Ölpest versetzt Brasiliens Einwohner in Sorge
Die Strände an der Atlantikküste im Norden Brasiliens sind für das klare Wasser und den feinen Sand bekannt. Doch zuletzt hat die Region vor allem mit einer Ölpest Schlagzeilen gemacht.
Die Strände an der Atlantikküste im Norden Brasiliens sind für das klare Wasser und den feinen Sand bekannt. Doch zuletzt hat die Region vor allem mit einer Ölpest Schlagzeilen gemacht.
Mindestens 240 Menschen kamen ums Leben, als Anfang des Jahres der Staudamm einer Eisenerzmine in Brasilien brach. Von Regierungsseite heißt es nun: Der Betreiber Vale wusste, dass es Probleme an dem Bauwerk gab.
Was passiert, wenn sich die Benachteiligten global vernetzen und gegen die Ungleichheit erheben? Der Autor Lucas Fassnacht denkt in seinem Buch die Protestbewegungen unserer Zeit weiter. Die Realität ist ihm auf den Fersen.
In Brasilien untersucht der Mainzer Chemiker Jonathan Williams die Ausdünstungen des Dschungels. Die Arbeit ist schweißtreibend – nicht nur wegen der Hitze.
Jair Bolsonaro kündigt alle Regierungsabonnements einer Zeitung aus Sao Paulo und droht jenen Unternehmen, die darin noch Anzeigen schalten. Damit ahmt Brasiliens Staatschef dem amerikanischen Präsidenten nach.
Weil ihm ein TV-Sender Verbindungen zu einem Mordverdächtigen nachsagt, ist Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro in einem Youtube-Video ausgeflippt. Die Journalisten beschimpfte er als „Gauner“ und „Dreckschweine“.
In den Ermittlungen zum Fall der ermordeten brasilianischen Politikerin und Aktivistin Marielle Franco taucht der Name des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro auf. Nach dieser Enthüllung durch den wichtigsten Fernsehsender des Landes flippt der Präsident aus.
Die Regierung müsse sich um die Probleme im eigenen Land kümmern, erklärte Präsident Piñera. Die UN-Klimakonferenz im Dezember könne deshalb nicht in Chile stattfinden. Ist Bonn Nutznießer der Absage?
Paul Ripke ist Fotograf. Hier schreibt er über Musik und Sport, zwei Leidenschaften, von denen er eine verloren hat, über Fußball ohne Schnickschnack und die Kraft guter Bilder.
Im Norden Brasiliens leben mehr als 20 Millionen Menschen. Ihr Leben ist eng verbunden mit dem Amazonas, demgrößten tropischen Regenwald der Erde. Dessen Vernichtung nimmt rasant zu.
Hinterbliebene des Unglücks in Brasilien haben den TÜV Süd und einen seiner Manager angezeigt. Anfang des Jahres waren durch den Dammbruch einer Eisenerzmine mindestens 240 Menschen ums Leben gekommen.
An den nordöstlichen Küsten Brasiliens sammeln sich seit Wochen Erdölrückstände. Experten sprechen von der bisher schlimmsten Umweltkatastrophe in der Region. Zur Ursache gibt es nur wenige Hinweise.
Die Bundeslandwirtschaftsministerin macht deutlich, dass politische Untätigkeit gegen den Verlust des Urwalds nicht folgenlos bleiben könne - und pocht auf die vertraglichen Bestimmungen des Mercosur-Abkommens.
Der brasilianische Umweltminister spricht darüber, warum er den gesetzlichen Schutz der Wälder bereits für gut hält und weshalb der Amazonas-Regenwald nicht die „grüne Lunge der Welt“ ist.
Der brasilianische Präsident Bolsonaro steht zu Recht wegen der Amazonasbrände am Pranger. Aber seine EU-Kritiker fordern die falschen Sanktion – denn im Hintergrund zeigt das Land sein wahres Gesicht.
Für den Waldschutz will Deutschland zusammen mit der Weltbank ein Programm bereitstellen. Entwicklungsminister Müller wirbt um weitere Staaten. Die Welt soll widerstandsfähiger gegen Treibhausgase werden.
Der Industriepräsident Dieter Kempf wirbt dafür, mit Brasilien gerade jetzt im Gespräch zu bleiben. Aber er benennt auch klare Erwartungen der deutschen Unternehmen an die Regierung Bolsonaro.
