Wieso Japan die Blütenlaune vergeht
Tokio ist unter den Metropolen eine Ausnahme. Trotz Corona ging das Leben halbwegs weiter. Doch nun gibt es Hamsterkäufe und mehr Infizierte.
Tokio ist unter den Metropolen eine Ausnahme. Trotz Corona ging das Leben halbwegs weiter. Doch nun gibt es Hamsterkäufe und mehr Infizierte.
Mit mehr als 100.000 Infektionen sind die Vereinigten Staaten das neue Epizentrum der Corona-Pandemie. Jetzt mobilisiert Präsident Trump Militär und Gesetze aus Kriegszeiten für den Kampf gegen das Virus – und hofft dennoch auf eine baldige Rückkehr zum Normalbetrieb.
Auf dem leeren Petersplatz hat Papst Franziskus am Freitagabend den Segen „Urbi et orbi“ gespendet und für das Ende der Corona-Pandemie gebetet. Er selbst gehört zur Risikogruppe, lehnt aber einen Umzug in die geschützte päpstliche Residenz ab.
Wird die Bundeswehr bald im Innern eingesetzt, um in der Krise auszuhelfen? Wo sich Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer den Einsatz der Truppe vorstellen kann, wieso sie sich auf lange Einschränkungen einstellt – und was das für den CDU-Vorsitz bedeutet.
Hessen rüstet auf. Denn die Landesregierung rechnet mit einer steigenden Anzahl von Corona-Infizierten. Kultusminister Alexander Lorz und Sozialminister Kai Klose haben nun die Notfallmaßnahmen vorgestellt.
Heinsberg gilt als „Erstregion“ der Pandemie in Deutschland: Virologen wollen dort verstehen, wie sich das Virus verbreitet, welche Immunisierung es gibt – und der Politik Anhaltspunkte geben, wann Einschränkungen gelockert werden können.
Für die klassischen Corona-Tests fehlen in Deutschland viele Materialien. Der Bonner Virologe Hendrik Streeck spricht sich für kreative Lösungen aus.
Das Virus wird nicht weniger gefährlich sein, wenn die Ausgangsbeschränkungen gelockert werden. Doch die Politik hat uns Zeit erkauft. An welchen Stellschrauben dreht sie? Unsere Autoren erklären, was gemacht wird – und was noch möglich wäre.
Hat das gegenseitige Beschimpfen jetzt ein Ende? Xi Jinping und Donald Trump haben miteinander telefoniert. Sie äußern sich versöhnlich. Aber den besseren Eindruck hinterlässt wieder einmal der Chinese.
Die Tatsache, dass die Corona-Krise uns alle betrifft, könnte uns zusammenschweißen, schließlich sitzen wir im selben Boot. In Wahrheit aber schwächt genau das unsere Fähigkeit, mitzufühlen.
Der Nationale Gesundheitsdienst hat für viele Briten fast religiöse Bedeutung. Doch das Coronavirus zeigt dessen Probleme gnadenlos auf. Ärzte beschreiben den Zustand in drastischen Worten.
Im Süden von Paris ist am Freitag eine junge Frau nach einer Coronavirus-Infektion gestorben. Sie soll keine Vorerkrankungen gehabt haben. Ihr Tod hat eine Debatte neu entfacht.
In Allahs Haus breitet sich das Virus nicht aus? Die religiöse Autokratie fürchte offenbar Proteste ihrer konservativen Basis, Theologen suchen Begründungen, und Erdogan schützt sich mit Wärmebildkameras.
Kein Besuch, dafür mehr Zigaretten: Auch Gefängnisse kämpfen mit Corona und versuchen, die Häftlinge bei Laune zu halten. Manche Freiheitsstrafe wird schon gar nicht mehr vollstreckt.
Digitale Anwendungen wie die Ortung von Infizierten sollen helfen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Doch die Abwägung von Freiheitsrechten und dem Recht auf Leben fällt nicht nur hierzulande schwer.
Testen, tracken, isolieren: Nach den ergriffenen Notmaßnahmen benötigt das Land nun eine Strategie für die kommende Zeit, schreiben der frühere Chef der Wirtschaftsweisen und einer der renommiertesten Gesundheitsökonomen des Landes.
