Für das Große Jahrhundert
In Saint-Cloud entsteht ein Museum für die Sammlung des ehemaligen Louvre-Direktors Pierre Rosenberg. Das Musée du Grand Siècle soll Werke aus der barocken Glanzzeit Frankreichs versammeln.
In Saint-Cloud entsteht ein Museum für die Sammlung des ehemaligen Louvre-Direktors Pierre Rosenberg. Das Musée du Grand Siècle soll Werke aus der barocken Glanzzeit Frankreichs versammeln.
Im Elysée-Palast kennt Armin Laschet sich schon gut aus. An dem Tag, an dem in Paris der Prozess gegen die Attentäter vom 13. November 2015 begonnen hat, fordert der CDU-Kandidat ein „europäisches FBI“.
Demonstrativ hat Präsident Macron im Irak der christlichen Minderheit Unterstützung zugesagt. Ihn leiten dabei eine mehr als 150 Jahre alte Tradition und innenpolitisches Kalkül.
Die Fußballer verlieren wie Marine Le Pen, und Nazis werden zu Schutzengeln: Im französischen Sommer bestimmten die Geister der Vergangenheit die Debatten des Landes.
Frankreich will seine Truppen aus dem Irak nicht abziehen – egal, was die Amerikaner tun. Laut Macron dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass der Westen seine Verbündeten fallenlasse.
In Frankreich ist ein katholischer Priester getötet worden. Der mutmaßliche Täter soll vor einem Jahr die Kathedrale von Nantes angezündet haben. Die Rechtspopulistin Le Pen macht dem Innenminister schwere Vorwürfe.
Vor der Ministerpräsidentenkonferenz werfen Ökonomen der Politik Versäumnisse vor. Sie vermissen eine Strategie – und fordern mehr als Bratwürste fürs Impfen.
Diese Hymne, inspiriert vom alljährlichen Song Contest, ist eher ein Abgesang auf Europa. Mit einer Hommage an den Schlager im Stil einer Mini-Oper versuchte Roxy Music, sich von Brian Eno abzunabeln.
Fast die Hälfte aller europäischen Kirchen hat das saarländische Unternehmen mit Textilien bestückt. Der Trend geht zur integrierten Heizung – auch aus Kostengründen.
Victor Hugo hat das luxemburgische Städtchen Vianden bekanntgemacht. In diesem Jahr dankt man es dem berühmten Besucher mit großen Jubiläumsfeierlichkeiten.
Die Commedia als unendliche Herausforderung: Wer Dante verstehen will, der muss manchmal zu den Gemeinplätzen von dessen Zeit greifen.
Ehemalige französische Generäle warnen vor islamischen „Horden in der Banlieue“ und einem Bürgerkrieg. Der Politikwissenschaftler Jérôme Fourquet erklärt im Interview, was in seinem Land im Argen liegt.
Auch Deutschland will beim Wiederaufbau der Notre-Dame helfen. Der deutsch-französische Kulturbevollmächtigte Armin Laschet spricht im Kurzinterview über die Freundschaft der beiden Länder und den möglichen Beitrag der Deutschen.
Vor zwei Jahren brach ein verheerendes Feuer in der Notre-Dame aus. Mit modernen Baumethoden soll der mittelalterliche Dachstuhl originalgetreu wiedererrichtet werden – und die Restaurierung schreitet schnell voran.
Die Pariser Kathedrale Notre-Dame gilt als ein Meisterwerk der Gotik. Nach dem Brand vom 15. April 2019 soll das Bauwerk bis April 2024 historisch genau rekonstruiert werden.
Knapp zwei Jahre ist es her, dass die Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert durch ein Feuer beinahe gänzlich zerstört wurde. Nun sucht eine Behörde nach Steinbrüchen, die den passenden Kalkstein aus dem Pariser Becken noch immer fördern.
Joe Biden macht den christlichen Anhängern Donald Trumps ein Angebot. Doch ein großer Teil von ihnen sind Nationalisten, die das Land für die weißen Christen zurückholen wollen. Biden sehen sie da nur als Feind.
