Hopfen und Malz erleichtern die Balz
Nirgendwo wird das Après-Ski exzessiver gefeiert als in Österreich. Und kein anderer Ort hat es so perfektioniert wie Ischgl. Doch wer glaubt, das Tiroler Bergdorf könne nur Party machen, unterschätzt es.
Nirgendwo wird das Après-Ski exzessiver gefeiert als in Österreich. Und kein anderer Ort hat es so perfektioniert wie Ischgl. Doch wer glaubt, das Tiroler Bergdorf könne nur Party machen, unterschätzt es.
Der Nationalpark als städtischer Vorgarten: Das Osttiroler Alpenstädtchen Lienz verzichtet auf Wintersportrummel und genießt stattdessen in Ruhe seine privilegierte Lage im Schnee.
Das Hotel Kobenzl ist ein wunderbarer Ort zwischen Himmel und Erde. Oberhalb von Salzburg gelegen, war es einst der Treffpunkt von Kunst und Politik. Dieser Tage diente es einige Monate als Auffanglager für Flüchtlinge, nun schläft es wieder.
Österreich sieht eine große Zukunft im Radtourismus. Die Berge stören dabei niemanden. Zumindest nicht in Tirol
Mobile Nostalgie: Eine Fahrt durch das Pinzgau mit dem fünfundsechzig Jahre alten Chruschtschow-Bus zeigt, wie relativ Luxus sein kann.
Wien hat lange genug in Gulasch-Glückseligkeit und k. u. k.-Kaiserschmarrn-Sentimentalität geschmort. Jetzt ist die kulinarische Dämmerung an der Donau angebrochen. Eine Tour mit Messer und Gabel durch sechs Bezirke.
Vor 250 Jahren beschloss Kaiser Joseph II., dass „von nun an zu allen Zeiten des Jahrs jedermann in den Bratter frey spazieren zu gehen, zu reiten, und zu fahren, erlaubet seyn soll“ - weitere Unterhaltungen eigenen Gefallens waren zulässig. Doch wie sieht das heute aus?
In Österreich lernen Dreijährige zuerst Skifahren, danach alles andere. Können Flachlandkinder das auch? Ja. In Obertauern
Der Winter geht mal wieder nur schleppend los, die Liftbranche ist nervös. Wie sieht es aus am schneereichsten Ort der Alpen, in Damüls in Vorarlberg?
Drei Köche, drei Winzer, drei Feinkostfanatiker - das macht neun Lebensträume und neun nicht immer kerzengerade Lebenswege, die zeigen, wie man in der südlichen Steiermark sein Glück im Genuss findet.
Mozartkugeln kennen Millionen Menschen. Und die meisten von ihnen glauben, dass sich mit diesen Marzipan-Pistazien-Bomben die essbaren Schätze Salzburgs erschöpfen. Was für ein Irrtum! Ein kulinarischer Richtigstellungsstreifzug.
Mit kreativen Offerten soll der Winter in den Bergen wieder attraktiver werden. Denn auf den Schnee kann man sich nur noch schwer verlassen: Ein Überblick über die Neuigkeiten der Skisaison.
Bis zum Ersten Weltkrieg traf sich das Alte Europa in Opatija an der österreichischen Adria. Dann änderte sich alles. Ein Nostalgiezug fährt heute in die für immer verlorene Epoche.
Der Schweizer Aussichtsberg gilt mit seinen 2501 Metern Höhe nicht gerade als alpinistische Herausforderung. Es sei denn, man startet die Tour am Bodensee.
Mit Hilfe von achtzehn Liften können Mountainbiker nun quer durch die Tiroler Alpen fahren. Ganz bequem. Was schon im Winter erfolgreich funktioniert, ist jetzt im Sommer angekommen: 25.000 Höhenmeter bergauf, bergab.
Abseits touristischer Trampelpfade entdeckt man die Stadt ganz neu. Curt Cuisine führt durch das andere Wien.
Ein Wanderweg, der seinem Namen alle Ehre macht: Zwischen zwei barocken Klöstern verläuft der Welterbesteig durch die Kulturlandschaft Wachau. Im Schritttempo kommt man ihren Spezialitäten wie Wein und Safran ganz nah.
