Das ist der flüchtige Attentäter
Die französische Polizei hat ein Foto des flüchtigen Attentäters von Paris veröffentlicht. Eine Warnung schicken die Beamten gleich mit: Der 26-jährige Abdeslam Salah sei gefährlich.
Die französische Polizei hat ein Foto des flüchtigen Attentäters von Paris veröffentlicht. Eine Warnung schicken die Beamten gleich mit: Der 26-jährige Abdeslam Salah sei gefährlich.
Das G-20-Treffen in Antalya wird als Gipfel im Schatten der Mordtaten von Paris in Erinnerung bleiben. Die Kanzlerin sagt zwar, man wolle sich die Tagesordnung nicht von den Terroristen diktieren lassen. Aber wer interessiert sich jetzt gerade für Klimapolitik?
In den vergangenen Jahren waren Selbstmordattentäter vor allem ein Phänomen des Nahen und Mittleren Ostens. Weit weg von Europa, weit weg von Deutschland. Das Massaker von Paris zeigt, dass der IS die lebensverachtende Form der Kriegführung ins Herz Europas trägt.
Die internationale Staatengemeinschaft will sich dem blutigen Terrorismus nicht ergeben, die G 20 gibt sich standfest. Ende des Monats soll wie geplant auch die Klimakonferenz in Paris stattfinden.
Frankreich für drei Monate im Ausnahmezustand – so will es der französische Präsident Hollande. Zunächst muss aber das Parlament zustimmen.
Nach den Anschlägen in Paris bemüht sich die hessische Polizei um Ruhe. Schon seit Jahren gibt es ein Konzept, das auf „den vertrackten islamistischen Terror“ ausgerichtet ist. Die Anspannung ist dennoch spürbar.
Der G-20-Gipfel in Antalya wird bestimmt von der Terrornacht in Paris. EU-Ratspräsident Tusk bringt Bodentruppen im Kampf gegen den IS ins Gespräch.
Die Ankündigung von Frankreichs Präsident Hollande „gnadenlos“ gegen die Terrormiliz IS vorzugehen, nimmt Gestalt an. Zusammen mit Amerika sollen die Luftschläge gegen den „Islamischen Staat“ verstärkt werden.
Das Länderspiel gegen die Niederlande am Dienstag in Hannover wird nicht abgesagt. Die Partie der Fußball-Weltmeister soll zu einem Signal gegen Terror werden. Auch Kanzlerin Angela Merkel ist angekündigt.
Der britische Schrifsteller Ian McEwan befand sich während der Attentate in einem Restaurant in Paris. Die Kugeln des Todeskults trafen zufällig andere. Ein Aufruf zu Solidarität und Widerstand.
Soziale Netzwerke reagieren schnell, wenn es darum geht, bei aktuellen Ereignissen Stellung zu beziehen. Manchmal ist das hilfreich. Manchmal dient es eher der Selbstdarstellung.
89 Menschen bringen die Attentäter von Paris im Konzertsaal Bataclan um. Wahllos schießen sie in die Menge und die Rockfans fliehen in Panik. Viele liegen im Blut anderer Opfer, bevor sie es wagen, zu fliehen.
Nach den Anschlägen in Paris sieht sich Frankreich im Krieg gegen die Terrormiliz IS. Kann das Land als Mitglied der Nato in diesem Verteidigungsfall den militärischen Beistand der Verbündeten fordern?
Beim Fußball-Länderspiel der Deutschen in Frankreich zog der Horror ins Stade de France ein. Zwei F.A.Z.-Sportredakteure beschreiben die Szenen aus einer monströs zerstörerischen Nacht.
Für viele muslimische Einwanderer ist Frankreich ein Land der Hoffnung. Doch Enttäuschte und Verführte nutzen es seit dem Algerienkrieg als Schlachtfeld ihrer Kriege.
Erste führende CSU-Politiker verknüpfen die Flüchtlingsdebatte mit den Anschlägen von Paris und fordern verschärfte Grenzkontrollen. Die SPD-Spitze und auch die Kirchen widersprechen.
Die Identifizierung der Opfer von Paris ist noch nicht vollständig abgeschlossen. Nach bisherigen Erkenntnissen kommen die Toten aus mehr als einem Dutzend Länder. Unter den Opfern ist mindestens ein Deutscher.
2016 soll in Frankreich die Fußball-EM stattfinden. Der Cheforganisator spricht sich nach den Anschlägen von Paris gegen eine Absage aus. Ähnlich argumentiert die DFB-Spitze mit Blick auf das Spiel gegen Holland am Dienstag.
