Emmanuel Macron fordert neuen Schuldenfonds
Der Krieg in der Ukraine legte die ökonomische Verletzbarkeit der EU offen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bringt deshalb einen neuen Schuldenfonds ins Spiel – und stößt auf Widerstand.
Der Krieg in der Ukraine legte die ökonomische Verletzbarkeit der EU offen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bringt deshalb einen neuen Schuldenfonds ins Spiel – und stößt auf Widerstand.
Emmanuel Macron hat seit dem russischen Überfall auf die Ukraine schon vier Mal mit Putin telefoniert. Dessen Zynismus werde immer unerträglicher, empört er sich. Aber den Kontakt hält der französische Präsident dennoch für hilfreich.
Der französische Präsident warb schon zu Beginn seiner Amtszeit für ein souveränes Europa. Putins Krieg dürfte dem Konzept neuen Schwung verleihen.
Am Sonntag staunten die Pariserinnen und Pariser nicht schlecht: Tausende Paarhufer schoben sich in Richtung Arc de Triomphe. Hintergrund war eine Parade zur Ankurbelung des Tourismus im Südwesten Frankreichs.
Die Malerin Marija Prymatschenko hat die ukrainische Kunstwelt geprägt. Eigentlich gehörten ihre Werke ins New Yorker MoMa. Nun wurde das Museum in Iwankiw, das sie beherbergt, bei einem russischen Angriff zerstört.
In Mailand und Paris zeigen die Designer ihre Kollektionen für den kommenden Herbst. In welcher Welt wir dann leben werden, wissen sie offenbar auch nicht. Aber immerhin riecht es jetzt nach Frühling. Sechs Eindrücke von den Modewochen.
Demna Gvasalia bringt für Balenciaga eine Antikriegsschau auf den Laufsteg. Das klingt zynisch. Aber bei diesem Designer koppelt sich der Luxus nicht vom Elend ab.
Radprofi Maximilian Schachmann hat eine besondere Beziehung zur Fernfahrt Paris–Nizza. Nach einer Zwangspause wegen Corona peilt der Allrounder nun seinen dritten Sieg in Serie an.
In den sozialen Medien wie etwa auf Instagram können Follower von Models und Influencern den Glanz und Glamour bei den aktuellen Fashion Weeks in Mailand und Paris mitverfolgen. Ist das in Kriegszeiten erlaubt?
Starkes Engagement im Osten, Rückzug wird geprüft
Wo die Kühle die Unheimliche trifft: Die Künstlerin Jenny Holzer zeigt in Basel das Werk von Louise Bourgeois.
Der Mord an einem Tschetschenen in Berlin zeigte schon vor zweieinhalb Jahren, dass Wladimir Putin keine Regeln achtet. Die Liquidierung war vom Geheimdienst sorgfältig vorbereitet und vom Präsidenten genehmigt worden. Eine Rekonstruktion.
Vor vierzig Jahren stritten französische Intellektuellen mit deutschen Pazifisten. Jetzt staunen sie über die „kopernikanische Revolution“ in Berlin.
Die Gasimporte der EU aus Russland können der Internationalen Energieagentur IEA zufolge schnell heruntergefahren werden. Dazu stellte die IEA einen Zehn-Punkte-Plan vor.
in Paris war für RT France am Mittwoch Sendeschluss. Der russischen Staatskanal zelebrierte seinen Untergang bis zur letzten Minute.
Theater mit Durchsicht: Das Nature Theater of Oklahoma schreitet in Wien Ödön von Horvaths letzten Weg durch das gewittrige Paris ab.
Reisebuch
Ein Proust-Museum will die „Villa du temps retrové“ in Cabourg nicht sein. Eher schon eine Zeitmaschine, in der man einer vergangenen Epoche nachspüren kann.
Wer hat da bitte geschlafen? Das Städel Frankfurt zeigt anhand von 120 Gemälden von Auguste Renoir und anderen Impressionisten den Ursprung des Stils im Rokoko.
