Geisterfahrer wegen Mordes verurteilt
Ein Geisterfahrer wollte sich mit einem Zusammenstoß auf der Straße selbst töten. Er überlebte verletzt – getötet wurde Pierre W., ein 43-jähriger Familienvater.
Ein Geisterfahrer wollte sich mit einem Zusammenstoß auf der Straße selbst töten. Er überlebte verletzt – getötet wurde Pierre W., ein 43-jähriger Familienvater.
Sichtlich mitgenommen, aber gefasst, hat die Mutter der Opfer im Münchner Prozess um den Mord an ihren zwei Töchtern ausgesagt. Angeklagter und Öffentlichkeit waren ausgeschlossen.
Um die Umstände der von der rechtsextremen „NSU“ verübten Mordserie und die Rolle von Polizei und Verfassungschutz aufzuklären, hat der Bundestag einen Untersuchungsausschuss eingesetzt. Auch im Thüringer Landtag wird ein Untersuchungsausschuss die Vorgänge durchleuchten.
Als „falscher Rockefeller“ wurde der Hochstapler Christian Karl Gerhartsreiter nicht nur in Amerika berühmt. Nun muss er sich wieder vor Gericht verantworten - wegen Mordes.
Ermittler der Bundesanwaltschaft haben am Mittwoch Wohnungen und Geschäftslokale von vier mutmaßlichen Unterstützern der Zwickauer Neonazi-Terrorzelle durchsucht. Sie sollen die Terroristen mit Waffen versorgt haben. Mittlerweile stünden elf Beschuldigte unter Verdacht, teilte Generalbundesanwalt Range mit.
Drei Babys einer Familie sind jeweils kurze Zeit nach der Geburt gestorben. Dreifacher Mord, sagt die Staatsanwaltschaft. Die eigene Mutter soll sie erstickt haben. Ihr Mann ahnte nichts und zeigt sich vor Gericht fassungslos.
Sie verübten zahlreiche Banküberfälle und Morde, trotzdem wurde ihre Geschichte meist als romantisches Abenteuer erzählt: Bonnie und Clyde. Jetzt hat ein Unbekannter die Waffen des Gangster-Pärchens für viel Geld ersteigert.
Für die türkische Justiz ist der Mord an dem Journalisten Hrant Dink aufgeklärt. Für viele Türken nicht. Sie demonstrieren. Auch in Berlin.
Im Prozess um die Morde in Krailling geht es auch um ein mögliches Motiv. Hat der Angeklagte seine beiden Nichten umgebracht, um ans Erbe der Schwiegereltern zu kommen?
„Döner-Morde“ ist das Unwort des Jahres 2011. Das Schlagwort habe jahrelang die Mordserie der Zwickauer Rechtsterroristen verharmlost, begründete die Jury aus Sprachwissenschaftlern ihre Entscheidung.
Drei junge Leute, drei völlig unterschiedliche Charaktere: Aber eines ist im Wiesbadener Prozess um die Tötung eines Straßenmusikanten laut Gutachter klar - alle Angeklagten sind voll schuldfähig.
Nach dem Mord an einem jungen Staatsanwalt im Dachauer Amtsgericht ist die Debatte um Sicherheitsvorkehrungen in Justizgebäuden erneut entbrannt.
Weil er beim Wiesbadener Schlachthof einen jungen Mann getötet hat, soll ein 32 Jahre alter Mann lebenslang hinter Gitter und in Sicherungsverwahrung. Sein Mittäter erhielt eine mehrjährige Haftstrafe.
Im Bundestag soll ein Ausschuss die Mordserie der Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) untersuchen. Einen entsprechenden Antrag der Grünen will die SPD unterstützen. CDU und SPD wollen zusätzlich eine Bund-Länder-Kommission einrichten.
Die Bedenken vor der Todesstrafe in Amerika wachsen, gleichzeitig werden weniger Morde verübt: Die Zahl der Hinrichtungen ist auf einem historischen Tiefpunkt angelangt.
Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger und Innenminister Friedrich können sich nicht auf eine „Verbunddatei Rechtsextremismus“ einigen.
Der Bundesgerichtshof hat gegen den mutmaßlichen Helfer der Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU), Ralf W., am Dienstag Untersuchungshaft verhängt.
FDP und SPD zögern noch, einen Untersuchungsausschuss zu der von Neonazis verübten Mordserie einzusetzen. Laut BKA haben Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos vor ihrem Tod aus dem Wohnmobil heraus geschossen.
