Streit um Rotoren im Rheingau
Die Weinregion Rheingau ist bislang frei von Windrädern. Die SPD im Rheingau-Taunus-Kreis will unter dem Eindruck des Kriegs die Diskussion neu entfachen und rechnet mit Gegenwind.
Die Weinregion Rheingau ist bislang frei von Windrädern. Die SPD im Rheingau-Taunus-Kreis will unter dem Eindruck des Kriegs die Diskussion neu entfachen und rechnet mit Gegenwind.
Markus Söder will die Verlängerung der Atomkraft. Ist das nur Kalkül? Die Bundesregierung tut jedenfalls nichts, um eine Genehmigung zu erteilen. Von Zeitenwende ist auch hier keine Spur.
Die grünen Minister Baerbock und Habeck wollen das Energie-Embargo gegenüber Russland nutzen, um Schwung für den Ausbau der erneuerbaren Energien zu erzeugen.
Windkraft, Sonnenenergie und Geothermie – viele sind theoretisch ganz dafür, aber bloß nicht in der Nähe ihres Zuhauses. Warum solche lokal ansässige Gegner von Infrastrukturprojekten besser nichtlokal argumentieren.
Deutschlands grüne Außenministerin kann im Kosovo endlich einmal über Klimapolitik sprechen. Aber der Krieg in der Ukraine lässt sie auf ihrer Balkan-Reise nicht los.
Landschaft ist Lebensraum, Gegenwelt, ästhetische Erfahrung. Der geplante Ausbau der Windenergie an Land wird dies zunichtemachen. Ein Gastbeitrag.
Jochen Eickholt hat schon viele Bereiche für Siemens saniert. Nun soll der Manager in der spanischen Energy-Tochtergesellschaft aufräumen. Daran sind schon viele gescheitert.
Der norwegische Aker-Konzern will in das deutsche Geschäft mit Windenergie auf See einsteigen. Konzentrieren will sich das Unternehmen dabei auf Windturbinen, die auf Schwimmfundamenten in tiefen Gewässern installiert werden.
Geht es um die Windkraft, dann liegt Hessen im Bundesvergelich auf einem hinteren Rang. Das kritisieren Umweltverbände.
Die Windparkbetreiber sehen die Klimaschutzziele in Gefahr. Wirtschaftsminister Robert Habeck fordert mit Blick auf einen drohenden Versorgungsengpass, die „Schlafmützigkeit“ im Ausbau abzulegen.
Beim Ausbau der Windenergie haben die Länder und der Bund massive Fehler begangen und die Energiewende delegitimiert. Hessen hat streckenweise vorgemacht, wie es besser funktionieren kann.
Zwei große Reformpakete kündigt der Klimaminister an. Dabei gibt es schon heute viel Protest im ganzen Land. Forscher sagen: Er nimmt noch weiter zu. Wie soll die Energiewende trotzdem gelingen?
Windkraft ist prima, wenn die Anlagen nicht im Rheingaugebirge stehen. Das findet zumindest eine Bürgerinitiative.
Die Bundesregierung rechnet offiziell damit, dass 2026 eine neue "Stromautobahn" fertig ist, damit Windenergie aus dem Norden bei Verbrauchern im Süden ankommt. Doch das wird nicht klappen.
Die Ampelregierung im Bund nimmt sich für den Ausbau der Windkraft Hessen zum Vorbild. Doch das wird nicht funktionieren. Vor allem für die Grünen ist das riskant.
Das hessische Kabinett hat den Teilplan für erneuerbare Energien beschlossen. Darin wird die Hohe Wurzel auf dem Taunuskamm zur Tabuzone erklärt.
Für Windkraft und Solarenergie werden große Mengen an Kupfer, für Elektromobilität viel Kobalt, Lithium und Nickel gebraucht. Es wird wohl dauern, bis die stark steigende Nachfrage bedient werden kann.
Windräder sollen das Klima schützen. Leiden darunter Vögel und Fledermäuse? Die Folgen für die Tierwelt lassen sich schwer absehen.
