Die Welt ist eine Ernüchterung
Ich bin kein Tourist, habe Reisen nie gemocht und war mit dieser Lebenshaltung noch vor wenigen Wochen ein Exot. Doch jetzt, da die ganze Erde stillsteht, sitzen alle in meinem Boot.
Ich bin kein Tourist, habe Reisen nie gemocht und war mit dieser Lebenshaltung noch vor wenigen Wochen ein Exot. Doch jetzt, da die ganze Erde stillsteht, sitzen alle in meinem Boot.
Der Tourismus in Spanien ist kollabiert. Auch die berühmten Osterprozessionen finden in diesem Jahr nicht statt. Das ist ein doppelt schwerer Schlag.
Alles, was man bekommt, ist ein Umschlag am Flughafen: mit dem Plan für die nächsten Tage. Über eine Überraschungsreise in den Norden.
Südkorea, Land der Widersprüche: Hier ist alles geboten vom gepflegten Spazieren durch Königsgräber bis zur heftigen Endorphinausschüttung in einem fabulösen Abenteuerspielplatz für Erwachsene.
Reisen in Zeiten des Coronavirus erscheint plötzlich überall auf der Welt fragwürdig. Das bekommt auch die Internationale Tourismusmesse in Berlin zu spüren.
Eine Schiffsreise auf Russlands großem Fluss von Moskau nach Wolgograd wird zum Schnellkurs in Geschichte.
Achthundert Euro gespart, toll! Die Einkaufsblättchen überbieten sich mit Ultrabilligreisen. Was erlebt man im gut geölten Massenbetrieb? Unterwegs mit 34 deutlich gereiften Bus-Insassen.
Bevor im „Hard Rock Stadium“ in Florida der Super Bowl beginnt, steht ein Gewinner der Megaveranstaltung fest: das Volk der Seminolen. Denn ihnen gehört die Marke, die jeder kennt.
Das Wochenende in Dublin verbringen und in Zeiten von Greta und Klimakrise auf dem Land- und Wasserweg anreisen: Das dauert neunzehn Stunden. Ein Protokoll.
Ecuador galt lange genug als Bananenrepublik. Jetzt entdecken junge Köche den Reichtum von Natur und Kultur und schenken dem Land eine neue Identität.
Eine Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn zum Baikalsee ist für viele Menschen ein Traum – auch im Winter. Bei minus 35 Grad und durch atemberaubende Landschaften.
Daressalam ist seit der Kolonialzeit das wirtschaftliche Zentrum Tansanias. Die Stadt wächst und wächst, offensichtlich ohne Ende, und die Träume vor allem ihrer jungen Bewohner sind genauso grenzenlos.
Der cleverste Traubenverkäufer Amerikas, die unpatriotischste Spätburgunder-Liebhaberin an der Pazifikküste und zwei Ex-GIs mit deutschen Erweckungserlebnissen: Kaliforniens Winzerschaft ist so schillernd, wie es seine Weine sind. Drei Proben aufs Exempel.
Helsinki gönnt sich ein Kunstmuseum mit Zyklopenaugen und eine Bibliothek, die ihre Nutzer glücklich macht. Über die ungewohnten Freuden des öffentlichen Zusammenseins.
Mit David Bowie, Christopher Isherwood und Juno durch Berlin: Eine E-Rollerfahrt der Nase nach und dem Wind entgegen an einem klaren Samstagmorgen.
Die Hauptstadt: ein Dorf. Die Berge: unbestiegen. Die Hotels: in klösterlicher Konzentration. Wer wirklich seine Ruhe haben will, muss nach Bhutan reisen.
Vergoldete Pagoden, Teakholzwälder und ein turbulenter Schiffsverkehr: Der Chindwin River im burmesisch-indischen Grenzgebiet führt in ein archaisches Südostasien, das sich nur langsam verändert.
Die Republik Moldau steht als Reiseziel eher nicht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Doch das kleine Land am Rande Europas verdient allemal einen Besuch. Denn es ist grün, gastfreundlich und alles andere als überlaufen.
Einmal im Jahr findet in Limoges ein Freudenfest der Innereien statt. Dabei lässt die Stadt ihre lange Geschichte als Hochburg des Metzgerhandwerks noch einmal lebendig werden.
Wer auf D. H. Lawrence’ Spuren die Alpen überquert, sollte sich besser darauf vorbereiten als der Schriftsteller und seine Geliebte vor 107 Jahren.
Moscheen, Medresen, Mausoleen: Das märchenschöne Usbekistan öffnet sich dem Tourismus, springt mit seiner Geschichte aber nicht gerade sanft um.
Keine Zeit für Slow Tourism: Alles ändert sich, wenn man erst auf der Autobahn und am Ende zu Fuß über Nacht von der Großstadt auf den Gipfel muss. Besonders man selbst.
Gemeckert wird nicht: Oliver Maria Schmitt übt den Sonnengruß beim Ziegenyoga im Oberengadin.
Während der Nahostkonflikt festgefroren wirkt, entwickelt sich das Westjordanland zum Reiseziel. Was ermutigt junge Palästinenser, in den Tourismus zu investieren?
Der Charme des Gelegenheitsfernverkehrs: Eine Fahrt im Bistrobus von Frankfurt zur Bundesgartenschau nach Heilbronn bekehrt jeden Spötter und Zweifler.
Die älteste Stadt des Landes, das schönste Weinbaugebiet der Welt, der berühmteste Heiratsvermittler des Mittelalters: Hoch im Norden zwischen Douro und Minho übertrifft sich Portugal selbst – und bleibt doch ganz bei sich.
Land der Stunde: In Norwegen kann man den Sommer bei 36, aber auch bei minus 18 Grad verbringen. Stationen einer Reise.
Vor fünfzig Jahren erlebte Theodor W. Adorno seine letzten Tage in Zermatt. Im touristischen Hochbetrieb des Jahres 2019 kann sich daran niemand erinnern. Fast. Eine Recherche zum Gedenktag.
Tschernobyl ist neuerdings ein beliebtes Ziel für Reisende und der ukrainische Präsident möchte den Tourismus in der Sperrzone sogar noch stärker fördern. Ist das absurder Leichtsinn oder eine sinnvolle Entwicklung?
Tschernobyl ist neuerdings ein beliebtes Ziel für Reisende, und der ukrainische Präsident möchte den Tourismus in der Sperrzone sogar noch stärker fördern. Ist das absurder Leichtsinn oder eine sinnvolle Entwicklung?
Sierra Leone hat schwere Bürgerkriegszeiten hinter sich. Endlose Strände, grüne Hügel und die Hoffnung sind schon da. Jetzt fehlen nur noch die Touristen. Eine Reise durch ein Land im Rohbau.
Das gängige Bild von Tokio ist das einer blinkenden Megalopolis. Dabei geht es in vielen Vierteln fast dörflich zu.
Ufo-Jagd in Arizona und Spurensuche mit kenianischen Stämmen: Airbnb hat jetzt „Adventures“ im Programm. Die Arbeit machen die Einheimischen. Was soll das?
Usbekistan will weniger auf Baumwolle und mehr auf Tourismus setzen. Aber was heißt das? Unterwegs in einem Land, das sich im Umbruch befindet.
Eine Gruppe zugbegeisterter Fotografen lässt die letzten betriebsfähigen Dampfloks durch Burma rollen. Sie inszeniert das Land als nostalgischen Sehnsuchtsort, den es längst nicht mehr gibt.
Die meisten Irland-Touristen bereisen nur den Süden. Dabei gibt es alles, was den Charme der Insel ausmacht, auch im Norden – und vielleicht sogar ein bisschen mehr.