Zu spät, aber noch früh genug
Die Gesellschaft für Analytische Philosophie veranstaltete einen Essaywettbewerb zur Pandemie. Im Vorwort berufen sich die Herausgeber auf Hegel. Wie sieht die Flugbahn einer analytischen Eule aus?
Die Gesellschaft für Analytische Philosophie veranstaltete einen Essaywettbewerb zur Pandemie. Im Vorwort berufen sich die Herausgeber auf Hegel. Wie sieht die Flugbahn einer analytischen Eule aus?
Clara Fischer hatte sich gerade als Yoga-Lehrerin selbstständig gemacht, als Corona die ersten Schlagzeilen bestimmte. Dann kam alles anders: Heute berät sie Unternehmen in aller Welt – mit Erfolg.
Für Mitte Oktober schlägt das Bundesgesundheitsministerium das Ende der kostenlosen Corona-Schnelltests vor. Allen Bürgern sei mittlerweile ein Impfangebot gemacht worden. Derweil kritisieren die Hausärzte den Beschluss der Gesundheitsminister, Kinder ab 12 Jahren zu impfen.
Für Corona-Schnelltests wurde lange Zeit außerordentlich gut bezahlt. Die Massentests spülten gemeinnützigen Organisationen wie dem Roten Kreuz viel Geld in die Kassen.
An den deutschen Börsen richtet sich der Blick zumeist auf den Dax. Doch auch kleine Unternehmen bieten so manch spannende Idee, die große Hoffnungen wecken mag.
Das Coronavirus ist zurück in Wuhan: In der chinesischen Stadt, die als Ausgangspunkt der Corona-Pandemie gilt, haben die Behörden Massentests für alle elf Millionen Einwohner angekündigt. Zuvor waren sieben Infektionen bei Wanderarbeitern nachgewiesen worden.
Die Preise legen auf Jahressicht um 10,2 Prozent zu. Das ist so viel wie noch nie seit der Einführung des Euro als Buchgeld im Jahr 1999. Dieser Wert stellt manchmal einen Frühindikator für die Verbraucherpreise dar.
Die Geschäftszahlen der französischen Bank Société Générale fallen ordentlich aus. Das lässt an der Börse die Kurse vieler europäischer Bankaktien steigen.
Jean-Paul Sartre würde heute wohl zu Hause bleiben: Existentialphilosophisch korrektes Reisen war kaum je so schwierig wie im Zeitalter von Flugscham und Instagram.
Nach dem schwierigen Coronajahr 2020 geht es bei dem Mineralölkonzern wieder bergauf.
Die Pandemie mit Homeoffice und Hygieneregeln sorgt für deutlich weniger Infekte. Fehltage bei der Arbeit haben in Rhein-Main derzeit andere Gründe.
Investieren in harten Alkohol, Zigaretten oder schmutziges Öl? Mit politisch unkorrekten Aktien lässt sich gerade erstaunlich viel Geld verdienen. Eine kleine Anleitung zum Einstieg bei „Sünderaktien“.
Wer seine Arbeit liebt, kann sich glücklich schätzen. Aber wer zu sehr mit seinem Job verschmilzt, begibt sich in Gefahr. Denn das Brennen für die Arbeit kann zum Burn-Out führen. Was hilft: Grenzen setzen.
Überall sind Halbleiter knapp – dennoch bleibt der Halbleiterkonzern Infineon hinter den Erwartungen zurück. Das Dax-Unternehmen begründet das mit Produktionsproblemen in Malaysia und den USA an. Die Aktie gibt nach.
Hunderttausende Briten mussten sich in den vergangenen Wochen in Quarantäne begeben, weil sie Kontakt zu Infizierten hatten. Zu viele, fanden viele Wirtschaftsvertreter. Jetzt ändert die Regierung die Einstellungen der App.
Nachdem rund 60 Coronavirus-Neuinfektionen in ganz China verzeichnet wurden, ergreifen Großstädte strengere Maßnahmen, um die Ausbreitung der Delta-Variante einzudämmen. Die Behörden der Stadt Wuhan kündigen Massentests für alle Einwohner an.
Das Robert Koch-Institut verzeichnet 1766 neue Corona-Infektionen. In der Diskussion um Kinderimpfungen wehrt der Vorsitzende der STIKO sich gegen Kritik und fordert mehr Erwachsene auf, sich impfen zu lassen.