Früher gehörten langwierige Kontrollen genauso zum Reisen durch Europa wie Geldscheine mit vielen Nullen drauf und die Angst, bei irgendwas Verbotenem erwischt zu werden. Ein Reisespezial.
Sie sind die Paprikaprinzessin, der Tomatenkönig und die Winzerkaiser - und wollen doch nur Bauern sein: Eine Reise von Mensch zu Mensch durch die Hochgenüsse des Burgenlands.
Am Anfang Murmeltiere streicheln, am Ende Mittelmeermuscheln essen: Das kann man auf dem Fernwanderweg Alpe-Adria-Trail erleben, der vom Großglockner bis zum Golf von Triest führt. Und dazwischen wird es auch nicht gerade langweilig.
Als das Palais Hansen am Wiener Schottenring gebaut wurde, war es als Grandhotel geplant, wurde aber nie als solches genutzt. Erst 140 Jahre später darf der herrschaftliche Bau Gäste beherbergen.
In Wien finden jedes Jahr mehr als vierhundert Bälle statt. Dabei geht es festlich zu, aber längst nicht so steif, wie man vielleicht glauben mag: Ein Abend als Aschenputtel auf dem Kaffeesiederball zwischen Fiaker und Würschtelbude.
Fünf Gletscherskigebiete in Tirol haben sich zu den „White 5“ zusammengeschlossen. Sie bieten grandiose Weitblicke, feinkörnigen Naturschnee, lange Abfahrten. Und noch nicht einmal Angst vor Gletscherspalten muss man haben.
Eislaufen ist auf der langen Strecke nichts für Weicheier. Und da es in den heimischen Grachten schon zu warm dafür geworden ist, fallen in jedem Winter zweitausend holländische Kufenverrückte in Kärnten ein.
Am Fuß des Ortlers servieren Idealisten in einem traditionellen Wirtshaus frisches Yak-Fleisch in allen Variationen. Das Anwesen entwickelt einen eigentümlichen Sog.
Ein Bergführer aus dem Schwarzwald schickt seine Gäste dorthin, wo es gerade weiß ist. Denn Skifahrern geht es nicht vor allem um das Reiseziel, sondern um das Glück des frischen Pulverschnees.
Vom Beinhaus zum Bauhaus ist der Weg nicht weit. Und er führt mitten hinein in die Geschichte der Moderne: Auf der Suche nach dem wahren Brünn.
Die Steueroase Liechtenstein kann sich mit vielen skurrilen Superlativen schmücken. Ein olympischer Ski-Rekord ist auch darunter - und das bei nur drei Sesselliften.
Rodeln war nie sehr modern. Vielleicht erlebt dieser Sport gerade deshalb eine neue Popularität. Davon profitiert auch einer der letzten Rodelbauer in Tirol.
In Namibia wedelt man Dünen hinab, statt über eisige Schneepisten ins Tal zu sausen. Ist das die Antwort auf den Klimawandel, oder versickert diese Idee bald wieder im Sand?
Weltstars und Weltverbesserer, Visionäre und Millionäre gaben sich in Ascona einst die Klinke in die Hand. Doch vom vergangenen Ruhm kann das Städtchen nicht mehr zehren. Wer bringt neuen Glanz?
Das Südburgenland gehört zu den wenig beachteten Ecken Österreichs. Gerade deshalb haben sich hier viele Künstler und kreative Menschen niedergelassen.
Mal rauscht das Wasser unten, mal oben, mal fern von der Adria her: Die eigentümliche Karstlandschaft an der slowenisch-italienischen Grenze ist dünn besiedelt, aber voller Naturwunder.
Flucht ins Ötztal: Der Regisseur Hubert Lepka inszeniert das Leben des Herzogs Friedl an Originalschauplätzen im Gebirge.
In Wien waren Radfahrer immer die Letzten in der Hackordnung, noch hinter den Fiakern. Nun will diese Stadt fahrradfreundlich werden. Kann das gelingen?
Sind E-Bikes eines seriösen Freizeitsportlers unwürdig - oder vermitteln sie ein ganz neues Radgefühl? Selbsterfahrungen bei einer Durchquerung Südtirols.