Als Amerika noch „great“ war
Sehnsucht der Einwanderer und Komik der Verzweiflung: Mit Musik von Uwe Dierksen werden aus Stummfilmen von Charles Chaplin und Laurel und Hardy Botschaften an die Gegenwart.
Zum zwanzigjährigen Bestehen präsentiert das Festival „Barock am Main“ wieder ein Molière-Stück in Mundart: „Die Schule der Frauen“ wird an der „Frankfurter Westside“, dem Mainufer in Griesheim, gezeigt. Premiere ist Ende Mai.
Michael Quast wurde 1959 in Heidelberg geboren. Er machte sich als Schauspieler und Kabarettist auf deutschen Theaterbühnen und vor der Kamera einen Namen, ehe er sich zunehmend auch als Regisseur und Produzent betätigte. Seit Dezember 2008 leitet er die von ihm gegründete Fliegende Volksbühne Frankfurt, die heute Fliegende Volksbühne Frankfurt Rhein-Main heißt.
Die Karriere von Michael Quast
Nach dem Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart war Quast an unterschiedlichen Theatern in ganz Deutschland engagiert und machte sich zudem als Kabarettist mit Soloprogrammen einen Namen. Bekannt wurde er außerdem mit Adaptionen großer Bühnenstoffe für eine kleine Besetzung, darunter Goethes „Faust I“ mit Philipp Mosetter und die Oper „Don Giovanni“ mit Sabine Fischmann und Ted Ganger. 2004 war Quast einer der Mitbegründer und Hauptdarsteller des Theaterfestivals „Barock am Main. Der hessische Molière“, bei dem Stücke des französischen Dramatikers in südhessischer Mundart aufgeführt werden. Auch Operetten von Offenbach zeigt Quast gerne als Einmannvorstellung.
Die Fliegende Volksbühne in Frankfurt
2009 war Quast als neuer künstlerischer Leiter des Volkstheaters Frankfurt im Gespräch, doch da es zu keiner Einigung mit Theatergründerin Liesel Christ kam, gründete er stattdessen die Fliegende Volksbühne Frankfurt, die derzeit mit großem Erfolg im Cantate-Saal neben dem Goethehaus in der Frankfurter Innenstadt modernes Volkstheater spielt.
Sehnsucht der Einwanderer und Komik der Verzweiflung: Mit Musik von Uwe Dierksen werden aus Stummfilmen von Charles Chaplin und Laurel und Hardy Botschaften an die Gegenwart.
Jacques Offenbachs heiteres Griechendrama wird mit Michael Quast als Menelaos zur Erfolgsoperette in der Volksbühne im Großen Hirschgraben.
Lange hatte die Finanzierung des Frankfurter Sommertheaterfestivals „Barock am Main“ auf der Kippe gestanden. Nun konnten die Veranstalter außer einem neuen Ort auch das nötige Geld auftreiben.
Mit Zwischenspielen und vielen Pausen geht das Drama um das erste deutsche Parlament in der Paulskirche über die Bühne. Die „Passionsspiele“ haben Durststrecken, aber auch große Momente.
Geschichte und Gegenwart in einem acht Stunden langen Theatermarathon: Mit einer Starbesetzung probt Regisseur Maxime Mourot für die „Passionsspiele“ in der Frankfurter Paulskirche.
2023 hatte es abgesagt werden müssen, doch nun schöpft das Frankfurter Festival „Barock am Main“ wieder Hoffnung. Es gibt einen neuen Spielort. Das Theater geht finanziell ins Risiko – mit der Hoffnung auf Unterstützung und den Vorverkauf.
In ernsten Zeiten muss man Komödie machen: Michael Quast und seine Volksbühne Frankfurt gönnen sich und dem Publikum großartigen Spaß mit „Die Großherzogin von Gerolstein“.
Was richtet Mobbing und Gewalt in der Kindheit bei einem Menschen an? Das Zweifrauenstück „The Wasp“ ist ein Rache-Thriller mit Verstörungspotential.
Michael Quast und sein Ensemble können Tod, Witz und Literaturgeschichte souverän verbinden. Nun setzen sie dem Wald ein ambivalentes Denkmal.
Michael Quast bringt Cyrano de Bergeracs Briefe als Solostück auf die Bühne. Es ist Teil des „Sommer im Höfche“, das als Ersatz für das Festival „Barock am Main“ stattfindet.
Als Ersatz für „Barock am Main“ zeigt das Minifestival „Sommer im Höfche“ eine Waldrevue, den Geizigen auf Hessisch und einen entflammten Cyrano.
Das Gretchen sei ihm wie auf den Leib geschrieben, behauptet Philipp Mosetter. Alle anderen Rollen verkörpert Michael Quast – seit 25 Jahren. Das wird jetzt gefeiert.
