Hollande schickt Flugzeugträger vor Syrien
Frankreichs Präsident hofft auf Hilfe der Vereinten Nationen bei der Bekämpfung des IS. Die Zerstörung der Terrormiliz sei eine internationale Aufgabe. Auch von Deutschland fordert er Engagement.
Frankreichs Präsident hofft auf Hilfe der Vereinten Nationen bei der Bekämpfung des IS. Die Zerstörung der Terrormiliz sei eine internationale Aufgabe. Auch von Deutschland fordert er Engagement.
Nach den Anschlägen in Paris kündigt Präsident Hollande drastische Schritte an, um den „Krieg“ gegen den IS-Terrorismus zu gewinnen. Auch mächtige Verbündete will Frankreich dafür an seine Seite holen.
Die Attentate in Paris richteten sich gezielt gegen eine lebensbejahende Kultur des Ausgehens. Viele kulturelle Veranstaltungen werden in diesen Tagen abgesagt – und ein Kinofilm, den die Realität eingeholt hat.
Auch die westliche Konsumgesellschaft wird vom islamistisch motivierten Terror attackiert. Aber die wirtschaftlichen Folgen dürften überschaubar bleiben, falls nicht in kurzem Abstand weitere Anschläge folgen.
Beim Aufeinandertreffen zwischen Deutschland und den Niederlanden wird die Polizei am Dienstag in Hannover sowohl mit mehr Einsatzkräften als auch stärker bewaffnet auftreten. Ein ruhiger Verlauf hängt aber auch von den Zuschauern ab.
Es gibt keine absolute Sicherheit, aber viele Fehler, um Unsicherheit zu schaffen: Beim staatlichen Kontrollverlust sind Vorratsdatenspeicherung und Flughafenüberwachung nur Placebos der Politiker.
Die amerikanischen und französischen Luftangriffe nach der Terrorserie in Paris sollen den IS deutlicher als bisher schwächen. An einer anderen Front steht die Terrormiliz ebenfalls unter militärischem Druck.
Ein 39 Jahre alter Algerier soll mehrere Tage vor den jüngsten Anschlägen gesagt haben, in Paris werde etwas Schreckliches geschehen. Nun wurde der Mann in einem Flüchtlingsheim im Sauerland festgenommen.
Angela Merkel verspricht Frankreich uneingeschränkte Solidarität und setzt auf die Stärke der Nächstenliebe. Damit kommt Deutschland nicht weit.
Nach den Terrorakten fliegt Frankreich wieder Bombenangriffe auf Stellungen des IS in Syrien. Doch der sogenannte „Islamische Staat“ sieht seinen Kriegsschauplatz längst im Westen. Ein Gastbeitrag.
Die acht größten muslimischen Religionsgemeinschaften in Deutschland wollen sich stärker gegen eine Radikalisierung junger Muslime einsetzen. In einer gemeinsamen Erklärung verurteilen sie die „niederträchtigen und barbarischen Anschläge“ von Paris.
An einfach Rausgehen und Fußballspielen ist für die französische Nationalelf nach den Attentaten nicht zu denken. Mit dem englischen Team soll beim Spiel in Wembley ein Zeichen gesetzt werden.
Die wirtschaftlichen Konsequenzen der Anschläge von Paris sind kaum abzusehen. Trifft es einzelne Unternehmen? Wird der Handel leiden? Und was machen die Zentralbanken? Ein Überblick.
In Europa und der Welt gedenken die Menschen der Opfer von Paris. Die Europäische Union hatte seine Mitglieder zu einer Schweigeminute aufgerufen, und auch außerhalb Europas legten die Menschen für eine Minute ihre Arbeit nieder.
Ein lange gefürchtetes Terrorszenario ist nun auch in Europa zur schrecklichen Wirklichkeit geworden. Indien hat es vor sieben Jahren erlebt. Zu den Pariser Anschlägen gibt es mehrere Parallelen.
Nach dem Terror in Paris reagiert die Polizei auch in Deutschland mit mehr Präsenz. Momentan gibt es jedoch keine Hinweise auf Anschläge in Hessen. Die Behörden prüfen, ob sich unter den Flüchtlingen Extremisten befinden.
Israelische Terrorfachleute kritisieren die französischen Geheimdienste: Nach dem Anschlag auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ hätten sie nichts dazugelernt.
