Virusbekämpfung mit Augenmaß
Peking ist nach der Entdeckung zahlreicher Coronavirus-Neuinfektionen wieder im „Kriegsmodus“. Aber erstmals gibt es auch mahnende Stimmen. Setzt sich auch in China die Idee des Abflachens der Kurve durch?
Peking ist nach der Entdeckung zahlreicher Coronavirus-Neuinfektionen wieder im „Kriegsmodus“. Aber erstmals gibt es auch mahnende Stimmen. Setzt sich auch in China die Idee des Abflachens der Kurve durch?
Der Südwestrundfunk zieht die Dokumentation „Wuhan – Chronik eines Ausbruchs“ aus dem ersten ARD-Programm zurück. Im Film wird Material der chinesischen Staatsfirma CICC verwendet. Abgesetzt wird das Stück wegen vermeintlicher Rechteprobleme. Das klingt fadenscheinig.
Nach zwei Monaten ohne Infektionen gibt es in Peking einen neuen Corona-Ausbruch. Den Behörden zufolge ist die Quelle noch unbekannt – aber es wird bereits spekuliert.
Wegen ihrer im Netz veröffentlichten Aufzeichnungen über die Pandemie in Wuhan ist sie ins Visier der chinesischen Behörden geraten. Nun erscheint Fang Fangs Tagebuch auch auf Deutsch.
Entgegen vieler Berichte westlicher Medien werden die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in China nicht von „Peking“ oder „der Partei“ ergriffen. Doch in diesem Irrtum liegt auch ein Funken Wahrheit, der Licht auf Chinas politisches System wirft.
Peking nutzt die Krise, um mit Kameras, Apps und Künstlicher Intelligenz das Volk noch stärker auszuspionieren als bisher. Das hat damit anscheinend kein Problem.
Nicht nur Amerikas Außenminister und die „Bild“-Zeitung wollen Peking für die Schäden der Pandemie eine Rechnung ausstellen, auch unter Juristen mehren sich die Stimmen. So einfach aber ist die Lage nicht.
Donald Trump wähnt in Amerikas Geheimdiensten einen „tiefen Staat“, der gegen ihn arbeitet. Bringt John Ratcliffe die Dienste nun auf die Linie des Präsidenten?
Das Hochsicherheitslabor in Wuhan, das von den Vereinigten Staaten als Ausgangspunkt für die Corona-Pandemie bezeichnet wurde, hat entsprechende Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. Solche Anschuldigungen seien eine „reine Erfindung“, sagte Labor-Leiterin Wang Yanyi in einem Fernsehinterview.
Im Januar bejubelten Amerika und China ein Handelsabkommen. Doch die Corona-Pandemie hatte längst ihren Lauf genommen. Jetzt haben die Beziehungen der Weltmächte einen Tiefpunkt erreicht. 140 Tage einer Zuspitzung.
5G-Netze, Bill Gates, ein Laborunfall in Wuhan: Um den Ursprung von Covid-19 ranken sich zahlreiche Verschwörungstheorien. Für Experten ist das keine Überraschung. In Krisen geben sie einigen Menschen demnach zumindest ein Gefühl von Kontrolle zurück.
Nur mit einem Impfstoff lässt sich das Coronavirus besiegen. Weltweit arbeiten hundert Forscherteams an dem Serum. Auch ein deutsches Projekt macht sich Hoffnungen in dem Wettrennen.
5G-Netze, Bill Gates, ein Laborunfall in Wuhan: Um den Ursprung von Covid-19 kursieren zahlreiche Verschwörungstheorien. Für Experten ist das keine Überraschung. In Krisen geben sie einigen Menschen demnach zumindest ein Gefühl von Kontrolle zurück.
Die deutsche Delegation schließt die Militärweltspiele in Wuhan entgegen jüngster Meldungen aus Italien und Frankreich als Verteiler des Coronavirus aus. Es habe keine auffälligen Krankheitsverläufe gegeben.
Das Leben in der Millionenstadt Wuhan ist zu großen Teilen wieder zur Normalität zurückgekehrt. Doch nun herrscht Sorgevor einer zweiten Welle. Alle 11 Millionen Bewohner sollen jetzt getestet werden.
In Wuhan gibt es wieder Corona-Neuinfektionen. Die Stadt will alle elf Millionen Einwohner testen – ein ambitionierter Plan. Die Entscheidung könnte mit den Ergebnissen umfangreicher Blutproben zusammenhängen.
