Gegen gefährliche Vorurteile
In Rumänien und Bulgarien herrscht Unverständnis für die westeuropäische Angst vor der Einwanderungswelle. Besonders in Großbritannien und Deutschland sind die Debatten gespickt mit Vorurteilen.
In Rumänien und Bulgarien herrscht Unverständnis für die westeuropäische Angst vor der Einwanderungswelle. Besonders in Großbritannien und Deutschland sind die Debatten gespickt mit Vorurteilen.
In Chemnitz zeigt eine großartige Kunstschau jene untergegangene Welt, in deren Mittelpunkt der Bergbau stand. Zugleich illustriert „Schicht im Schacht“ den Weg der DDR vom Zukunftsoptimismus zur Resignation.
Zuwanderer machen sich häufig selbständig, gründen Imbisse, Gemüseläden oder Friseursalons. Das jedenfalls ist ein gängiges Vorurteil. Es stimmt nicht, zeigt nun eine neue Studie. Auf die Herkunft der Migranten kommt es an.
Wilma Ewerhart kommt aus dem Münsterland und lebt in Dahran Hills, einem Stadtteil von Kohbar. Anfangs hat sie sich in Saudi-Arabien fremd gefühlt.
Alle schauen nur aufs Gold. Doch damit machen Anleger inzwischen Verluste. Chancen bieten Platin und Palladium, die stärker industriell eingesetzt werden.
Deutsche Designer müssen bei der Modewoche in Paris um Anerkennung kämpfen. Das mag an Vorurteilen und am Neid der Franzosen auf den wirtschaftlichen Erfolg liegen. Ein bisschen selbst schuld sind die Deutschen aber auch.
Im neuen „Polizeiruf“ aus München wiegen sich Supereltern mit Kinderliedern in ihre Lebenslügen. Die Erzählmittel sind verwirrend, Regisseur Leander Haußmann dringt trotzdem tief in unsere Zeit ein.
Vor einigen Wochen wurde mitten auf der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße eine junge Frau von ihrem Ehemann ermordet. Das Flüchtlingspaar stammte aus Afghanistan. Was besagt das schon?
Die Oper Frankfurt war mit „Dido and Aeneas“ sowie „Herzog Blaubarts Burg“ zu Gast beim Theaterfestival in Edinburgh. Das schottische Publikum war begeistert.
Mit seinen Äußerungen zur Homosexualität bricht Papst Franziskus mit jahrtausendealten Vorurteilen. Das ist keine Stimmungsmache, sondern zeugt von Realitätssinn und wahrem Idealismus.
Wozu den Kammerjäger holen, wenn das Internet zeigt wie’s geht? Das dachte jedenfalls ein Amerikaner, der dabei fast sein Haus niederbrannte.
Der Ruf von Teppichhändlern ist nicht der beste. Was natürlich ein Vorurteil ist, zumindest meistens. Die Erlebnisse einer Bankkauffrau vor vier Jahren ...
Sóller auf Mallorca ist im Frühjahr Zwischenstation zahlloser Radtouristen. Die Stadt hat sich darauf eingestellt: Fahrradrouten, farbig markierte Radstreifen und ein Verleihsystem auf hohem Niveau.
Eine Ausstellung im Jüdischen Museum in Frankfurt widmet sich dem Klischee vom Reichtum der Juden. Man sperrt Jahrhunderte von Antisemitismus in enge Räume - und tappt am Ende in ein paar Fallen.
Krummnasig, geil, geldgierig. Klischees gegenüber Juden gibt es viele. Das vom reichen Geldgierigen hielt sich am hartnäckigsten. Dass sich das Jüdische Museum damit beschäftigt, ist mutig.
Flughafen-Debakel, S-Bahn-Dauerkrise, Milliardenschulden. In Berlin scheint alles möglich, nur nicht, ordentlich zu wirtschaften. Ein Vorurteil. In der Hauptstadt gibt es 2500 Startups.
Jürgen Hambrecht, Ex-BASF-Chef und Boni-Beauftragter der Deutschen Bank, spricht im Interview über faire Gehälter, unnütze Banker und die Aktien seiner Kinder.
