Wir sind der Stachel
Zwei Brüder, eine Überzeugung, eine Tat: Weil Ralf und Reiner Bender was gegen Neonazis haben, kratzen sie regelmäßig deren Aufkleber ab. Jetzt haben sie auch mal Hakenkreuze übersprüht. Und deswegen steht Ralf nun vor Gericht.
Zwei Brüder, eine Überzeugung, eine Tat: Weil Ralf und Reiner Bender was gegen Neonazis haben, kratzen sie regelmäßig deren Aufkleber ab. Jetzt haben sie auch mal Hakenkreuze übersprüht. Und deswegen steht Ralf nun vor Gericht.
Es bewegt sich viel in der Diözese Limburg. Aber die Tebartz-Zeit wirft noch immer ihre Schatten, und ein neuer Bischof ist noch lange nicht in Sicht. Abwarten reicht manchen nicht mehr.
Der Bischof von Mainz, Kardinal Lehmann, tritt 2016 in den Ruhestand. Im Interview spricht er über die Ökumene, das Zweite Vatikanische Konzil und die Lehren aus dem Fall Tebartz-van Elst.
Über Jahre hinweg soll ein Vorstandsmitglied der Volksbank in Langendernbach bei Limburg Geld unterschlagen haben. Die Bank hat Anzeige erstattet.
Im Fall eines in Limburg erschlagenen Mannes aus Ruanda verdichten sich die Hinweise auf einen rechtsextremen Hintergrund der Tat. Auf einem Mobiltelefon fanden Ermittler ein Foto, das zwei der drei Tatverdächtige mit dem Hitler-Gruß zeigt.
Weil ein Lehrer von Neonazis angebrachte Aufkleber in Limburg entfernt und Schmiereien übersprüht hat, will die Stadt ihn zur Kasse bitten. Der Vorwurf lautet: Ordnungswidrigkeit.
Ein Mann, der wegen einer tödlichen Prügelattacke auf einen Mann aus Ruanda in Limburg in Haft saß, hat sich das Leben genommen. Er war einer von drei Verdächtigen.
Ein Ruander wurde in einer Limburger Unterkunft totgeprügelt. Ob die Tat einen fremdenfeindlichen Hintergrund hat, ist noch ungeklärt. Das ist jedoch nicht die einzige offene Frage des Falls.
Bislang sieht es so aus, als sei Fremdenfeindlichkeit das Motiv der drei Männer, die in Limburg einen Afrikaner totgeprügelt haben. Für handfeste Ermittlungsergebnisse bittet die Staatsanwaltschaft aber um Geduld.
Vergangene Woche wurde ein Mann aus Ruanda in einer Stadtunterkunft in Limburg zu Tode geprügelt. Gleich drei Männer sind tatverdächtig. Nun gibt es Hinweise, dass sie die Tat aus Fremdenfeindlichkeit begangen.
Die Lahntalbrücke bei Limburg sollte abgerissen werden, nun plant ein Investor dort Luxusbauten. Kritik kommt auf, auch an Bürgermeister Richard. Seine politische Zukunft hängt mehr an dem Projekt, als ihm lieb ist.
Seit einem Jahr leitet kein Bischof mehr das Bistum. Wolfgang Rösch steht seitdem in führender Position. Die Zeit dort hat er in drei Phasen eingeteilt. Doch wann die letzte Phase mit neuem Bischof anbricht, weiß auch er nicht.
In einer Limburger Stadtunterkunft ist ein Mann zu Tode geprügelt worden. Tatverdächtig sind drei Männer, die abwechselnd auf das Opfer eingeschlagen haben sollen. Doch die genaue Todesursache ist noch unbekannt.
Das infolge der Affäre um den abgelösten Bischof Tebartz-van Elst im Bistum Limburg eingerichtete Sorgentelefon wird rege genutzt. Mitarbeiter berichteten über Ärger und Kränkungen - es gehe aber nicht nur um den Bischof.
Einfach gut: Beim HR läuft seit Jahr und Tag eine Ratesendung, die alles richtig macht. Bei den „Strassen Stars“ gibt es nichts zu gewinnen, keine Blamagen, und trotzdem kann man nicht aufhören zu lachen.
Nach der Affäre um die Residenz von Tebartz-van-Elst macht Limburg wieder mit einem spektakulären Bauprojekt von sich reden. Ein Geschäftsmann träumt von Wohnungen auf einer alten Autobahnbrücke. Doch es regt sich Widerstand.
Der abberufene Bischof Tebartz-van Elst zieht aus Limburg weg. Das Bistum arbeitet zwar noch immer die turbulente Vergangenheit auf. Der jetzige Leiter der Diözese sieht aber Fortschritte.
