Wie ein Konzern einmal die Frankfurter Zeitung rettete
Vor 100 Jahren wurde das Chemieunternehmen IG Farben gegründet. Seine Geschichte ist gut erforscht, aber wenig bekannt bleibt sein Beitrag zur Rettung der Frankfurter Zeitung.
Bei einer Debatte in Frankfurt üben Wirtschaftsvertreter harsche Kritik an der Klimaschutzpolitik. Sie trage zum Anstieg der Energiekosten bei und überfordere damit viele Unternehmen. Doch es gibt auch andere Stimmen.
Vor 100 Jahren wurde das Chemieunternehmen IG Farben gegründet. Seine Geschichte ist gut erforscht, aber wenig bekannt bleibt sein Beitrag zur Rettung der Frankfurter Zeitung.
Vor 100 Jahren wurde die I.G. Farbenindustrie AG in Frankfurt gegründet. Der riesige Chemiekonzern verstrickte sich später tief in die Verbrechen des Nationalsozialismus. Die Abwicklung dauerte Jahrzehnte.
Pharmazeutische Wirkstoffe für Medikamente kommen vielfach aus Indien oder China. Euroapi produziert sie noch in Europa – muss im Frankfurter Industriepark Höchst aber eine Produktionsanlage einmotten.
Der Wohnungsbau vor 100 Jahren in Frankfurt gilt als vorbildhaft. Doch gleichzeitig mit der Schaffung der Ernst-May-Siedlungen modernisierte sich in den Zwanzigerjahren auch die Wirtschaft der Stadt in vielfacher Weise.
Jürgen Dormann führte die Hoechst AG in eine Fusion mit der französischen Rhone-Poulenc. Dafür wurde er vor allem in Frankfurt hart kritisiert. Später sanierte er mit großem Erfolg den schweizerischen Industriekonzern ABB. Ein Nachruf.
Jürgen Dormann hat den einstigen Frankfurter Dax-Konzern zerschlagen und den Nachfolger Aventis geformt. Nun ist der umstrittene Manager im Alter von 85 Jahren gestorben.
„Rotfabrik“ wurde einst die Hoechst AG in Frankfurt genannt. Ihr Erbe tritt jetzt ein indisches Unternehmen an. Ein Besuch bei der Sudarshan Germany Horizons GmbH.
Vor 50 Jahren gründete ein Königsteiner die Bürgerinitiative „Rettet den Bangert“. Daraus wurde die Wählergemeinschaft ALK. Heute ist sie die stärkste politische Kraft in der Stadt im Taunus.
Das waren noch Zeiten. Als Hoechst die Apotheke der Welt war, als Latscha Lebensmittel lieferte und Neckermann Staubsauger. Ein Rückblick auf verschwundene Marken.
Wie viele Läufer? Wie schnell? Wie viele Bananen? Und welche Straßensperrungen gibt es? Der Frankfurt Marathon ist ein Großereignis. Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Laufwochenende.
Der Wirkstoff für das auch als Novalgin bekannte Schmerzmittel wird bald nicht mehr im Industriepark Höchst in Frankfurt hergestellt. Damit wird er nur noch aus China kommen. Das ist nicht ungefährlich.
Chemie und Pharma spielen in der Wirtschaftsregion eine große Rolle. Aber wie lange noch? Robert Habeck sollte auf seiner Rundreise in Rhein-Main gut zuhören.
Susanne Serke engagiert sich als Ortsvorsteherin für die westlichen Frankfurter Stadtteile, ein Sorgenkind der Kommunalpolitik. Sie leistet zeitraubende Arbeit in einem politischen Ehrenamt. Dank erfährt sie selten.
Industriegelände, Ziegelhäuschen, Schrotthändler: Griesheim ist nicht leicht zu fassen. Doch der lange vernachlässigte Stadtteil bekommt eine einmalige Chance.
Er war Mitglied der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung und des hessischen Landtages, er gehört noch immer dem ehrenamtlichen Magistrat an: Der Frankfurter SPD-Politiker Sieghard Pawlik blickt auf ein erfülltes Leben zurück.
Leserkommentar zu: Bitterer Jahrestag für „Hoechster““, F.A.Z. vom 2. Dezember
Beate Matuschek war fast 30 Jahre Kulturreferentin und prägte das künstlerische Leben der Stadt.
