Hart, härter, Hessen
Die Debatten im hessischen Landtag gelten als besonders scharf und unversöhnlich. Die Anfänge davon liegen mehr als 40 Jahre zurück. Wie kam es dazu und gilt das heute noch?
Während sich die Parteien auf die für Landtagswahl vorbereiten, verlässt die frühere Landesvorsitzende Ypsilanti die SPD. Boris Rhein wird Spitzenkandidat der CDU.
Die Debatten im hessischen Landtag gelten als besonders scharf und unversöhnlich. Die Anfänge davon liegen mehr als 40 Jahre zurück. Wie kam es dazu und gilt das heute noch?
Nancy Faeser, Boris Rhein oder doch etwa Tarek Al-Wazir? Aber ebenso die AFD, Linke und FDP treten mit Ambitionen zur Landtagswahl an. Wer Hessen für die nächsten fünf Jahre regieren wird, entscheiden am 8. Oktober die Wähler. Die Spitzenkandidaten aller etablierten Parteien im Kurzporträt.
Vieles spricht dafür, dass die beiden CDU-Abgeordneten aus dem Kreis Groß-Gerau, Sabine Bächle-Scholz und Ines Claus, wieder das Direktmandat erringen und so abermals in den Hessischen Landtag einziehen werden.
Als Reaktion auf den EU-Asylkompromiss verlässt die Politikerin die SPD. Der Generalsekretär der Hessen-SPD spricht von einem schleichenden Prozess der Entfremdung zwischen Ypsilanti und der Partei.
Wenige Monate vor der Landtagswahl in Hessen hat die gescheiterte SPD-Vorsitzende Andrea Ypsilanti ihren Parteiaustritt erklärt. SPD-Spitzenkandidatin Nancy Faeser schadet das.
Andrea Ypslanti tritt aus der SPD aus. Seit Jahren hat sie sich der Partei immer mehr entfremdet. Der Asylkompromiss war jetzt offenbar Anlass für den Schlussstrich.
Als Reaktion auf den EU-Asylkompromiss verlässt die Politikerin die SPD. Der Generalsekretär der Hessen-SPD spricht von einem schleichenden Prozess der Entfremdung zwischen Ypsilanti und der Partei.
Keine Steuererhöhungen oder Pkw-Maut? Niemals mit der Linkspartei? Viele Wahlversprechen wurden schon gebrochen. Die „Leitplanken“ der Parteien sind elastisch.
Als Hessens SPD-Chef ist Thorsten Schäfer-Gümbel gleich bei drei Wahlen gescheitert. Dennoch hat er seine Partei gestärkt und geprägt. Ein Rückblick.
Drei Mal trat Thorsten Schäfer-Gümbel als SPD-Spitzenkandidat für das Amt des hessischen Ministerpräsidenten an, drei Mal verlor er. Ein Blick auf die politische Karriere des Sozialdemokraten.
Die hessische SPD klammert sich nach der Zählpanne an die Hoffnung, trotz des Wahl-Desasters eine Ampel-Regierung bilden zu können. Für ihren Vorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel wäre es wohl die letzte Chance. An seinem Kurs gibt es mittlerweile auch erste Kritik.
Die Spitzenkandidaten von CDU und SPD, Volker Bouffier und Thorsten Schäfer-Gümbel, haben viel getan, um vom Bundestrend ihrer Parteien nicht nach unten gezogen zu werden. Es hat nichts genutzt. Drohen jetzt „hessische Verhältnisse“?
In Hessen haben die Wähler CDU und SPD abgestraft. Die AfD zieht erstmals mit einem zweistelligen Ergebnis in den Landtag ein. Die Grünen sind auf Augenhöhe mit den Sozialdemokraten. Alle Ergebnisse im Überblick.
Für die Linke-Fraktionsvorsitzende Janine Wissler steht eine Regierungsbeteiligung in Hessen nicht an erster Stelle. Trotzdem hat sie große Ziele. Wie will sie das erreichen?
Andrea Ypsilanti führte die SPD wieder auf Augenhöhe mit der CDU. Dann endete ihr Versuch, Ministerpräsidentin zu werden, in einem Debakel. Nun will sie nicht mehr für den Landtag kandidieren.
Als „Tricksilanti“ und „Lügilanti“ musste sich Andrea Ypsilanti nach ihrem Sieg bei der Landtagswahl in Hessen 2008 bundesweit beschimpfen lassen. Morgen wird die ehemalige SPD-Landesvorsitzende 60 Jahre alt.
Im „Institut Solidarische Moderne“ entwerfen Politiker von SPD, Linkspartei und Grünen die intellektuelle Strategie für eine rot-rot-grüne Regierung. Die Chancen dafür sind gut, meint Vorstandssprecher Thomas Seibert.
