Am Ufer der Seine wird getanzt
Der Fotojournalist Paul Almasy verbrachte nicht viel Zeit in Paris, war aber fasziniert vom Leben in der Metropole. Ein Bildband dokumentiert sein Gespür für Stimmungen und Menschen.
Der Fotojournalist Paul Almasy verbrachte nicht viel Zeit in Paris, war aber fasziniert vom Leben in der Metropole. Ein Bildband dokumentiert sein Gespür für Stimmungen und Menschen.
Das Dirndl? Die Shisha-Pfeife? Die Juden? Junge Migranten aus Duisburg sprechen mit einem Sozialarbeiter über Identität und Geschichte. Und warum der Holocaust zur Diskussion über heutige Werte führt.
Oberbürgermeister Fritz Kuhn weist die Kritik an der Stuttgarter Sicherheitspolitik im F.A.Z.-Interview zurück und sieht die falsche Lageeinschätzung bei der Polizei. Über die Ursachen der Gewalt und die Haltung der Grünen zum Gewaltmonopol.
Dass er die Deutschen über Monate mit wissenschaftlichen Informationen zum Coronavirus versorgt hat, hat Christian Drosten gleich zwei Auszeichnungen beim Grimme Online Award beschert.
Zuletzt kam es etwa in Göttingen zu Corona-Ausbrüchen in Roma-Familien: Romani Rose vom Zentralrat deutscher Sinti und Roma warnt davor, das Virus in Verbindung mit Abstammung zu bringen. Den Fehler habe man vor Jahrhunderten schon bei der Pest gemacht.
Gewalt und Kriminalität nehmen in der Stuttgarter Innenstadt schon länger zu. Präventionsprojekte gibt es in der Landeshauptstadt nicht. Wieso ist man nicht früher eingeschritten?
Seidenraupen gegen Kartoffelkäfer: Jan Mohnhaupt hat die Rolle von Tieren im Nationalsozialismus analysiert. Die Nazis waren genauso wenig Tierfreunde, wie sie Menschenfreunde waren.
Das ist die Geschichte von Else Baker, die als Kind mutterseelenallein nach Auschwitz kam und deren Vater das Unglaubliche gelang: Sie zurückzuholen.
Else lebte als Adoptivkind in einer Hamburger Familie. Als Achtjährige wurde sie nach Auschwitz deportiert, weil ihre leibliche Mutter zur Minderheit der Sinti und Roma gehörte. Ihr Adoptivvater erwirkte ihre Entlassung. Heute lebt Else Baker in England. Von der Zeit in den Konzentrationslagern hat sie sich nie erholt.
Seit 20 Jahren betreibt ein Frankfurter Ehepaar eine Online-Bibliothek zu Osteuropa. Jetzt gibt es mehr Besucher.
Zum Gedenken an die Opfer des Anschlags in Hanau wollten am Samstag rund 10.000 Menschen in Frankfurt gegen Rassismus auf die Straße gehen. Nun wurde die Demonstration wegen des Coronavirus abgesagt.
In Dietfurt im Altmühltal wird traditionell Chinesenfasching gefeiert. Mit Kostümen, die ein Patchwork all dessen sind, was entfernt an China oder wenigstens Asien denken lässt. Darf man das? Soll man das? Muss man das?
Ein Leben als Fußballspieler in finsteren Zeiten: Der Stürmer Ossi Rohr wollte eigentlich nur Tore schießen. Trotzdem geriet er ins Räderwerk der Politik, wurde gejagt und eingesperrt.
Ist die Talkshow das adäquate Format, um über das rechtsradikale Attentat von Hanau zu diskutieren? Bei Maybrit Illner gelang es, durchzuatmen und konstruktive Gedanken zum Alltagsrassismus und zum Kampf gegen Verschwörungstheoretiker zu formulieren.
Jörg Friedrich hat das Videospiel „Through the Darkest of Times“ mitentwickelt. Es geht um Widerstand gegen das NS-Regime, den Holocaust und alternative Geschichtsverläufe.
Bundespräsident Steinmeier besucht das vor 75 Jahren befreite Konzentrationslager Auschwitz und mahnt: „Wir wissen, was geschehen ist, und müssen wissen, dass es wieder geschehen kann.“ Überlebende begleiten ihn.
