Nichts mehr zu verlieren
Verzicht ist so hip wie nie zuvor. Immer mehr Menschen verweigern den Konsum – ein Lebensstil, der durch eine Entrümpelung der eigenen vier Wände und eine radikale Form des Konsumverzichts geprägt ist.
Verzicht ist so hip wie nie zuvor. Immer mehr Menschen verweigern den Konsum – ein Lebensstil, der durch eine Entrümpelung der eigenen vier Wände und eine radikale Form des Konsumverzichts geprägt ist.
Die erste deutschsprachige Biographie und viele Erstübersetzungen lassen den „Mogli“-Erfinder Rudyard Kipling in neuem Licht erscheinen. Vieles klingt großspurig, zuweilen arrogant. Doch alles fasziniert durch sein unverblümtes Staunen.
Politik, Gesellschaft, die Kanzlerin, die CSU: Urban Priol ärgert sich, als Privatmann und von Berufs wegen. Mit schrillen Hemden, steilem Haar und neuerdings anderen Tönen.
„Tokat“, ein Dokumentarfilmprojekt über drei ehemalige Mitglieder Frankfurter Jugendgangs ist keine Hommage an das Gangleben. Vielmehr wollen die beiden Filmemacherinnen zeigen, was aus den schweren Jungs von damals geworden ist.
Starökonom Hans-Werner Sinn tritt ab. Ein Gespräch über Freund und Feind, seine linke Vergangenheit und die hohe Kunst des Taxifahrens.
Welche Bundesregierung hat den Wohlstand gemehrt, welche verzehrt? In seiner Abschiedsvorlesung knöpft sich der bekannteste deutsche Ökonom die Wirtschaftspolitik vor.
Wenn die eigene Mutter mit über 50 auswandert, ist das unglaublich schick und kosmopolitisch. Doch wie fühlt man sich als Tochter?
Suhrkamp hat schwere Zeiten hinter sich. Jetzt gibt es einen Vorstandsvorsitzenden: Jonathan Landgrebe, der zugleich der neue Verleger ist. Wir fragten ihn, ob er es mehr mit den Zahlen hält oder mehr mit der Literatur.
Nach Terroranschlägen ist oft die zentrale Frage: Was war der Attentäter für ein Mensch? Im Gespräch erklärt der Psychiater Norbert Leygraf, warum eine Früherkennung von Terroristen unmöglich ist.
Als 25-Jähriger überführte der Arzt in der Karibik Segelboote. Nicht nur im Nebel vor Cherbourg war das Navigieren abenteuerlich.
Die Spenden sind angekommen: Am Rande von Nairobi eröffnet der Frankfurter Verein Cargo Human Care sein Jugendzentrum für Waisenkinder. Einen guten Teil der Baukosten haben die Leser der Rhein-Main-Zeitung beigesteuert.
Bis sie zur Muse eines großen Modehauses erkoren wird, singt sie noch: Sophie Auster, die Tochter Paul Austers und Siri Hustvedts, lebt sich in der Musik aus. Alles andere ist eine Frage der Zeit.
„Von Deutschland hierher? Mit dem Auto?“ Das ist eine berechtigte Frage, wenn man in einer alten Ente durch Afrika fährt. Und manchmal sind sogar 60 Stundenkilometer noch zu schnell.
Shane Smith hat das Punk-Magazin Vice im Netz zum Zentralorgan der Generation Handy gemacht. Mit Draufgängertum und Rotzigkeit. Jetzt will er das Fernsehen neu erfinden. Ob ihm das gelingt?
Als Shantel hat der 1968 geborene Musiker Stefan Hantel den „Balkan-Pop“ erfunden und von Frankfurt aus eine Weltkarriere gestartet. Dabei hat ihn auch sein familiärer Hintergrund stark beeinflusst.
Nur die wenigsten Meteorologen beschäftigen sich überhaupt mit der Wettervorhersage. Die aber, die es tun, brauchen heutzutage Showqualitäten.
Wer überhaupt wissen will, was Theater noch kann, der wird in den Inszenierungen der Andrea Breth sein großes Zuschauerglück finden. Alte Stücke wirken bei ihr, als wären sie gerade erst entdeckt und erfunden worden. Und ein „Don Carlos“ als Uraufführung - das gibt es nur bei ihr. Eine Lobrede auf die Schillerpreisträgerin.
