Unreine Formsache
Die Kuratoren der nächsten Documenta stehen fest. Ihren Weg zwischen kritischer und marktgängiger Kunst, zwischen reiner Ästhetik und Politik müssen sie noch finden. Blick auf eine aktuelle Debatte.
Die Kuratoren der nächsten Documenta stehen fest. Ihren Weg zwischen kritischer und marktgängiger Kunst, zwischen reiner Ästhetik und Politik müssen sie noch finden. Blick auf eine aktuelle Debatte.
Vor 60 Jahren wurde die erste Barbie auf einer Messe in New York präsentiert. Doch das Frauenbild mit langen Haaren und Beinen, das Barbie verkörpert, ist in die Kritik geraten. Darauf reagiert der Spielzeug-Konzern Mattel jetzt.
In dieser Saga geht es um den gierigen, zynischen Popmanager Steven Stelfox: Ein Interview mit dessen Erfinder John Niven, der auch mal fast so war, aber heute lieber Bestseller darüber schreibt.
Vor den Kommunalwahlen Ende März setzt der türkische Präsident immer stärker auf Polarisierung. Selbst ein Übergriff auf eine Kopftuchträgerin bleibt ungestraft, wenn der Täter zur Polizei gehört.
Mehr als ein Drittel aller Profi-Sportlerinnen in Südkorea gibt an, schon sexuell belästigt worden zu sein. Besonders krass ist der Fall von Shorttrack-Olympiasiegerin Shim Suk-Hee.
Die erfolgreiche amerikanische Schauspielerin Melissa McCarthy im Gespräch über Ulknudeln und ernste Rollen, Fälschungen und die magischen neunziger Jahre in New York.
Bernie Sanders will 2020 gegen Donald Trump antreten und ihn aus dem Weißen Haus verdrängen. Doch die Demokratische Partei ist nicht mehr dieselbe.
Zwischen Selbstbehauptung und Belästigung: Das Flanieren in der Stadt, das war für Frauen schon immer anders als für Männer. Lauren Elkin hat der „Flâneuse“ ein ganzes Buch gewidmet – und uns mitgenommen auf einen Spaziergang durch Paris.
Er dreht gute und schlechte Filme, schreibt Comics und Romane, gibt aber auch als Sexualstraftäter an: Eine kritische Würdigung des Künstlers Alejandro Jodorowsky zum neunzigsten Geburtstag.
Neue Vorwürfe gegen R. Kelly: Einem Anwalt zufolge soll ein Video der Staatsanwaltschaft übergeben worden sein, dass den amerikanischen Sänger beim Sex mit einer Minderjährigen zeigt.
Die Spice Girls waren nicht irgendeine Girl-Band. Sie waren die Girl-Band und prägten eine Generation junger Frauen – durch zwei Dinge, die bis heute aktuell sind.
Sie galten als politisch korrekte Stars: Eine Gruppe französischer Online-Journalisten bildete zehn Jahre lang die Avantgarde des sexistischen Internet-Mobbings. Wieso flogen sie nicht früher auf?
Donald Trump und die Musiker, das ist eine schwierige Geschichte. Viele prominente Künstler sprechen sich immer wieder gegen ihn aus. Genau das nutzt die Sängerin Joy Villa als Marktlücke – und verkauft sich als Trump-Unterstützerin.
Während die Empfindlichkeit wächst, droht sich die Debatte um Missbrauchserfahrungen und angestrebte Gleichberechtigung auf Nebenschauplätze zu verlagern. Wie #MeToo sein Kapital verspielt.
Die Grammys waren einst das wichtigste Ereignis der Musikbranche. Aber die Liste der Künstler, die nicht mehr kommen, wird länger. In diesem Jahr zeigt sich, was Kendrick Lamar, Beyoncé und Childish Gambino damit bewirken.
Die drei ranghöchsten Demokraten in Richmond sehen sich mit Rücktrittsforderungen konfrontiert – der eigenen Partei, der afroamerikanischen Gemeinde und von Frauenorganisationen. Es geht um Rassismus und Sexismus. Was ist mit der Politik in Virginia los?
Der ehemalige Präsident und Nobelpreisträger Oscar Arias wird von fünf Frauen sexueller Übergriffe beschuldigt. Arias streitet die Vorfälle ab.
