Für Frankfurt beginnt die Arbeit jetzt erst richtig
In der Rhein-Main-Region ist die Freude über die Ansiedlung der europäischen Geldwäschebehörde AMLA groß. Doch sie ist zugleich auch eine Verpflichtung. Was nun auf Stadt und Finanzplatz zukommt.
In der Rhein-Main-Region ist die Freude über die Ansiedlung der europäischen Geldwäschebehörde AMLA groß. Doch sie ist zugleich auch eine Verpflichtung. Was nun auf Stadt und Finanzplatz zukommt.
Nach der Ansiedlung der EU-Agentur AMLA in Frankfurt gibt es über Parteien und Organisationen hinweg Freude über das Ergebnis und seine Folgen.
Der Jubel ist groß: Politiker, Verbandsvertreter und Wirtschaftsförderer feiern die Brüsseler Entscheidung, die europäische Anti-Geldwäschebehörde AMLA in Frankfurt anzusiedeln.
Wohnungsbau auf Grundstücken der Stadt Frankfurt soll günstiger werden: Baudezernentin Sylvia Weber will die Erbbauzinsen senken – aber nur in bestimmten Fällen.
Lehrer sollen unterrichten und nicht den Computer reparieren müssen. Die Stadt Frankfurt schafft deshalb 15 Stellen für „IT-Schulmanager“.
Der Frankfurter SPD-Politiker Thomas „Bappi“ Bäppler-Wolf hatte eine Show über „Ernst Neger und Zigeunerjungen“ angekündigt. Nun hat ihn die Parteispitze dazu gedrängt, seine Aufgaben im Stadtparlament abzugeben.
In Frankfurt werden immer wieder leer stehende Häuser besetzt, weil Aktivisten dort „autonome Zentren“ schaffen wollen. Die Stadt tut wenig dagegen – und schafft damit einen rechtsfreien Raum.
Der Ball des Sports wirbt in der Frankfurter Festhalle für Wertschätzung von Leistungssportlern. Bei der Party mit 1650 Gästen selbst spielen sie die Hauptrolle – neben 7700 Tombolalosen.
Teile des Milliarden-Investitionsprogramms sollen in die Region fließen. Auch wenn Details noch unklar sind: Die Politik lobt die Entscheidung als „ Anerkennung für den Standort“.
Am politischen Aschermittwoch empfangen die Frankfurter Parteien prominente Besucher. Die SPD hat Katarina Barley zu Gast, zur CDU kommt Tilman Kuban, und bei der FDP spricht Christian Dürr.
Timon Gremmels ist seit Januar neuer hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst. Der SPD-Politiker spricht über das Gendern in Hochschulen, den Umgang mit Antisemitismus und die Zukunft der Documenta.
5,3 Milliarden Euro will die größte hessische Stadt in diesem Jahr ausgeben, so viel wie nie. Die Ausgaben sind abermals höher als die Einnahmen. Und für Klimapolitik ist fast doppelt so viel eingeplant wie für den Wohnungsbau.
Am Fastnachtsdienstag steht ein Frankfurter Stadtteil kopf: In Klaa Paris findet einer der traditionsreichsten Umzüge Deutschlands statt, mit zehntausenden Besuchern. Dabei wird auch regelmäßig einer Pumpe gehuldigt.
Die Frankfurter SPD-Fraktion will von Hamburg lernen: Die Hansestadt habe ihre Probleme beim Schulbau in den Griff bekommen.
Mit einer Baugesellschaft will Frankfurts Bildungsdezernentin Sylvia Weber den Sanierungsstau in Schulen auflösen. Der Stadtelternbeirat befürchtet einen „Wasserkopf“, die oppositionelle CDU nennt die Pläne einen „Offenbarungseid“.
Der weise Europäer bereitet sich besser auf Trump und Trumpisten vor, die Berger Straße steht symptomatisch für Mietwahnsinn und wer mit Friedrich Merz politischen Tango tanzen könnte, sorgt für Gesprächsstoff. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Der Frankfurter Fastnachtsumzug kämpft mit steigenden Kosten und Nieselregen. Rund 280.000 Besucher liefern ein Argument, das Brauchtum zu wahren.