Wenige Tage nach den Anschlägen von Paris spielt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft unter verschärfter Bewachung gegen die Niederlande. Bundestrainer Löw war zunächst dagegen.
Zwischen Terror und Trotz, Furcht und Freiheit: Nie war die Gefahr so spürbar - und nie war es so undenkbar, aufzugeben. Doch der Preis für die Sicherheit steigt rapide.
Auf die Anschläge vom Freitag reagieren die Finanzmärkte kaum. Nach anfänglichen Kursverlusten, liegen die Aktinindizes im Plus.
Die Anschläge von Paris sind auch zu Beginn der einen Woche das Thema, das alle anderen überschattet. Die Finanzmärkte halten vorläufig stand und geben nur schwach nach.
Der Schutz Frankreichs und Europas vor der terroristischen Bedrohung stellt die Staaten vor die Herausforderung: Die Sicherheit ihrer Bürger zu gewährleisten – ohne die Freiheiten der Marktwirtschaft zu gefährden.
Japans Wirtschaft ist abermals geschrumpft. Der chinesische Renminbi soll die fünfte Leitwährung des IWF werden. Die Arbeitgeber mahnen die Regierung zu Zurückhaltung bei der Neuregelung der Zeitarbeit.
Frankreichs Luftwaffe hat Stellungen des IS in Syrien bombardiert. Dort sitzen nach Angaben des französischen Premierministers die Hintermänner der Anschläge von Paris. Außerdem bereite der IS weitere Angriffe vor, warnt er.
Französische Flugzeuge haben erstmals nach den Terrorattacken in Paris wieder IS-Stellungen in Syrien bombardiert. Dabei haben sie laut Verteidigungsministerium ein Kommandozentrum sowie ein Ausbildungslager zerstört.
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen sieht den IS auf dem Rückzug, und von „Krieg“ will bei Günther Jauch auch niemand sprechen. Wie fundamental die Bedrohung ist, haben offenbar nicht alle verstanden.
Als Reaktion auf die blutigen Anschläge in Paris wollen die G20-Staaten die Zusammenarbeit ihrer Geheimdienste verbessern. Vor allem Rückkehrer aus Terrorcamps sollen schneller aufgespürt werden.
Ein deutsches Trainer-Duo führt Ungarn zur Fußball-EM 2016. Das Team von Bernd Storck und Andreas Möller besiegt Norwegen auch im Rückspiel. Ein Eigentor sorgt für die Entscheidung für die Magyaren.
Nach den Attentaten hat Paris sich verändert: Die Menschen haben Angst, sie suchen Rat bei Gott und sehnen sich nach Sicherheit. Aber sie wollen auch kämpfen. Eindrücke aus einer verunsicherten Stadt.
Von Jahrzehnt zu Jahrzehnt erreichte der islamistische Terror gefährlichere Eskalationsstufen. Die Attentatsserie von Paris ist nicht die Endstation des Krieges, der die Terrorherrschaft des „Islamischen Staates“ ausweiten soll.
In Paris braucht es im Augenblick nicht viel, um Panik auszulösen. Ein Knall – und alle erwarten das nächste Attentat und flüchten: Szenen vom Place de la République.
Nach den Attentaten von Paris werden Verbindungen der Täter in den Brüsseler Stadtteil Molenbeek gefunden. Nicht zum ersten Mal nach islamistischen Anschlägen steht der Ort im Zentrum des Interesses.
Bayerns Ministerpräsident Seehofer versucht den Spagat: Seinen Finanzminister Söder rügt er für dessen Kritik an Merkel. Gleichzeitig pocht er selbst auf eine schärfere Flüchtlingspolitik. Und auch die Kanzlerin meldet sich zu Wort.
Nur vier Tage nach dem Terror von Paris spielt das DFB-Team wieder. Das ist gut und richtig so – damit nicht die Feinde der Freiheit entscheiden, wie wir leben, lieben und spielen. Ein Kommentar.
Alle Terroristen, die zuletzt in Frankreich Anschläge geplant oder verübt haben, waren dem französischen Geheimdienst bekannt. Jetzt fordert die Opposition Erklärungen – und Konsequenzen für die Flüchtlingspolitik.
Auch das Formel-1-Rennen steht unter dem Eindruck des Terror von Paris. Nico Rosberg gewinnt in Brasilien wieder vor Lewis Hamilton. Damit sichert sich der Deutsche Platz zwei in der WM-Wertung.