Bolsonaro verbietet Brandrodung für 60 Tage
Noch zwei Monate dauert es, bis die Trockenzeit endet. Erst dann dürfen Farmer wieder ihre Felder roden. In Brasilien wird derzeit eine weitere schlimme Entwicklung erwartet.
Noch zwei Monate dauert es, bis die Trockenzeit endet. Erst dann dürfen Farmer wieder ihre Felder roden. In Brasilien wird derzeit eine weitere schlimme Entwicklung erwartet.
Auch im eigenen Land wird es für Bolsonaro ungemütlich: Die Gouverneure der Amazonas-Staaten fürchten, das Verhalten des Präsidenten könne Wirtschaftssanktionen und einen Imageschaden für ihr Land bedeuten. Sogar die Landwirte schlagen Alarm.
Gewaltverbot versus Umweltschutz: Der UN-Sicherheitsrat muss entscheiden, ob er sich in die Maßnahmen der brasilianischen Regierung einmischt. Doch welche ökologischen Interventionen sind erlaubt?
Das EU-Freihandelsabkommen mit dem südamerikanischen Wirtschaftsblock Mercosur beinhalte ein Nachhaltigkeitskapitel. Die Ministerin droht nicht tatenlos zuzusehen, wenn dieses missachtet werde.
Die Industrieländer wollten im Amazonasgebiet eigentlich den Einsatz von Löschflugzeugen finanzieren. Doch der brasilianische Präsident fordert dafür noch mehr.
Im Schlagabtausch zwischen dem französischen und dem brasilianischen Präsidenten hat sich ein prominenter Brasilianer zu Wort gemeldet: Der Schriftsteller Paulo Coelho wendet sich in einem Video an beide Seiten.
Die G-7-Staaten haben Brasilien 20 Millionen Euro Soforthilfe im Kampf gegen die Brände im Amazonasgebiet zugesagt. Mit dem Geld sollen Löschflugzeuge finanziert werden. Doch Präsident Bolsonaro stellt die Uneigennützigkeit der Spende in Frage.
Die schweren Waldbrände im Amazonas-Gebiet haben ihre Ursache indirekt auch in Europa. Denn der weltweite Hunger auf Rindfleisch und Soja aus Brasilien ist einer der Hauptgründe für die Vernichtung des Regenwaldes. Oftmals wird durch Brandrodung Platz für landwirtschaftlich nutzbare Fläche geschaffen.
Über 2000 Einsatzkräfte kämpfen gegen Brände an der Grenze zu Brasilien und Paraguay. Präsident Evo Morales zeigt sich nun offen für Hilfen aus dem Ausland.
Die Wälder im Amazonasgebiet brennen jedes Jahr in der Trockenzeit, doch diesmal ist es besonders heftig. Jetzt sucht die Bundespolizei nach den Zündlern.
Der Regenwald brennt, und wir schauen zu. Da muss sich doch was machen lassen. Das Völkerrecht kennt Lösungen. Aber sind sie umsetzbar?
Wir werden immer reicher – und Brasilien spendiert die gute Luft? Die Zeiten sind vorbei. Wenn wir Erdgas kaufen können, dann auch Sauerstoff.
Um die verheerenden Brände im Regenwald hat es in den vergangenen Tagen diplomatische Konflikte gegeben. Nun bekunden die G-7-Staaten, schnell helfen zu wollen. Bei einem anderen zentralen Thema gibt es unterdessen keine Einigung auf eine gemeinsame Initiative.
Der EU-Ratspräsident erhöht den Druck auf Brasilien – und verknüpft die Ratifizierung des Handelsabkommens mit dem Einsatz für den Regenwald. Unterdessen schickt der britische Premier eine Warnung an die anderen G-7-Staaten.
Nach internationaler Kritik schickt Brasiliens Staatschef Bolsonaro die Armee in den Amazonas, um bei der Bekämpfung der Waldbrände zu helfen. Im gleichen Atemzug erklärt er aber, die Kritik an Brasilien sei ungerecht.
Die Soldaten sollen die Flammen bekämpfen und Umweltsünder fassen. Zwischenzeitlich hat auch Amerikas Präsident seine Hilfe angeboten. Die Waldbrände sollen auch beim G-7-Gipfel in Frankreich Thema sein.
Die Bundesregierung will das Mercosur-Freihandelsabkommens ratifizieren. Frankreich und andere EU-Staaten hatten wegen der Haltung Brasiliens zu den Bränden am Amazonas eine Blockade gefordert. Droht kurz vor dem G-7-Gipfel Streit zwischen Berlin und Paris?
Der Streit mit Brasilien um die Waldbrände eskaliert: Finnland prüft ein Einfuhrverbot für brasilianisches Rindfleisch in die EU. Irland und Frankreich drohen, ein Handelsabkommen zu blockieren. Politiker aus Europa schießen gegen Präsident Bolsonaro.
