Nächster Krisenkandidat: Slowenien
Die slowenische Zentralbank warnt: Das Volumen fauler Kredite in den Bilanzen großer slowenischer Banken entspreche inzwischen fast einem Fünftel des Bruttoinlandsprodukts.
Die slowenische Zentralbank warnt: Das Volumen fauler Kredite in den Bilanzen großer slowenischer Banken entspreche inzwischen fast einem Fünftel des Bruttoinlandsprodukts.
Kroatien erfüllt die Voraussetzungen für die EU-Mitgliedschaft. Das ist die Einschätzung der Europäischen Kommission in einer letzten Beurteilung. Datum des Beitritts sollte der 1. Juli sein.
Das slowenische Parlament hat am Mittwochabend die Mitte-links-Regierung von Ministerpräsidentin Alenka Bratusek bestätigt. Sie will sich nach eigenen Angaben darum bemühen, die harte Sparpolitik der Vorgängerregierung von Janez Jansa sozial verträglicher zu gestalten.
Die Region Osteuropa wird mittlerweile wieder positiver eingeschätzt und bleibt weiterhin ein Zielgebiet für viele Marktexperten.
In Slowenien hat eine breite Koalition die Regierung Janša gestürzt. Doch sie wissen nicht, wohin sie das Land steuern sollen. Wenn die Banken nicht so viel wüssten, fiele der Politik ihre Rettung leichter.
Architekturstudenten aus Österreich und Deutschland sind am Bau zweier Schulen in Südafrika beteiligt. Es geht um die langjährige Schaffung von Strukturen - und um das Wiederbeleben vergessener Traditionen.
Slowenien exportiert fast nur in der EU. Darum steckt es tief in der Schuldenkrise. Jetzt hat das Parlament einen Sparhaushalt verabschiedet. Er soll das Haushaltsdefizit schnell wieder tragbar machen.
Die Sparpolitik hat Europa im Griff. Vielerorts gibt es keine Alternative, andere wollen den Absturz vermeiden. Auf mittlere Sicht dürfte die Region weiter auseinanderdriften.
Borut Pahor wurde in Slowenien als Regierungschef abgewählt, als Vorsitzender seiner Sozialdemokraten gefeuert. Jetzt meldet er sich mit einem Sieg als neuer Staatspräsident zurück.
Thyssen Krupp hat für seine Stahlwerke in Amerika und Brasilien nicht mehr acht Bieter, sondern nur noch zwei. Die Händler sind zufrieden mit dem Start ins Weihnachtsgeschäft. Und Yahoo droht eine Milliardenstrafe in Mexiko.
Mit harten Bandagen ringt die EU um den Haushaltsplan. Milliardensummen kennt man in Brüssel, aber nun geht es um eine Billion. Und um die Europa-Zukunft der Briten.
Zwischen Okzident und Orient lässt sich viel Anregung finden: Der nun eröffnete Neubau der türkischen Botschaft in Berlin ist rundum gelungen.
Lange hat sich der ehemalige MAN-Nutzfahrzeugchef Weinmann gegen Korruptionsvorwürfe gewehrt. Jetzt gab er zu, von Bestechung in Belgien und Slowenien gewusst und diese Machenschaften gedeckt zu haben.
Bernhard Maier versammelt, was wir von Geschichte und Kultur eines mythenumrankten Volkes wirklich wissen.
Die von der EU-Kommission geplante Frauenquote für Aufsichtsräte trifft in den Mitgliedsländern auf Widerstand. Mindestens zehn Staaten wollen sich gegen die Initiative aussprechen. Doch EU-Kommissarin Reding gibt sich zuversichtlich.
In den intern verzerrten Wechselkursen in der Eurozone sehen Ökonomen wie Wolf Schäfer den Grund für die makroökonomischen Ungleichgewichte. Seine Lösung: Griechenland muss aus der Eurozone austreten und die Drachme wieder einführen.
In Slowenien hat ein Heißluftballon mit 32 Passagieren Feuer gefangen und ist abgestürzt. Mindestens vier Menschen kamen ums Leben, 28 wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt.
Anton Weinmann ist der bislang ranghöchste ehemalige MAN-Manager, der sich wegen des Korruptionsskandals vor Gericht verantworten muss. Anders als viele Angeklagte vor ihm setzt er nicht auf Kompromisse mit der Justiz. Die Staatsanwälte hat er schon im Vorfeld angezeigt.
Frankreich muss die Verfassung nicht ändern, um den Fiskalpakt ratifizieren zu können. Das beschloss der Verfassungsrat in Paris. An der Verabschiedung des Gesetzes durch die Nationalversammlung gibt es kaum Zweifel.
Der Organspendeskandal hat das Vertrauen der Patienten erschüttert - und viele Fragen zum Vergabeverfahren, den gesetzlichen Regelungen und den beteiligten Institutionen aufgeworfen. Zehn Antworten auf zehn Fragen.
