Behandlung der Unbehandelten
Die Malteser-Migranten-Medizin untersucht Leute, die keine Krankenversicherung haben. Die Helfer arbeiten ehrenamtlich. Nun feiert die Sprechstunde ihr zehnjähriges Jubiläum.
Die Malteser-Migranten-Medizin untersucht Leute, die keine Krankenversicherung haben. Die Helfer arbeiten ehrenamtlich. Nun feiert die Sprechstunde ihr zehnjähriges Jubiläum.
Wieviel Humor verträgt Religion? In seinem Roman „Die hohen Berge Portugals“ verhandelt Yann Martel die „letzten Dinge“.
Bei einem Schiffsunglück vor der libyschen Küste konnten gut 500 Flüchtlinge gerettet werden, doch mindestens fünf Menschen ertranken. Die Methoden der Schlepper sind skrupelloser geworden.
Nach einem Schiffsunglück vor der belgischen Küste werden Ölklumpen angespült. Helfer reinigen den Strand, doch vor der Küste treibt schon der nächste Ölteppich.
Vor der Küste Libyens sind wahrscheinlich mehrere hundert Menschen ums Leben gekommen, als ihr Boot kenterte. Retter sprechen von einem "schrecklichen Anblick" an der Unglücksstelle.
Die Bundeskanzlerin und ihre europäischen Mitstreiter geben Griechenland noch nicht ganz verloren. Es könnte ja sein, dass Tsipras sich mit seinem Referendum politisch selbst aufspießt. Ein Kommentar
Nach dem schweren Schiffsunglück auf dem Jangtse ist die Zahl der Todesopfer auf 431 gestiegen. Die Rettungskräfte haben am siebten Tag nach dem Unglück die Hilfsmaßnahmen zeitweise eingestellt.
Nach der Schiffskatastrophe auf dem Jangtse in China gibt es kaum noch Hoffnung auf Überlebende. Fast 400 Menschen werden noch im Wrack vermisst. Nun haben sich die Retter zu einer riskanten Maßnahme entschlossen.
Bei der Rettungsaktion nach dem schweren Schiffsunglück auf dem chinesischen Fluss Jangtse wird die Hoffnung auf Überlebende mit jeder Stunde geringer. Doch viele Angehörige hoffen noch auf ein Wunder.
Der Kapitan der Unglücksfähre „Sewol“ muss lebenslang ins Gefängnis. Ein Berufungsgericht hat die Strafe nochmals erhöht. Lee Jun-seok hatte die Fähre verlassen als noch hunderte Passagiere an Bord waren. Angehörige hatten die Todesstrafe gefordert.
Angesichts der jüngsten Schiffskatastrophen im Mittelmeer mit bis zu 1000 Toten verdreifacht die Europäische Union das Geld für die Seenotrettung. Auf einem Gipfel in Brüssel bot Kanzlerin Merkel auch an, zwei Schiffe der deutschen Marine zu schicken.
Um Schleuser und Menschenhändler wirksam zu bekämpfen, braucht es Soldaten an den nordafrikanischen Mittelmeerküsten. Worin ein deutscher Beitrag dazu bestehen könnte.
Bei dem jüngsten Schiffsunglück sind offenbar mehr Menschen gestorben als bislang angenommen. Beim Eintreffen der Überlebenden in Italien hat die Polizei zwei Personen - darunter den Schiffskapitän - umgehend festgenommen.
Ein Flüchtlingsboot mit mehr als 700 Menschen an Bord ist nach Angaben der Vereinten Nationen gekentert. Wahrscheinlich konnte nur ein Bruchteil von ihnen gerettet werden. Sollte sich das bestätigen, wäre es die schlimmste Flüchtlingstragödie auf dem Mittelmeer.
Neun Leichen sind geborgen, 400 Menschen werden noch vermisst. Zwei Hilfsorganisationen befürchten, dass sie im Mittelmeer auf dem Weg nach Italien ertrunken sind.
Bei eisigen Temperaturen ist in Russlands fernem Osten ein Fischtrawler gesunken. Viele Seeleute konnten gerettet werden, aber mehr als 50 kamen ums Leben.
Die Frankfurter Eintracht erleidet beim 1:3 in Mainz einen Rückschlag. Russ sieht in der zweiten Halbzeit zu viel „Treterei“ und Hübner kritisiert Torjäger Meier.
Die Zahl der auf der „Norman Atlantic“ verunglückten Deutschen ist auf mindestens zwei gestiegen. Ein Vater hat seine 15 Jahre alter Tochter identifiziert, die Mutter wird noch vermisst. Unterdessen schalteten sich auch deutsche Behörden in die Ermittlungen ein.