Kaum ebbt Corona ab, treffen die Großbrände am Mittelmeer auch den Tourismus. An der Katastrophe ist nicht nur der Klimawandel schuld.
Die britische Wirtschaft ist wegen der „Pingdemie“ in heller Aufregung. Die Alternative zur starren Quarantäne-Vorschrift liegt auf der Hand.
Im Juni gab es 200 Prozent mehr Reisende am Frankfurter Flughafen. Ein Sattelzug ist von der Kinzigtalbrücke gestürzt. Im Wiesbadener Kurhaus holte der „Streichergipfel“ nach, was im vergangenen Jahr nicht möglich war. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Nach einer Entscheidung der Gesundheitsminister sollen Jugendliche ab zwölf Jahren generell Corona-Impfungen angeboten bekommen. Hessische Ärzte sehen das jedoch kritisch.
Mehr als 1,5 Millionen Menschen müssen wegen „Pings“ der Corona-App in Selbstisolation. Supermärkte befürchten nun leere Regale – weil Lastwagenfahrer fehlen.
Umsatz und Arbeitsplätze in einem Jahr verdoppelt - nur wenige Onlinehändler wachsen so schnell wie das Frankfurter Kafffee-Start-up Roastmarket. Das liege aber nur zum kleinen Teil an Corona, sagt der Gründer.
Trotz strenger Corona-Maßnahmen sind die Infektionszahlen in Sydney auf einem für australische Verhältnisse hohen Niveau geblieben. Nun sollen die Ordnungskräfte dafür sorgen, dass sich die Menschen besser an die Regeln halten.
Die Corona-Krise hat Zoom erfolgreich gemacht – und in die Kritik gebracht. Für einen Teil der Klagen legt die Plattform jetzt Geld auf den Tisch.
Der Partytourist gerät in Misskredit: Viel saufen und wenig zahlen, das wollen viele Staaten nicht mehr. Hinzu kommt der Klimaschutz. Naht das Aus für den billigen Urlaub?
Die Gesundheitsminister wollen heute beschließen, den im ersten Durchgang mit Vektorvakzinen Geimpften möglichst bald BioNTech zu verabreichen. Die STIKO hat zu Auffrischungsimpfungen allerdings noch keine Empfehlung abgegeben.
In England endet die Quarantäne-Pflicht für Corona-Geimpfte aus der EU und den USA – am Londoner Flughafen Heathrow kam es zu emotionalen Szenen. Viele Familien hatten sich monatelang nicht gesehen, weil Angehörige nicht einreisen wollten.
Wenn die Bürger jetzt wieder einkaufen und reisen können, dürften sie einen Teil ihrer Ersparnisse aus der Pandemie auf den Kopf hauen. Die EZB warnt aber, diesen Effekt für die Wirtschaft zu hoch einzuschätzen.
In Israel können sich nun alle über 60-Jährigen zum dritten Mal impfen lassen, wenn die zweite Dosis fünf Monate zurückliegt. Auch für zahlreiche Kinder bis elf Jahre gibt es das Vakzin. Derweil gehen Hunderte gegen neue Maßnahmen auf die Straße.
Sarah Negusse ist Gesundheitslotsin. Sie klärt in Frankfurt Menschen, die kaum Deutsch sprechen, über das Impfen auf und überzeugt sie von der Notwendigkeit von Masken und Abständen.
Von Montag an darf in hessischen Impfzentren ohne Termin und ohne Wohnortbindung geimpft werden. Zudem sollen Corona-Lotsen helfen, für einen Fortschritt bei den Impfungen zu sorgen. Die Inzidenz ist leicht gestiegen.
Noch nie gab es so viele Privatanleger, die sich für Aktien interessieren. Matthias Born, Investmentchef des Bankhauses Berenberg, über die Börseneuphorie, attraktive deutsche Aktien und die hohe Inflation.
Versinken wir im Chaos? Oder laufen viele Dinge besser als öffentlich wahrgenommen? Letzteres denken viele Ausländer, die hier leben. Warum merken das die Deutschen nicht?
Berlins Regierender Bürgermeister verteidigt die Pläne, Kindern ab zwölf Jahren ein Impfangebot zu machen – auch ohne Empfehlung der Ständigen Impfkommission. Deren Vorsitzender Mertens beharrt darauf, dass weiterhin notwendige Daten fehlten.
Politikstil der Angstmacherei +++ Hannah Arendt +++ Nachruf auf Kurt Westergaard