Nach einem Orgelkonzert im Kölner Dom steht für den Jungen fest: Er will Kirchenmusiker werden. Heute ist er Kantor und Orgelsachverständiger.
Coco Chanel gilt als weibliches Idol, dabei sind ihre SS-Verbindungen nachgewiesen. Zu ihrem 50. Todestag wäre es an der Zeit, die Widersprüche im Leben der größten Modeschöpferin zu erkennen.
Wenn die Traumata bleiben: In ihrem Krimi „Marseille.73“ veranschaulicht Dominique Manotti, warum der Krieg zwischen Frankreich und Algerien auch zehn Jahre nach seinem Ende noch Opfer forderte.
Islamisten haben der französischen Kirche den Krieg erklärt. Gleichzeitig schreitet die Säkularisierung im Land immer weiter voran. Manche Katholiken wehren sich mit neuen reaktionären Strömungen.
Von der Königskirche zum Nationaldenkmal: Thomas W. Gaehtgens macht die Geschichte der Pariser Kathedrale Notre-Dame lebendig.
Bedingt durch die Corona-Maßnahmen ist der Jahreswechsel vergleichsweise ruhig verlaufen. Notfälle gab es dennoch: Bei Frankfurt (Oder) starb ein Mann beim Zünden von selbstgebauter Pyrotechnik, in Berlin brannte ein Supermarkt.
2020 ist geschafft. Weltweit begrüßen die Menschen das neue Jahr – in der Hoffnung, dass es besser wird als das Corona-Jahr. In vielen Ländern gab es Ausgangssperren und Feuerwerk ohne Zuschauer: Nicht nur in Deutschland war Silvester anders als sonst.
Silvester im Corona-Jahr: In Sydney gibt es ein großes Feuerwerk, aber das Zuschauen am Hafen ist untersagt, in Paris herrscht eine Ausgangssperre, und in Neuseeland gibt es ein Musikfestival.
Der Wiederherstellung des im 19. Jahrhundert abgebauten Nordturms der Basilika Saint-Denis steht nichts mehr im Weg. Die Gelder dafür sollten ursprünglich zur Restaurierung Notre-Dames dienen.
Offiziell ist der mehr als zwanzig Jahre währende Krieg zwischen den Kunstsammlern Bernard Arnault und François Pinault längst beendet. Doch hinter den Kulissen gehen die Scharmützel weiter.
Mit einem Gesetz reagiert Frankreichs Regierung auf den Mord an Samuel Paty. Es sei ein wichtiges Signal, sagt Jack Lang, Leiter des Instituts der arabischen Welt. Nur mit Paragraphen komme man aber nicht weiter.
Zum fünften Mal in Folge ist die Zahl der Toten durch Terror weltweit zurückgegangen. Besonders in Afghanistan und Nigeria hat sich die Lage verbessert – im Gegensatz zu Nordamerika und Westeuropa.
Plötzlich verspricht die politische Linke, entschieden gegen Islamismus vorgehen zu wollen. Das wird auch Zeit. Denn es darf keinen kulturellen Rabatt für mörderische Taten geben.
Tabuzone Rachenraum: Wie Zähne, Zunge, Lippen allmählich aus der Kunst verschwanden und in einer Wolfsburger Ausstellung wiederkehren.
Der Verdächtige soll 17 Jahre alt sein, im Norden von Paris leben und mit dem Attentäter Nachrichten ausgetauscht haben.
Gerade um Arbeitsplätze in der Industrie wollte sich der amerikanische Präsident kümmern – und verhängte dafür Zölle und mehr. Was ist daraus geworden?
Zeiten des Aufruhrs: Frankreich droht zu zerfallen. Der intellektuelle und der islamistische Terror bedrohen den Zusammenhalt der Republik.
Angriffe auf Kirchen und andere christliche Stätten haben in Frankreich stark zugenommen. Die Wut auf Islamisten wächst – und droht in generelle Islamfeindlichkeit umzuschlagen.
Zwei Männer wurden am Sonntag festgenommen. Die Kirche in Nizza wurde nach der Bluttat durch weitere Soldaten bewacht. Generalbundesanwalt Frank sieht auch Deutschland immer noch als Ziel radikaler Islamisten an.