Die Schulen für die 100.000 Schüler in der Stadt Frankfurt sind in einem schlechten Zustand. Wie Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) das Problem in den Griff bekommen will.
Zehntausende demonstrieren auch im Rhein-Main-Gebiet gegen die AfD. Doch wie lange hält der Protest an? Als Nächstes wollen Frankfurter Schüler „Lärm gegen rechts“ machen.
Der neue hessische Verkehrsminister Kaweh Mansoori (SPD) sieht den Ausbau der Autobahn 5 bei Frankfurt kritisch, erfüllt mit dem Antrag aber den Koalitionsvertrag. Faktisch ändere sich nichts.
Einst lebte der Maler, Bildhauer und Vegetarier Fritz Best in dem Haus in Kronberg bei Frankfurt. Künftig könnten dort Künstler logieren. Aber erst einmal wird saniert.
Autos auf die Hauptstraßen lenken und sie aus dem Quartier heraushalten: Dieses in Barcelona verwirklichte Prinzip soll am Main Schule machen. Doch nicht alle finden das Konzept gut.
Im Hessischen Landtag stand die AfD im Mittelpunkt, bei Langen haben Klimaaktivisten Maschinen eines Kiesförderers beschädigt und in Frankfurt sollen „Superblocks“ zur Verkehrsberuhigung beitragen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Proteste gegen Rechtsextremismus und die AfD reißen nicht ab. Am Montagabend haben in Frankfurt rund 20.000 Menschen für Vielfalt und den Schutz der Demokratie demonstriert. Sieben von ihnen berichten, warum sie dabei waren.
In Frankfurt gehen Zehntausende gegen Rechtsextremismus auf die Straße. Die Region bangt um eigentlich geplante Neubaustrecken der Bahn. Und am Flughafen wird am Mittwoch gestreikt. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Deutsche Bahn wird aus finanziellen Gründen den Bau einiger neuer Strecken verschieben müssen. Politiker der Rhein-Main-Region wollen nun von dem Konzern wissen, was diese Ankündigung für den Ballungsraum bedeutet.
Mehr als 130 Organisationen rufen zum Anti-AfD-Protest in Frankfurt auf. Michel Friedman, Mike Josef, Petra Roth, Bärbel Schäfer und die „Omas gegen Rechts“ stehen auf der Bühne. Der Nahverkehr wird wegen der Demo teilweise ausgesetzt.
Es lässt sich vieles einwenden gegen die Demonstrationen, die derzeit überall gegen Rechtsextremismus stattfinden. Und trotzdem ist es gut, dass es sie gibt.
Steffen Krollmann trat 2020 an, um als Vorstandsvorsitzender die Frankfurter AWO zu sanieren – mit Erfolg. Doch viele Freunde kann man sich mit dem Job nicht machen.
Die Stadt mietet, und in einem Hochhaus in Frankfurt werden auch künftig Theaterstücke auf Englisch gespielt. Das haben die Stadtverordneten beschlossen.
In Brüssel hat sich Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) für Frankfurt stark gemacht. Doch es gab Kritik an der Bewerbung.
Die Rettung des English Theatre Frankfurt wird von der Stadt zu Recht als diplomatischer Erfolg gefeiert. Möglich wurde er auch durch das große Interesse der Öffentlichkeit.
Im Frankfurter Architekturmuseum sind 26 preiswürdige Gebäude ausgestellt. Nur ein einziges steht in der Rhein-Main-Region.
Die hessischen Grünen wählen in Frankfurt einen neuen Landesvorstand und debattieren über ihre Rolle in der Opposition.
Linke Gruppen werfen der CDU und der Ampelkoalition vor, für das Erstarken der AfD verantwortlich zu sein. Auf einer Demonstration in Frankfurt fordern sie, dass Deutschland jeden Flüchtling aufnimmt – ungeachtet des Fluchtgrunds.
Im Hessischen Landtag wurde die erste Regierungserklärung verlesen, die Justus-Liebig-Universität Gießen musste ihren Großen Hörsaal schließen und wir probieren einen Kuchen aus Kastanienmehl. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.