIFA stoppen?
Bei der Fußball-WM wird es spannend. Der Zustand der Bundeswehr verschlechtert sich. Und in dieser Woche muss ein Kompromiss zum Bürgergeld gefunden werden.
Er spielte Fußball auf Sand, vom Emir bekam er einen Mercedes, und beim Gedanken an seinen Vater kommen ihm die Tränen: Badr Bilal ist der lebende Beweis dafür, dass Qatar eine Fußball-Geschichte hat.
Stürmerstar Karim Benzema wird die Fußball-WM in Qatar verletzt verpassen. Die Franzosen schwächt das, ihr Team bleibt aber stark. Trainer Didier Deschamps hat nun viele interessante Alternativen.