Roland Koch und das politische Personal Hessens geistern durch den neuen Krimi von Jan Seghers. Am Dienstag stellt der Autor „Die Sterntaler-Verschwörung“ in Frankfurt vor.
Nach dem Wahldesaster in Thüringen entwerfen die Sozialdemokraten mit Blick auf ihre Machtoptionen düstere Szenarien. Nur zu gut erinnern sich die Genossen noch an das Schicksal von Heide Simonis oder Andrea Ypsilanti.
Diese Drombuschs: Einmal im Jahr tagt das oberste Kontrollgremium des Hessischen Rundfunks öffentlich - der Rundfunkrat. Von einem Ausschuss, der einen Querschnitt der gesamten hessischen Bevölkerung nachbilden will.
Noch wird in Hessen sondiert: SPD-Landeschef Thorsten Schäfer-Gümbel will weiter Ministerpräsident werden - und erwägt mit wechselnden Mehrheiten zu regieren.
Vor Jahren hätte jeder Anlauf, die rot-rote Koalitionsfrage zu stellen, noch zu einem Aufruhr in der SPD, ja in ganz Deutschland geführt. Alle Parteivorsitzenden hätte das zur Weißglut gebracht. Und jetzt?
Vor fünf Jahren hielten die Grünen in Hessen es noch für ein unsittliches Angebot, mit der CDU zu reden. Jetzt können sie den Beginn der Sondierungsgespräche an diesem Montag kaum erwarten.
wbr. Darmstadt-Dieburg. Den Namen Andrea Ypsilantis hat am Samstag auf dem SPD-Parteitag des Unterbezirks Darmstadt-Dieburg in Fischbachtal-Niedernhausen zwar ...
Bei Ypsilanti musste es schnell gehen. Diesmal könnte die hessische SPD die Zumutung einer großen Koalition auf sich nehmen. Oder abwarten und auf einen Wortbruch der FDP setzen. Doch die ist noch nicht so weit.
ler. WIESBADEN. Der hessischen SPD droht eine Zerreißprobe in der Frage einer möglichen Zusammenarbeit mit der Linkspartei.
Was macht die hessische SPD? Ihr Chef Thorsten Schäfer-Gümbel hat drei große Ziele erreicht und ließ sich dafür feiern. Doch eine Frage bleibt: wie umgehen mit der Linken?
Schwarz-Gelb ist nicht mehr in Wiesbaden. Wird das Land jetzt Zeuge eines Experiments? SPD-Landeschef Schäfer-Gümbel kann auf Zeit spielen. Ein Ministerpräsident von Gnaden der Linken will er nicht sein.
Im Herbst 2008 scheiterte Andrea Ypsilanti mit dem Versuch, in Hessen ein Bündnis aus SPD, Grünen und Linkspartei zu schmieden. Dafür wurde sie abgestraft. Nun belebt sie ihre alte Idee neu.
Bei der Regierungsbildung in Hessen kommt es auf die SPD an – doch die spielt auf Zeit. Neben einer großen Koalition wird in der CDU auch über ein schwarz-grünes Bündnis diskutiert.
Nach dem Wahlkrimi in Hessen ist Schwarz-Gelb zwar abgewählt, die Regierungsbildung aber völlig unklar. SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel hatte fünf Jahre Zeit, sich beim Kampf um die Macht auf die „hessischen Verhältnisse“ einzustellen.
Zwiespältige Gefühle bei CDU und SPD, Enttäuschung bei der FDP, Jubel bei den Linken: Es reicht in Hessen weder für Schwarz-Gelb noch für Rot-Grün.
In Hessen wird ein neuer Landtag gewählt - und wie schon der Wahlkampf wird die Wahl vor allem von einer Frage bestimmt: Werden SPD und CDU ihr Wort halten, weder mit der Linkspartei noch mit der AfD zu koalieren?
Nach Andrea Ypsilantis Rücktritt galt er als Notlösung, als Blitzableiter für die Wut der SPD-Wähler. Aber Thorsten Schäfer-Gümbel blieb. Jetzt will er in Hessen Volker Bouffier als Ministerpräsidenten ablösen.
Das Duell der hessischen Spitzenkandidaten Volker Bouffier und Thorsten Schäfer-Gümbel verlief unerwartet angriffslustig. Selbst der Moderator wurde kritisiert. Der wiederum musste dem Langredner Bouffier immer wieder das Wort entziehen.
Der Fraktionschef der Union warnt vor einem rot-grün-roten Bündnis. Er wirft dem SPD-Spitzenkandidaten „Wahlbetrug mit Ansage“ vor.