„Respektson! Danke, #island, für so viel Herz“
Trotz der klaren Niederlage gegen Frankreich gibt es im Internet viel Lob für Island und seine Fans. Gleichzeitig bekommt das deutsche Team einen klaren Auftrag für das EM-Halbfinale mit auf den Weg.
Trotz der klaren Niederlage gegen Frankreich gibt es im Internet viel Lob für Island und seine Fans. Gleichzeitig bekommt das deutsche Team einen klaren Auftrag für das EM-Halbfinale mit auf den Weg.
Im torreichsten Spiel der EM entzaubert Frankreich den Außenseiter aus Island. Beim 5:2 überzeugt vor allem die Offensive des Gastgebers – doch es gibt auch Schwächen. Nun kommt es zum Halbfinal-Duell mit dem deutschen Team.
Wachheit, Schnelligkeit, Mobilität: Der Franzose Antoine Griezmann hat alles, was aus kleinen Männern große Stürmer macht. Im EM-Viertelfinale gegen Island will er sich aber keinesfalls an seinem Spitznamen orientieren.
Der alte Schwede Lagerbäck und der junge Isländer Hallgrimsson ergänzen sich als Trainer-Duo perfekt. Für das EM-Viertelfinale gegen Frankreich (21 Uhr) sagen sie eine Fortsetzungsgeschichte zwischen Feuer und Eis voraus.
Weiter, immer weiter? Das gilt nicht für Island. Die EM-Prognose sagt das Aus im Viertelfinale voraus. Anders als England dürfte Gastgeber Frankreich nun ein zu starker Gegner sein.
Von den insgesamt 330.000 Isländern haben 27.000 Karten für Spiele in Frankreich gekauft. Und auch die Stimmung in Reykjavík ist gewaltig. Sie schwappt schon auf die Nachbarländer über.
Island führt das finanziell überhitzte Fußballsystem ad absurdum. Und nach dem Ende der spanischen Herrschaft ist ein neuer Kaiser des Weltfußballs gesucht. Deutschland ist der Anwärter - wenn die Nationalmannschaft von Spanien lernt.
„Gänsehautsson“: In den sozialen Netzwerken gibt es anscheinend niemanden, der den Isländern den Triumph bei der EM nicht gönnt. England hingegen muss Spott, Häme und einige Anspielungen über sich ergehen lassen.
Nach dem sensationellen Erfolg gegen England wollen die famosen Isländer nun auch den Titeltraum von EM-Gastgeber Frankreich beenden. Die Spieler freuen sich auf das nächste Kapitel ihres Fußball-Märchens.
Die Beziehung zwischen England und Fußballturnieren war noch nie glücklich. Vor allem nach dem einzigen WM-Sieg 1966 hat sich das Mutterland des Fußballs immer mehr in die Rolle des Trottels gefügt. Island ist der vorläufige Höhepunkt.
Mehr als 10.000 Menschen feiern in der Insel-Hauptstadt Reykjavík den sensationellen Viertelfinal-Einzug Islands bei der EM in Frankreich. Nach dem 2:1 gegen enttäuschende Engländer blicken die beiden Trainer des Turnierdebütanten schon auf die nächste Aufgabe.
Die englischen Medien sind fassungslos nach dem Aus ihrer Nationalmannschaft. Bei den Schlagzeilen dürfen die Worte Demütigung und Brexit natürlich nicht fehlen.
Was für eine Blamage! Vier Tage nach dem Brexit verabschiedet sich England beim 1:2 gegen Island auch von der EM. Trainer Hodgson tritt nach dem Spiel zurück. Der Außenseiter feiert dagegen die nächste Sensation – und freut sich jetzt auf den Gastgeber.
Schutzschild, Spielmacher, Torjäger: Eric Dier ist der stärkste Mann in Englands EM-Team. Auch im Achtelfinale gegen Island soll er seine britische Zweikampfstärke mit den spielerischen Vorteilen des Landes seiner Kindheit verbinden.
Islands Fußball-Mannschaft lässt Fans frohlocken: wenig Marktwert, viel Erfolg. Doch auch Islands Erfolg war teuer.
Der Quereinsteiger Gudni Jóhannesson hat voraussichtlich die Präsidentschaftswahlen in Island gewonnen. Die Wahl wurde durch die Enthüllungen der Panama Papers beeinflusst – und durch die Fußball EM.
Das wichtigste Thema auf Island ist zurzeit die Fußballeuropameisterschaft. Nun wird auf der Vulkaninsel gewählt. Die Entscheidung scheint schon gefallen.
