Reden ist Gold
Eine Neueinstellung beim Sender HBO zeigt: In Hollywood wird zu wenig über Sex geredet – zumindest mit denen, die ihn darstellen sollen.
Eine Neueinstellung beim Sender HBO zeigt: In Hollywood wird zu wenig über Sex geredet – zumindest mit denen, die ihn darstellen sollen.
Die Videospiel-Szene leidet unter Spielern, die sich in Kommentaren rassistisch und sexistisch äußern. Unter #GamerLeaksDe formiert sich Widerstand. Nützt das?
Das indische Idol der Gründerszene wird bei Walmart gefeuert. Es geht um den Vorwurf von sexuellem Missbrauch. Doch die Inder können das Verhalten der amerikanischen Firma nicht verstehen.
Marianne Faithfull ist einundsiebzig Jahre alt. Mit siebzehn wurde sie ein Star, jetzt erscheint „Negative Capability“, ihr 21. Album. „Es war furchtbar“, sagt sie über die sechziger Jahre im Pop. Ein Gespräch.
In ihrem Film „#Female Pleasure“ stellt Barbara Miller fünf Frauen vor. Sie kämpfen gegen die Unterdrückung weiblicher Sexualität, die meist religiös verbrämt wird, angefangen bei der barbarischen Tradition der Beschneidung.
Donald Trump und Jim Acosta werden keine Freunde mehr. Die Frage ist nur, was der Schlagabtausch zwischen dem amerikanischen Präsidenten und dem CNN-Journalisten bedeutet. Und wovon er ablenkt.
„Uns ist klar, dass wir etwas ändern müssen“, sagt Google-Chef Pichai und reagiert damit auf den Streik Tausender Mitarbeiter. Google soll Vorwürfe zu sexueller Belästigung nicht ernst genommen haben. Damit soll jetzt Schluss sein.
Die Wahl von Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten hat viele Frauen auf die Barrikaden getrieben – und etliche dazu bewogen, sich selbst zur Wahl zu stellen. Das Ergebnis ist historisch.
Perus ehemaliger Polizeichef Becerra soll die rechte Hand eines Kinderhändlerrings gewesen sein. Die Gruppe hielt schwangere Frauen fest und zwang sie, ihre Kinder abzugeben.
Das Liebesleben der Deutschen wird erstmals umfassend erforscht. Ein Gespräch mit Studienleiter Peer Briken über die neue Lust am sexuellen Experimentieren, Orgasmusprobleme und Leistungsdruck im Bett.
Viele junge Demokraten haben mit großem Optimismus gewählt. Doch am Abend folgt die Ernüchterung. Vor allem in drei Bundesstaaten sind ihre Hoffnungen zerplatzt.
Liz Garbus’ Dokumentation aus dem Inneren der „New York Times“ zeigt, was Donald Trump für Medien in Amerika bedeutet: Gefahr, Umbruch und Rausch.
Der Streit um die Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen schwelt weiter: von Sexismus, alten Feindschaften zwischen Linken-Politikern und Antikommunisten und bockigem Schweigen.
NRW-Justizminister Biesenbach stellt einen weiteren Sachstandsbericht zum Feuertod des unschuldig inhaftierten Asylbewerbers Amed A. vor. Einem externen Gutachter nach legte der Syrer das Feuer in seiner Zelle selbst – in suizidaler Absicht.
Laut Human Rights Watch haben sich Sexualdelikte in Nordkorea so etabliert, dass sie als Teil des alltäglichen Lebens akzeptiert werden. Das System funktioniert auch, weil die Täter meist straflos davonkommen.
Trump, Flüchtlinge, #metoo - Statements von Männern und Frauen zwischen Kalifornien und New York.
Die sechste und letzte Staffel von „House of Cards“ beginnt mit viel Pathos und wirft Fragen auf: Wie schlägt sich die Serie ohne Kevin Spacey? Spielt Robin Wright eine Feministin im Weißen Haus?
Annegret Kramp-Karrenbauer kündigt „bald“ ihre öffentliche Kandidatur für den CDU-Vorsitz an, Jens Spahn bringt sich in Stellung – und „House of Cards“ geht in die letzte Runde. Was sonst wichtig wird, lesen Sie im FAZ.NET-Sprinter.