Iannis Xenakis verwendete schon 1962 Computer, um bei seinen Kompositionen Mittel der Stochastik einzusetzen. In Paris ist sein Schaffen nun ausgestellt.
In ihrem großartigen Roman „Serge“ widmet sich Yasmina Reza der verlorenen Erinnerung an den Holocaust - und öffnet die Tür zur Trauer mindestens einen Spalt breit.
Die Finanzbranche muss den Wandel zur nachhaltigen Wirtschaft finanzieren. Hinter Sustainable Finance steckt ein Milliardengeschäft – und der Finanzplatz Frankfurt will mitmischen. Der Weg zur grünen Finanzhauptstadt ist weit.
Seit drei Jahrzehnten hält sich die Legende, Deutschland habe 1991 die Auflösung Jugoslawiens betrieben. Die F.A.Z. hat Dokumente des Auswärtigen Amts ausgewertet, die jetzt zugänglich geworden sind.
Ist die neue Fassung von „Paris Bar“, die gerade in Berlin ausgestellt wird, ein echter Götz Valien, ein falscher Martin Kippenberger oder etwas andere? Fragen an den Fälschungsexperten Hubertus Butin.
Der frühere französische Premierminister Fillon hat seine Ämter im Aufsichtsrat zweier russischer Konzerne nach Telefonaten mit Präsident Macron niedergelegt. In Paris erwartet man, dass auch Berlin im Fall Schröder offensiver vorgeht.
Air France-KLM ist eine angespannte Allianz zwischen Franzosen und Niederländern. An der Spitze steht künftig nur noch ein starker Mann.
Auch die Notenbanker geißeln den Angriff auf die Ukraine als „schrecklichen Akt“. Was aber heißt die Eskalation für die geplante Normalisierung der Geldpolitik? Schnelle Zinsschritte werden wohl weniger wahrscheinlich.
Deutschland hat sich bei der Vorbereitung der neuen Sanktionen gegen Russland gegen einen Ausschluss des Landes aus dem Zahlungsnetzwerk SWIFT ausgesprochen. Aus Egoismus – oder steckt mehr dahinter?
Nach der russischen Invasion in der Ukraine entzieht die UEFA St. Petersburg die Austragung des Endspiels der Champions League. Der Sieger wird am 28. Mai stattdessen in Frankreich ausgespielt.
Zu Beginn der Pandemie schien der französische Hersteller bei der Entwicklung eines Wirkstoffs die Nase vorn zu haben. Das war ein Irrtum. Doch jetzt ist Sanofi so weit – und erwartet eine baldige Markteinführung.
John Degenkolb und Jonas Rutsch sprechen im Doppelinterview über Irrtümer im Training, den harten Einstieg in die Saison, Doping und den Tour-de-France-Sieg von Jan Ullrich vor 25 Jahren.
Paris bleibt Paris, weil es sich immer wieder erneuert. Trotz Pandemie wachsen viele neue Talente und spannende junge Modemarken heran. Von Schnürhose über Latexkleid bis hin zum Mantel im Comic-Look.
Intensität des Augenblicks: Die Galerie Karsten Greve in Paris zeigt in einer eindrucksvollen Schau Blumenstillleben und anderes aus dem Spätwerk von Lovis Corinth.
Russlands Präsident schickt Truppen in die abtrünnigen Regionen. Zuvor hatte er die Separatistengebiete als unabhängig anerkannt. Deutschland, Frankreich und die USA kündigen Konsequenzen an.
Putin schimpft auf die Ukraine und erkennt die „Volksrepubliken“ der Separatisten im Donbass als Staaten an.
Der französische Präsident opfert eine weitere Woche seines Wahlkampfs für die Ukraine-Krise – und erreicht Zusagen für ein Gipfeltreffen. Ein Schritt zu einer eigenständigen europäischen Außenpolitik?