Neuer Mainzer Bischof will Seelsorger bleiben
Der Nachfolger von Kardinal Karl Lehmann als Bischof von Mainz ist gefunden. Er heißt Peter Kohlgraf und ist in Mainz kein Unbekannter.
Der Nachfolger von Kardinal Karl Lehmann als Bischof von Mainz ist gefunden. Er heißt Peter Kohlgraf und ist in Mainz kein Unbekannter.
Stickoxide belasten die Luft in den Städten, Stuttgart hat bereits mit einem Fahrverbot für alte Diesel reagiert. Jetzt machen Umweltbundesamt und Grüne einen radikalen Vorschlag.
Der Skandal um Bischof Franz-Peter Tebatz-van Elst hat für Austritte aus der katholischen Kirche gesorgt. Obwohl die Zahlen wieder besser aussehen - auch in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau erwägen jüngere Mitglieder den Austritt.
Die Mainzer Ludwigsstraße ist nicht nur eine Einkaufsmeile: Bei großen Volksfesten gehört die „Lu“ den Bürgern. Nun gibt es wieder einmal Pläne zur Bebauung. CDU und FDP sind gespalten.
Der kommissarische Leiter des Bistums Mainz ist nach dem Abschied von Kardinal Karl Lehmann schnell gefunden. Dietmar Giebelmann zeichnet fortan als Diözesanadministrator.
In einem Gottesdienst am Pfingstmontag wurde die Annahme von Lehmanns Rücktrittsgesuch durch den Papst bekanntgegeben. Bis zur Wiederbesetzung werden wohl Monate vergehen.
Nach 33 Jahren an der Spitze des Bistums Mainz verabschiedet sich Kardinal Lehmann als Bischof - denn bald wird er 80. In seiner Kirche sieht er viele Baustellen.
Aggressiv, laut und störend, im Unterricht eine Last: Unter solchen Schülern sind viele Autisten mit einer Inselbegabung. In Dieburg finden sie Hilfe.
Kardinal Lehmann wird ab Mitte Mai von seinen Amtspflichten entbunden - daran gibt es für das Bistum Mainz keinen Zweifel. Die Ernennung eines Nachfolgers könnte allerdings länger dauern.
Der Mainzer Bischof Lehmann predigt den Christen mit Blick auf den Umgang mit Flüchtlingen ins Gewissen. Man solle die Fremden „lieben wie sich selbst“.
Wie groß das Thema Reformation schon vor Luther war, davon kann man sich im Mainzer Dom- und Diözesanmuseum überzeugen: Die katholische Sicht auf die Dinge im sechzehnten Jahrhundert ist ganz schön aufgeklärt.
Die Meldung, Kinder in einer Mainzer Kita hätten sich gegenseitig missbraucht, kostete sieben Mitarbeitern den Job. Jetzt stellt sich heraus: Die Ereignisse wurden wohl überinterpretiert.
Wie nah darf man einem Dom zu Leibe rücken? Und sind Mahnwachen und Kirchenaustritte die richtige Reaktion? Der geplante Neubau eines Hauses am Dom entzweit die Stadt Worms.
Vor fünfzig Jahren, am 1. Oktober 1965 wurde Walter Adlhoch katholischer Stadtdekan. Der Kirchenmann mit dem Titel Monsignore war ein selbstbewusster Repräsentant des Katholizismus.
In einer katholischen Kindertagesstätte in Pfungstadt sollen zwei Mädchen sexuell belästigt worden sein. Unter Verdacht steht ein 20 Jahre alter Mann aus Oberhessen. Das Bistum Mainz reagiert bestürzt.
Im südhessischen Pfungstadt soll ein Freiwilligendienstler Kinder in einer katholischen Kita sexuell belästigt haben. Eine Erzieherin habe ihn auf frischer Tat ertappt.
Die Kirche mahnt gern zu Gerechtigkeit in der Arbeitswelt. Mit ihrer neuen Grundordnung könnten die Bistümer Limburg und Mainz mit gutem Beispiel vorangehen.
Die Kirche forderte bisher von seinen Arbeitnehmern auch im Privaten Loyalität ein. Nun tritt ein neues Arbeitsrecht in den Bistümern Mainz und Limburg in Kraft, um das etwas zu lockern. Kritiker sehen darin aber vor allem Symbolpolitik.
