Grüne für schärfere Waffengesetze
Nach dem Anschlag in Hanau schlagen die Grünen Sofortmaßnahmen vor, zu denen auch schärfere Waffengesetze gehören. Die Bundesregierung zahlt den engsten Angehörigen der Opfer 30.000 Euro.
Nach dem Anschlag in Hanau schlagen die Grünen Sofortmaßnahmen vor, zu denen auch schärfere Waffengesetze gehören. Die Bundesregierung zahlt den engsten Angehörigen der Opfer 30.000 Euro.
Nach der Bluttat von Hanau überlegen Regierung und Parteien, wie weitere Anschläge verhindert werden können. Waffenbesitzer sollen psychologisch begutachtet werden, Behörden besser vernetzt. Die Angehörigen der Opfer sollen Soforthilfen erhalten.
In Berlin haben nach den mutmaßlich rechtextrem motivierten Morden in Hanau hunderte Menschen mit einer Menschenkette am Brandenburger Tor gegen Rassismus demonstriert. from the gatheringN°1P5969
Ist die Talkshow das adäquate Format, um über das rechtsradikale Attentat von Hanau zu diskutieren? Bei Maybrit Illner gelang es, durchzuatmen und konstruktive Gedanken zum Alltagsrassismus und zum Kampf gegen Verschwörungstheoretiker zu formulieren.
Mehrere tausend Menschen versammeln sich mit dem Bundespräsidenten in Hanau zu einer Mahnwache. Sie legen Kerzen und Blumen nieder – und halten Plakate hoch, auf denen zum Widerstand gegen Rassismus aufgerufen wird.
Hanau steht unter Schock: Der Bundespräsident spricht von einer tiefen Wunde. Vertreter der Migranten-Community fordern von Innenminister Seehofer mehr Sicherheit. Und Hessens Ministerpräsident sagt, er könne die Angst verstehen.
Nach der Gewalttat mit neun Toten in Hanau ruft der Bundespräsident zu gelebter Rücksichtnahme und Solidarität auf. Dies sei „das stärkste Mittel gegen den Hass“, sagte er bei einer Mahnwache in der hessischen Stadt. Die Tat verurteilte er als „brutalen Akt terroristischer Gewalt“.
Bundeskanzlerin Merkel spricht den Betroffenen des Terrorakts von Hanau ihrer Anteilnahme. Es gebe Hinweise auf einen rassistischen Hintergrund der Tat. Cem Özdemir spricht von „rechtem Terror“.
Die Generalprobe des FC Porto für das Europa-League-Spiel in Leverkusen überschattet ein Eklat. Moussa Marega wird rassistisch beleidigt und geht vom Rasen. Danach schimpft er auch über den Schiedsrichter.
Schalke 04 hat dem Urteil des Sportgerichts zugestimmt. Einen Teil der Summe kann der Verein für konkrete Maßnahmen im Kampf gegen Rassismus verwenden.
„Alle, die Witze über Asiat*innen und Coronavirus machen, bekommen eine Schelle“, schrieb Nhi Le auf Twitter – und wurde gesperrt. Was sagt die Journalistin dazu? Ein Interview.
Nach den Rassismus-Vorwürfen beim DFB-Pokalspiel bekommt Herthas Jordan Torunarigha viel Zuspruch. Auch Schalkes Chef Clemens Tönnies äußert sich. Und der DFB erklärt, warum es im Stadion keine Durchsage gab.
Jordan Torunarigha soll beim DFB-Pokalspiel „auf“ Schalke rassistisch beleidigt worden sein. Sein Kapitän bei Hertha fordert die Bundesliga zum Handeln auf. Auch Schalke verurteilt den Vorfall in aller Schärfe.
Jordan Torunarigha soll während des Spiels beleidigt worden sein. Der Hertha-Spieler soll gar erwogen haben, das Feld zu verlassen. Schalke-Trainer David Wagner bittet umgehend um Entschuldigung.
Der Ursprung des Coronavirus liegt wohl auf einem Tiermarkt in der chinesischen Stadt Wuhan. Seit dem Virus-Ausbruch sind Vorurteile, Sinophobie und Rassismus im Netz nicht mehr zu stoppen. Ein millionenfach geteiltes Video löste krasse Reaktionen aus.
Vincent Kompany spricht bei der Vorstellung des „Weltspielerrats“ über Rassismus im Fußball – und den einzigen Weg im Kampf dagegen. Auch die Fußballer nehmen nun offenbar eigene Belange selbst in die Hand.
Nach der Schlägerei bei einer Diskussion über das islamische Kopftuch geht der Streit an der Uni Frankfurt weiter. Es geht auch um die Frage, wer die wahren Linken sind.