Die Internationalen Filmfestspiele Berlin erinnern in diesem Jahr an ein Familienfest: Dieter Kosslick hört auf. Fatih Akin und Juliette Binoche kommen zurück. Und mit ein wenig Glück gibt es auch etwas zu lachen.
Die mehr als fünfzig professionellen Theaterschaffenden der „Jungen Kompanie“, alle unter dreißig Jahre alt, sagen: Ja. Und eröffnen der Weiblichkeit ungekannte Räume.
Sein Essay „Das Ende der Geschichte“ polarisierte. Jetzt hat sich der Politikwissenschaftler Francis Fukuyama den erstarkenden Populismus vorgenommen. Ein Gespräch über die sozialen Spaltungen der Gegenwart.
Mal Billigkitsch, mal Protestsymbol: Das Leopardenmuster war und ist zwiegespalten in seiner Auslegung. In Amerika ist es derzeit wieder in – das liegt auch an Donald Trump und der #metoo-Bewegung.
Kristen Roupenian, die mit der Kurzgeschichte „Cat Person“ einen Internethit landete, versucht es nun mit einem Buch. Die arg zeitgeistigen Erzählungen darin setzen auf Drastik und Küchenpsychologie.
Mehr Kinder als bisher bekannt sind auf dem Campingplatz in Lügde sexuell missbraucht worden. Die Ermittler gehen auch den im Raum stehenden Vorwürfen gegen Behörden nach.
Wichtige Abgeordnete sollen Treffen mit Lobbyisten veröffentlichen müssen. Außerdem soll es neue Verhaltensregeln im Parlament geben.
Die aktuellen Ausstellungen in Düsseldorf bei Van Horn, Max Mayer und Linn Lühn.
Die Vorwürfe des Models Faith Rodgers haben sich nicht beweisen lassen: Die Staatsanwaltschaft verzichtet deswegen auf eine Anklage wegen sexuellen Missbrauchs gegen R. Kelly.
Dick-Pics, Anstarren, ein Grapscher an die Brust – sexuelle Belästigung hat viele Facetten. Unsere Autorin erzählt, welches Gefühl ein dummer Spruch über den Po und andere Dinge auslösen können. Die Kolumne „Der Moment“.
In einer monatelang recherchierten Story hat die Zeitschrift „The Atlantic Monthly“ die Missbrauchsvorwürfe von mehr als 50 Personen gegen den Regisseur Bryan Singer dargelegt. Wieso ist immer noch von „Fake News“ die Rede?
Schlechte Zeiten für Empfindsamkeit: Mit viel Sex und Gewalt versuchen sich Cate Blanchett und Martin Crimp an einer modernen Version von Samuel Richardsons Tugendroman „Pamela“.
Eklige Prüfungen, peinliche Streits und persönliche Enthüllungen am Lagerfeuer: Nach zwei Wochen wird TV-Sternchen Evelyn Burdecki zur Königin gekrönt und geht das RTL-„Dschungelcamp“ zu Ende. Was aber bleibt in Erinnerung?
Österreichs Innenminister Herbert Kickl stieß kürzlich eine heftige Debatte um sein Verständnis von Rechtsstaatlichkeit los. Die Opposition fordert den Rücktritt – der FPÖ-Politiker und seine Partei hingegen verteidigen den Vorstoß.
Frauen sollten sich stärker hinter ihre Karriere klemmen, wird oft gefordert. Das ist der falsche Weg, ein Kulturwandel muss her – fordert unsere Autorin in diesem Text, für den sie mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet wurde.
Kamala Harris ist die neueste Kandidatin, die 2020 gegen Donald Trump antreten will. Sie war die zweite schwarze Senatorin in der Geschichte des Landes und will als erste Präsidentin abermals Geschichte schreiben.
Bill Cosby, Harvey Weinstein, jetzt R. Kelly: Schwere Missbrauchsvorwürfe erschüttern das Bild eines Musikers, der es aus armen Verhältnissen zu großem Ruhm gebracht hat. Er reagiert kampfeslustig.
Ein Werbefilm für Rasierklingen schmeißt sich plump an den Zeitgeist heran. Doch statt über Pseudomännlichkeit und genderkorrektes Verhalten sollte man lieber über die Ursachen für Sexismus reden.
Der britische Parlamentspräsident John Bercow ist Speaker im Unterhaus. Er hat viele Gegner – fast ausschließlich aus seiner eigenen Partei.