Seit Jahren ist Philipp Mosetter mit der Frankfurter Volksbühne verbunden. Dass er hier sein neues Stück zur Uraufführung bringt, steht für den Autor außer Frage.
Verleitet das Bürgergeld Arbeitsfähige dazu, lieber ohne Job zu bleiben? Weshalb fällt „Barock am Main“ 2024 ungeplant aus? Und wie kommen Bahn-Pendler nun zur Arbeit? Die F.A.Z.-Hauptwache mit den Themen des Tages.
Wegen Unstimmigkeiten mit einem benachbarten Betrieb sagt die Fliegende Volksbühne Frankfurt ihr beliebtes Festival vorsorglich ab. Mit der Angelegenheit seien mittlerweile Anwälte betraut, sagt Organisator Quast.
Wie können Theater mit rassistischer Sprache in historischen Texten umgehen? Darüber diskutierte Theaterleiter Michael Quast mit Kollegen an der Volksbühne Frankfurt.
Basierend auf Goethes Versepos bringt die Volksbühne die Parabel „Reineke Fuchs“ um Macht und Dummheit, Gier und Vertrauen auf die Bühne.
Nach „Barock am Main“ ist vor der Volksbühne: Theaterleiter Michael Quast spricht über die neue Spielzeit und die Herausforderung, sein Haus zu etablieren.
Neue Herausforderung unter freiem Himmel: Gleich vier Schauspieler feiern in dieser Saison ihr Debüt im Ensemble von „Barock am Main“.
Noch wird im Innenhof der Höchster Porzellanmanufaktur geprobt, vom 20. Juli an spielt das Ensemble von „Barock am Main“ Molières „Der Geizige“.
In der neuen F.A.S.-Rubrik „Das nervt“ berichtet der Schauspieler und Leiter der Volksbühne im Großen Hirschgraben, Michael Quast, was ihn an Frankfurt stört. Lösungen hat er auch parat.
Michael Quast bringt mit „Der Geizige“ einen Klassiker von Molière zurück auf die „Barock am Main“-Bühne in Frankfurt – und bietet ein verändertes Gastronomiekonzept an.
Ein Triumph des Mundarttheaters: Zum Paulskirchenjubiläum zeigt die Volksbühne Frankfurt im Karmeliterkloster „Feuer! De Maa brennt“.
Krimikomödie und große Oper: Das Programm der Burgfestspiele Eppstein steht fest.
Die Familie von Gagern kämpfte für die Einheit der deutschen Nation. Mit „Revolution und Rosen“ erinnert Michael Quast an die einstigen Bewohner von Hornau.
Ein Film, Führungen, Ausstellung und ein eigens konzipiertes Stück der Frankfurter Volksbühne: Die Stadt Kelkheim feiert die Familie Gagern.
Alle sind gekränkt, das Jesuskind schmatzt und das Kamel furzt: Die Frankfurter Volksbühne gestaltet ein Weihnachtsprogramm, das keine Wünsche offen lässt.
Natürlich hat sie gesungen - und eine Band mitgebracht. Die Sängerin und Schauspielerin Sabine Fischmann ist mit der Frankfurter Goetheplakette geehrt worden.
Gleich zwei Michaels durften sich über den Stoltze-Preis freuen. Die Herren Herl und Quast teilten nicht nur die Verleihung, sondern auch die Laudatio.
Wolfgang Deichesels Klassiker „Bleiwe losse“ wird an der Frankfurter Volksbühne großartig inszeniert. Die in sechs Mundart-Szenen geschilderten „Hessischen Katastrophen“ sind nach wie vor aktuell - zumindest für die, die noch analog denken können.
Steigende Preise für Heizung und Strom beunruhigen die Kultureinrichtungen im Rhein-Main-Gebiet. Auch die Politik sucht nach Lösungen. Nach Corona wird die Kultur vor ihre nächste Belastungsprobe gestellt.
Michael Quast würde man auch begeistert zuhören, wenn er das Telefonbuch vorläse. Als „Worschtmichel“ meldet er sich grandios zurück mit dem Festival „Barock am Main“.
Nach zwei Jahren Corona-Pause ist das Theaterfestival Barock am Main zurück: Mit Vorfreude blickt das Ensemble um Gründer Michael Quast auf die Premiere am 21. Juli.
Nach zwei Jahren Pause ist das Theaterfestival Barock am Main zurück. Gespielt wird „Worschtmichels Traum oder Der König von Frankfort“ wie immer in hessischer Mundart.
Matthias Faltz inszeniert in der Volksbühne den szenischen, lyrischen und musikalischen Abend „Lust der Begegnung – Hafez, Goethe und der west-östliche Diwan“.
Die Volksbühne Frankfurt streift lehrreich und amüsant durch Politik und Kunst der zwanziger Jahre. Die Songs der Weimarer Zeit erinnern bisweilen fatal an heute. Ein Besuch im Kabarett lohnt sich.