Die Hautfarbe soll keine Rolle spielen, so wird es schon Kindern beigebracht. Das ist Rassismus, sagen Vertreter der „Critical Whiteness“-Theorie. Was meinen sie damit? Eine selbstkritische Recherche aus dem vergangenen Januar.
Das Foto einer Nachrichtenagentur zeigt vier Klimaaktivistinnen aus Europa. Die fünfte junge Frau, Vanessa Nakate aus Uganda, wurde am Bildrand abgeschnitten. Auf Twitter beklagt sie Rassismus.
Immer wieder Ostdeutschland: Immer wieder gibt es fremdenfeindliche Attacken. Das ist auch ein spätes Erbe des Alltagsrassismus, der in der DDR nie wirklich bekämpft wurde.
Seit dreißig Jahren kennt das „Simpsons“-Publikum den Ladenbesitzer Apu – und seit dreißig Jahren stören sich indischstämmige Amerikaner am übertriebenen Akzent der Figur. Jetzt will der weiße Sprecher Hank Azaria nicht mehr weitermachen.
Einschusslöcher in der Scheibe: Unbekannte haben das Bürgerbüro des SPD-Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby angegriffen. Der Staatsschutz ermittelt.
Die Autorin und Royal-Expertin Leslie Carroll macht den Rassismus der britischen Presse für die Krise in der Königsfamilie verantwortlich. Mitschuld trage auch die Familie, weil sie sich nicht entschieden genug auf die Seite des Paares gestellt habe.
Der Pianist Igor Levit erhielt eine ganz konkrete Morddrohung. Das Konzert spielte er trotzdem, unter Polizeischutz. Er warnt davor, dass Antisemitismus, Rassismus und Frauenhass um sich griffen.
Wie übersetzt man heute ein Buch, das von Rassismus durchzogen ist? Das Ehepaar Liat Himmelheber und Andreas Nohl hat sich an „Vom Wind verweht“ gewagt – und mehr als nur das „e“ weggelassen.
Die Vereinigung der englischen Fußball-Profis fordert nach den rassistischen Beschimpfungen gegen Antonio Rüdiger ein Einschreiten der Regierung. Der Nationalspieler selbst gibt ein bemerkenswertes Statement ab.
Während eines Spiels in der englischen Premier League wird Antonio Rüdiger Opfer rassistischer Beleidigungen. Gegner Tottenham kündigt eine „gründliche Untersuchung“ des Vorfalls an.
Mit einer Kampagne will die höchste italienische Fußballliga auf Rassismus in den Stadien hinweisen. Doch schnell gerät die Aktion selbst in die Kritik. Nun bittet die Serie A um Entschuldigung.
Das Jüdische Museum Berlin war zum Forum der Israel-Boykottbewegung BDS mutiert – mit dubiosen Querverbindungen. Die neue Direktorin Hetty Berg muss es erst wieder zum Jüdischen Museum machen.
Der italienische Fußball verliert sich bei seinem vermeintlichen Kampf gegen den alltäglichen Stadion-Rassismus entweder in schiefen Bildern – oder er erinnert an die anderen drei Affen.
Jugendspieler des Berliner Fußballvereins werden bei einer Partie rassistisch beleidigt. Anschließend verlassen sie das Spielfeld. Es ist bereits der zweite Vorfall in kurzer Zeit bei der Hertha.
In Aalst darf über alles gelacht werden, sagt die Stadtverwaltung. Doch dass Karnevalswagen in der belgischen Stadt „rassistische und antisemitische Darstellungen“ zeigten, hat nun Konsequenzen. Die Unesco strich erstmals eine Tradition von der Liste des Weltkulturerbes.
Jeder Deutsche solle sich einen Ausländer halten – „als Hund“ – hatte ein Amazon-Betriebsrat in einer Sitzung gesagt. Was sind die juristischen Folgen von Hetze im Betrieb?
In Italien war die Zahl antisemitischer Vorfälle lange Zeit eher gering. Aber Beschimpfungen und Drohungen nehmen zu. Jetzt beginnt die Politik zu reagieren.
Seit Jahren fordert ein Schild am Frankfurter Römer „Respekt! Kein Platz für Rassismus“. Dahinter steckt eine AfD-kritische Initiative. Die Partei verlangt, das Objekt abzunehmen. Doch der Oberbürgermeister hält dagegen.
Der italienische Fußball hat ein massives Rassismus-Problem. Nun sorgt der „Corriere dello Sport“ mit der Schlagzeile „Black Friday“ für Empörung. „Die Medien nähren den Rassismus jeden Tag“, kritisiert Fare.