Metallisch glänzend stechen sie aus dem Grau der Gehwege heraus: Mehr als 1500 Stolpersteine erinnern allein in Frankfurt an die Opfer der NS-Zeit. Ein wegweisendes Projekt, das allerdings nicht überall so gut ankommt.
Nachdem die Eintracht dem früheren Präsidenten Rudolf Gramlich postum die Ehrenmitgliedschaft entzieht, wird auch der DFB tätig. Nicht nur der frühere Nationalspieler und Funktionär rückt in den Fokus des Verbandes.
Antisemitismus ist niemals statisch. Das Ressentiment passt sich an, es aktualisiert seine Motive und fügt sich geschmeidig in Diskurse ein - die reichen von der Globalisierung bis zur Lage im Nahen Osten.
Das Interesse an einer persönlichen Begegnung mit den Verbrechensorten der Nazis ist abermals gewachsen. Mancherorts ist die Belastungsgrenze für Personal und Infrastruktur erreicht.
Im Land der Täter ein Zentrum für Holocaustforschung: Vor 25 Jahren wurde diese Idee mit der Gründung des Fritz-Bauer-Instituts verwirklicht.
Angeblich war die AfD anfangs sehr bürgerlich. In Wirklichkeit ist die Entwicklung der Partei im Denken ihrer Gründer angelegt, das sich erst in der Masse verstärkte.
Dirigiert hat er schon als Kind im Kosovo vor dem Spiegel. Nach vielen Umwegen gründete Riccardo Sahiti später in Frankfurt die Roma und Sinti Philharmoniker.
Der Jubiläumsstein und ein weiterer erinnern künftig an das Schicksal der jüdischen Familie Rosenbaum in Memmingen. Die Miniaturdenkmäler soll es bereits in mehr als 20 Ländern Europas geben.
Während der NS-Zeit wurden mehr als 500.000 Sinti und Roma systematisch ermordet. Deutschland hat deshalb bei der Bekämpfung von Antiziganismus eine besondere Verantwortung. Ein Gastbeitrag von zwei Grünen-Politikern.
Auf offener Straße und vor den Augen seiner Frau wird ein Mann bei einem Streit mit jungen Männern angegriffen und stirbt. In Augsburg ist die Trauer groß. Nun meldet die Polizei mehrere Fahndungserfolge.
Zum ersten Mal besucht Angela Merkel das ehemalige Vernichtungslager in Auschwitz. Dass die Bundeskanzlerin gerade jetzt dorthin reist, ist kein Zufall.
Bei einem Besuch im ehemaligen Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau bekennt sich Bundeskanzlerin Merkel zur bleibenden deutschen Verantwortung für den Holocaust. Sie „empfinde tiefe Scham“, sagte Merkel.
Für mich als jemanden, der in der Sowjetunion aufgewachsen ist, ein Déjà-vu: Warum mir das Bemühen, bestimmte Worte zu verbannen, unheimlich ist. Ein Gastbeitrag.
Die Wahl eines NPD-Ortsvorstehers in Hessen hat zu einer Kontroverse geführt. Nun soll der rechtsextreme Politiker ersetzt werden. Unterdessen urteilt das Verwaltungsgericht bezüglich eines Wahlplakats der Partei.
Am 75. Jahrestag des Warschauer Aufstands fordert Außenminister Heiko Maas für die polnischen Opfer der Nazi-Herrschaft eine Gedenkstätte in Berlin. Diese sei „lange überfällig“, sagte der SPD-Politiker.
Gewalt in Freibädern macht in diesem Sommer Schlagzeilen. Warum eskalieren Konflikte am Pool? Und sind Frauen dort noch sicher? Wir haben uns am Beckenrand umgesehen.
Nicht lange her und nicht weit weg: Eine Ausstellung im New Yorker Museum of Jewish Heritage über das Vernichtungslager geht in der Visualisierung des Holocaust weit. Zu weit?
Im Berliner Tiergarten haben Unbekannte eine Gedenkstätte für NS-Opfer demoliert. Nun ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz.
Aus 102.000 Steinen soll ein von Star-Architekt Daniel Libeskind entworfenes Monument für Opfer des Holocausts in Amsterdam gebaut werden. Anwohner hatten das zunächst verhindert.
Die Polizei vergisst selten: Verjährte Taten, eingestellte Verfahren oder hübsche Zeuginnen – im Informationssystem Inpol wird all dies über Jahre gespeichert. Doch viele Daten müssten längst gelöscht sein.