Tausende Feuer wüten in Südamerika im Gebiet rund um den Amazonas. Frankreichs Präsident Macron will die Krise im Regenwald auf dem G-7-Gipfel besprechen. Für Brasiliens Präsident aber ist das weiterhin eine innere Angelegenheit.
In Brasilien haben Slackline-Begeisterte eine Siedlung verlassener Hochhäuser wiederbelebt. Sie „tanzen" über Seile, die zwischen den Gebäuden gespannt sind. Eine Helmkamera filmt den schwindelerregenden Blick nach unten.
Weil ihnen die Regierung Geld gestrichen habe, könnten sich Umweltorganisationen mit dem Anzünden des Waldes rächen, behauptet Brasiliens Präsident Bolsonaro. Das Institut für Umweltschutz nannte die Vorwürfe „absurd“.
In Brasilien wüten aktuell die schlimmsten Waldbrände seit Jahren. Die meisten Feuer wurden von Menschen gelegt.
Deutschland und Norwegen streiten sich mit dem brasilianischen Präsidenten Bolsonaro um seine „Jungfrau“ – den Amazonas-Regenwald. Es geht um viel Geld, Klimaschutz und die Frage, wie Amazonien zu retten ist.
Brasiliens Präsident Bolsonaro ist wütend auf Norwegen, weil das Land seine Zahlungen für einen Regenwald-Fonds einstellt. Jetzt verbreitet er ein Video von blutigen Walfang-Szenen – die allerdings gar nicht aus Norwegen stammen.
Die Bundesliga freut sich auf „Weltstar“ Philippe Coutinho. Er ist nicht der erste Brasilianer in München. Den Anfang machte Bernardo, der prompt in der Isar landete. Jetzt setzen die Bayern die Linie fort mit einem ganz besonderen Künstler.
Deutschland und Norwegen streichen Brasilien Hilfen für den Regenwald, weil der immer schneller abgeholzt wird. Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro ist davon wenig beeindruckt: Merkel solle mit dem Geld lieber die Wälder in Deutschland aufforsten, empfiehlt er.
„Nehmen Sie die Knete, und forsten Sie damit Deutschland auf“, riet Bolsonaro, weil Deutschland Zahlungen in einen Amazonas-Fonds eingestellt hatte. Jetzt zieht Norwegen nach. Der Betrag ist allerdings weitaus größer.
Wegen der Politik der brasilianischen Regierung hat Umweltministerin Schulze geplante Projekte im Amazonasgebiet vorerst gestoppt. Der Präsident zeigte sich davon unbeeindruckt – und legt nun noch einmal nach.
Es geht um rund 35 Millionen Euro vom Bundesumweltministerium. Das hatte geplante Projekte im Amazonasgebiet auf Eis gelegt. Brasiliens Präsident lässt nun wissen, dass sein Land das Geld gar nicht brauche.
Unter Brasiliens ultrarechtem Präsidenten Bolsonaro – einem erklärten Klimaskeptiker – hat sich die Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes massiv beschleunigt. Als Reaktion hat Berlin nun Zuschüsse zu Waldschutzprojekten in Millionenhöhe eingefroren.
Ob seltene Erden oder Erze: Deutschland ist auf Importe angewiesen. Die Rohstoffagentur warnt vor einer zu großen Abhängigkeit – denn das Geschäft konzentriert sich vor allem auf ein Land, das zuletzt negativ auffiel.
Tausende Quadratkilometer brasilianischer Regenwald sind allein im Monat Juli gerodet worden – etwa drei Fußballfelder in der Minute. Präsident Bolsonaro spottet: „Für meine Kritiker bin ich Hauptmann Kettensäge.“
In Brasilien erklärt eine Gefängniswärter, man sei einem gefiederten Betrugsversuch auf die Spur gekommen.
Einen skurrilen Fluchtversuch hat ein Häftling in einem Gefängnis in Rio de Janeiro unternommen: Mit Latexmaske, BH und Perücke wollte er als seine Tochter verkleidet die Haftanstalt durch den Haupteingang verlassen. Die Aktion ging allerdings schief.
Nach Bandenkämpfen mit mehreren Toten sollten 26 Männer in ein 500 Kilometer entferntes Gefängnis verlegt werden. Bei der Ankunft wurden vier erstickt in ihren Zellen aufgefunden.
Am Tag, als Weltmeistertrainerin Jill Ellis ihren Rücktritt ankündigt, kehrt eine schillernde Figur des Fußballs der Frauen zurück: Pia Sundhage, einst auch Trainerin der Amerikanerinnen, will Brasilien endlich an die Weltspitze führen.