Die Pressekonferenz von Söder und Habeck wies verblüffende Parallelen zum Ukrainekonflikt auf. Nähe ist eben manchmal ziemlich erdrückend.
Bundeswirtschafts- und Klimaminister Habeck verlangt vom bayerischen Ministerpräsidenten Söder Zugeständnisse für einen schnelleren Windenergie-Ausbau.
Bayerns Ministerpräsident ist überzeugt, dass der Mindestabstand zu Windrädern die Energiewende nicht behindert. Der Bundesklimaminister ist gänzlich anderer Meinung, setzt aber erst einmal auf Dialog.
Seit Jahren lahmt der Ausbau der Windkraft. Jetzt sollen sich die Flächen mehr als verdoppeln. Unser Blick in die Länder zeigt, wie schwer diese Mission wird. Aber Robert Habeck hat einen Joker.
Im Streit über den Ausbau der Windkraft soll Bayern bis März Vorschläge vorlegen, wie die Kapazität hochgefahren werden kann. Klimaminister Habeck forderte von Ministerpräsident Söder einen „ökologischen Patriotismus“.
Um eine explosionsartige Vermehrung der Windkraft durchzusetzen, ist Robert Habeck auf die Länder angewiesen. Und auf sein Talent, der beste Sänger der Ampel zu sein.
Emden wäre der perfekte Standort für eine Batteriezellfabrik, findet Stephan Weil. Im Interview spricht Niedersachsens Ministerpräsident über Klimaschutz, Probleme bei VW – und was die Bundespolitik dringend befolgen sollte.
Der Chef des ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz spricht über Deutschlands Abhängigkeit von russischem Gas und warnt vor der Pipeline Nord Stream 2. Zudem erklärt Yuriy Vitrenko, warum er in dieser Situation auf die Energiewende hofft.
In den vergangenen zwei Jahren wurden in Bayern ganze zehn Windräder genehmigt. Die CSU will trotzdem an der 10-H-Abstandsregel festhalten – und sich wohl gegen den neuen Klimaminister profilieren.
Klimaschutzminister Robert Habeck stellt sein Programm vor, um in acht Jahren 80 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien zu erzeugen. Das werde die Republik verändern, verspricht er.
Der neue Minister drückt beim Klimaschutz aufs Tempo: Ein erstes Paket mit eilbedürftigen Gesetzen soll bis April beschlossen werden.
Das Klimaschutzministerium von Robert Habeck will den Ausbau von Windrädern massiv forcieren. Käme es nicht zu einem gütlichen Einvernehmen, müsse man sehen, welche Möglichkeiten zum Beispiel das Bundesbaugesetz biete.
Die Koalitionsvereinbarung der Ampel soll den Ausbau der Windkraft forcieren. Aber das bringt Schwierigkeiten mit sich. Anders als bisher soll der Tod mancher Vögel in Kauf genommen werden. Zudem muss die CDU mitziehen.
Doppelt so viel Windenergie, neues Einwanderungsrecht und ein großer Sprung in Sachen Digitalisierung. Nur wo das Geld für die Pläne der Ampel-Koalition herkommen soll, da sind noch viele Fragen offen.
Die Ampelkoalition wirft Deutschland in das kalte Wasser eines beispiellosen Umbruchs. Es steht in den Sternen, ob Deutschland daraus so stark herauskommt, wie es hineingeht.
Der Klimaschutz wird zu einer zentralen Herausforderung für die künftige Regierung. Die Grünen zeigen sich mit den Verhandlungen offenbar zufrieden. Für Mittwochnachmittag laden die Parteien zur Pressekonferenz ein.
Abschied von der direkten Demokratie? So würden das die Grünen im Südwesten nie formulieren. Aber in der Regierungspraxis sieht vieles anders aus als in der Demokratietheorie. Ministerpräsident Kretschmann hat neue Pläne.
Der Energieriese RWE bereitet sich auf die Zeit nach der Kohle vor. Schwerpunkte sind Windkraft, Photovoltaik, Speicher und Wasserstoff. Dazu gehört aber auch die Energieerzeugung aus Gaskraftwerken – um die Versorgung abzusichern.