Chemie verkauft sich teuer
Die Branche bastelt trotz Krise an Börsengängen und Verkäufen. Permira etwa prüft einen Ausstieg über einen der beiden Wege für seinen milliardenschweren Chemieanbieter CABB.
Die Branche bastelt trotz Krise an Börsengängen und Verkäufen. Permira etwa prüft einen Ausstieg über einen der beiden Wege für seinen milliardenschweren Chemieanbieter CABB.
Jürgen Götz gehörte dem Vorstand von Fresenius an, doch mit 56 Jahren gab er die Spitzenposition auf. Seit Oktober 2021 zeichnet er als Präsident der altehrwürdigen Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft.
Der Umsatz mit dem in Frankfurt hergestellten Diabetes-Mittel von Sanofi sinkt weiter. Alternativen für die Produktion im Industriepark Höchst scheinen aber nun in Sicht.
Für Kulturschaffende ist die Aventis Foundation ein Segen. Und damit auch Eugen Müller. Der Geschäftsführer der Stiftung verteilt die Gelder.
Eigner des früheren Stammwerks von Hoechst liebäugeln mit einem möglichen Verkauf. Nicht zum ersten Mal. Bayer hat Ähnliches vor zwei Jahren durchgezogen.
Mit 22.000 Arbeitsplätzen ist der Industriepark in Höchst einer der größten der Republik. Dass er zum Verkauf steht, dürfte an der Eignerstruktur liegen.
Die Nachricht vom möglichen Verkauf von Infraserv hat viele im Industriepark Höchst sehr überrascht. Für den Standort und Rhein-Main sind die Spekulationen um den Industriepark ein schlechtes Signal.
Jürgen Götz ist der neue Präsident der Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft. Er will unter anderem das Profil des traditionsreichen Vereins schärfen und den Frauenanteil weiter erhöhen.
Die Opel-Mutter erwägt, die Werke Eisenach und Rüsselsheim rechtlich eigenständig zu fahren. Das führt zu neuen Ängsten in der Belegschaft. Mancher bemüht sogar abwegige Vergleiche zu Hoechst.
Einer der größten CO2-Produzenten ist die Chemie- und Pharmaindustrie. Sanofi-Manager Matthias Braun und Infraserv-Geschäftsführer Joachim Kreysing sagen im Interview, was nötig wäre, damit die Branche klimafreundlicher wird.
In Frankfurt-Sindlingen gibt es Protest gegen Pläne, in der Grünanlage um die Villa Meister Häuser zu errichten. Was genau dort geschehen soll, ist unklar. Aber eine Bürgerinitiative warnt schon jetzt.
Schon bald sollen auch die Betriebsärzte in die Impfkampagne eingebunden werden. Der Pharmakonzern Sanofi zeigt schon jetzt, wie das funktionieren könnte – und welche Rolle Vertrauen dabei spielt.
Querverbindungen +++ Kenntnis Nukleartechnologie +++ Krippenkarikatur +++ Greser&Lenz +++ Erzbistum Köln +++ Hans-Werner Sinns Heldengeschichte +++ Interview mit Sir Christopher Clark +++ ARD-Auswahlverfahren +++ Goethe und die Musik
In der deutschen Wirtschaft sind türkische Einwanderer zu einer wichtigen Größe geworden. Das zeigen nicht nur die Gründer von Biontech. Ein Gastbeitrag.
Eine mögliche Rückkehr zur Normalität hält er in wenigen Monaten für möglich. René Gottschalk, Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts, äußert sich im Interview auch zur Herdenimmunität, zu Luftfilteranlagen und zu Impfgegnern.
Der mögliche Erfolg des Mainzer Unternehmens Biontech im Wettlauf um den Corona-Impfstoff ist ein Meilenstein für das Rhein-Main-Gebiet. Künftig muss mehr Fördergeld und Wagniskapital in die Chemie- und Pharmabranche gehen.
Handschlag, Wangenküsschen und Umarmung sind zurzeit nicht erwünscht – was aber nicht von jedem beachtet wird. Warum es vielen schwerfällt, die Corona-Regeln zu befolgen, erklärt der Soziologe Christian Stegbauer im Gespräch.
