Der Direktor bittet ins Büro
Wenn woanders nicht genug über das Problem geredet wird, dann muss das im Kino passieren: Der Film „Nome di donna“ versucht, Italiens Schweigen über sexuellen Missbrauch zu brechen.
Wenn woanders nicht genug über das Problem geredet wird, dann muss das im Kino passieren: Der Film „Nome di donna“ versucht, Italiens Schweigen über sexuellen Missbrauch zu brechen.
Wie mächtig sind Influencer? Was bringt die Marke Greta? PR-Unternehmer Richard Edelman spricht im Interview über die Zukunft der Werbung – und den Absturz von „Made in Germany“.
Als Ronan Farrow mit seinen Recherchen den Anstoß zur MeToo-Debatte lieferte, stieß er an vielen Ecken auf Widerstand. Wie jetzt bekannt wurde, hat ihn wohl auch seine ehemalige Chefin fallen gelassen: Hillary Clinton.
Mit „Gegen die Wand“ gelang ihr der Durchbruch. Sie war Kommissarin im „Tatort“, hatte eine Rolle in „Game of Thrones“. Nun spielt Sibel Kekilli eine Terroristin. Ein Gespräch über klassische Rollen im Filmgeschäft.
Schlechte Bezahlung, kurze Verträge, lange Arbeitszeiten: Viele Studenten haben Stress mit ihren Nebenjobs. Doch sie müssen sich nicht alles bieten lassen.
Ein harter Bruch mit den heute üblichen Theaterkonventionen: Die Royal Shakespeare Company zeigt „Maß für Maß“ im Barbican Centre: klassisch, kunstfertig – und überhaupt nicht altbacken.
Der Fall des wegen Sexualdelikten verurteilten Musikwissenschaftlers Siegfried Mauser zieht auch Institutionen in Mitleidenschaft, die nichts damit zu tun haben. Das Münchner Lyrikkabinett etwa, das eigentlich nur Geburtstag feiern wollte.
Frauen in Japan ist es am Arbeitsplatz häufig untersagt eine Brille zu tragen. Nun erhebt sich Protest, denn die Begründungen der Arbeitgeber sind zumeist haarsträubend.
Ein Werk und sein Regisseur versetzen die Grande Nation in Aufruhr: Frankreich debattiert hitzig über Roman Polanski und dessen Film „J’accuse“ über die Dreyfus-Affäre.
Die Schauspielerin Shiri Conradi ist eine „Rampensau“. Sie hat ihr Temperament nicht im Griff. Als Undercover-Ermittlerin soll sie an einer Schule Drogendealer dingfest machen. Die Rolle sitzt Jasna Fritzi Bauer wie angegossen.
Eltern müssen tapfer sein: Elsa und Anna sind zurück. Über die Eiskönigin und ihre Fans, den Feminismus von Disney – und die Frau, die hinter allem steckt.
Bei den Anhörungen wegen der Ukraine-Affäre tritt der republikanische Abgeordnete Jim Jordan ins Rampenlicht. Der ehemalige Profi-Ringer soll die Verteidigungsstrategie von Donald Trump transportieren – wohl auch stilistisch.
Abtreibungsgegner, MeToo-Bewegung, ungleiche Löhne: Ein Gespräch mit Leiterin Gabriele Wenner über 30 Jahre Frauenreferat der Stadt Frankfurt.
Er habe Epstein nur unregelmäßig und selten getroffen, sagte Prinz Andrew in einem BBC-Interview zu seiner Verbindung mit dem Milliardär. Derweil startet die französische Polizei einen Zeugenaufruf für den laufenden Prozess.
Eine fristlose Kündigung stürzt Betroffene oft in existentielle Nöte. Dem Arbeitgeber sollten sie sich aber nicht kampflos ergeben. Unsere Autorin zeigt auf, was sie unternehmen können.
Sharon Stone wurde vom Magazin „GQ“ als Frau des Jahres ausgezeichnet. Im Interview spricht die Schauspielerin über ihre frühen Erfahrungen mit Feminismus, ihre Lebenshaltung – und das Tabu des sexuellen Missbrauchs.
Die Hollywood-Schauspielerin Charlize Theron ist mit dem prestigeträchtigen American Cinematique Award ausgezeichnet worden. Die 44-jährige Oscar-Gewinnerin werde für ihre „furchtlose“ Karriere geehrt, in der sie sich bereits lange vor der „Me-Too“-Bewegung gegen sexuelle Belästigung stark gemacht habe, hieß es bei der Preisverleihung in Beverly Hills.
Die Schauspielerin Adèle Haenel erhebt Missbrauchsvorwürfe gegen den Mann, mit dem sie als Zwölfjährige ihren ersten Film drehte. Steht Frankreich am Beginn einer verspäteten MeToo-Debatte?
