Maas: „Die Heimlichtuerei muss ein Ende haben“
Nach den Enthüllungen um die Geschäfte von Briefkastenfirmen in Panama fordern deutsche Politiker Konsequenzen. Manche wollen die Offshore-Geschäfte sogar gänzlich verbieten.
Nach den Enthüllungen um die Geschäfte von Briefkastenfirmen in Panama fordern deutsche Politiker Konsequenzen. Manche wollen die Offshore-Geschäfte sogar gänzlich verbieten.
Die Staatsmedien in China sind von der Zensur angewiesen worden, sämtliche Berichte über Offshore-Firmen in Steueroasen zu löschen. Auch in Sozialen Netzwerken wird die Suche nach „Panama Papers“ verhindert – und mit ernsten Konsequenzen gedroht.
Einen Tag hat die Kanzlei Mossack Fonseca abgewartet, jetzt sind die Finanzanwälte aus Panama zum Gegenangriff übergegangen: Ihre Kritiker hätten keine Ahnung vom Finanzgeschäft und würden falsche Rückschlüsse ziehen. Ihr eigentliches Geschäft laufe ganz anders.
Die Enthüllungen über Geschäfte mit Briefkastenfirmen in Panama erhöhen weltweit den Druck auf Steueroasen. Doch damit wächst auch die Gefahr, im Eifer zu viel zu tun. Gelassenheit tut Not, damit dem Steuer-Feldzug nicht am Ende die Freiheit zum Opfer fällt.
Das kleine Land hat Gesetze gegen Steuerhinterziehung in Kraft treten lassen - doch nur auf dem Papier. Es gibt aber auch noch schlimmere Steueroasen.
Mehrere tausend Deutsche sollen die Briefkastenfirmen von Mossack Fonseca genutzt haben. Sechs der sieben größten deutschen Kreditinstitute haben über tausend Briefkastenfirmen gegründet oder sie für ihre Kunden verwaltet.
Islands Regierungschef soll eine Briefkastenfirma in einem Steuerparadies mitbesessen haben. Die Opposition hat einen Misstrauensantrag gestellt. Gunnlaugsson lehnt einen Rücktritt bisher ab.
Die Enthüllungen über Offshore-Firmen von Politikern bringen auch den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko in Bedrängnis. Seine Firma „Prime Asset Partners“ kann ihm gefährlich werden.
Im Mittelpunkt des Panama-Papers-Skandals steht die Kanzlei Mossack Fonseca. In wenigen Jahren soll die Kanzlei rund 140.000 Firmen gegründet haben. Die Übergänge zwischen legal und illegal sind fließend.
Der Kreml bezeichnet die Panama Papers als persönlichen Angriff auf den russischen Präsidenten. Die Opposition müht sich, aus den Enthüllungen Honig zu saugen.
Für Deutschlands Kassenwart erscheinen die Enthüllungen über Briefkastenfirmen zur rechten Zeit. Wirtschaftsminister Gabriel spricht von „organisierter Kriminalität von Banken“.
Wieso sind gerade in dem kleinen mittelamerikanischen Land so viele Briefkastenfirmen entstanden? Deutschlands führender Steuerfachmann Clemens Fuest erklärt im FAZ.NET-Interview, warum Offshore-Firmen oft kriminell sind - aber nicht immer.
Das Ausland reagiert höchst unterschiedlich auf die Panama Papers: In Island fordert die Opposition den Rücktritt des Ministerpräsidenten, in der Ukraine sieht das Antikorruptionsbüro seine Hände gebunden. Und in Moskau wittert man eine weitere „Giftinjektion“ des Westens.
Panama sei nur ein „kleiner Mosaikstein, wir haben das Briefkastenfirmen-Problem in der ganzen Welt“, sagt Steuerexperte Thomas Eigenthaler. Dem deutschen Fiskus entgingen jedes Jahr viele Milliarden Euro Steuern.
Mit Lionel Messi taucht auch der Name des besten Fußballspielers der Welt in den „Panama Papers“ auf. Es ist nicht das erste Mal, dass der Argentinier in Steuersachen auffällig wird.
Australien, Neuseeland, Norwegen: Staatsanwälte rund um den Globus gehen Geschäften von Offshore-Firmen in Panama nach. In Deutschland erklingt der Ruf nach härteren Steuergesetzen.
