Belgien setzt Razzien fort
Am Donnerstag hat die belgische Polizei mehrere Häuser durchsucht. Frankreich will sich mit schärferen Gesetzen und einer Verlängerung des Ausnahmezustands gegen weitere Angriffe schützen.
Am Donnerstag hat die belgische Polizei mehrere Häuser durchsucht. Frankreich will sich mit schärferen Gesetzen und einer Verlängerung des Ausnahmezustands gegen weitere Angriffe schützen.
Der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge von Paris, Abdelhamid Abaaoud, war 2014 in Deutschland. Er reiste über den Flughafen Köln/Bonn in die Türkei.
Hessens Ermittler sehen sich die salafistische Szene nun noch genauer an als vorher schon. Die Zahl der Salafisten laut laut Innenminister landesweit von 1200 im Jahr 2013 auf aktuell etwa 1650 zugenommen.
Die Franzosen müssen sich gut überlegen, ob sie jetzt von einem Krieg gegen den IS sprechen wollen. Sie würden damit eine Menschheitsplage nobilitieren – mit unabsehbar grotesken Folgen. Ein Gastbeitrag.
Vor einem knappen Jahrzehnt wurde er im Irak gegründet, zuletzt haben sich immer mehr Dschihadistengruppen dem IS angeschlossen – in Nigeria, Somalia, im Sinai und in Afghanistan. Was verbirgt sich hinter dem „Islamischen Staat“? Ein Überblick.
Unterdrückung, gescheiterte politische Systeme und starkes Bevölkerungswachstum sind die Brutstätten für das Entstehen islamistischer Gewalt. Ohne weitreichende Reformen kann der Terror dort nicht besiegt werden.
Nach der Terrornacht von Paris nutzt der russische Präsident die Gunst des Augenblicks und fordert den Westen zur Kooperation mit Assad auf. Um die Person des syrischen Machthabers geht es ihm dabei nicht. Ein Kommentar.
Russland fordert in einer UN-Resolution eine Kooperation mit dem syrischen Diktator im Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“. Amerikas Präsident Obama ist strikt dagegen.
Arabische Terroristen bedienen sich westlicher Verschlüsselungs-Apps. Ihr Lieblingsdienst kommt aus Berlin. Darf es so etwas in Zukunft noch geben?
In französischen Unternehmen sind Konflikte über Religion an der Tagesordnung. Manch männlicher Beschäftigte gibt weiblichen Kolleginnen noch nicht mal die Hand. Im Zeichen der Anschläge bekommen diese Konflikte nun ein neues Gewicht.
Auf die Vermutung, ihr Land und besonders ihre Hauptstadt könnten eine Brutstätte des islamistischen Terrors sein, reagieren belgische Politiker pikiert. Trotzdem ringt die Stadt mit der Frage, warum auch nun wieder Spuren zu ihr führen.
Niemand, sagte der frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum bei Anne Will, könne die Bürger vor Anschlägen wie denen in Paris hinreichend schützen. Man fragt sich nur, ob jemand in Deutschland die Konsequenzen wissen will.
Mitleid und Entsetzen nach dem Massaker von Paris? Das hält sich in arabischen Medien in Grenzen. Stattdessen werden Opferzahlen aufgerechnet. Und an Verschwörungstheorien herrscht kein Mangel.
Dennis Safran gehörte zu den Ersten, die am Freitagabend die Konzerthalle Bataclan stürmten. Nun schildert er die Gräuel dort – und die Rettung der Geisel.
Ständig gehen bei den Ermittlungsbehörden Informationen zu möglichen Anschlägen ein. Meist steckt wenig dahinter, auch am Dienstag sah es zunächst danach aus. Im Laufe des Tages hatten sich die Hinweise jedoch verdichtet – bis es zur Absage des Länderspiels kam.
Noch lässt sich nicht sagen, welche Auswirkungen die schwarze Nacht von Paris und die Terrorangst von Hannover haben werden. Die Ratlosigkeit ist größer geworden, was aus dem sportlichen und kulturellen Leben werden soll.
Der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge von Paris, Abdelhamid Abaaoud, soll getötet worden sein, berichtet die „Washington Post“. Der zuständige französische Staatsanwaltschaft bestätigt etwas anderes: Frankreichs Hauptstadt ist vermutlich knapp einem weiteren Anschlag entgangen.
Nach den Attentaten von Paris wurde Abdelhamid Abaaoud zum meistgesuchten Terroristen der Welt. Nun könnte er getötet worden sein. Ein Portrait des mutmaßlichen Planers der Anschläge.
Es gibt diesen Moment, da man eine Stadt für sich zu besitzen glaubt. Serge Ramelli zeigt in seinem Bildband ein von Menschen verlassenes Paris. Vor ein paar Tagen hätte man die Fotografien noch als romantisch empfinden können.
In Saint-Denis spielen sich am Mittwoch Szenen wie aus einem Kriegsfilm ab. Zwei Menschen sterben, Sprengsätze explodieren. Viele Bewohner des Pariser Vororts sind traumatisiert. Manche wollen nur noch weg.
Auf der Herbsttagung des Bundeskriminalamts spricht Innenminister de Maizière über „Hinweissplitter“ und „Abwägungskriterien“. Und auch über „ein klammes Gefühl“, das „wir vielleicht alle haben“.
Fast 39.000 Euro pro Quadratmeter - die 5th Avenue in New York bleibt die teuerste Shopping-Meile des Planeten. Zum zweiten Mal in Folge liegt sie vor einer Straße in Fernost.
Angesichts der Terroranschläge verlangt die französische Regierung von ihren europäischen Partnern striktere Kontrollen. Insbesondere die griechisch-türkische Grenze müsse besser überwacht werden
Die Absage von Hannover wird den Fußball verändern. In der Bundesliga soll der Ball am Wochenende trotzdem wie geplant rollen. Wie groß die Terrorgefahr ist, bleibt unklar.
Die Band „Eagles of Death Metal“ stand auf der Bühne, als in Paris das Morden begann. Fans wollen als Zeichen der Solidarität mit den Opfern nun eines ihrer Lieder auf Platz 1 der britischen Charts bringen.
Der algerische Schriftsteller Boualem Sansal beschreibt in seinem Roman „2084“ den Totalitarismus einer islamischen Diktatur. Er sagt: Der Westen hat die islamistische Gefahr zu lange unterschätzt. Ein Gespräch.
Kurz vor dem Parteitag eskaliert der Machtkampf in der CSU-Spitze. Bayerns Ministerpräsident kanzelt seinen möglichen Nachfolger ab – wegen dessen Merkel-Kritik nach den Anschlägen in Paris.
Explosionen, Schüsse, schwer bewaffnete Einsatzkräfte: Paris erlebt wieder dramatische Stunden. Mit einem groß angelegten Anti-Terror-Einsatz geht die Polizei gegen mutmaßliche Terroristen vor. Zwei Verdächtige sterben, sieben werden verhaftet.
In wenigen Tagen beginnen viele Weihnachtsmärkte in Deutschland. Die Veranstalter warnen vor Panik. Aber Sorgen machen sie sich schon. Und nicht nur sie.
Nach einer Polizeiaktion gegen mutmaßliche Terroristen im Pariser Vorort Saint Denis sieht der französische Präsident Hollande eine Verbindung zu den Anschlägen von Freitag. Laut Staatsanwaltschaft kamen die Behörden den Verdächtigen durch Telefonüberwachung auf die Spur.
Champagner schlürfend dem Terror trotzen – sieht so die westliche Freiheit aus? Es gibt kein Menschenrecht auf Unbeschwertheit. Um Freiheitseinbußen werden wir kaum herumkommen.
Diese Woche im Ausnahmezustand wird keiner im Kreise der Fußball-Nationalmannschaft jemals vergessen. Die Schockereignisse von Paris und Hannover zeigen Wirkung.
Für die französischen Behörden stellt die neue Generation von Dschihadisten eine größere Herausforderung dar. Dabei stößt das Vorgehen der IS-Terroristen auch auf Kritik aus der Islamistenszene.
Frankreichs Präsident Hollande hat mit der Anrufung der Beistandsklausel die anderen EU-Staaten in die Pflicht genommen. Das heißt nicht, dass Deutschland nun zu allem ja und amen sagen muss.
Noch immer ist unklar, wie viele Dschihadisten an den Anschlägen von Paris beteiligt waren. Ein Muster ist jedoch erkennbar: Alle bislang identifizierten Täter haben für den IS in Syrien gekämpft.
Eine Ausstellung in Paris zeigt das Werk von Renzo Piano, der das Centre Pompidou entwarf. Nach dem Massaker sieht man sie mit ganz anderen Augen. Ein Besuch kurz vor den Anschlägen.