Wer kein Abitur hat, aber eine Ausbildung, soll in Hessen leichter studieren können. Das wird die Zahl der Studenten erhöhen. Darunter leiden wird womöglich das Handwerk, das einen Mangel an geeigneten Auszubildenden beklagt.
Wie baut man ein Mode-Imperium auf? Philipp Plein hat das ohne einen einzigen Kredit geschafft. Uns hat er seinen Step-by-Step-Guide verraten.
Fassbinder, Schlöndorff, Kubrick: Barbara Baum hat mehr als 70 Mal Filmen ein Kleid gegeben. Jetzt hat die Kostümbildnerin ihr Archiv und Kostüme dem Deutschen Filmmuseum Frankfurt überlassen.
Der eine liebte die spontane Skizze, der andere versenkte sich ins Objekt: Das Kunstmuseum Leipzig führt anhand der Bilder von Delacroix und Delaroche durch zwei gegensätzliche Schulen des Sehens.
Für Asylbewerber mit hoher Schulbildung könnte die Integration in den Arbeitsmarkt über ein Studium gut sein. Die Möglichkeit, wieder abgeschoben zu werden, demotivierend aus.
Mobile Küchen mischen deutsche Großstädte auf. Um sich einen festen Platz in der Gastronomie zu sichern, befahren Foodtrucker auch neue Wege.
Gary Snyder lernte Zen-Buddhismus in Japan und ließ sich anschließend in der Bergeinsamkeit der Sierra Nevada nieder. Nur in der Lyrik habe die Natur eine Lobby, meinte er. Dieses Gedicht beweist es.
Er bastelte eine Uhr - und wurde in der Schule als Bombenbauer verdächtigt. Nun hat der 14 Jahre alte Ahmed Mohamed ein Stipendium bekommen und zieht samt Familie nach Qatar.
Die Zahl derer, die im Rentenalter berufstätig sind, hat sich innerhalb von zehn Jahren verdoppelt. Die Gründe sind sehr unterschiedlich.
Eine von Freibierphantasien benebelte Bibliothekslobby lässt alles digitalisieren und bringt es kostenlos in Umlauf. Und der Bundesgerichtshof gibt auch noch seinen Segen dazu. Es ist eine Schande. Ein Gastbeitrag.
Nicht mal ein Jahr Babypause: Drei Mütter erzählen, warum sie schnell nach der Geburt ihres Kindes wieder anfingen zu arbeiten – und wie sie sich dabei fühlten.
Sie kann flapsig, trotzig und graziös sein. Fortschrittlich, unabhängig, meinungsfreudig. Ach, und bodenständig und humorvoll. Die Geschichte einer wunderbaren Frau.
Vielen Hochschulen wollten qualifizierten Flüchtlingen ein Studium ermöglichen. An Willkommensangeboten fehlt es nicht. Aber es gibt auch einige Hindernisse.
Vor 24 Jahren reiste unser Autor aus Moskau nach Berlin. Er ist geblieben. Und sagt heute: Für Deutsche gibt es keinen Grund, sich vor Einwanderern zu fürchten. Für Einwanderer gibt es keinen Grund, Deutschland dankbar zu sein.
Mike Krüger hat seine Lebensgeschichte aufgeschrieben. Ein Gespräch über wahre Liebe und böse Kritik, Alkohol im Showbusiness und sein unverwechselbares Äußeres.
Student Alessandro engagiert sich im Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland. In seiner Freizeit arbeitet er an Lokomotiven und begleitet Gäste auf historischer Fahrt
Der Vater stirbt, zurück bleibt sein Haus. Voll mit seinen Sachen, aber auch eigenen Erinnerungen. Wie es sich anfühlt, nach dem Tod der Eltern wieder einzuziehen.
Überfüllte Hörsäle und Seminarräume: Hessens Hochschulen platzen seit Jahren aus allen Nähten. Für das bald beginnende Wintersemester zeichnet sich abermals ein Höchststand bei den Studentenzahlen ab.
Frederick Forsyth war Pilot der Royal Air Force, Lokaljournalist, Geheimdienstmitarbeiter und Bestsellerautor. In seiner Autobiographie „Outsider“ erzählt er von alldem – und begleicht eine offene Rechnung.