Nach Wuhan gibt es nun in einer weiteren Millionenstadt in China neue Corona-Infektionsherde. Jilin, im Nordosten des Landes, wurde deshalb weitgehend abgeschottet.
Nach 76 Tagen kompletter Ausgangssperre schien Wuhan das Virus besiegt zu haben. Doch nun gibt es neue Fälle in der Stadt. Die Behörden setzen auf umfassendes Testen.
Mit einem mehrmonatigen Austauschprogramm in Wuhan begann seine Pechsträhne: Dass er gleich dreimal in Quarantäne musste, nimmt Lorenzo Di Berardino aber gelassen.
In der chinesischen Millionenmetropole Wuhan haben die Behörden den zweiten Tag in Folge neue Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Stadt gilt als Ursprungsort der Pandemie.
Die Verbreitung des Coronavirus durch Reisende hat maßgeblich den Verlauf der Pandemie bestimmt. Aber ist Verzicht dauerhaft notwendig? Wissenschaftliche Studien versuchen, aus der bisherigen Ausbreitung von Covid-19 zu lernen.
Mal soll es Kalifornien gewesen sein, nun Frankreich. Was ist dran an den Studien, die in Frage stellen, dass die Pandemie in Wuhan ihren Ausgang nahm?
Die Militärweltspiele in Wuhan im Oktober könnten ein massiver Corona-Verteiler gewesen sein. Einige Indizien sprechen dafür. Sportler aus verschiedenen Nationen melden sich. Nicht wenige waren erkrankt.
Nach seiner Rückkehr von den Militärweltspielen in Wuhan litt Fecht-Olympiasieger Matteo Tagliariol unter sehr hohem Fieber und Atemnot. Besonders bedenklich: Es geschah im Oktober 2019.
In China entscheiden jetzt Apps darüber, wohin man darf. Trotzdem haben die Behörden oft keine Ahnung, wer wo ist. Ausgerechnet im Kampf gegen das Virus erweist sich der Schnüffelapparat als erstaunlich analog.
Immer energischer behauptet Donald Trump, das Coronavirus sei versehentlich aus einem Labor in Wuhan entwichen. In dieser Situation wird in Australien ein Geheimdienstbericht durchgestochen. Gibt er Aufschluss?
Das Coronavirus hält die Welt in Atem. Wo kommt das verdammte Ding her? Eine Spurensuche jenseits von Verschwörungstheorien und anderen fragwürdigen Quellen.
Seit Monaten gibt es Spekulationen, das Coronavirus könnte in einem Wuhan-Institut für Virologie freigesetzt worden sein. Der amerikanische Außenminister Pompeo sagt, dafür gebe es etliche Beweise – und kritisiert China scharf.
Amerikas Präsident greift China scharf an: Er habe nachrichtendienstliche Hinweise darauf, dass das Coronavirus aus einem Forschungslabor in Wuhan stamme. Will Trump nur von eigenen Fehlern ablenken?
Die amerikanische Regierung hat laut Donald Trump Belege dafür, dass das Coronavirus aus einem Labor in Wuhan stammt. Der Präsident erwägt nun neue Strafzölle gegen China.
Forscher untersuchen Blutproben von Patienten, die schon voriges Jahr irgendwo in China an Lungenentzündungen litten. Sie fahnden nach Sars-CoV-2-Antikörpern. Beteiligt ist ein prominenter Virologe aus New York.
Mit französischer Hilfe wurde jenes Virenlabor in Wuhan aufgebaut, um das sich jetzt Gerüchte ranken. Die Amerikaner protestierten aus Angst vor chinesischen Biowaffen. Die Franzosen aber blieben stur – und wurden von Peking vorgeführt.
Bislang gilt ein Markt in Wuhan als Quelle der Pandemie. Washington verbreitet aber schon länger eine andere These: Chinas Führung versuche, einen Laborunfall zu vertuschen. Beweise fehlen bislang – und Peking dementiert.
Sind Wuhan und Rimini Freunde bei Facebook? Aus den Daten von sozialen Netzwerken lässt sich einiges über mögliche Infektionsketten lernen.
In der Stadt, in der die Corona-Pandemie ihren Ausgang nahm, haben viele Chinesen einen schlimmen Verdacht: Mussten ihre Angehörigen sterben, damit Jüngere gerettet werden konnten? In den Statistiken tauchen sie nicht auf.
Donald Trump stellt die Rolle der WHO in Frage. Doch trotz einzelner Ungereimtheiten im Krisenmanagement ist sie ein Musterbeispiel für eine gut funktionierende internationale Organisation. Ein Gastbeitrag.