Island, Wales oder Nordirland überraschen bei der EM. Dass einer von ihnen den Titel holt, bleibt aber wohl ein Traum. Die großen Fußballnationen dürften die Hierarchie bald wieder zurechtrücken.
Seit er beim 2:1-Siegtreffer der Isländer im EM-Gruppenspiel gegen Österreich beim Jubeln fast seine Stimme verlor ist Gudmundur Benediktsson der neue Star im Internet. Doch was hat der Kommentator eigentlich gerufen? FAZ.NET weiß es.
Der Einzug ins EM-Achtelfinale ist Islands größter Erfolg der Fußball-Geschichte. Er versetzt Spieler, Fans und Kommentatoren in Ekstase. Für das Team hat das 2:1 über Österreich einen großen Vorteil – könnte aber gar eine Wahl beeinflussen.
David Alaba und Österreich sind raus aus dem Turnier. Die Bundesligaspielerauswahl aus der Alpenrepublik lässt gegen Island sogar einen Strafstoß ungenutzt. Der Außenseiter von der Insel steht dagegen im Achtelfinale.
Einst ein gefragter Regisseur sorgt Islands Halldórsson mit seiner Mannschaft bei der EM für Aufsehen. Schon gegen Superstar Ronaldo hielt der Torhüter überragend – und kann gegen Österreich mit seinem Team nun Historisches erreichen.
Mit Leicester hat Christian Fuchs in dieser Saison schon einmal ein Fußballmärchen erlebt. Warum sollte ihm mit Österreich nicht Ähnliches gelingen? Vor dem letzten Gruppen Spiel gegen Island ist die Situation ähnlich aussichtslos.
Cristiano Ronaldo und die EM 2016 – das ist bislang keine Erfolgsgeschichte. Nach seinen vergebenen Chancen beim Remis der Portugiesen gegen Österreich ist der Superstar untröstlich. Doch sein Nationaltrainer blickt bereits nach vorn.
Nach dem Remis gegen Island gewinnt Portugal auch das zweite Spiel bei der EM nicht. Beim 0:0 gegen Österreich ist Cristiano Ronaldo die tragische Figur.
Dramatische Schlussphase in Marseille: Island sieht wie der Sieger aus im Duell der Überraschungsteams der EM. Dann aber fällt doch noch der Ausgleich für Ungarn – durch eine unglückliche Aktion.
Der portugiesische Bayern-Neuzugang Renato Sanches ist bei der EM der Aufsteiger im Team der Selecção. Zufrieden macht ihn das noch lange nicht.
Wieder kommt es in Marseille zu Ausschreitungen. Fans aus Ungarn benehmen sich schon vor dem Spiel daneben. Für eine andere Partie bei der EM wird zudem die Sicherheitsstufe erhöht.
Wahrscheinlich gewinnen die Isländer die Fußball-EM nicht. Aber in Sachen Zauberhaftigkeit sind sie ganz vorne mit dabei – auch weil sie das weltschönste Wort für Fußball haben.
Die Enttäuschung bei Portugal ist groß nach der kleinen Blamage gegen Island. Die Laune von Cristiano Ronaldo ist schon nach dem ersten Spiel verdorben. Zu feiern hat der Star nur etwas beim Anpfiff.
Island ist vom Marktwert her nicht mal ein halber Ronaldo: Dennoch halten die Fußballzwerge Portugal stand und ertrotzen bei der ersten EM-Teilnahme einen Punkt.
Cristiano Ronaldo ist noch nicht fit, denkt nur an die Gruppenphase und nicht an all die Rekorde, die er sich sichern kann. Bloß Portugals Trainer redet vor dem Spiel gegen Island (21 Uhr) vom EM-Titel.
Wenn Widerstandsfähigkeit und Weitblick zusammenkommen, ergibt sich ein Fußball-Wunder, das keines ist: Der Aufschwung Islands ist das Ergebnis kluger und hartnäckiger Arbeit.
Die Fußball-EM ist auch eine Schlacht der Statistiken: FAZ.NET hat sie geschlagen. Deutschland hat dank seines Nachrückers den jüngsten, aber dennoch sehr erfahrenen Kader, der FC Liverpool die meisten Spieler. Und einige Teams sind enorm auslandserfahren.
Am 23. Juni stimmen die Briten über ihre Mitgliedschaft in der EU ab. Entscheiden sie dagegen, dürfen sie nicht mehr mitbestimmen. Es gibt schon Länder, die ein solches Verhältnis zu Brüssel haben.
Im Leben von Gela Allmann galt immer: höher, schneller, weiter. Bis die Skibergsteigerin eines Tages stürzte – 800 Meter tief.