Die Schweizer Großbank hat eine vertrauliche Hotline für Betroffene eingerichtet. Zudem will sie Angestellte, die Anschuldigungen sexueller Übergriffe und Belästigungen nachgehen, besser schulen.
Rund um den Globus haben Google-Mitarbeiter gegen das Verhalten ihres Arbeitgebers protestiert. Es geht um seinen Umgang mit sexueller Belästigung – der Chef hat schon reagiert.
In Nordkorea gehöre sexuelle Gewalt zum Alltag, kritisiert die Menschenrechtsorganisation. Ranghohe Beamte würden sich Frauen „aussuchen“, Sex und andere Gefälligkeiten fordern – und die Regierung nicht eingreifen.
Die Spermienqualität sinkt – und das männliche Geschlecht bricht in Panik aus: In Amerika schlagen bereits erste Start-ups aus der Krise Profit – und überlegen sich, wie die Männlichkeit für die Zukunft bewahrt werden kann.
Man kann den Volkslied-Schlagerpop von Andreas Gabalier albern finden, furchtbar oder ewiggestrig – aber Zehntausende gehen hin und sind begeistert. Wieso eigentlich?
Die Starjournalistin Megyn Kelly wundert sich, warum sich eine hellhäutige Frau nicht als Diana Ross verkleiden darf und verliert daraufhin ihren Job. Was hat es mit Amerikas Schwarz-Weiß-Denken auf sich?
Vielleicht zum letzten Mal werden an diesem Wochenende die Uhren auf Winterzeit umgestellt. Warum die Tage der Regierungsherrlichkeit der hessischen CDU gezählt sein könnten, lesen Sie im FAZ.NET-Sprinter.
Der frühere Top-Manager Andy Rubin soll eine Kollegin zu sexuellen Handlungen gezwungen haben. Er musste das Unternehmen verlassen, bekam aber eine saftige Abfindung.
Mehr als ein Jahr nach dem Fall Weinstein hat die MeToo-Debatte mit einem lauten Knall Indien erreicht – und sorgt für den Sturz eines Wunderkinds.
„Endstation Sehnsucht“ von Tennessee Williams kehrt in Zürich an den Ort seiner deutschsprachigen Erstaufführung zurück. Leider als drittklassiger Abklatsch einer mittelmäßigen Boulevard-Inszenierung.
Die #MeToo-Debatte blieb in den Vereinigten Staaten nicht folgenlos: Laut „New York Times“ haben im vergangenen Jahr rund 200 Männer in hohen Positionen ihren Job verloren, nachdem ihnen sexuelle Übergriffe vorgeworfen wurden.
Die Anklage gegen den Filmproduzenten droht sich nach Pannen und Widersprüchen aufzulösen. Dabei weist der Fall nicht nur Parallelen zur Causa Strauss-Kahn auf. Auch ein Staatsanwalt verhält sich verdächtig.
Was nicht erweislich wahr ist, darf man nicht einfach herumerzählen: Nach einem Jahr MeToo-Debatte belastet ein juristisches Dilemma das Klima in vielen Betrieben.
Der Mann mit der Kamera und seine Komplizen: Das Fotografieforum c/o Berlin zeigt das Werk des Amerikaners Nicholas Nixon. Noch kann man es im Stand der Unschuld betrachten.
Die Pianistin und Cembalistin Christine Schornsheim schildert, wie sie Opfer einer sexuellen Nötigung wurde – und was ihre Anzeige an ihrem Arbeitsplatz bewirkt hat.
Traumfrau auf dem Problemberg: Der Film „Krystal“ von William H. Macy ist herablassend und verärgert mit einer Ideenschwemme, die von einer großen Portion Kitsch gekrönt wird.
Am Freitag beginnt der Prozess gegen Mathias Geiger. Dem Eschborner Bürgermeister droht eine hohe Haftstrafe. Ihm wird Geheimnis- und Steuerverrat vorgeworfen.
Der Murdoch-Clan wird seit Jahrzehnten von Spekulationen über die Nachfolge seines Patriarchen umweht. Jetzt ist Rupert Murdoch 87 Jahre alt und verkauft große Teile seines Konzerns. Doch zieht er sich wirklich zurück?