Und der nächste Eurostaat wackelt: Die Ratingagentur Moody’s hat die Kreditwürdigkeit von Slowenien um drei Stufen gesenkt. Sie liegt nun knapp über „Ramsch“-Niveau. Experten rechnen nicht mehr damit, dass das Land seine Finanzprobleme aus eigener Kraft lösen kann.
Yahoo tritt auf der Stelle, die Credit Suisse verzeichnet ein solides Quartal. Slowenien erwägt einen Antrag auf Bankenhilfe und Finnland einigt sich mit Spanien auf Garantien für dieselbe.
Das politische Spiel zwischen Griechenland und den übrigen Euro-Ländern hat sich geändert: Inzwischen halten alle ein Überleben des Euros ohne Athen für möglich. Das begrenzt das griechische Erpressungspotential, auf das nicht zuletzt die Radikale Linke setzt.
Während Bundespräsident Gauck, EU-Kommissionspräsident Barroso und einige Mitglieder des Merkel-Kabinetts keine EM-Spiele in der Ukraine besuchen wollen, meiden es Vertreter anderer EU-Länder im Fall Timoschenko eindeutig Postion zu beziehen.
Das ukrainische Außenministerium reagiert empört, weil die Bundeskanzlerin einen Boykott der Fußball-EM erwägt und sieht „Methoden des Kalten Krieges“. Aus Berlin heißt es, Frau Merkels Planung stehe „unter dem Vorbehalt der Rechtsstaatlichkeit im Fall Timoschenko“. Auch EU-Kommissionspräsident Barroso will nicht in die Ukraine reisen.
Nach Standard & Poor’s und Fitch stuft nun auch die dritte große Rating-Agentur Moody’s die Kreditwürdigkeit mehrerer Eurostaaten schlechter ein. Während Deutschland wieder ohne Abstriche davonkommt, erhält das Nicht-Euroland Großbritannien einen Schuss vor den Bug.
Auf dem Kontinent der Volkssouveränität hat die Epoche der Postdemokratie längst begonnen: Viele Staaten werden faktisch bereits von den Kassenprüfern der Banken regiert.
Nach der Rating-Herabstufung am Freitag will Italien am Montag mit Anleihen bis zu 8 Milliarden Euro einsammeln. Der Markt ist in guter Verfassung.
Nach Standard & Poor’s hat mit Fitch die nächste große Ratingagentur gleich mehrere Länder der Eurozone abgestuft. Italien, Spanien und Slowenien wurden um zwei, Belgien und Zypern um eine Note herabgesetzt.
Slowenien ist schön. Es gibt dort Berge und Meer. Wer das Land kennenlernen möchte, sollte aber um Himmels willen einen Bogen um die Kulturhauptstadt Maribor machen.
Die Anerkennung Sloweniens und Kroatiens als unabhängige Staaten zum 15. Januar 1992 kam ein halbes Jahr zu spät. Dennoch gehörte sie zu den wenigen klugen Entscheidungen der europäischen Balkanpolitik Ende des vergangenen Jahrhunderts. Auf den Spuren eines Marschs in die Katastrophe und seiner Mythen.
Am 15. Januar 1992 erkannte die Europäische Gemeinschaft auf Drängen Deutschlands Slowenien und Kroatien an. Der diplomatische Schritt bedeutete den endgültigen Zerfall Jugoslawiens. Trug Berlin damit die Schuld am Krieg in Bosnien? Die Münchner Südosteuropa-Historikerin Marie-Janine Calic weist den Vorwurf zurück.
Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat die Kreditwürdigkeit von neun Euro-Ländern herabgestuft. Deutschland behält aber seine Top-Bewertung.
Die Zahl der Organspender in Deutschland geht zurück. Das liegt auch an der Verunsicherung durch Rechtsdiskussionen – nicht in erster Linie in der Bevölkerung, sondern bei Ärzten und Krankenhäusern.
Milliardenspritze für chinesischen Staatsfonds geplant. Amerikanische Steuerbehörden drohen deutschen Banken. Eon unterliegt in Portugal. Siemens will Sicherheitslücken schließen. Landesbausparkassen planen Allianz. Pause trübt Bilanz von Windpark Baltic 1. Streit um Sozialabgaben in den Vereinigten Staaten beendet. Moody’s senkt Slowenien auf ’A1’. ESRB: Banken müssen auf Risiken vorbereitet sein. Spanische Banken nutzen EZB-Spritze für Schuldendienst. EZB schließt weitere Lockerung der Geldpolitik nicht aus.
War Deutschland durch die vorzeitige Anerkennung von Slowenien und Kroatien im Jahr 1991 mitverantwortlich für den Balkankrieg? Hans-Dietrich Genscher widerspricht im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.