Frankfurt kürzt Angebot bei U- und Straßenbahnen
Wenn eine Bahn unerwartet ausfällt, ärgert das die Fahrgäste besonders. Frankfurt schränkt daher den Fahrplan ein. Das soll mehr Verlässlichkeit bringen.
Wenn eine Bahn unerwartet ausfällt, ärgert das die Fahrgäste besonders. Frankfurt schränkt daher den Fahrplan ein. Das soll mehr Verlässlichkeit bringen.
Der Frankfurter Mobilitätsdezernent will Arbeitgeber zur Mitfinanzierung des öffentlichen Nahverkehrs heranziehen. Wirtschaftsvertreter, CDU und FDP warnen davor, die Unternehmen zu überfordern.
Kein Ticket, keine Strafanzeige: Die Nahverkehrsgesellschaft in Wiesbaden muss nach Beschluss des Linksbündnisses nun in Bussen auf Strafanträge verzichten. Aus der Opposition kommt scharfe Kritik.
Das bundesweit gültige Ticket bleibt – zumindest vorerst. Um Einsparungen bei den Verkehrsunternehmen müssen sich nun die Landesverkehrsminister kümmern. Der Preis von 49 Euro könnte womöglich schon bald Geschichte sein.
Der kleinliche Streit um die Finanzierung des 49-Euro-Tickets zeigt einen eklatanten Unwillen für Reformen. Das Deutschlandticket könnte viel mehr sein als eine Milliardensubvention für Pendler.
Sechs Sammel-Taxi-Angebote im Rhein-Main-Gebiet werden künftig vom amerikanisch-israelischen Konzern Via betrieben. Zuvor war der bisherige Betreiber insolvent gegangen. Die Nutzer benötigen eine neue App.
Künftig fährt der Stadtbus montags bis freitags bis 22 Uhr – bisher hieß es spätestens um 20.38 Uhr aussteigen.
Das Wiesbadener Verkehrsunternehmen kommt nicht zur Ruhe. In der nächsten Sitzung des Aufsichtsrats könnte es abermals um die Abwahl des Vorsitzenden gehen.
In Spanien stoppen Rechtspopulisten und konservative Volkspartei den Bau von Radwegen und Umweltzonen. In Barcelona verlangt ein Gericht, den gerade erst teuer verkehrsberuhigten „Superblock“ wieder zurückzubauen.
Al-Wazir: Bus oder Bahn in allen Orten Hessens mindestens stündlich
Bei der Eswe Verkehr wächst der Druck auf den Wiesbadener Verkehrsdezernent Andreas Kowol, den Aufsichtsratsvorsitzenden des Wiesbadener Nahverkehrsunternehmens. Der Magistrat warnt, bei einer Abwahl drohe der Verlust von Busverträgen.
In den vergangenen Jahren ist die Pkw-Dichte in Deutschland auf einen Rekordwert gestiegen – wenn auch mit großen regionalen Unterschieden. Nur in einer Großstadt gibt es weniger Autos pro Einwohner als vor zehn Jahren.
Die krisengeschüttelte deutsche Wirtschaft hätte sich Impulse aus Berlin gewünscht. Doch die Vollbremsung beim Wachstumschancengesetz macht die Hoffnungen zunichte. Haben Unternehmen noch Hoffnung?
Bei der Planung der neuen Bahnstrecke hat die Deutsche Bahn ihren Willen bekommen. Um die Kritik aus den Kommunen zu entkräften, sollten die neuen Gleise auch dem Nahverkehr zugutekommen.
Elf Millionen verkaufte Tickets – doch den Ländern ist das Erfolgsprojekt zu teuer. Dabei sind sie verantwortlich für den desolaten Zustand von Bus und Bahn.
Eine Umfrage bringt es ans Licht: Viele Autofahrer, Radler und Fahrgäste sind unzufrieden mit dem Nah- und dem Individualverkehr. Vor allem im öffentlichen Nahverkehr sehen viele Wiesbadener Nachholbedarf.