Es ist so weit: Vor dem Limburger Bischofshaus sind am Montag die Umzugswagen vorgefahren. Der frühere Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst zieht aus.
Schon zum zweiten Mal in nur wenigen Tagen hat es am Sonntag auf der A3 bei Limburg und Bad Camberg gekracht. Die traurige Bilanz: ein Toter, zwei Schwerverletzte.
Wegen Bauarbeiten mehren sich die Unfälle auf der Autobahn 3 zwischen Idstein und Limburg. Fest steht, bei Baustellen passieren etwa doppelt so viele Unfälle wie unter Normalbetrieb. Doch was kann man besser machen?
Im Bistum Limburg soll nach der monatelangen Affäre um Tebartz-van Elst Ruhe einkehren. Zweifelnde Kirchenmitarbeiter können nun ein eigens eingerichtetes Sorgentelefon anrufen. Es geht um Demütigungen, Verletzungen und Lügen.
Die katholische Kirche richtet ein Sorgentelefon für alle Mitarbeiter ein, die durch den Skandal um Tebartz-van Elst persönliche Verletzungen und Kränkungen erlitten haben.
Weil er nach Überzeugung des Landgerichts Limburg seinen zehn Monate alten Sohn zu Tode geschüttelt hat, soll der Vater für siebeneinhalb Jahre hinter Gitter. Das will er nicht hinnehmen - nun hat sein Anwalt Revision eingelegt.
Weil er nach Überzeugung der Richter seinen kleinen Sohn zu Tode geschüttelt hat, soll ein Mann aus Runkel in Mittelhessen für siebeneinhalb Jahre in Haft.
Mitarbeiter des Bistums Limburg sollen sich nach der monatelangen Affäre um den früheren Bischof Tebartz-van Elst aussprechen können. Zu diesem Zweck wird eigens eine Telefonseelsorge eingerichtet, im Bistum Mainz.
Das Bistum Limburg hat erstmals seine Finanzen offengelegt. Das war ein wichtiger Schritt, denn die Verantwortlichen wissen, dass sie Vertrauen zurückgewinnen müssen.
In der Affäre um den teuren Limburger Bischofssitz haben sich viele Gläubige gefragt, wie vermögend die Kirche in dem Bistum wirklich ist. Die Leitung liefert nun erstmals Antworten.
Das Verhältnis von Journalisten zur katholischen Kirche ist kompliziert. Beim Medienempfang der Bistümer Mainz und Limburg haben Journalisten darüber diskutiert.
Die Staatsanwaltschaft Limburg klagt nicht gegen Tebartz-van Elst. Damit liegt der Ball unwiderruflich im Feld der Kirche. Würden die vatikanischen Gerichtsinstanzen den emeritierten Bischof zu Rechenschaft ziehen – es wäre ein Präzedenzfall von weltweiter Bedeutung.
Bei einer Polizeikontrolle sind zwei Männer handgreiflich geworden. Sie haben einen Polizisten getreten und eine Beamtin geschlagen.
Ein Baby stirbt, die Zwillingsschwester erleidet schwere Verletzungen. Der Vater bestreitet, sein Kind zu Tode geschüttelt zu haben und spricht von einem Unfall. Nun steht er in Limburg vor Gericht.
Den Sommer kann der zurückgetretene Bischof Tebartz-van Elst noch in seiner komfortablen Dienstwohnung in Limburg genießen. Im Frühherbst will er in eine Mietwohnung in Regensburg umziehen.
Das Kapitel Tebartz-van Elst in Limburg geht zu Ende. Der ehemalige Bischof wohnt künftig in Bayern. Dort darf er auf „mitbrüderliche Aufnahme und Gastfreundschaft“ hoffen. Wie es beruflich für ihn weitergeht, ist aber weiter unklar.
An den Administrator des Bistums Limburg und seinen Vertreter gibt es hohe Erwartungen. Im Interview sprechen Manfred Grothe und Wolfgang Rösch über den Verlust des Wir-Gefühls in der Diözese und innerkirchliches Versagen.
Seit März ist Franz-Peter Tebartz-van Elst nicht mehr Bischof in Limburg. Doch was wird aus ihm? Möglicherweise könnte dieser im Ausland neu anfangen, sagte nun Wolfgang Rösch.
Ein Mann ist infolge eines Sturzes vom Domfelsen in Limburg gestorben. Seine Identität ist unklar. Eine Straftat schließt die Polizei aus, Ermittler vermuten einen Unfall oder Selbstmord.