Onukogus Sperre aufgehoben
Im Rassismus-Fall am Niederrhein gibt es eine neue Entwicklung. Der Fußballverband Niederrhein hebt die vorläufige Sperre gegen den Nigerianer Ikenna Onukogu auf. Doch die Diskussionen gehen weiter
Im Rassismus-Fall am Niederrhein gibt es eine neue Entwicklung. Der Fußballverband Niederrhein hebt die vorläufige Sperre gegen den Nigerianer Ikenna Onukogu auf. Doch die Diskussionen gehen weiter
Kevin-Prince Boateng sitzt seit fast zwei Stunden im Saal XIX des Völkerbundpalasts der Vereinten Nationen, die Pressekonferenz läuft, und es kommt die Frage,
Sein größter Auftritt: Fußballprofi Kevin-Prince Boateng ruft bei einer Diskussionsrunde der Vereinten Nationen zu konsequentem Kampf gegen Rassismus auf.
Deutsche Wirklichkeit neben dem Fall Boateng: Der Nigerianer Ikenna Onukogu wird im Tor seines Fußballvereins rassistisch beleidigt und beworfen. Er wehrt sich und wird vom Fußballverband Niederrhein aus dem Verkehr gezogen - „zur einstweiligen Sicherung des Sportverkehrs“.
Romani Rose erklärt, warum die Probleme Osteuropas nicht in Deutschland gelöst werden können. Der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma spricht über Armutszuwanderung und Rassismus.
Der FDP-Landesvorsitzende und Justizminister Jörg-Uwe Hahn hat mit seinem Hang zu locker-flockigen Sprüchen - teils erfrischend offenherzig, teils erschreckend
Es ist, als wäre die politische Öffentlichkeit auf Drogen. Es ist, als stünde ein geschickter Dramaturg hinter dem Ganzen: Arroganz, Sexismus, Rassismus lautet die Steigerung.
pca. BERLIN, 8. Februar. Der FDP-Vorsitzende Philipp Rösler hat den hessischen Landesvorsitzenden seiner Partei, Jörg-Uwe Hahn, gegen den Vorwurf des Rassismus ...
Der FDP-Vorsitzende Philipp Rösler hat den hessischen Landesvorsitzenden seiner Partei, Jörg Uwe Hahn, gegen den Vorwurf des Rassismus in Schutz genommen. Er verstehe die Aufregung über dessen Interview-Äußerung nicht.
Tel Aviv (dpa). Antimuslimische Proteste von Fans des israelischen Fußballklubs Beitar Jerusalem haben eine Welle der Empörung ausgelöst.
Nichts hat geholfen, keine Rassismus-Keule, keine organisierte Empörung, auch nicht die eifrig-eifernd organisierten Nichtleser-Diskussionen.
Die große Konrad-Choreographie: Der 1. FC Nürnberg setzt mit einem Ehrengast aus New York ein Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus. Evelyn Konrad erinnert an ihren Vater Jenö, eine Trainerlegende, die vor dem Nazi-Regime fliehen musste.
Neue Töne zu einem lange verharmlosten Problem: Auch die Fifa hat eingesehen, dass stärkere Geschütze gegen den Rassismus in den Stadien aufgefahren werden müssen.
lat. BAD SODEN. Schon nachmittags durfte sie nicht mehr auf der Straße spielen. Die Mutter, bedrückt und die Augen gerötet vom Weinen, hatte es ihr verboten.
Die Fifa würdigt das mutige Verhalten von Kevin-Prine Boateng. Nun ist es an der Zeit, dass der Fußball-Weltverband selbst mehr Courage und Engagement zeigt im Kampf gegen Rassismus. Sanktionen gegen Verbände reichen da nicht.
Nachdem Fans beim Spiel zwischen dem AC Mailaind und dem Amateurklub Pro Patria Mailänder Spieler rassistisch beleidigt hatten, werden Stadionverbote von fünf Jahren ausgesprochen. Es ist die erste konsequente Maßnahme im italienischen Fußball, um dagegen vorzugehen.
Nach dem Eklat um den Mailänder Kevin-Prince Boateng mahnen Experten, den auffälligen Fans die Grenzen aufzuzeigen. Die weltweite Fußballer-Gewerkschaft Fifpro greift nun in der Sonntagszeitung Verbände an.