Die lang gediente Museumspädagogin Marianne Bopp geht in den Ruhestand. Für sie übernimmt die Archäologin Kirstin Funke.
Vor 25 Jahren wurde die Fusion der Hoechst AG mit Rhône-Poulenc angekündigt. Es war der Anfang vom Ende eines deutschen Weltkonzerns – und eine schwere Zeit für die Belegschaft.
Industriemeister und Fahrdienst-Anbieter: Wie es ein Facharbeiter geschafft hat, sich einen edlen Oldtimer zu kaufen und das Unternehmen „Feine Fahrten“ zu gründen.
Der Frankfurt-Marathon findet an diesem Sonntag zum 40. Mal statt. Der frühere Weltklasseläufer Herbert Steffny spricht im Interview über seine drei Siege und die Entwicklung des Marathons seit 1981.
Mit 3000 Läufern fing vor 42 Jahren alles an. Zur 40. Auflage bewegt der Frankfurt-Marathon nun mittlerweile mehr als 20.000 Menschen. Ein Rückblick auf Geschichten von Zuschauern, Organisatoren und Athleten.
Klaus Potschka arbeitet seit fast 40 Jahren im selben Unternehmen. Er steht für Beständigkeit, hat aber auch den Wandel in der Wirtschaftsregion Rhein-Main erlebt, wie er für unsere Serie „Lebensphasen“ erzählt.
Die Diagnose Diabetes kam früher einem Todesurteil gleich. Dann wurde Insulin entdeckt. Eine der wichtigsten Produktionsstätten befindet sich seitdem in Frankfurt-Höchst.
Seit 1989 arbeitet Christine Heinrichs für den Frankfurter Verein für soziale Heimstätten – wenn jemand die Probleme im Bahnhofsviertel kennt, dann sie.
Interessieren sich Jugendliche noch fürs Pfadfinden? Auf jeden Fall, meint die Vorsitzende der Stiftung Pfadfinden, die fünfundzwanzigjähriges Bestehen feiert: Die Natur erleben werde immer wichtiger.
Vor 30 Jahren versetzte ein schwerer Chemieunfall bei der Hoechst AG im Frankfurter Stadtteil Griesheim die Anwohner in Schrecken. Der Konzern gab die Panne erst zwei Monate später zu.
Die BMW-Erbin Susanne Klatten zieht sich aus dem Kontrollgremium ihres eigenen Unternehmens SGL Carbon zurück. Sie wolle „neue Schritte gehen“, teilte sie mit.
Die BMW-Erbin Susanne Klatten will nach 14 Jahren aus dem Aufsichtsrat ihres Wiesbadener Unternehmens SGL Carbon ausscheiden. Die Gründe dafür seien persönlich, hieß es.
Jürgen Vormann hat den Industriepark Höchst mitgeprägt – 18 Jahre war er der Chef von Infraserv. Im Gespräch erklärt er, welche Zukunft Deutschlands zweitgrößter Chemie- und Pharmastandort noch hat.
Mit der Schließung der Binding-Brauerei im nächsten Jahr endet ein großes Kapitel der Frankfurter Wirtschaftsgeschichte. Die De-Industrialisierung schreitet voran.
Die Frankfurter Ballsporthalle steht auf einem Grundstück, das früher der Hoechst AG gehörte. Jetzt kauft die Stadt die Fläche, um den Standort zu sichern.
Infraserv ist ein „Kind“ der Auflösung der Hoechst AG. Jetzt steht das Unternehmen im Wiesbadener Industriepark Kalle-Albert vor der größten Herausforderung seiner Geschichte.
Der Sanofi-Konzernchef Hudson geht davon aus, dass noch lange Zeit Insulin in Frankfurt produziert wird. Die globale Nachfrage wachse, sagt er beim Werksbesuch. Und er kündigte neue Investitionen an.
Die Zerschlagung von Hoechst ist mehr als zwanzig Jahre her. Aber die Wunde reißt in Frankfurt jedes Mal auf, wenn wieder ein Splitter weitergereicht wird. Aktuelles Beispiel: CABB, das inzwischen durch die Hände von nicht weniger als vier Finanzinvestoren gegangen ist.
Die Branche bastelt trotz Krise an Börsengängen und Verkäufen. Permira etwa prüft einen Ausstieg über einen der beiden Wege für seinen milliardenschweren Chemieanbieter CABB.