Waldwund
Wer durch den Taunus spaziert, sieht immer wieder gerodete Flächen. Was ist mit dem Wald passiert? Helmut Fricke hat sich mit seiner Kamera auf Spurensuche begeben.
Wer durch den Taunus spaziert, sieht immer wieder gerodete Flächen. Was ist mit dem Wald passiert? Helmut Fricke hat sich mit seiner Kamera auf Spurensuche begeben.
Über die Feiertage sind Familien und Wintersportler öfter als gewohnt in die Mittelgebirge gefahren, da Reisen in die alpinen Regionen wegen der Pandemie kaum möglich sind. Zwischenfälle wegen Verstößen gegen Corona-Regeln gab es aber offiziell bislang nicht.
Wenn der Krankenwagen nicht mehr weiterkommt, steht die Bergwacht im Taunus bereit. Selbst in vergleichsweise niedrigen Mittelgebirgen sind diese Helfer vonnöten. Sie spüren die Folgen des Corona-Jahres und rüsten sich für mögliche Schneeflocken.
Kühle Polarluft aus dem Norden kann Hessen eine weiße Weihnacht verschaffen. Davon profitieren werden aber nur hoch gelegene Regionen wie die Rhön oder der Taunus.
Corona füllt die Parkplätze in Schmitten am Großen Feldberg noch schneller als sonst. Straßensperrungen sollen vor allem an den Feiertagen das Chaos eindämmen.
Die Winter werden immer wärmer. Eine Folge: Der Naturpark Rhein-Taunus spurt im Wald keine Loipen mehr. Doch das liegt nicht nur an den sinkenden Schneemengen.
Weniger Corona, mehr Normalität: Im Jahr 2020 dürften viele Menschen andere Weihnachtswünsche haben als sonst. Aber nicht jeder, wie die Zettel an einer Bushaltestelle im Taunus zeigen.
Der Bahnhof Niedernhausen im Taunus ist wegen einer maroden Straßenbrücke vorerst komplett gesperrt worden. Züge fahren den Bahnhof nicht mehr an. Für eine Ersatzanbindung nach Frankfurt ist aber gesorgt.
Für den geplanten „Stadtteil der Quartiere“ gibt es ein erstes Bild. Die Sieger des städtebaulichen Wettbewerbs ordnen die geplanten Wohnviertel vor allem östlich der Autobahn an. Aber es gibt auch ein Angebot an Steinbach.
Ein Berg im Taunus forderte am 8. Juli 1948 die ersten Opfer der Berliner Luftbrücke. An der Absturzstelle sollen Passanten mehr über das Flugzeugunglück erfahren.
Bei Zimmer und Rohde bedauert man das Fehlen der Heimtextilmesse. Für den Textilverlag im Taunus hat Corona aber auch positive Effekte – aus einem einfachen Grund.
Nach dem deutlichen Aus für die Citybahn macht der Taunus nun Druck. Ein Plan B soll künftig die Verkehrssituation entlasten. Es wäre klug, wenn auch die Wiesbadener auf die Tube drücken würden.
Corona zwingt Parteien und Kommunalparlamente ins Freie. Das hat eine lange Tradition: Schon die Germanen hielten ihre Thing genannten Versammlungen unter freiem Himmel und neben einer großen Esche ab.
Nach dem überraschenden Scheitern der Citybahn suchen Wiesbaden und der Rheingau-Taunus-Kreis nach anderen Optionen. Dabei steht eine mögliche Reaktivierung der Aartalbahn im Gespräch.
In der Rhein-Main-Region lebt eine der größten koreanischen Communitys Europas. Städte wie Oberursel, Eschborn oder Kronberg bieten fast alles, was ihr Herz begehrt. Inklusive Kieferorthopädie auf Koreanisch.
Anfang September tauchte er auf dem Sportfeld einer Schule in Oberursel auf, zuvor streifte er durch ein Quarzitwerk im Taunus. Nun ist Taunus-Luchs „M12“ eingeschläfert worden, er war von einem Virus befallen.
Die Nachfrage nach Bio-Fleisch ist durch die Corona-Krise stark gestiegen. Daran ändert selbst die Schweinepest nichts – dennoch fürchtet Bauer Werner Etzel sie sehr.