Kontrolliert die Polizei gezielt Dunkelhäutige? Der Vorwurf ist schwer zu belegen, die Rechtslage unscharf. Das macht es den Beamten wie auch den Betroffenen schwer.
Bedauerlicher Einzelfall oder „die Spitze des Eisbergs“? Das Stadtparlament streitet über den Fall des angeblich von Polizisten verprügelten U-Bahn-Fahrgasts.
Derege Wevelsiep hat vier Beamte wegen Körperverletzung angezeigt. Die Polizei hat interne Ermittlungen eingeleitet, wehrt sich aber gegen den Vorwurf der Ausländerfeindlichkeit.
Steckt hinter dem Versagen der Behörden eine Form von Rassismus? Waren Ermittler und der Verfassungsschutz dümmer, als die Polizei erlaubt? Waren auch Staatsanwälte „auf dem rechten Auge blind“? All diese Fragen stellt der NSU-Ausschuss des Bundestags.
Der Schwarze Block ist kein Verein, keine Partei, kein Bündnis, nicht einmal eine Gruppe. Er ist der linksextremistische Schwarm, der mit Moral und Militanz auf Polizisten losgeht.
Das deutsche Fußball-Idyll zeigt Risse: Neonazis unterwandern nun auch im Westen zunehmend selbst offizielle Fanklubs. Besonders betroffen von der geschickten, rechtsextremen Agitation sind Dortmund und Aachen.
LONDON (dpa). Der englische Fußball-Nationalspieler John Terry ist am Freitag von einem Londoner Gericht von Rassismus-Vorwürfen freigesprochen worden.
Nach den Krawallen in Warschau kämpft Polen gegen Hooligans und um sein Image als Gastgeber. Die ersten Urteile wurden bereits gefällt. Doch der Kampf geht auch nach der EM weiter.
Der erste Spielort der Deutschen ist die Heimat rechtsextremer Ultras. Hakenkreuze und Naziparolen verunstalten Lembergs Altstadt. Die Polizei ist auf der Hut.
Der Fußball ist nicht kommerzieller, nicht gewalttätiger und nicht rassistischer als die Gesellschaft, in der er stattfindet. Und doch sind Fußballteams kein Spiegel der Gesellschaft.
Hat die Piratenpartei ein Problem mit Antisemitismus und Rassismus? Und wenn ja: Kann sie es lösen, ohne normal zu werden?
Der Schweizer „Weltwoche“ wird vorgeworfen, mit einem drastischen Titelbild Roma gezielt in Zusammenhang mit Raub und Diebstahl gebracht zu haben. Das Magazin muss sich gegen Rassismusklagen wehren.
Nach langer Pause erscheint die amerikanische Serie „Mad Men“ wieder auf dem Bildschirm. Sie zeichnet ein Sittengemälde der sechziger Jahre sondergleichen.
Der Integrationsbeirat hat einen Plan gegen Rassismus verabschiedet. Die Polizei ging unterdessen mit einer Durchsuchungs- und Verhaftungswelle gegen die rechtsextremistische Szene vor.
Nach rechtsradikalen Parolen gegen Fußball-Profi Itay Shechter kündigt der FCK-Vorsitzende Kuntz den einschlägig vorbestraften Hooligans Strafen an. Die Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet.
Beck kritisiert seinen Mäzen Hopp. Manchester City beschwert sich über Rassismus in Porto. Hiddink hat einen neuen Job. Und Brecko darf trotz 1,6 Promille am Karnevalswochenende in den Kölner Kader. Fußball kompakt am Freitag.
Erst löst Kapitän Terry den Rücktritt von Nationaltrainer Capello aus. Dann sorgt ein ausgeschlagener Handschlag für Empörung. Premierminister Cameron fordert ein Gipfeltreffen zum Thema Rassismus im Fußball.
Am Berliner Schlossparktheater spielt ein Weißer einen Schwarzen. Das soll rassistisch sein. Warum fordern wir nicht gleich, dass Hamlet von einem Dänenprinzen gespielt wird?
In der Türkei läuft die Empörungsmaschinerie heiß: Frankreich solle sich lieber mit den Massakern im Algerien-Krieg befassen als mit den „Ereignissen von 1915“, sagt Ministerpräsident Erdogan.