An der EU scheiden sich in Oslo die Geister
Der Ministerpräsident sucht in der Energiepolitik die Anbindung zur EU, sein Koalitionspartner will mehr nationale Kontrolle. Nun könnte Norwegens Regierung zerbrechen.
Der Ministerpräsident sucht in der Energiepolitik die Anbindung zur EU, sein Koalitionspartner will mehr nationale Kontrolle. Nun könnte Norwegens Regierung zerbrechen.
Unternehmen, in die der Staatsfonds investiert, müssen strenge ethische und ökologische Vorgaben erfüllen. Dazu zählt jetzt auch ein Gesundheitskodex für Landtiere der Weltorganisation für Tiergesundheit.
Mit Gasexporten verdient Oslo an den Folgen des russischen Angriffskrieges. Nun kritisieren dänische Politiker erstmals offen die zurückhaltende Ukrainehilfe Norwegens.
Die Asylagentur der EU verzeichnet für 2024 zwölf Prozent weniger Asylanträge als im Vorjahr. In Deutschland ersuchten knapp 230.000 Menschen um Asyl. Auf ein anderes EU-Land entfielen lediglich 29 Anträge.
Der Verbandschef hält Pipelinesabotagen für möglich. Die Vereinigung kritisiert die Fokussierung auf den Ökostrom und die hohen Gebühren an LNG-Terminals.
Norwegens Einnahmen aus dem Rohstoffverkauf sind seit dem russischen Großangriff massiv gestiegen. Trotzdem hält man sich bei der Unterstützung Kiews zurück. Auch Flüchtlinge will man nun weniger aufnehmen als bisher.
Klassenkampf gegen Israel: In Norwegen wächst die Sorge um die Sicherheit der jüdischen Gemeinde, während die politische Linke ihren Ton gegenüber Israel verschärft. Historische Spannungen verstärken die antisemitischen Tendenzen.
In keinem anderen Land der Welt sind Elektroautos so beliebt wie in Norwegen. Dafür hat die Politik gesorgt.
Tradition bei der Wurzel gepackt: Die Architekten von Snøhetta haben das samische Nationaltheater im Norden Norwegens entworfen. Es ist zugleich eine Schule für Rentierhirten.
Im Norden Norwegens kommt es zu einem Unglück: Ein Bus mit Dutzenden Menschen an Bord kommt von der Straße ab und gerät teilweise ins Wasser.
Als der Krieg zu Ende ging, kam in Norwegen ein Kind zur Welt, das dann über Adoption nach Frankreich kam. Dort gründete Katherine Maroger eine eigene Familie. Nun erzählt ihre Tochter Isabelle diese Herkunftsgeschichte im Band „Lebensborn“.
Auf Grund schlechter Witterungsbedingungen kam die Maschine erst rund zehn Meter hinter dem Ende der Asphaltkante der Landebahn zum Stehen. Alle Passagiere kamen mit einem Schrecken davon.
Auch in Schweden steigt der Strompreis massiv. Schuld daran soll der deutsche Atomausstieg sein. Dabei hat Schweden auch selbst Fehler gemacht.
Spanien, Norwegen, Großbritannien: Drei europäische Königshäuser sind in diesem Jahr ins Straucheln geraten. Die Umfragewerte fallen, die Bürger sind aufgebracht. Brauchen wir die Monarchie noch?
Man braucht sie für Solarpanels und Batterien: seltene Mineralien. Norwegen will die in der Tiefsee abbauen. Doch das umstrittene Vorhaben könnte nun ein jähes Ende gefunden haben.
Oslo verdoppelt seine Hilfe für die Ukraine. Im Vergleich zu den Gewinnen, die das Land durch die Krise erzielte, bleiben die Zahlungen aber gering.
Marius Borg Høiby ist vorerst freigekommen, weil keine Gefahr mehr besteht, dass Beweise vernichtet werden. Die Vorwürfe gegen den Sohn von Mette-Marit wiegen jedoch schwer.