Auf einem der größten Seen Afrikas ist ein Schiff untergegangen. Die Behörden von Tansania befürchten viele Todesopfer. Mehr als 200 Menschen sollen vermisst werden.
Er ist wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung angeklagt. Doch vor Gericht sieht der „Costa Concordia“-Kapitän seine Kursänderung als richtig an. Er wollte „drei Fliegen mit einer Klappe schlagen“.
Der Rechnungshof warnt vor Schiffbruch, wenn die defizitären Kommunen ihre Haushalte nicht in den Griff bekommen. Auch der Steuerzahlerbund geißelt die Verschwendung. Verschnupft reagiert ein kommunaler Spitzenverband.
Vor Malta und der libyschen Küste sollen zwei Schiffe mit Migranten untergegangen sein. Es werden hunderte Tote befürchtet. Eines der Boote ist nach Berichten von Augenzeugen womöglich absichtlich zum Kentern gebracht worden.
Zwei ganze Tage und eine Nacht war sie schiffbrüchig. Die Frankfurter Lehrerin Lisa Steinmetz hat ein Schiffsunglück in Indonesien überlebt.
Stundenlang treiben Touristen und die Crew nach einem Schiffsunglück in Indonesien im Meer – bis Fischer sie finden. Unter den insgesamt 23 Überlebenden sind vier Deutsche.
Zweieinhalb Jahre lag das Wrack der „Costa Concordia“ wie eine ewige Erinnerung an das Unglück mit mehr als 30 Toten vor der Küste der Insel Giglio. Jetzt hat das Kreuzfahrtschiff Kurs auf Genua genommen – und die Bewohner sind das Ungeheuer los.
Der Reederei Costa Crociere kommt das „Costa Concordia“-Unglück teuer zu stehen: 1,5 Milliarden Euro sollen Bergung und Entschädigung verschlungen haben. Der Reederei-Chef kündigt an, nun seinerseits Kapitän Schettino auf Schadenersatz zu verklagen.
Nur noch drei Wochen, dann könnten die Bewohner der Insel Giglio vom Anblick des riesigen Wracks befreit sein. Die „Costa Concordia“ soll in den Hafen von Genua geschleppt und verschrottet werden.
Wenige Kilometer vor der Küste Malaysias ist ein Schiff gekentert. Über 30 Menschen werden vermisst. Auch Stunden nach dem Unglück fehlt von ihnen jede Spur.
Ein Boot mit Flüchtlingen aus Somalia und Äthiopien ist vor der Küste Jemens gesunken. Die Vereinten Nationen meldeten, es habe dabei 60 Tote gegeben.
Der Kapitän rief noch „Festhalten! Festhalten!“, dann rammte das Fährschiff im Hafen der Insel Amrum den Anleger. Fast 30 Passagiere wurden verletzt, zwei schweben in Lebensgefahr.
Als Reaktion auf den Untergang der Fähre „Sewol“ kündigt Südkoreas Präsidentin unter Tränen an, die Küstenwache aufzulösen. Abermals entschuldigt sich Park Geun-hye für die unzureichende Rettungsarbeit. Der erhoffte politische Befreiungsschlag bleibt aus.
Nach dem Untergang der südkoreanischen Fähre „Sewol“ sind der Kapitän und drei weitere Besatzungsmitglieder wegen vorsätzlicher Tötung angeklagt worden. Ihnen könnte die Todesstrafe drohen.
Italien überwacht das Mittelmeer stärker, seit 300 Flüchtlinge bei einem Schiffbruch im Oktober starben. Doch für Migranten bleibt die Überfahrt ein schmaler Grat zwischen Leben und Tod.
Die Besatzung der verunglückten südkoreanischen Fähre hat schwere Fehler gemacht. Doch das Verfahren ist noch lange nicht abgeschlossen. Deshalb sollte sich die Präsidentin mit ihren Vorwürfen zurückhalten.
Die Rettungskräfte sind jetzt in den Passagierbereich der Fähre vorgedrungen. Die Helfer haben allerdings kaum noch Hoffnung, dort Überlebende zu finden.
Der Kapitän der „Sewol“ versucht, sein Verhalten bei der Katastrophe des Schiffs zu rechtfertigen. Die Fähre steuerte zum Unglückszeitpunkt eine 26 Jahre alte Offizierin ohne jegliche Erfahrung in den Gewässern.