Hier ist ein Mensch, lass ihn herein
Die Münchner Pinakothek der Moderne fragt, wie Obdachlosigkeit die Architektur unserer Städte verändern kann und soll. An guten Ideen herrscht kein Mangel.
Die Münchner Pinakothek der Moderne fragt, wie Obdachlosigkeit die Architektur unserer Städte verändern kann und soll. An guten Ideen herrscht kein Mangel.
Wills Vater nimmt sich das Leben, Playa wird auf einer Party vergewaltigt: In ihrem Jugendroman „Wie man eine Raumkapsel verlässt“ sendet Alison McGhee einen Notruf an die Bodenstation.
Das Darmstädter Landgericht schickt einen 37 Jahre alten Mann wegen Mordes hinter Gitter. Er hat nach Überzeugung des Gerichts seine damalige Freundin erwürgt und zerstückelt. Das Urteil lautet lebenslang.
Der globale Siegeszug von Crystal Meth ist nicht zu stoppen. Die Produktion steigt sprunghaft an, mexikanische Drogenköche werden in Holland entdeckt, die Vertriebswege sind raffiniert und international.
Eine Ausstellung in Frankfurt erinnert demnächst an einen der größten Erpressungsfälle der Nachkriegsgeschichte. Eine schier unglaubliche Geschichte um vergiftete Lebensmittel, Rohdiamanten und Brieftauben.
Die Infrastruktur in Südafrika ist in einem katastrophalem Zustand. Viele Menschen sind wütend. Die Kommunalwahlen an diesem Montag könnten zur Abrechnung mit der Regierungspartei ANC werden.
Mode, Mauerpark, Mai-Demo: Plötzlich ist im Untergeschoss des Städel Museums Berlin zu Gast. Marc Brandenburg zeigt seinen Arbeitszyklus „Hirnsturm II“.
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Niemand weiß, wie Peng aussieht, seine Motive hat jeder schon mal gesehen. Der Graffitikünstler bemalt Frankfurt mit seinen Bildern, hinterlässt Slogans und Notizen. Für ihn ein Akt der Selbstermächtigung.
Wieso klammern sich junge Männer verzweifelt an kaputte Dinge, die nicht mehr funktionieren? Um einen alten Stuhl entspinnt sich in dieser WG eine ausweglose Diskussion um Maskulinität. Unsere Autorin hört mit.
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Der Mord an der Holocaust-Überlebenden Mireille Knoll hat Frankreich tief erschüttert. Seit Donnerstag muss sich der mutmaßliche Haupttäter, ein junger Mann algerischer Herkunft, dafür vor Gericht verantworten.
Ludwig Mies van der Rohe und Frank Lloyd Wright haben in Illinois zwei der berühmtesten Privathäuser der Architekturgeschichte gebaut. Sie prägen unser Verständnis von Wohnen bis heute.
Als Kind kam sie aus Aserbaidschan. Sie sprach kein Wort deutsch. Heute ist die Polizeibeamtin. Erfahrungsbericht einer Erfolgreichen.
Drei Jahre hat Daniela im Frankfurter Flughafen gelebt. Alles, was sie besaß, steckte in zwei Koffern. Dass sie obdachlos war, versuchte sie dabei zu verheimlichen. Eine Geschichte vom Absteigen und Aufstehen.
Die französische Debatte über den Islam und die Einwanderung wird immer schärfer. Über Deutschland wundert man sich in unserem Nachbarland.
Ursprünglich wollte er über Paris singen. Das hat sich Ralph McTell dann doch noch einmal überlegt, und so entstand ein Lied, das die Verhältnisse wohl erträglicher machen soll, ohne sie umzustürzen: „Streets of London“.
Er musste in einer Grube ausharren, einem Aal den Kopf abbeißen und durfte kaum Wasser trinken: In Belgien müssen sich 18 junge Männer für den Tod eines Studenten verantworten, der ihrer Verbindung beitreten wollte.