Der verstorbene Beluga hat in Norwegen Kultstatus. Eine Forscherin ist sich nun sicher: Russlands Militär nutzte ihn, aber nicht als Spion.
Auf der Frankfurter Buchmesse wird diskutiert, wie die Leseförderung die Demokratie stärken hilft – und welche politische Instanz die Dringlichkeit noch nicht erkannt hat.
Nichts verdeutlicht die Schrecken des Atomkriegs eindrücklicher als die Geschichten der Überlebenden. Die japanische Organisation Nihon Hidankyo erhält nun den Friedensnobelpreis für ihren Einsatz gegen diese Waffen.
Jørgen Watne Frydnes ist der jüngste Vorsitzende, den das norwegische Nobelkomitee je hatte.
Finnlands Nationalgalerie präsentiert die wohl gewagteste Ausstellung des Jahres. Dort wird behauptet, die moderne Kunst entstamme der Gotik. Das verblüfft – und überzeugt.
Nach Norwegen und Dänemark investiert nun auch Großbritannien in unterirdische Kohlendioxidlagerstätten. Die Technik ist teuer, aber die Zahl der Projekte wächst.
Wurde der als „Spionagewal“ berühmt gewordene Hvaldimir in Norwegen von Menschen erschossen? Das vermuten Tierschützer. Nun liegt der finale Obduktionsbericht vor.
Jens Stoltenberg wurde NATO-Generalsekretär, weil er für den Dialog mit Moskau stand. Aber die zehn Jahre des Norwegers an der Spitze des Bündnisses verliefen nicht nach Plan. So rückte die Abschreckung Russlands ins Zentrum seiner Amtszeit.
Bei der „Internationalen Legion“ der Ukraine kämpfen Frauen und Männer aus vielen Nationen. Manchen geht es dabei auch um ihr eigenes Land.
Oslo will die Schutzbedürftigkeit von Ukrainern aus Teilen des Landes künftig individuell prüfen. Auch die Ukraine-Hilfe fällt vergleichsweise gering aus – trotz hoher Einnahmen infolge des Kriegs.
Im norwegischen Stavanger findet das „Kapittel-Festival“ statt. In diesem Jahr waren deutsche Autoren zu Gast. Fern des deutschen Publikums sprach Christian Kracht über seinen nächsten Roman.
Der Lkw-Hersteller, der am meisten auf Elektro schwört, zeigt auf der IAA den Antrieb, den alle gerne hätten.
Das Schiff hat rund 20.000 Tonnen explosives Material geladen. Seine Route wird in allen Anrainerstaaten von Nord- und Ostsee genau verfolgt. Als Zielort gilt Litauen, aber dort ist der Frachter unerwünscht.
Marius Borg Hoiby, Sohn der norwegischen Kronprizessin, befindet sich abermals in Polizeigewahrsam. Bereits Anfang August nahm die Polizei ihn wegen des Vorwurfs der Körperverletzung fest.
Kann eine öffentliche Bibliothek die Berliner Friedrichstraße retten? Auf jeden Fall. Die Stadt Bodø in Norwegen macht es vor.
Der Wal war Ende August tot in einer Bucht entdeckt worden. Nun liegt der vorläufige Obduktionsbericht vor: Hinweise, dass Menschen Hvaldimir getötet haben könnten, gibt es nicht.
Unternehmensanleihen nach skandinavischem Recht sind auch bei deutschen Emittenten zusehends beliebter. Anlegern bieten sie hohe Zinsen – aber auch für Hochzinsanleihen übliche Risiken.
In Norwegen ist das Interesse an dem mutmaßlichen Spionage-Wal Hvaldimir auch nach dessen Tod groß. Eine Gedenkveranstaltung ist geplant. Gegenwärtig wird er obduziert, denn die Todesursache ist noch unklar.
Der mutmaßliche russische „Spionagewal“ Hvaldimir wurde erstmals 2019 vor der norwegischen Küste gesichtet. Die norwegische Fischerdirektion vermutete, dass es sich um einen russischen „Spionagewal“ handelte. Nun wurde er für tot erklärt.