Ein Besuch bei Vater Benedikt
Er trägt noch immer das weiße Papstgewand. Aber die roten Schuhe hat er gegen braune Sandalen über weißen Strümpfen getauscht.
Er trägt noch immer das weiße Papstgewand. Aber die roten Schuhe hat er gegen braune Sandalen über weißen Strümpfen getauscht.
Der Vatikan steht finanziell viel besser da als gedacht. Jetzt wurden etliche Millionen Euro entdeckt, die auf Unterkonten abseits der Bilanz schlummerten. Ab 2015 soll ein externer Berater für mehr Transparenz sorgen.
Der Papst hat ein paar Fragen aufgeworfen: Ist Europa wirklich eine ausgezehrte Großmutter? Vereinsamen die Europäer, werden sie wie Konsumgut behandelt? Europa hat eine Gegenrede verdient – und Franziskus auch. Ein Kommentar.
Franziskus war bereits das vierte Oberhaupt der katholischen Kirche, das die Türkei besucht. Seine im Land nicht sonderlich beachtete Visite war fast schon Routine.
Zum Abschluss seiner Türkeireise hat Papst Franziskus jungen Flüchtlingen aus Kriegsgebieten wie Syrien und dem Irak Mut zugesprochen – und gefordert, den Ursachen ihres Elends entgegenzuwirken.
Papst Franziskus rügt Europa für seine Flüchtlingspolitik. Dabei nimmt der Vatikan selbst keine Einwanderer auf.
Als erster Papst der Kirchengeschichte hat Franziskus mit gefalteten Händen in einer Moschee gebetet. Er verharrt in Istanbul gemeinsam mit dem Mufti einen Moment im Gebet. Auch die geschichtsträchtige Hagia Sophia besucht er.
Bei seinem Besuch in der Türkei hat Papst Franziskus zur Achtung der Religions- und Meinungsfreiheit aufgerufen. Gastgeber Recep Tayyip Erdogan beklagte abermals eine wachsende Islam-Feindlichkeit im Westen.
Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen beginnt heute die Türkei-Reise von Papst Franziskus. Der Pontifex will unter anderem Präsident Erdogan in seinem „Weißen Palast“ besuchen. Thema dürfte auch die Religionsfreiheit im Land sein - und die Not der Christen in Syrien und im Irak.
Papst Franziskus beginnt seinen Besuch in der Türkei - auch um den Dialog der katholischen Kirche mit dem Islam weiterzuführen. Dieser hatte einst unter dem zentralen Begriff „Respekt“ begonnen. Und sich immer wieder verändert.
Kaum jemand in Europa gerät wegen toter Flüchtlinge noch in Panik. Vielmehr regiert die „Angst vor Flüchtlingen“. Wie auch in der Sendung von Sandra Maischberger. Leider.
Sie setzen sich für die Botschaft von der Geburt Jesu ein und ziehen mit kostenlosen Kinderkrippen und Kugelschreibern in Paris durch die Bars: speziell ausgebildete Christen.
Papst Franziskus unterscheidet sich in seinem Verhältnis zu Europa deutlich von seinen Vorgängern. Er packt die Europäische Union bei ihrer Ehre und erinnert sie an ihre Privilegien. Ein Kommentar.
Vor 26 Jahren stand zum ersten Mal ein römisch-katholisches Kirchenoberhaupt vor den Abgeordneten des Europaparlaments: Johannes Paul II. Ein Vierteljahrhundert später beschwört Papst Franziskus in Straßburg die Ideale Europas.
Papst Franziskus vermisst in Europa die Konzentration auf seine Werte, wie Achtung der Menschenwürde und Solidarität. Ein „gealtertes und erdrücktes“ Europa müsse wieder den Menschen in den Mittelpunkt der Politik stellen.
Greift Joseph Ratzinger mit Korrekturen seiner frühen Schriften in aktuelle kirchenpolitische Debatten ein? Wie sich das Missverständnis einer Doppelherrschaft an der Spitze der katholischen Kirche vermeiden ließe.
Auf dem Weg zum großen Reformationsjubiläum 2017: Während die Ängstlichen den Berserker Luther am liebsten verstecken würden, feiern die Ahnungslosen ihn als Vorkämpfer eines pluralistischen Gemeinwesens. Beides ist verfehlt.
Der amerikanische Kurienkardinal Burke äußerte Kritik wegen der Familiensynode zu Ehe und Sexualität. Nun löst Papst Franziskus ihn an der Spitze des obersten Gerichtshofs des Vatikans ab.