Welche Geschäfte haben Spitzenpolitiker und andere Prominente mit den 215.000 Briefkästenfirmen in Panama abgewickelt? Die Staatsanwaltschaft des Landes hat nun Ermittlungen eingeleitet. Die gehackte Anwaltskanzlei wiederum sieht sich als Opfer Krimineller.
Die Moderatorin lässt eine Stunde lang über die Enthüllung zu den „Panama Papers“ diskutieren. Es ist ein schmaler Grat, denn die Öffentlich-Rechtlichen haben die Tatbestände selbst ermittelt.
Bei einem Busunglück in Kuba ist ein österreichischer Urlauber ums Leben gekommen – weitere Mitreisende wurden verletzt. Der Bus war mit einem Lastwagen zusammengestoßen.
Eine umfassende Datensammlung bringt brisante Informationen über Finanzgeschäfte bekannter Persönlichkeiten zum Vorschein. Spitzenpolitiker, Prominente, Sportler und Fifa-Funktionäre sollen von Briefkastenfirmen in Steueroasen profitiert haben.
Ein indischer Stahl-Konzern will seine englischen Werke schnell loswerden. Und erhöht nun den Druck.
Nach herben Kursverlusten und großen Sorgen schöpfen die Anleger neue Hoffnung: Sie stecken wieder mehr Geld in Anlagen aufstrebender Volkswirtschaften. Riskant bleibt das dennoch.
Brasiliens Staatsanwälte werfen dem Banker Joseph Safra Bestechung vor. Der lässt das als „unbegründet“ zurückweisen.
Argentinien kann seinen langjährigen Schuldenstreit zu den Akten legen. Nun ist auch die letzte Hürde genommen - nach stundenlanger Debatte.
Die Ernennung von Lula da Silva zum Minister beschleunigt den Zerfall der Regierung Dilma Rousseff. Es zeigt sich: Die gesamte politische Klasse Brasiliens ist verbraucht.
Die Talfahrt der Seleção setzt sich fort. Nach einem Drittel der „Eliminatorias“ gehört Brasilien nicht mal zu den besten fünf Teams des Kontinents. Die WM-Qualifikation ist in Gefahr.
Lionel Messi schießt in der WM-Qualifikation gegen Bolivien sein 50. Tor für Argentinien. Nun setzt er sich für den „Clásico“ mit Barcelona gegen Real Madrid ein ganz besonderes Ziel.
Die Rebellenführer der Farc, von denen einige in Kolumbien in Abwesenheit verurteilt wurden, kann man in Havanna überall treffen – das tat zuletzt auch der amerikanische Außenminister John Kerry.
in Südamerika verdienen immer mehr kriminelle Banden ihr Geld mit dem illegalen Abbau von Gold. Die Erlöse übersteigen teilweise die Gewinne aus dem Drogenhandel.
Eine Woche nach den Terroranschlägen von Brüssel gibt es weiter keine Fortschritte bei der Fahndung nach dem dritten Attentäter vom Flughafen.
In der Qualifikation zur Fußball-WM gelingt Klinsmanns Amerikanern ein wichtiger Sieg. Schäfers „Reggae Boyz“ verlieren dagegen. In der Südamerika-Gruppe hängt Brasilien weiter hinterher.
Neue Probleme für die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff: Ein Teil des Volks protestiert, und nun lässt sie auch ihr Koalitionspartner in Stich. Wie lange kann sie sich noch im Amt halten?
Um Europameister zu werden, braucht es Qualität und Mentalität. Das DFB-Team sollte gewarnt sein. Denn Gegner wie Frankreich, Belgien, England oder Italien haben einen Vorteil.
Eine Woche nach Obamas Kuba-Reise hat der Revolutionsführer einen Brief mit dem Titel „Der Bruder Obama“ geschrieben. Darin äußert er deutliche Vorbehalte gegenüber den Vereinigten Staaten.
Barca-Torwart kokettiert mit Wechsel ++ Suarez ärgert Brasilien beim Comeback ++ Probleme bei Benatia ++ Augsburg ohne Trochowski ++ Bayern-Frauen siegen ++ Fußball kompakt am Samstag.
Beim Klassiker gegen Deutschland fehlt Wayne Rooney. Längst laufen in England heiße Debatten um den Kapitän. Denn Trainer Hodgson hat vor der EM einige starke Stürmer in der Hinterhand.