Paris erkennt sich nicht wieder. Inmitten der allgegenwärtigen Unsicherheit fangen seine Bewohner an, sich zu fragen: Wie sollen wir weiterleben? Und sollen wir es hier tun?
Frankreichs Politik reagiert mit Drohungen und Symbolik auf den Terror. Präsident Hollande spricht vom Krieg, was er nach dem Anschlag auf „Charlie Hebdo“ im Januar noch vermieden hatte. Aber kann er diesen asymmetrischen Krieg auch führen?
Er besuchte regelmäßig die Moschee, reiste offenbar nach Syrien - und war wegen seiner Radikalisierung im Visier der Behörden. Wer war Omar Ismail Mostefai, einer der Selbstmordattentäter vom Bataclan?
Bei den Attentaten von Paris ist ein deutscher Staatsangehöriger getötet worden. Ob auch Verletzte unter den Opfern sind, konnte das Auswärtige Amt am Sonntag in Berlin zunächst nicht sagen.
Die Pariser Anschläge treffen ins Herz europäischer Lebensart. Um unsere Kultur zu verteidigen, ist Ausgehen jetzt oberste Bürgerpflicht.
Der G-20-Gipfel in der Türkei wird überschattet von den Terroranschlägen in Paris. Doch warum treffen sich die 20 Staats- und Regierungschefs eigentlich? FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen zum G-20-Gipfel.
Mit dem Islamischen Staat ist ein Ungeheuer herangewachsen, das seine Tentakel um die ganze freie Welt schlingen will. Der Westen muss nun seinen Willen und seine Fähigkeit demonstrieren, seine Werte zu schützen. Die Deutschen haben nichts gegen ein freundliches Gesicht an der Spitze ihrer Regierung. In solchen Zeiten aber wollen und müssen sie ein anderes sehen: ein hartes.
Östlich von Paris haben Ermittler ein weiteres Auto entdeckt, das einem Terrorkommando wohl als Fluchtauto diente. Unklar ist jedoch, ob die Täter weiter auf der Flucht sind, oder bereits in Belgien gefasst wurden.
ARD und ZDF schicken ihre Talkrunden mit Sonderausgaben zum Terror auf Sendung. Frank Plasberg zeigt sich verunsichert: „Wenn wir nicht wissen, wer hier ist, können Sie mir auch nicht sagen, wir brauchten keine Angst zu haben.“
Angesichts des Terrors in Paris fordern die Republikaner neue Härte gegen Terroristen. Die Demokraten wollen mehr syrische Flüchtlinge aufnehmen.
Der Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat den strengen Waffengesetzen in Frankreich eine Mitverantwortung für die vielen Toten in Paris gegeben. Er kritisierte zudem Obamas Kampf gegen den IS.
Die Anschläge haben Paris schlagartig verändert. Viele Menschen beten, andere sind hochgradig gereizt, manch einer fordert die Todesstrafe. Eindrücke aus einer tief verunsicherten Stadt.
Durch die Anschläge in Paris vor dem Stadion wird auch der Sport vom Terror getroffen. DOSB-Präsident Hörmann über die Folgen, die Fußball-EM 2016 und das DFB-Testspiel am Dienstag.
Die Vereinigten Staaten, Russland und 15 weitere Länder haben sich auf einen Fahrplan geeinigt, um den Syrien-Konflikt zu lösen. Er sieht eine Übergangsregierung und freie Wahlen vor.
Frankreich stand in Europa in seinem Krieg gegen den Terror bislang ziemlich allein da. Doch nach den Anschlägen in Paris muss sich auch Deutschland die Frage stellen, ob es die Sicherheit Europas auf syrischem Boden verteidigen muss.
Nach den Anschlägen ist die Vorfreude auf die EM 2016 dahin. Unter den Opfern ist auch die Cousine eines französischen Spielers. Näher kam der Terrorismus dem Fußball bisher nie. Die Sorge ist groß.
Nach den Anschlägen in Paris kondolieren vielerorts Bürger und Politiker. Menschen legen Blumen nieder, Fahnen hängen auf Halbmast. Bilder der Anteilnahme.
Am Tag nach den Anschlägen bleiben viele Pariser zu Hause. Andere versammeln sich trotz eines Verbots, um gemeinsam zu trauern. Oder eilen zum Krankenhaus, um Blut zu spenden.