„Ein Uni-Klinikum muss Gewinne erwirtschaften“
FRAGE: Sie sind seit elf Jahren für den Rhön-Konzern tätig, der 95 Prozent am Uni-Klinikum Gießen und Marburg hält. Haben Sie, gemessen an der Kritik, die Sie ...
FRAGE: Sie sind seit elf Jahren für den Rhön-Konzern tätig, der 95 Prozent am Uni-Klinikum Gießen und Marburg hält. Haben Sie, gemessen an der Kritik, die Sie ...
Der Stellenabbau am Uni-Klinikum Gießen und Marburg wird seit Monaten diskutiert und von vielen abgelehnt. Der hessische Ministerpräsident hält ihn unter bestimmten Voraussetzungen aber für vertretbar.
Hessens Wissenschaftsministerin will „mit allen Beteiligten“ über das Uni-Klinikum Gießen und Marburg reden - der Haupteigentümer wartet aber auf eine Einladung. Derweil kursieren neue Spekulationen über die Zukunft des Uni-Klinikums.
Die Ankündigung des Stellenabbaus am Uni-Klinikum Gießen und Marburg ist ein Foulspiel, weil sie während der Mediation erfolgt ist. Zudem stellt sich die Frage, ob das Unternehmen den Ministerpräsidenten düpiert hat.
Das privatisierte Uniklinikum Gießen-Marburg (UKGM) will möglicherweise doch Arbeitsplätze abbauen. Es könnten 236 Stellen wegfallen.
Fehlschlag oder Erfolgsgeschichte? Die Debatte um die privatisierte Uniklinik Gießen-Marburg ist wieder voll entbrannt. Die mögliche Übernahme durch Fresenius bietet Anlass für genug Spekulationen.
Ministerin Eva Kühne-Hörmann sieht in der geplanten Übernahme der Rhön Klinikum AG durch den Fresenius-Konzern eine „große Chance auch für das Universitätsklinikum Gießen und Marburg.“
Bayer, Hugo Boss, Fielmann, Wirecard, Qiagen, Volvo und Fiat Industrial steigern den Gewinn zum Teil deutlicher als erwartet. Aixtron schreibt hohe Verluste, Praktiker weniger als erwartet, Hynix zum dritten Mal in Folge. Der Gewinn von Vossloh sinkt stärker als gedacht, der des Rhön-Klinikum sinkt und der der DAB Bank leicht. Renault verzeichnet einen rückläufigen Umsatz PPR das Gegenteil. Die SEB öffnet den Immoinvest für einen Tag. Die amerikanische Notenbank tut nicht viel, die EZB arbeitet dafür an ESM-Hilfen für Banken, die EU verschiebt die Einführung neuer Regeln für Versicherer.
Am Uni-Klinikum Gießen und Marburg ist längst noch nicht alles so transparent, wie es in einer solchen Krise sein könnte. Zudem scheint das Unternehmen trotz seiner Krise auf Zeit zu spielen.
Die Betriebsräte am privatisierten Uni-Klinikum Gießen und Marburg warten weiter auf Fortschritte im Streit mit dem Arbeitgeber um Stellenabbau und Kostensenkung: „Unsere Geduld ist am Ende.“
Trotz hoher Investitionen und Ertragswende steht der Haupteigentümer Rhön AG in der Kritik. Stellenabbau und ein ständiger Wechsel zeigen sich in der Gießener Chefetage. Die Landesregierung wirkt verärgert - und hilflos.
Binnen Jahresfrist wechselt am Uni-Klinikum Gießen und Marburg zum zweiten Male die Person an der Spitze. Auf Irmgard Stippler folgt Martin Menger. Er will vor allem auf breiter Front Vertrauen herstellen.
Während zahlreiche Mitarbeiter des Uni-Klinikums Gießen und Marburg über eine Rückkehr in den Dienst des Landes nachdenken, spricht die Konferenz der Kliniksdirektoren offen von einer Krise.