Die Familie der in Heilbronn getöteten Polizistin Michèle Kiesewetter hat sich erstmals öffentlich geäußert - und bestreitet jeden Kontakt zu dem Neonazi-Trio aus Zwickau.
Nach dem Tod der Polizistin Michèle Kiesewetter wurde in viele Richtungen ermittelt. Ihre Berührungspunkte mit Rechtsextremisten in der Heimat wurden dabei nicht erkannt.
In seinem neuen Roman „11.22.63“ kreist Stephen King um den Mord an Kennedy. Der Autor wirft das Wissen über unwirkliche Schrecken in die Schlacht um die politische Seele der Vereinigten Staaten.
Hessens Ministerpräsident warnt vor einem abermaligen NPD-Verbotsverfahren. Volker Bouffier im F.A.S.-Interview über Terror und Angriffe auf die Seele.
Zehn Menschen könnten noch leben, wenn die Geheimdienste ihre Arbeit getan hätten. Es ist Zeit, sie abzuschaffen.
Angehörige der Opfer mussten ertragen, dass die deutsche Polizei im Fall der von Rechtsextremen begangenen Morde ermittelte, als seien es Milieutaten. Der soziale Schaden ist erheblich.
Die Innen- und Justizminister sind in Berlin zu einer Sondersitzung zusammengekommen. Sie sprechen über die Ermittlungen in der Mordserie des Neonazi-Trios aus Zwickau - und über Versäumnisse und Kompetenzen beim Verfassungsschutz in Bund und Ländern.
Unter Ausschluss der Öffentlichkeit beginnt vor dem Berliner Landgericht der Prozess gegen vier mutmaßliche U-Bahn-Schläger. Die Staatsanwaltschaft wirft den Jugendlichen im Alter von 15 bis 18 Jahren versuchten Mord vor.
Der Mord an Halit Yozgut in Kassel beschäftigt vermehrt nun auch die Bundesbehörden. Das BKA fordert sämtliche Akten aus Hessen an. Und der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier verteidigt sich.
Dass eine terroristische Mordserie trotz vieler V-Leute nicht als solche wahrgenommen wurde, mag daran liegen, dass rechter Terrorismus eine Sache verrückter Klein-Cliquen ist. Oder daran, dass es verrückte Klein-Cliquen auch im Verfassungsschutz gibt.
Als Yunus Turgut 2004 in Rostock erschossen wird, ist schnell klar, dass sein Fall zu den „Döner-Morden“ gehört. Über verschiedene Motive wurde spekuliert. Rechtsextremismus spielte keine Rolle. Die Geschichte einer Ermittlung.
Der Verfassungsschützer, der sich am Tatort eines Mordes der Neonazi-Terrorgruppe befand, hegte wohl rechtes Gedankengut. Er war unter dem Spitznamen „kleiner Adolf“ bekannt. In seiner Wohnung wurden Waffen und Auszüge aus Hitlers „Mein Kampf“ gefunden.
2006 wurde Halit Yozgat in seinem Internetcafé in Kassel erschossen. Zur Tatzeit befand sich nach Informationen der F.A.Z. möglicherweise auch ein damaliger Mitarbeiter des hessischen Verfassungsschutzes am Tatort.
Terror als Spaß und kichernder Wahn: Statt Bekennerschreiben aufzusetzen, haben Mörder ihren Fremdenhass auf einer DVD gefeiert. Für einen ersten Versuch der Täterbeschreibung reicht sie.
Nach der von einer rechtsextremen Terrorzelle verübten Mordserie fordert Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) eine Umstrukturierung des Verfassungsschutzes. SPD und Grüne werfen den Behörden Versagen vor.
Die Aufklärung der „Döner-Morde“ könnte auch Ermittlungen in Hessen nach sich ziehen. Denn kurz vor dem Kasseler Mord soll sich ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes in dem Lokal aufgehalten haben.
Mehr als zehn Jahre lang raubt und mordet eine Gruppe von Neonazis in Deutschland. Die Ermittler gehen von mindestens vier Terroristen aus.
Bundesinnenminister Friedrich hat nach der Neonazi-Mordserie erstmals von „Rechtsterrorismus“ in Deutschland gesprochen. Auch die Kanzlerin warnt vor Rechtsextremismus.