Boliviens Wälder brennen, Millionen Hektar sind zerstört – von der Welt nahezu unbeachtet. Ein einzigartiger Lebensraum mit tausenden Tier- und Pflanzenarten droht zu verschwinden.
Erik Durm spricht über ekstatische Momente in Brasilien, Heimweh, den Duft frischer Brötchen und warum Arsenal der Eintracht mit Respekt begegnen wird.
Mit 26 Jahren ist Felipe Villela schon Gründer einer Stiftung. Er will die Landwirtschaft revolutionieren – mit Hilfe von traditionellem Wissen aus seiner Heimat Brasilien.
Westliche Politiker missbrauchten den Klimawandel, um eigene politische Ziele durchzusetzen, sagt Brasiliens Außenminister Ernesto Araújo. Es sei auch nicht klar, ob dieser menschengemacht sei.
Sowohl die Polizei als auch die Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen gegen den Fußball-Star eingestellt. Nun jedoch soll die Frau angeklagt werden, die Neymar der Vergewaltigung bezichtigt hat.
Von Frankfurt aus unterstützt die Zoologische Gesellschaft Schutzgebiete weltweit, auch in der Amazonasregion. Nicht nur die dortigen Brandrodungen durch Landwirte machen den Naturschützern Sorgen.
Die gute Nachricht lautet: Die Hälfte aller Flächen, die auf einer menschenleeren Erde bewaldet wären, sind es noch immer. Die schlechte: Wir brauchen ganz dringend mehr Wälder – und zwar sehr bald!
Sieben Anrainerstaaten unterzeichneten den neuen Pakt über einen besseren Schutz des Amazonas-Gebiets. Brasiliens Präsident Bolsonaro schickte seinen Außenminister zum Gipfel in Kolumbien und warnte davor, den Waldschutz zu „internationalisieren“.
Die Fernsehköchin Sarah Wiener spricht im F.A.Z.-Interview über den Zusammenhang zwischen den Waldbränden am Amazonas und unserem Essen, die rücksichtslose Agroindustrie und Kühe mit Burn-out.
Die Rinderzucht gilt als eine der Hauptursachen für die Abholzung des Regenwaldes und die verheerenden Brände. H&M zieht daraus jetzt Konsequenzen.
Flammen verschlingen Millionen Hektar der Wälder Boliviens, doch Präsident Evo Morales ist mit seiner Wiederwahl beschäftigt. Ein bolivianischer Wissenschaftler über die Auswirkungen der politischen Entscheidungen auf die Natur.
Viele afrikanische Kleinbauern zünden regelmäßig ihre Felder an. Das ist keine Brandstiftung, sondern so vorgesehen. In Afrika lodern insgesamt sogar mehr Brände als in Brasilien – davon profitiert auch Deutschland.
Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro berichtete von einem produktivem Gespräch mit Angela Merkel im Kampf gegen die Amazonas-Waldbrände. Deutschland und auch Norwegen möchten als Geldspender ihren Beitrag leisten.
Brasiliens Präsident behauptete unter anderem, dass NGOs die Waldbrände gelegt haben könnten, um sich für die Streichung öffentlicher Mittel zu rächen. Der Beliebtheit Bolsonaros haben seine Aussagen deutlich geschadet.
Bayer und BASF haben einen Aufruf an den brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro unterzeichnet, die illegale Abholzung im Amazonas-Regenwald zu stoppen. Die Initiatoren fürchten nicht nur den Verlust des Waldes.
Kanzlerin Angela Merkel hat dem brasilianischen Staatschef Jair Bolsonaro in einem Telefonat Deutschlands Unterstützung beim Schutz des Amazonasgebiets zugesagt. Der umstrittene Staatschef zeigt sich zufrieden.
Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hatte die französische Präsidentengattin Brigitte Macron in einem Facebook-Kommentar herabgesetzt, nun hat die Première Dame den Brasilianern gedankt, die das Verhalten ihres Präsidenten peinlich und sexistisch fanden. Der Kommentar sei "gegen alle Frauen gerichtet", erklärte Brigitte Macron.
Wegen der umstrittenen Umweltpolitik von Brasiliens Präsident Bolsonaro haben mehrere Länder ihre Zahlungen an den Amazonasfonds eingestellt. Bolsonaros Sohn stört das nicht: „Wir werden nicht heulen und alles tun, um dieses Geld zu bekommen.“
Satellitenbilder zeigen, dass es in Angola und Kongo wesentlich mehr Wald- und Buschbrände gibt als am Amazonas. Woran liegt das?