Hessen soll die Privatisierung des Uni-Klinikums Gießen und Marburg zurücknehmen, wie der Marburger Magistrat meint. Die Betriebsräte haben über diese „Rolle rückwärts“ nicht diskutiert - und andere Sorgen.
Angesichts des Streits um einen geplanten Stellenabbau am privatisierten Uni-Klinikum Gießen und Marburg setzt das Land auf Mediatoren. Wolfgang Gerhardt und Friedrich Bohl sollen es richten.
Trotz des Streits um den geplanten Stellenabbau am Uni-Klinikum Gießen und Marburg verteidigt das Land die Privatisierung. Das Klinikum stehe als Modellprojekt gut da, meint Ministerin Kühne-Hörmann.
Die Landesregierung hat den Mehrheitseigentümer des Uni-Klinikums Gießen und Marburg ins Gebet genommen. Das nützt vorerst nur ihr selbst. Für die Mitarbeiter ist nichts gewonnen.
Der drohende Abbau von bis zu 500 Arbeitsplätzen am Uniklinikum Gießen und Marburg muss laut Ministerpräsident Bouffier vom Tisch. Die Privatisierung sei ein Erfolgsmodell, das dürfe nicht gefährdet werden.
Der Mutterkonzern will am Uni-Klinikum Gießen und Marburg 500 Stellen streichen. Das Klinikum wird die Leistung aber nur wie gewünscht steigern können, wenn es nicht personell ausblutet.
Wegen des hohen Kostendrucks stehen im privatisierten Uni-Klinikum Gießen und Marburg 500 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Der Betriebsrat sucht Hilfe beim Land.
Wenn auch die Stadtverordneten zustimmen, kann die Rhön-Klinikum AG bei den Wiesbadener Dr.Horst-Schmidt-Kliniken einsteigen. Der Magistrat ist dafür.
Das Land führt weiter Gespräche mit der Rhön-Klinikum AG und Siemens über die verhinderte Partikeltherapie in Marburg. Es gebe „mehrere Optionen“, heißt es.
Das Uni-Klinikum Gießen und Marburg erhält zum September eine neue Führungsspitze. Wie das nach wie vor einzige privatisierte Uni-Klinikum in Deutschland mitteilt, zeichnet Jochen Werner fortan als stellvertretender ärztlicher Geschäftsführer hinter Werner Seeger.
Marburg/Wiesbaden. Noch ist Zeit. Ende nächsten Jahres muss die moderne Strahlenmaschine zur Behandlung von Krebskranken am Uni-Klinikum Marburg, malerisch gelegen in den Lahnbergen, betriebsbereit sein.
thwi. marburg/WIESBADEN. Die Landesregierung sieht die Rhön-Klinikum AG in der Pflicht, bis Ende 2012 die Partikeltherapie-Anlage im privatisierten Uniklinikum Gießen und Marburg für Forschung und Lehre bereitzustellen.
Die Landesregierung besteht darauf, dass am privatisierten Univ-Klinikum Marburg und Gießen eine sogenannte Partikeltherapie zur speziellen Krebsbekämpfung anläuft. Dies ist laut Anlagenbauer und Klinikum aber technisch nicht möglich.
Ob es dabei bleibt, ist offen. Immerhin soll sich die Landesregierung nächste Woche im Landtag zu diesem Fall äußern. Derzeit sieht es aber nicht danach aus, dass in der 120 Millionen Euro teuren Partikeltherapieanlage am Uniklinikum Gießen-Marburg jemals Krebspatienten behandelt werden.
Um eine neue Art der Tumorbehandlung in Marburg scheint es schlecht bestellt. Die Partikeltherapie-Anlage soll nur der Forschung dienen.
Die rund 120 Millionen Euro teure Marburger Partikeltherapie-Anlage sollte die Behandlung Krebskranker verbessern - nun aber platzt der Traum. Ob Anlagenbauer, Betreiber, Patienten oder Region: Diese Geschichte kennt ausschließlich Verlierer.