Ihre Audienz bei Franziskus haben die Bayern offensiv vermarktet. Blöd nur, wenn das religiöse Hintergrundwissen fehlt. Laut Verein schenkte der Papst jedem „ein kleines Kreuz an einer Kette“; gemeinhin nennt man das Rosenkranz. Und das war längst nicht der einzige Fehler.
Erst der „geschichtsträchtige“ Abend beim AS Rom, dann die Privataudienz beim Papst. Auch wenn manch einer sich an das 7:1 Deutschlands bei der WM erinnerte: (Welt)meisterlich fühlen sich die Bayern (noch) nicht.
Der Abschlussbericht der Familiensynode im Vatikan entzieht sich einer klaren Haltung in strittigen Fragen: Die Stellung der Kirche gegenüber homosexuellen Partnerschaften und wiederverheirateten Geschiedenen bleibt offen.
Trotz großer Widerstände ist Papst Franziskus nach der Bischofssynode zu Ehe und Familie einen großen Schritt weiter: Den status quo ante wird es nicht mehr geben. Ein Kommentar.
Die Bischofssynode im Vatikan über die künftige Familienseelsorge geht am Sonntag zu Ende. Es gab Streit. Aber auch Fortschritte.
Keine gemeinsame Linie beim Umgang mit Homosexuellen, keine Einigung bei der Kommunion für Geschiedene: Am Ende der zweiwöchigen Beratungen bei der Familiensynode bleiben heikle Themen strittig. Die von vielen erwartete Öffnung bleibt aus.
Der Zwischenbericht der Familiensynode, die Papst Franziskus im Vatikan einberufen hat, ist eine kleine Sensation. Verfasst hat ihn einer der Falken im Kardinalskollegium. Doch er klingt, als hätte ihm eine Taube ins Ohr gegurrt.
Es ist ein verwegener Gedanke, doch wann, wenn nicht jetzt, sollte er Wirklichkeit werden? Es ist Zeit für einen gemeinsamen Friedensnobelpreis: für Helmut Kohl und die ostdeutschen Bürger, die vor 25 Jahren die Teilung von Ost und West überwanden. Ein Plädoyer.
Papst Franziskus will bei der vierzehntägigen Bischofssynode, die heute begonnen hat, das Verhältnis der Kirche zur Familie neu bestimmen. Doch er stößt auf Widerstand.
Mit sofortiger Wirkung hat Papst Franziskus Bischof Rogelio Ricardo Livieres Plano aus Paraguay des Amtes enthoben. Der Kirchenmann soll einen Priester gedeckt haben, dem Kindesmissbrauch vorgeworfen wird.
Für knapp 90.000 Euro hat ein junger Italiener einen weißen Pileolus von Papst Franziskus auf der Internetplattform Ebay versteigert. Das Geld kommt wohltätigen Zwecken zugute.
Der frühere Botschafter des Papstes in der Dominikanischen Republik Josef Wesolowski soll dort sieben Kinder sexuell missbraucht haben. Nun wird er vor ein vatikanisches Strafgericht gestellt – der Papst will es so.
Papst Franziskus findet bei seinem Besuch in Albanien deutliche Worte gegen den islamistischen Terror. Die Vorgänge in Syrien und im Irak seien „unmenschlich“. Die Albaner lobt er hingegen für ein konfliktfreies Miteinander der Religionen.
Bei Familien sieht es aus wie zur Zeit der industriellen Revolution, ohne Rauch, aber inklusive Kinderarbeit: Unermüdlich knüpft eine neue Regenbogengeneration aus bunten Gummis Armbänder und manches mehr. Ist das gut oder schlecht?
Pelé sollte Nationaltrainer werden ++ Pedro León twittert Offerte ++ San Lorenzo benennt Stadion nach Papst Franziskus ++ Van Marwijk bedauert sein Engagement beim HSV ++ Fußball kompakt am Donnerstag.
Der „Boston Globe“ legt ein Katholiken-Portal auf, an dem die Kurie in Rom eventuell keine Freude hat: „Crux“ ist undogmatisch, manchmal ironisch und hoffentlich zukunftsfähig.
In Antwerpen diskutieren religiöse Führer aller Weltreligionen über das Grauen der kriegerischen Gegenwart. Vor allem Vertreter des Islam finden klare Worte gegen die Barbarei islamistischer Terrorgruppen.
Eine Sommerpause hat er sich nicht gegönnt, im Gegenteil: Papst Franziskus treibt seine Reform der Kurie voran und hat einige Posten neu besetzt. Um die Kirchenfinanzen kümmert sich nun ein ehemaliger Rugby-Profi.