Wieder sind zahlreiche Menschen aus der Kirche ausgetreten. Vertrauen zurückgewinnen, lautet nun das Credo. Das Bistum Limburg will das auch mit Einblicken in seine Finanzen schaffen.
Können Kinder mit einer geistigen Behinderung auf einer Regelschule bleiben, wenn sie älter werden? Inklusion nach Klasse vier ist selten, aber sie ist möglich.
Das Papst hat gesprochen: Udo Bentz wird neuer Weihbischof in Mainz. Kardinal Lehmann preist ihn in hohen Tönen. Zudem gibt es Neues aus dem Bistum Limburg.
Nach den gewalttätigen und sexuellen Übergriffen in einer Mainzer Kita war das komplette pädagogische Personal entlassen worden. Heute ist der Versuch gescheitert, den Arbeitgeber und zwei der bisherigen Mitarbeiter zur gütlichen Einigung zu bewegen.
Finanzielle Sorgen und soziale Probleme sind wichtige Antriebe für katholische Frauen im Bistum Mainz, die Schwangerschaftsberatung der Kirche aufzusuchen. Das berichtet die Caritas - und die Zahlen steigen.
In der Mainzer Kita „Maria Königin“ sollen Kinder anderen Kindern Fürchterliches angetan haben. Das Kita-Personal wurde fristlos entlassen, die Staatsanwaltschaft ermittelt. Im Herbst soll es weitergehen.
In einer Mainzer Kita sollen Kinder immer wieder missbraucht worden sein – von anderen Kindern. Ein Vater, dessen Sohn die Tagesstätte besucht, erzählt über das große Schweigen und Achselzucken in der Einrichtung.
Die Kinder schlugen einander und führten sich gegenseitig Gegenstände ein: In einer Mainzer Kita herrschte ein System der Gewalt. Die Erzieher wollen nichts mitbekommen haben. Nun wurden alle entlassen. Beendet ist die Sache damit aber nicht.
Über Jahrhunderte lebten Kapuziner im Kloster Dieburg - doch Ende 2012 gab der Orden den Standort wegen Nachwuchsmangels auf. Nun wird er zum Asylbewerberheim.
Die von Angela Merkel bekräftigte Aussage des ehemaligen Bundespräsidenten Wulff über den Islam und Deutschland sorgt weiter für Kontroversen. Auch Kardinal Karl Lehmann ist nicht glücklich über den Satz.
Darmstadts Klinikum erwirbt das Marienhospital und das St.-Rochus-Krankenhaus. Damit kommen zwei katholische Krankenhäuser zum städtischen Konzern - für die Werte soll das keine Folgen haben.
Der Bischof von Mainz, Kardinal Lehmann, tritt 2016 in den Ruhestand. Im Interview spricht er über die Ökumene, das Zweite Vatikanische Konzil und die Lehren aus dem Fall Tebartz-van Elst.
Das infolge der Affäre um den abgelösten Bischof Tebartz-van Elst im Bistum Limburg eingerichtete Sorgentelefon wird rege genutzt. Mitarbeiter berichteten über Ärger und Kränkungen - es gehe aber nicht nur um den Bischof.
Frankfurt wächst, aber die Mehrheit ist nicht mehr katholisch oder evangelisch. Die beiden großen Kirchen sind Teil einer enormen religiösen Vielfalt, die sich im Stadtbild mehr und mehr niederschlägt.
Die Austritte aus der katholischen wie evangelischen Kirche häufen sich - die Entfremdung wächst. Wiedereintrittsstellen können da helfen, doch es kann noch mehr getan werden.
Mitarbeiter des Bistums Limburg sollen sich nach der monatelangen Affäre um den früheren Bischof Tebartz-van Elst aussprechen können. Zu diesem Zweck wird eigens eine Telefonseelsorge eingerichtet, im Bistum Mainz.
Was beginnt wie eine Kaffeefahrt mit Spundekäs’, wird zu einem Einblick in die Kunst des Schreibens: Das „Mainzer Literaturschiff“ ist auf seiner 13. Rheinreise.
Das Verhältnis von Journalisten zur katholischen Kirche ist kompliziert. Beim Medienempfang der Bistümer Mainz und Limburg haben Journalisten darüber diskutiert.