Gerade in beliebten Uni-Städten ist die Wohnungssuche für Studenten eine große Herausforderung. Bisweilen stößt manch einer da sogar auf eine FKK-WG. Die Kolumne „Nine to five“.
Homophobie, Gewaltphantasien, Klischees über Frauen: Der deutsche Hip-Hop war vor zehn Jahren aufgeklärter als heute, sagt die Rapperin und Wissenschaftlerin Lady Bitch Ray. Eine Begegnung.
McDonald’s entlässt den Vorstandsvorsitzenden wegen einer Liebesbeziehung mit einer Person aus der Belegschaft. Der Vorwurf: schlechtes Urteilsvermögen. Eine Organisation, die sich für Mitarbeiterrechte einsetzt, wertete den Schritt als Indiz dafür, dass das Unternehmen grundlegende Defizite habe.
Die von der Samtenen Revolution besonders Begeisterten gelten in der Tschechischen Republik und in der Slowakei als „Sonnenmenschen“. Sie blicken auf 30 Jahre mehr oder minder kreative Schmähungen zurück.
Viele Unternehmen setzen auf die Macht der Regenbogenflagge. Produkte, die für Toleranz stehen und sexuelle Minderheiten ansprechen sollen, sind vor allem bei jungen Menschen beliebt. Steckt guter Wille oder Marketing dahinter?
Der Sprecher des britischen Unterhauses, für seine prägnante Stimme und humorvolle Art weltweit bekannt, setzte sich gegen sexuelle Belästigung und Mobbing ein und wurde dafür von allen Seiten gelobt. In den letzten Jahren bekam er immer mehr Gegenwind zu spüren.
Feministischer Porno ist für alle da! Er zeigt Sex, in dem achtsam miteinander umgegangen wird – was nicht heißt, dass er nicht brutal sein darf. Sagt jedenfalls Filmpionierin Erika Lust. Besuch bei eigenwilligen Dreharbeiten.
Weil Facebook Politikern gestattet, auch mit Lügen Werbung zu machen, steht Mark Zuckerberg in der Kritik. Auch in den eigenen Reihen, wie ein Brief von Mitarbeitern zeigt. An ihrer Verbundenheit lässt er keinen Zweifel. Auch nicht am Ernst der Situation.
Man hat sie die „Marilyn des Punk“ genannt oder „Barbarella auf Speed“. Wie sich Blondie-Sängerin Debbie Harry selbst sieht, verrät sie im Gespräch und in ihrer Autobiographie.
Sexuelle Belästigung geht oft von Personen außerhalb des eigenen Unternehmens aus, zeigt die Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Die Täter sind vorrangig Männer.
Warum finden wir ein einzelnes Haar in der Dusche eklig – Haare auf dem Kopf jedoch schön und oft begehrenswert? Buchautor Gerhard Staguhn spricht über die Ambivalenz des Haares.
Zwei Autokraten können über Kramp-Karrenbauers Vorstoß nur müde lächeln, ein Diktator lernt das Laufen – und Arnold Schwarzenegger ist mehr als souverän. Was sonst noch wichtig ist, der F.A.Z.-Sprinter.
Als sie über eine Vergewaltigung schreiben wollte, habe der Filmproduzent alles unternommen, sie mundtot zu machen. Dafür fordert die Schauspielerin nun eine Entschädigung. Weinstein reagiert wie gewohnt.
Tatjana Gürbaca sollte 2020 in Bayreuth den „Ring“ inszenieren. Daraus wird nun nichts. In Bremen beweist sie bei „Don Giovanni“ von Wolfgang Amadeus Mozart ihr Interesse an genauer Personenregie.
Vor Gericht verlas sie einen Brief an ihren Peiniger und wurde so als anonymes Opfer im „Stanford Rape Case“ weltbekannt. Jetzt hat Chanel Miller ein Buch veröffentlicht.
Gewitzte Menschenliebe und unheilbarer Pessimismus: Gustav Wieds „2 x 2 = 5“ ist ein unbedingt wiederzuentdeckendes sarkastisches Lustspiel über einen #MeToo-fälligen Lehrer, lichtloser als jede Tragödie.
Ronan Farrow sorgte dafür, dass der Hollywood-Mogul Harvey Weinstein wegen sexueller Straftaten vor Gericht kommt. In seinem Buch „Durchbruch“ erzählt Farrow, wie seine Recherche gestoppt werden sollte.
Die Zahl der in jedem Halbjahr auf Deutsch publizierten Bücher geht in die Zehntausende. Daraus eine Auswahl zu treffen ist vermessen. Aber mit den hier vorgestellten Titeln liegt man auf jeden Fall richtig.