Ein Mann soll an einer Therme in Bad Homburg Schüsse auf seine Ex-Freundin abgegeben haben. Der Angeklagte sagt, er habe sich eigentlich selbst töten wollen. Die Frau beschreibt dagegen, wie er sie jahrelang stalkte und bedrohte.
In Bad Homburg lauert 2019 ein Mann seiner ehemaligen Freundin vor der Taunus Therme auf. Er will sie töten, weil sie nicht mehr mit ihm zusammen sein will. Nun läuft der Prozess gegen ihn.
Bei Keskari brennen die Mitarbeiter fürs Handwerk und Material: Seit einem Jahr kann man in Oberursel in einem alten Ladengeschäft handgefertigte Lederwaren ganz hautnah begreifen. Gefertigt sind sie in der Region.
Während ihr Liebesroman „Zeiten des Sturms“ seit mehr als sieben Wochen auf Platz eins der Bestsellerliste steht, tüftelt Nele Neuhaus in Bad Soden am nächsten Taunus-Krimi – die Vorgeburtsstunde beginnt mit einem kreativen Scherenschnitt.
Was heute der Taunus ist, nannte man früher schlicht die Höhe. Daran erinnert zum Beispiel der Name Bad Homburg vor der Höhe. Nach ganz oben schafft es der Fotograf Axel Häsler. Er besteigt das Flugzeug und sorgt für den Blick aus der Höhe.
Der hohe Verbrauch im Sommer überfordert die Wasserversorgung in Königstein. Für den Zukauf von außen gibt es Grenzen.
Nach wie vor ein Nadelöhr: Der Verkehr im Norden von Bad Homburg stellt den Hochtaunuskreis seit Jahrzehnten vor eine Herausforderung. Mit der Verlängerung der S-Bahn-Strecke ist ein Stück Verkehrswende im Taunus angekommen.
Arbeiter haben ihn aus dem Steinbrecher eines Quarzitwerks heraus schauen sehen, Schüler entdeckten ihn auf einem Sportplatz: Ein Luchs läuft im Taunus umher. Zuvor war er Hunderte Kilometer weiter nördlich entfernt zu Hause.
Kronberg will mehr Ausflügler und Touristen anziehen. Damit sie mehr Geld in Läden und Restaurants lassen. Dafür setzt die Stadt im Taunus auch auf Kastanien.
Zu kleine Außenspiegel oder unzulässige Bremshebel: Im Taunus kontrolliert die Polizei viele Motorradfahrer. Umgekehrt sucht ein Lobbyverein der Biker den Dialog. Und zwar gemeinsam mit den Beamten. Dies dient einem Ziel.
Im Taunusgebiet ist es zu einem großen Unwetter gekommen.
Es schwingt Trotz mit, wenn eine Initiative für Ferien in dem kleinen Ort Schmitten im Taunus wirbt. Über Tourismus am Rand des Ballungsraums in Zeiten von Corona.
Bordellbetreiber und Prostituierte haben eine schwere Zeit: keine Arbeit, keine Einnahmen, keine Perspektive. Darum wollen sie anders auf ihr Gewerbe aufmerksam machen.
Auf einer Fläche für ein Neubaugebiet bei Hofheim am Taunus befand sich einst ein Lager der römischen Armee. Archäologen graben dort — aber nicht nach wertvollen Schätzen.
Im Taunus wurde es vorgemacht, in Südhessen steht es kurz bevor: Sparkassen und Volksbanken teilen sich in kleinen Orten eine Filiale.
Nur sieben Prozent der Hessen zählt zu den Gutverdienern, sie zahlen aber mehr als die Hälfte der Einkommensteuer. Und sie ziehen den Taunus dem Odenwald vor. Die potentiell reichsten Nachbarn gibt es deshalb weiter in Königstein.
Kommt der Windpark auf der Hohen Wurzel bei Wiesbaden, muss der Wanderfalke womöglich umziehen. Der Funkturm wäre jedenfalls ein gefährlicher Lieblingsplatz für den Greifvogel.
Chronik eines absehbaren Rückschlags für die Energiewende in Hessen: Über einen umkämpften Windpark auf dem Taunuskamm wird nun vor Gericht verhandelt – obwohl er mit großer Wahrscheinlichkeit nie gebaut werden wird.
Die Landeshauptstadt Wiesbaden versucht alles, um den Windpark auf dem Taunuskamm doch noch zu ermöglichen. Allen voran die Grünen, obwohl der Kampf schon längst verloren ist.