Jährlich zwei Neue ist der Plan: So könnten bis 2037 alle 25 Diesel- und Erdgasbusse in Rüsselsheim durch E-Modelle ersetzt werden. Hessenweit setzen vor allem die Städte auf neue Antriebskräfte.
Die Bushaltestelle am Platz der Deutschen Einheit war eine Zumutung für Passagiere und Fahrer. Jetzt wurde sie erweitert. Doch das alleine reicht nicht.
Der Hopper kommt: Seit Anfang Juli haben die Menschen in allen 13 Kommunen des Kreises Offenbach die Chance, sich einen Kleinbus per App zu ordern.
Der hessische Verkehrsverbund RMV verfehlt auf allen Strecken das Ziel, dass 96 Prozent der Züge pünktlich sein sollen. Auf einer Strecke verspätet sich sogar fast jede fünfte Bahn.
Viele Menschen wissen nicht, welche Möglichkeiten ihnen der öffentliche Nahverkehr bietet. Darauf reagiert man rund um Darmstadt mit einer Werbekampagne und einem neuen Angebot im Internet.
Zwar nutzen mehr Menschen Nahverkehr, Bahn und Rad, doch das Auto ist weiterhin das beliebteste Verkehrsmittel. Eine Umfrage des ADAC hat auch nach den Gründen gefragt.
Lange Fahrzeiten und mehrfaches Umsteigen machen es nicht gerade attraktiv, in Südhessen den Nahverkehr zu nutzen. Das soll sich ändern.
Die Fahrgastzahlen im innerstädtischen Nahverkehr liegen aber immer noch deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau.
Freie Fahrt spendiert die Mainzer Verkehrsgesellschaft am Samstag allen Bürgern: Schließlich kann ein Doppeljubiläum gefeiert werden.
Gut 300.000 Passagiere haben sich seit Einführung des Minibus-Angebots im Kreis Offenbach schon vom Hopper ans Ziel bringen lassen. Es sollen noch mehr werden.
Es soll ein weltweit einzigartiges Angebot im ÖPNV sein: autonom steuernde Fahrzeuge per App bestellbar. Doch die notwendigen Tests kommen später als geplant.
RMV-Geschäftsführer Ringat verteidigt die geplante Anhebung der Fahrpreise um 8,2 Prozent. Dieser Verteuerung stünden Kostensteigerungen um 25 Prozent gegenüber.
Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) kündigt eine Preiserhöhung um mehr als acht Prozent für das nächste Jahr an. Das ist happig, doch der Kostendruck lässt dem Unternehmen keine Wahl.
Die Gewerkschaft Verdi kündigt für diesen Freitag einen ganztägigen Nahverkehr-Warnstreik in München, Nürnberg und weiteren Städten an.
In der hessischen Landeshauptstadt schafft der Betreiber Eswe Verkehr es nicht, Busse pünktlich und regelmäßig fahren zu lassen. Es fehlt an Busfahrern. Nun sollen Privatunternehmen aushelfen.
Mitten in der Verkehrswende ist der kommunale Busbetreiber der Stadt Wiesbaden mit seinem Kerngeschäft überfordert. Ohne private Unternehmen geht es offenbar nicht.
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat sich am Wochenende mit dem Arbeitgeberverband Deutsche Eisenbahnen auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt.
Im Frankfurter Stadtteil Riederwald werden noch bis Ende Juli zwei autonom verkehrende Shuttlebusse getestet. Mehr als 1800 Personen sind bereits zu einer der unentgeltlichen Touren unter dem Arbeitstitel „Easy“ zugestiegen.
Der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Oliver Krischer war anfangs kein Fan eines pauschalen Nahverkehrsangebots. Jetzt sagt er im Interview: Das 49-Euro-Ticket soll dauerhaft bleiben.
Mit dem 49-Euro-Ticket kann seit dem 1. Mai fast der komplette Nahverkehr in Deutschland genutzt werden. Es gibt allerdings auch einige Einschränkungen.