Faltenfrei und knitterfest: Die Berliner Ku'damm-Bühnen werden hundert. Sie erfreuen sich großer Beliebtheit, sie sind ausgesprochen agil. Aber sie sorgen sich um die Zukunft.
Der Mainzer „Obdachlosenarzt“ Gerhard Trabert spricht nach seiner Direktkandidatur als unabhängiger Bewerber auf der Liste der Linken für den Bundestag über Erfahrungen im Wahlkampf, soziale Ungerechtigkeit und sein Verhältnis zum Glück.
Die Schriftstellerin Helene Hegemann hat ein kurzes Buch über die amerikanische Künstlerin Patti Smith geschrieben. Aber es ist viel mehr als das.
Ein Missbrauch machte sie zum Straßenkind. Unter der Oberbaumbrücke fand sie einen Schlafplatz. Ihr Baby rettete ihr Leben, sagt sie. An einem Spätsommertag in Berlin erzählt Luna ihre Geschichte.
In Brasiliens Wirtschaftsmetropole São Paulo haben Obdachlose die Börse kurzzeitig in Besitz genommen und dabei gegen Armut und Hunger in Südamerikas größtem Land demonstriert. Die UN hielt derweil einen Hunger-Gipfel ab.
Auf den Ausbruch des Vulkans auf La Palma folgt eine Welle der Solidarität und königlicher Besuch. Es wird Monate dauern, bis das vulkanische Gestein abkühlt – und Jahre, bis der Boden stabil genug ist, um wieder darauf zu bauen.
Der Streit um das Bargeld wird häufig sehr emotional geführt. Warum lassen wir nicht alle zahlen, wie sie wollen?
Der Ableger von Yehudi Menuhins Netzwerk „Live Music Now“ wird 25 Jahre alt. Der Frankfurter Verein vergibt jährlich in Zusammenarbeit mit der HfMDK Stipendien für Musiker unter 30.
Zwanzig Jahre nach dem 11. September 2001 hat Amerika eine neue Generation von Kriegsveteranen. Die Antiterrorkrieger blicken auf militärische Siege, die sich in Niederlagen verwandelten. Zurückgeblieben sind große seelische Wunden.
Das Frankfurter Dialogmuseum hat seine neuen Räume eröffnet. Der Standort in der B-Ebene ist ein Glück für die Ausstellung – und vielleicht auch umgekehrt.
Sie nennt nicht ihren Namen oder ihr Alter, denn sie hat Angst vor Gewalt. In diesem Protokoll für unsere Reihe „Uni live“ berichtet eine homosexuelle Studentin aus Georgien von ihren Erfahrungen.
In vielen vom Hochwasser getroffenen Häusern sind die Heizungen zerstört. Nun geht an der Ahr die Angst vor dem Winter um. Rasch müssen Lösungen gefunden werden.
Australische Ureinwohner sind noch immer benachteiligt. Auch Keenan Mundine hat Rassismus und Gewalt erlebt, wurde selbst kriminell. Heute kämpft er gegen die herrschenden Missstände.
Die neuen Regeln erlauben viel Spielraum: Einige Bundesländer impfen auch das Pflegepersonal nach, andere nur die Bewohner. Sachsen und Bayern haben ganz eigene Ideen.
Jahrzehntelang zogen die Spanier vom Land in die Städte. Die Corona-Pandemie aber scheint eine Trendwende ausgelöst zu haben.
Zum 30. Jahrestag nach Michael Schumachers fulminantem Debüt in der Formel 1 erscheint Willi Webers „Auto-Biografie“. Bis heute geht es dem „Visionär“ um Bedeutung – gemessen in Geld.
Kann es eine Zeichensprache geben, die die ganze Welt versteht? Und was bedeutet der Siegeszug der Emojis über die Buchstaben für die Gegenwart?
In seinem weißen Kittel kam er nicht ran an die Drogensüchtigen Sao Paulos. Nun hat der Psychologe einen anderen Weg gefunden mit ihnen zu reden. Die Fotografin Amanda Perobelli hat ihn bei seinen Visiten begleitet.