Gerade scheint Iran die Corona-Epidemie ein wenig in den Griff zu bekommen – doch aufgrund des persischen Neujahrsfestes sind jetzt Millionen Menschen im Land unterwegs. Und die Hoffnung, dass die amerikanischen Sanktionen gelockert werden könnten, erweist sich als trügerisch.
Alte und Kranke müssten am stärksten vor dem Coronavirus geschützt werden. Aber ausgerechnet in Heimen mangelt es an Schutzausrüstung – und an Pflegekräften. Bis zu 200.000 Menschen könnten in Not geraten.
Wo Umarmungen die Gesellschaft normalerweise am Leben erhalten: Oxforder Demographen versuchen nun zu erklären, warum sich das neuartige Coronavirus in Italien so stark verbreitete.
Auf den griechischen Inseln leben über 40.000 Migranten unter prekären Umständen. Im Interview kündigt EU-Innenkommissarin Johansson einen Aktionsplan an. Trotz Corona stünden aufnahmewillige Länder zu ihren Zusagen.
Mit zahlreichen Schutzmaßnahmen bemüht sich Hessen, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Mehr als 2000 Fälle wurden bestätigt. Dennoch zeigt sich das Land solidarisch und nimmt schwerkranke Patienten aus dem Ausland auf.
Seit zwei Wochen ist Ericas Familie in Brescia, einer Stadt in Norditalien, in Quarantäne. Jeder lebt in seinem Zimmer. Und niemand weiß, wie lange es noch so weiter geht. Ein Protokoll.
Ich sitze in Singapur, der Smart-City. Und da bleibe ich auch. Denn weg darf ich nicht mehr. Die High-Tech-Beamten des Stadtstaates haben ein Auge auf mich.
Die Corona-Krise ist auch ein großes soziales Experiment. Psychologe Rolf van Dick spricht über Balkonsingen, Händewaschen und den Nutzen chinesischer Methoden.
Schneller und sicherer auf das Virus testen – der deutsche Traditionskonzern Bosch will mit einem neuen, vielversprechenden Angebot auf den Markt.
Nur gemeinsam schaffen wir es, das Virus einzudämmen, alle Generationen müssen mitziehen. Das wissen auch schon die kleinsten Leser der F.A.Z..
In China wird Regierungskritik systematisch unterdrückt. Unabhängiger Journalismus wird bekämpft. Daran hat auch die Corona-Krise nichts geändert, im Gegenteil.
Das Virus kostet Menschenleben – eine Rezession birgt aber auch große Gefahren. Was wiegt schwerer, und was folgt daraus? Deutschland steht eine heikle Debatte bevor.
Um die Corona-Pandemie einzudämmen, gelten in Hessen mehrere Sicherheitsmaßnahmen. Bei Verstößen drohen hohe Bußgelder. Doch was ist erlaubt und was nicht?
Im katholischen Spanien einte bislang ein fester sozialer Kitt Großeltern, Eltern und Kinder. Ausgerechnet diese Verbindung hat das Virus brutal gekappt.
Bis vor kurzem war der Kampf gegen das Coronavirus keine Priorität des Präsidenten. Doch nun bereitet der Kreml die Russen auf eine Ausbreitung im ganzen Land vor – und Putin verschiebt sogar die Abstimmung über die Verfassungsreform.
Das österreichische Rote Kreuz will die Verbreitung des Virus mit moderner Technik in den Griff bekommen. Wie soll das funktionieren?
Pepe Reina, der ehemalige Torhüter des FC Bayern München, äußert sich mit teilweise drastischen Worten zum „verdammten Virus“. Dabei bezieht der Fußball-Profi auch Stellung zum britischen Premierminister Boris Johnson.
Bis vor kurzem gab es auf Coronavirus-Karten eine Grauzone: Zentralasien. Doch auch hier können die Regime die Pandemie nicht mehr leugnen. Nur ein Herrscher empfiehlt zur Bekämpfung, nach Sitte der Vorväter ein Kraut zu verbrennen.
Millionen Briten könnten sich laut einer Studie schon unwissentlich angesteckt haben. Andere Forscher kritisierten die Veröffentlichung als voreilige und nicht-begutachtete Skizze.
Die Bundesregierung und die Länder muss sich schon jetzt eine Strategie überlegen, wie es nach den verschärften Ausgangsbeschränkungen weitergeht. Auch da geht es um das Vertrauen der Menschen.