Frankfurts neuer Stadtteil ist in der Namensgebungsfindung. Und die Anti-Corona-Demonstrationen schrumpfen. Das, und was heute sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Paul Hudson kämpft für den Corona-Impfstoff. In der EU stößt der Chef des französischen Pharmakonzerns Sanofi dabei aber oft an Grenzen.
In diesen Tagen mangelt es hierzulande nicht nur an einem Allerwelts-Schmerzmittel. Nun will der Pharmakonzern Sanofi etwas gegen die Abhängigkeit Europas von Asien tun. Sein Werk Höchst spielt dabei eine wichtige Rolle.
Die Stadt Offenbach hat das Clariant-Gelände gekauft und damit große Gewerbeflächen erstanden. Nun geht es darum, zukunftsträchtige Unternehmen anzulocken und Arbeitsplätze zu schaffen. Ein „Innovationscampus“ soll dazu beitragen.
Seit neun Jahren ist das ehemalige Offenbacher Werk der früheren Hoechst AG stillgelegt. Nun kauft die Stadt das Gelände. Für den Rathauschef ist das „eine historische Chance für die Standortentwicklung“.
In „Goodbye Hoechst“ berichtet Karl-Gerhard Seifert als Insider über den Niedergang des Weltkonzerns, Geheimagent inklusive. Im Interview spricht er darüber, ob das Buch eine Abrechnung mit dem damaligen Vorstandschef ist.
Nach dem Zweiten Weltkrieg stand in Frankfurt das größte Lager für Displaced Persons, heimatlose Überlebende. Vor 70 Jahren wurde es geschlossen. Dahinter steckt eine lange Geschichte.
Die Fusion des Industriegaseherstellers Linde mit Praxair verlagert die Kontrolle der deutschen Industrie-Ikone nach Amerika. Die deutschen Aktivitäten mit 7000 Mitarbeitern, davon die Hälfte im Raum München, degradieren zum Filialbetrieb.
Es begann mit einem Börsenspiel, später handelten Thomas Laufer und seine Freunde tatsächlich mit Aktien. Nach rund 42 Jahren ist nun Schluss. Die Geschichte von Aufstieg, Blüte und Niedergang eines Investmentclubs.
Sechs Unternehmen aus Rhein-Main gehörten zu den Dax-Mitgliedern der ersten Stunde. Nur zwei Banken haben durchgehalten. Große Adressen sind verschwunden. Ein Name steht sinnbildlich für den Wandel in 30 Jahren.
Buchstäblich zweisam: Der Architekt Peter Behrens und der Unternehmer Karl Klingspor wollten ihre Ära in die passenden Lettern gießen. Sie hatten einen unschätzbaren Anteil an der kulturellen Prägung ihrer Zeit.
Heute vor 25 Jahren kam es im Werk Frankfurt-Griesheim der Hoechst AG zu einem der schwersten Chemieunfälle Deutschlands. Der Umgang mit dem Vorfall hat die Informationspolitik der Branche verändert.
Im Industriepark Höchst werden zwei Pensionskassen mit mehr als zehn Milliarden Euro betreut. Von dieser betrieblichen Altersvorsorge profitieren Mitarbeiter von 500 Betrieben. Auf sichere Staatsanleihen setzen die Manager nicht. Für Rendite sorgen andere Geldquellen.
Autobahnen in der Nähe und ein eigener Gleisanschluss: Der Industriepark Griesheim hat einiges zu bieten. Doch hapert es mit Neuansiedlungen. Der Eigentümer hat aber wenig Druck. Das liegt an einem 50 Jahre alten Vertrag.
Martina Hund-Mejean hat sich an der Wall Street ganz nach oben gearbeitet. Bei Mastercard ist sie für Finanzen und Strategie zuständig. Ein weiter Weg – sie kommt aus einem Stadtteil von Frankfurt.
Von der einstigen Größe des Industrieparks Griesheim ist kaum noch etwas übrig. Zwei Neuansiedlungen lassen auf sich warten. Und dann gibt es da noch einen Vertrag aus Hoechst-Zeiten.
Streng geheim: Im zum Club umfunktionierten ehemaligen Restaurant der Halle gibt es bald Überraschungskonzerte. „Music Sneak“ nennt sich die neue monatliche Reihe.
Die Höchster Porzellan-Manufaktur kommt aus den roten Zahlen nicht heraus. Nun will sie neue Kunden gewinnen. Und zwar nicht nur mit ihren edlen Produkten.