„Mord aus Grausamkeit“
Ein amerikanischer Tattoo-Künstler soll in Berlin einen Kollegen umgebracht und zerstückelt haben. Zum Auftakt des Prozesses gestand er die Tat und erklärte, stark betrunken gewesen zu sein.
Ein amerikanischer Tattoo-Künstler soll in Berlin einen Kollegen umgebracht und zerstückelt haben. Zum Auftakt des Prozesses gestand er die Tat und erklärte, stark betrunken gewesen zu sein.
Eine unvollkommene Waffenruhe in Syrien ist allemal besser als fortgesetztes Morden. Jetzt muss es darum gehen, einen politischen Prozess für die Zeit nach Assad anzubahnen.
Eineinhalb Monate nach den Todesschüssen auf den schwarzen Jugendlichen Trayvon Martin hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Schützen erhoben. Er werde des Mordes mit bedingtem Vorsatz beschuldigt, teilte die Sonderanklägerin mit.
Wenn die Polizei Hinweise auf Straftäter über das soziale Netzwerk Facebook erlangen will, darf der Datenschutz nicht vernachlässigt werden. Dies verlangt Hessens Justizminister Hahn.
Eine Mordserie beunruhigt die Menschen im Süden von Paris. Bei allen Taten wurde die gleiche Waffe benutzt. Die Polizei rätselt, ob sie es mit einem oder mehreren Tätern zu tun hat.
Der Amokläufer, der an einem christlichen College in Oakland sieben Menschen getötet hatte, ist wegen Mordes angeklagt worden. Als Motiv für das Blutbad nannte der mutmaßliche Täter den Ermittlern: Wut auf eine Angestellte der Universität.
Erst richtete sich die Hetzjagd im Mordfall Lena gegen einen Tatverdächtigen. Jetzt geht es gegen Beamte, denen eine Mitschuld an dem Sexualverbrechen gegeben wird.
Nach dem Mord an der elf Jahre alten Lena wird gegen mehrere Polizisten ermittelt. Ihnen werden „offensichtliche Versäumnisse und schleppende Bearbeitung“ vorgeworfen. Der mutmaßliche Täter hatte sich im vergangenen Jahr selbst angezeigt.
Wegen seiner pädophilen Neigungen war der mutmaßliche Mörder der elfjährigen Lena im vergangenen Jahr in der Jugendpsychiatrie. Außerdem hatte er sich wegen sexuellen Missbrauchs eines Mädchens selbst angezeigt. Die Polizei ermittelt nun intern wegen der Pannen.
Die Morde eines jungen Islamisten in Toulouse haben Frankreich schockiert. Der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann schreibt als „fremde Feder“ über den Salafismus in Deutschland und Frankreich.
Gemeinsam wollen sieben Städte mit Gedenktafeln und Straßenumbenennungen an die Opfer der rechtsextremistischen NSU-Terroristen erinnern.
Nach dem Mord an Lena stand ein siebzehnjähriger Schüler unter Mordverdacht. Ermittlungsbehörden gaben Informationen über ihn preis, er wurde zum Opfer einer medialen Hetzjagd. Der Umgang mit dem bloßen Verdacht gerät zu einem dramatischen Problem.
Im Mordfall Lena hat hat der verdächtige Achtzehjährige gestanden. Der junge Mann hat möglicherweise vorher schon andere Sexualdelikte begangen.
Dominik Graf zeigt, wie Heikles im Fernsehen dargestellt werden kann. Der Intrigen-Krimi „Das unsichtbare Mädchen“ handelt ebenso klar wie dezent von Kinderprostitution.
Im Interview der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung spricht der Generalbundesanwalt Range über die NSU-Morde, das NPD-Verbotsverfahren und mehr Initiativrecht für die Bundesanwaltschaft.
In Frankreich ist eine Debatte über mögliche Versäumnisse der Geheimdienste und Pannen beim Einsatz gegen den Serienmörder von Toulouse entbrannt. Geheimdienstchef Squarcini sagte, der Täter „hat sich selbst radikalisiert“.
Der amerikanische Soldat, der in Afghanistan in einem Amoklauf etliche Zivilisten erschossen haben soll, ist des Mordes in 17 Fällen angeklagt. Bisher war stets von sechzehn Toten die Rede.
Die Moritat des Toulouser Terroristen und Serienmörders Mohamed Mehra passt in keines unserer narrativen Muster. Insbesondere die Rolle der staatlichen Behörden bleibt ein Rätsel.