Digitale Kommunikation komme ohne Vermittler aus, sagen die Netzapologeten. Doch statt auf Verlage und Buchhandlungen setzen sie auf kommerzielle Plattformen und algorithmische Zensoren.
David Cameron hat in der Late-Night-Show David Lettermans peinliche Wissenslücken offenbart. Zuerst wusste der Oxford-Absolvent nicht, wer die „Rule, Britannia“ geschrieben hat. Dann scheiterte Cameron bei seinem missglückten Auftritt auch noch an der „Magna Carta“.
In Russland bereiten Putins Gefolgsleute einen heißen juristischen Sommer vor: Fahnder, Polizei und Gerichte werden benutzt, um die erwachende Zivilgesellschaft zu bekämpfen.
Vergangene Woche wurde das „Spiel des Jahres“ gekürt. Udo Bartsch, Fachautor und Mitglied der Jury, beschreibt den zeitlosen Reiz des Brettspiels, den Sieger 2012 - und empfiehlt sieben weitere Abenteuer, die sich rund um einen Tisch erleben lassen.
Alles andere als ein Lückenfüller: Frankfurts Liebieghaus erwirbt Jean-Antoine Houdons Büste von Rousseau. Virtuos eint sie die Ironie, Weisheit und Entschlossenheit des Philosophen.
Moderne Vollgas-Helden müssen selbst schnell schalten und permanent die richtigen Entscheidungen treffen. Wie Fernando Alonso, der dabei so präzise vorgeht wie ein Chirurg.
Englands Torwart Joe Hart hat vieles, was seine Vorgänger nicht hatten. Er zeigt keine peinlichen Patzer, er kann gut Fußball spielen - und freut sich auf ein Elfmeterschießen. Seine Landsleute sind erleichtert, endlich einen zuverlässigen Torwart zwischen den Pfosten stehen zu haben.
In schwierigen Marktphasen sind Frauen die besseren Anleger. Sie sind vorsichtiger - weil sie weniger Geld zur Verfügung haben als Männer.
Die Angst vor Mobbing unter Kindern und Jugendlichen wächst, während milde Strafen Eltern und Lehrer schockieren. Wichtig zur Prävention ist eine starke Gemeinschaft.
Im Gewissensbund mit seinen impliziten Lesern: Matthias Becher erzählt von Leben, Ruhm und Erbe Ottos des Großen.
Es war ein Fall, der viele in Amerika aufwühlte: Ein Student nahm sich das Leben, nachdem ihn ein Kommilitone wegen seiner Homosexualität öffentlich gemobbt hatte. Der Täter muss jetzt für 30 Tage ins Gefängnis. Ihm drohten bis zu zehn Jahre Haft.
Die faire und live übertragene kontroverse Debatte mit Thilo Sarrazin ist das einzige Mittel, seinen Mix aus Vorurteilen und Statistiken zu entzaubern. Peer Steinbrück ist dies bei Jauch gelungen.
Ein europäischer Appell: In der Finanzkrise geht es um die Zukunft der Demokratie. Wir fordern Investitionen in Wachstum und Beschäftigung und eine Finanztransaktionssteuer.
Der Fall des in Florida von einem Weißen erschossenen schwarzen Jugendlichen bewegt die Vereinigten Staaten. Die Frage, ob Rassismus oder Notwehr der Grund war, spaltet die Nation.
In Europa macht sich wieder Feindseligkeit breit. Die Deutschen werden wieder als Nazis beschimpft, südliche EU-Mitglieder als faule Säcke und kleine Betrüger. Doch die vielgeschmähten Eliten halten dagegen.
Eine Studie zeigt: Hinter Mobbing steckt meist ein schlechtes Klima. Und dafür tragen die Vorgesetzten die Verantwortung.
Die Broschüre „Inside Offenbach“ soll dazu ermuntern, die Stadt kennen und lieben zu lernen.
Klassisches Technikspielzeug beflügelt Entdecker und ist auf dem Wunschzettel noch immer präsent: Gegen Modellbahnen und Experimentierkästen kommen digitale Bildschirmwelten kaum an.
Drei Tage lang sprachen 32 Studenten und Abiturienten in Weimar über „Europäische Perspektiven“. Auf der trinationalen Studientagung debattierten sie über Europas Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft