Dass „nein“ eben „nein“ bedeutet
Leslie Moonves ist in der amerikanischen Medienbranche einer der Großen. Nun wird dem Chef der Fernsehgruppe CBS sexuelle Belästigung vorgehalten. Recherchiert hat die Geschichte Ronan Farrow.
Leslie Moonves ist in der amerikanischen Medienbranche einer der Großen. Nun wird dem Chef der Fernsehgruppe CBS sexuelle Belästigung vorgehalten. Recherchiert hat die Geschichte Ronan Farrow.
Ihr erster Roman ist gerade auf Deutsch erschienen. „Männern gesteht man mehr Freiheiten zu“, sagt Lisa Halliday im Gespräch darüber, aber sie selbst hat sich beim Schreiben auch nicht einhegen lassen.
Fünf Künstlerinnen beschuldigen den Gründer der Tiroler Festspiele Erl, Gustav Kuhn, des Missbrauchs. In der regionalen Musikszene ist das Thema nicht neu.
Papst Franziskus hat den Rücktritt des prominenten amerikanischen Kardinals McCarrick angenommen, dem der Missbrauch Minderjähriger vorgeworfen wird. Der Schritt hat vor allem symbolische Bedeutung.
Die Debatte um Özil spielt dem türkischen Präsidenten in die Karten – er wirbt um die Türken in Deutschland. Und stößt dabei auf Gefallen in der Community.
Tausende von Nutzern sprechen sich derzeit unter #MeTwo auf Twitter gegen Rassismus aus und zeigen: Diskriminierung ist für viele Menschen mit Migrationshintergrund Alltag.
In der Volksrepublik melden sich immer mehr Frauen mit dem Vorwurf, von ihren Vorgesetzten belästigt und vergewaltigt worden zu sein. Die Nation ist schockiert.
Donald Trump hat zum zweiten Mal die Chance bekommen, einen Richter für den Supreme Court zu benennen. Sein Kandidat steht für das Ende richterlicher Zurückhaltung.
Dutzende Angestellte von Nike klagten über sexuelle Belästigung und ungerechte Bezahlung. Jetzt reagiert der Sportkonzern – unter anderem mit höheren Gehaltsschecks. Davon profitieren aber nicht nur Frauen.
In ihrem neuen Film spielt Jodie Foster eine Frau, die älter ist als sie selbst im wahren Leben. Ein Anstoß, über Frauenbilder, Führungsstile, Talente und die eigene Identität zu sprechen.
Bill Shine ist Donald Trumps neuer Kommunikationschef. Der ehemalige Vize-Präsident von Fox News wird in Gerichtsverfahren beschuldigt, im Sender eine frauenfeindliche Kultur gefördert zu haben.
Gebhard Henke wurde als Fernsehspielchef des WDR gekündigt. Ihm war sexuelle Belästigung vorgeworfen worden. In einem Interview weist er die Beschuldigungen vehement zurück. Und greift den Sender an.
Nachdem die lesbische Komikerin Hannah Gadsby ihren letzten Auftritt ankündigte, wurde sie zum Netflix-Star – und zum Vorbild für die MeToo-Zeit
Gebhard Henke galt als einer der mächtigsten Männer im deutschen Fernsehgeschäft. Der WDR hatte ihm wegen „glaubhafter Vorwürfe sexueller Belästigung“ gekündigt. Jetzt wurde der folgende Rechtsstreit beigelegt.
Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für Astrophysik sollen von einer Direktorin jahrelang schikaniert worden sein. Das Vertrauen in interne Schlichtungen scheint verbraucht.
Eine Frau sollte selbstbewusst entscheiden, wie sie aussehen möchte – und wie sie darüber sprechen will. Auf Instagram wird derzeit ein neuer Weg gefunden, sich zu dem Thema auszutauschen.
In Pamplona kämpfen Toreros während der „Fiestas de San Fermín“ gegen Stiere – und Frauen gegen sexuelle Belästigung. Ein besonderes Zeichen soll auf auf sie aufmerksam machen.
Es gibt viel zu tun beim Haus der Kunst in München: Stärkere finanzielle Kontrollen, andere Ausstellungskonzepte und ein neuer künstlerischer Leiter müssen her. Denn die Lage ist ernst.
Seit vier Wochen kommen weltweit Fußball-Moderatorinnen und Kommentatorinnen zu Wort. Sie erleben Zorn, Ablehnung und Übergriffe. Aber etwas Grundlegendes hat sich verändert. Die Zeiten am Rand des Sofas sind vorbei.
Sosehr die Skandalisierung von sexueller Gewalt gegen Kinder wie jüngst in Staufen zu einer notwendigen gesellschaftlichen Debatte beiträgt, sosehr können einzelne Fälle den Blick auf die Gesamtdimension des Problems verstellen. Kevin, Lea-Sophie und „Staufen“ sind nur die Spitze eines gewaltigen Eisbergs.
Machtmissbrauch und Systemkonformität: Ein verregnetes Münchner Filmfest feiert die einstigen Erfolge der Branche und wälzt die aktuellen Probleme. Dabei dominierte dieses Mal die weibliche Filmarbeit.
Die Professorin Avital Ronell von der New York University steht unter Verdacht, Studierende sexuell belästigt zu haben. Akademische Größen wie Judith Butler stärken ihr nun den Rücken. Das stößt auf Kritik.
Rächt sich in Deutschland der Nimbus der Unbesiegbarkeit? Politikwissenschaftler Norbert Seitz erklärt die Gründe, warum die Bundeskanzlerin und der Bundestrainer immer noch im Amt sind.
Ein Besuch im Territorium des Aleksandar Tišma: Vom Nachleben eines großen europäischen Erzählers und seinem schwierigen Verhältnis zu den Deutschen, bei denen er besonders beliebt war.
Der Vatikan hat den amerikanischen Kardinal Theodore McCarrick suspendiert – nach Jahrzehnten des sexuellen Machtmissbrauchs. In Amerika wird der Vergleich zu Hollywood-Produzent Weinstein gezogen.
In seinem eindrucksvollen autobiographischen Roman „Dämmer und Aufruhr“ zeigt Bodo Kirchhoff, warum gerade die Literatur in der #MeToo-Debatte, an der ihn vieles stört, so ungeheuer wichtig ist. An diesem Freitag wird der Schriftsteller siebzig Jahre alt.
Wegen Vergewaltigung und erzwungenem Oralsex ist Harvey Weinstein schon angeklagt. Jetzt muss sich der ehemalige Filmproduzent allerdings zwei weiteren Anklagepunkten stellen.
Sie ist Zapotekin, sie ist links, sie rappt: Die Mexikanerin Mare Advertencia Lirika im Gespräch über Katholizismus, Sexismus, Hip-Hop, das Trump-Amerika und die Zustände in ihrem Land, das an diesem Sonntag wählt.
Seine Sprache versetzt in Erstaunen, macht glücklich, verblüfft, kann ärgern, zum Lachen bringen und zum Heulen. Er war Behüter in großer Gefahr: Zum Tod des amerikanischen Schriftstellers Harlan Ellison.
Indien wird mittlerweile als das gefährlichste Land der Welt für Frauen eingestuft. Teils wird sexueller Missbrauch sogar als politische Waffe eingesetzt. So auch vor ein paar Tagen.
Es passiert immer wieder: Männer, die Frauen unter den Rock fotografieren. in England soll das sogenannte Upskirting bald als sexuelle Übergriff geahndet werden. Und in Deutschland?
Stummfilm statt Bühnenbild: In Leipzig bringt die Inszenierung von Alban Bergs Oper „Lulu“ einige Längen mit sich. Orchester und Sänger überzeugen jedoch, besonders Rebecca Nelsen als Lulu.
Die Kriminalstatistik zeigt: Die Zahl angezeigter Sexualstraftaten ist gestiegen. Mit der Einreise Asylsuchender lässt sich das nicht erklären.
Ein Gericht in Rom stellt ein Belästigungs-Verfahren gegen Carlo Tavecchio ein, den früheren Präsidenten des italienischen Fußballverbandes. Zur Begründung wird das Alter des Opfers angeführt.
Unheimliches Ahnungsvermögen in der Manier von Balthus – und den macht sie denn auch prompt zum Thema: Zum achtzigsten Geburtstag der amerikanischen Schriftstellerin Joyce Carol Oates.
Der Westdeutsche Rundfunk trennt sich sich mit sofortiger Wirkung von seinem Fernsehfilmchef Gebhard Henke. Es gebe „glaubhafte Vorwürfe sexueller Belästigung und des Machtmissbrauchs“