Samar Yazbek schildert die Repression in Syrien, Christian Seiler schreibt die Biografie von André Heller und ein Sammelband widmet sich Chancen und Risiken der Synthetischen Biologie. Dies und mehr in den F.A.Z.-Sachbüchern der Woche.
Die Mordserie in Südfrankreich hat ein unverkennbares Muster: Alles weist auf (islamistischen) Terrorismus hin. Und auch wenn es um politisierte Einzeltäter gehen sollte, steht dahinter doch ein „Milieu“. Die Politik sollte aufhören, solche Vorfälle zu verharmlosen.
Ein 44 Jahre alter Mann muss nach einem Urteil des Landgerichts Osnabrück wegen versuchten Mordes siebeneinhalb Jahre ins Gefängnis. Er hatte von einer Brücke aus Ziegelsteine auf Autos geworfen.
Über Jahre führte der Fluggerätetechniker Gunnar D. ein Doppelleben. Als eine seiner beiden Freundinnen ein Kind gebar, drohte alles aufzufliegen. Nun ist er angeklagt, die Frau und das Mädchen ermordet zu haben - an einem Strand in Portugal.
Der Untersuchungsausschuss zur Mordserie des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ tagt zum ersten Mal in öffentlicher Sitzung - und kümmert sich zunächst um die Opfer. Bei der Zusammenarbeit mit den Ländern zeichnen sich Konflikte ab - noch immer fehlen den Abgeordneten wichtige Akten.
Der norwegische Attentäger Anders Breivik ist am Mittwoch offiziell wegen Terrorismus und vorsätzlichen Mordes angeklagt worden. Da er Angst in der Bevölkerung habe verbreiten wollen, seien seine Taten als Terrorakte zu werten, sagten die Staatsanwälte.
Ein Schwurgericht in Washington hat Anklage gegen Albrecht Muth erhoben. Er soll seine 44 Jahre ältere Ehefrau erschlagen haben - die deutsche Journalistin Viola Drath.
Fast 30 Jahre nach dem gewaltsamen Tod von Lolita Brieger in der Eifel hat der Prozess gegen ihren mutmaßlichen Mörder begonnen. Doch der schweigt und könnte ohne Strafe davonkommen.
Der 78 Jahre alte Todesschütze von Weilerbach hatte seine Tat ersten Ermittlungen zufolge geplant. Er litt an einer „wahnhaften Persönlichkeitsstörung“. Der Rentner hatte in einer Praxis in Rheinland-Pfalz zwei Ärzte erschossen.
Junge Täter ohne Bindung an Organisationen stellen nach Auffassung der deutschen Sicherheitsbehörden eine erhebliche Gefahr dar. Deshalb will Niedersachsen die Terrorabwehr verbessern.
Besonders bewegend an der heutigen Gedenkveranstaltung war, dass es in jeder Phase der Zeremonie um die zehn von Neonazis ermordeten Menschen als jeweils Einzelne ging.
Bundeskanzlerin Merkel hat den Familien der Opfer der Zwickauer Terrorzelle Aufklärung versprochen. Die Morde seien „eine Schande für unser Land“, sagte sie auf der Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Opfer des rechtsextremistischen Terrors in Berlin.
Die mutmaßliche Terroristin Beate Zschäpe soll vor dem Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtags aussagen. Bisher hat sie geschwiegen, doch vor dem Ausschuss wird sie nicht auf das Aussageverweigerungsrecht verweisen können.
Im Prozess um den Mord an zwei Mädchen in Krailling hat die Schwiegermutter des Angeklagten ausgesagt. Sie bezeichnet ihn als einen „niederträchtigen Menschen“.
Für Israel ist klar, dass Iran gezielt Anschläge auf seine Gesandten verübt. Bevor die Bomben in Dehli explodierten, schien jedoch nicht einmal der Mossad um die Gefahr zu wissen.
Was Firma und Familie zusammenhält: Alvis Hermanis inszeniert Maxim Gorkis „Wassa“ in München als Lebenskampfspiel einer modernen Unternehmerin. Im Wunder eines alten Bildes.
Mit Carsten S. ist bereits der fünfte mutmaßliche Helfer der Zwickauer Terrorzelle verhaftet worden. Die Ermittler gewinnen immer mehr Einblick in die Verwicklung der Helfer in die Morde des NSU.