Aufstand der Unsichtbaren
Machtmissbrauch im Film und am Theater: Die NDR-Dokumentation „Gegen das Schweigen“ belastet die österreichischen Regisseure Paulus Manker und Julian Pölsler.
Machtmissbrauch im Film und am Theater: Die NDR-Dokumentation „Gegen das Schweigen“ belastet die österreichischen Regisseure Paulus Manker und Julian Pölsler.
In Deutschland verdienen Frauen 18 Prozent weniger als Männer. Global ist es noch weniger. Die Weltbank klagt über Benachteiligung.
Der Europaabgeordnete Malte Gallée gibt nach Belästigungsvorwurf sein Mandat auf. Wegen mangelnder interner Aufklärung steht auch die Ko-Vorsitzende der Grünen-Fraktion Terry Reintke im Fokus.
George Galloway ist seit Jahrzehnten als Pro-Palästina-Aktivist unterwegs. Nun zieht er abermals ins Unterhaus ein – gegen seine frühere Partei.
Immer mehr junge Paare zerstreiten sich angeblich über die Politik. Auch in Deutschland. Stimmt die Diagnose?
Die Öffentlichkeit machte sie einst zum Sündenbock, doch Monica Lewinsky ließ sich nicht unterkriegen. Mittlerweile ist sie für viele Frauen ein Vorbild. In Zusammenarbeit mit einem Modelabel ermutigt sie die Amerikaner, wählen zu gehen.
Vom Popstar zur Autorin: Die Finnin Terhi Kokkonen hat einen Roman vorgelegt, der unter anderem von häuslicher Gewalt handelt. Er verkauft sich gut, aber über sein Thema wird wenig geredet. Warum ist das so? Eine Begegnung in Helsinki.
Die meisten Hersteller von Solarmodulen in Deutschland denken derzeit über einen Produktionsstopp nach. Das Start-up Sunmaxx aus Dresden lässt dagegen eine neue Fabrik hochlaufen.
Ein klassisches Konversationsstück, das die Spannung hält und trotz leicht zeitgeistiger Schlusswendung eine moralisch heikle Grauzone beleuchtet.
Simon Bergmann, der Anwalt des Rammstein-Sängers Till Lindemann, hatte in der Presse die Recherchemethoden der „Süddeutschen“ kritisiert. Die Zeitung meinte, er stelle Tatsachen falsch dar. Die Gerichte sehen das anders.
Sie ist eine von mehr als Dutzend Frauen, die Vorwürfe gegen den französischen Filmstart erheben: Eine Bühnenbildnerin hat Anzeige gegen Depardieu wegen eines Vorfalls während Dreharbeiten erstattet.
Untiefen: Eine dreiteilige ZDF-Dokumentation rekapituliert spektakuläre MeToo-Fälle. Größeren Erkenntnisgewinn bringt das leider nicht. Das liegt an der billigen Machart.
Judith Godrèche wirft zwei berühmten Regisseuren vor, sie als junges Mädchen missbraucht zu haben. Ihre Vorwürfe sind Sprengstoff für das französische Filmmilieu.
Der verurteilte Vergewaltiger und frühere Filmproduzent Harvey Weinstein sieht sich selbst als Opfer der Bewegung #MeToo. Seine Anwälte haben in New York eine Aufhebung seiner Verurteilung beantragt.
Wenn es um Freundschaften unter Männern geht, dominieren die Klischees – gerade mal wieder zu sehen im Film „Saltburn“. Das wird den Männern nicht gerecht.
Nach und nach haben Frauen mehr Rechte erhalten. Dadurch verschiebt sich die Verwendung des Familieneinkommens – mit positiven Effekten. Welche Mechanismen waren dabei am Werk? Ein Gastbeitrag.
Sie ist eine der Riesinnen, auf deren Schultern all diejenigen Künstlerinnen stehen, die heute produzieren, was man feministische Kunst nennt: In Berlin ist eine Retrospektive der großen Valie Export zu sehen.
Der Schauspieler und die „House of Cards“-Produktionsfirma haben sich geeinigt: Spacey zahlt 30 Millionen Dollar weniger als ursprünglich gefordert. Man hofft dafür auf seine Unterstützung in einem anderen Verfahren.
Provokante Einladung: Das Béjart Ballet Lausanne feuert nach einem Eklat seinen Ballettdirektor Gil Roman.
Schwieriges Verhältnis: An vielen Theatern müssen sich künstlerische Intendanz und Geschäftsführung zusammenraufen. Nicht immer geht das gut.
Stefanie Schork, Carolin Amlinger, Susanne Romanowski – die neuen Kolumnistinnen in unserem Feuilleton.
Ein anzüglicher Blick, ein dummer Spruch – alles nicht so schlimm? Sarah Haimerl, Expertin für Diversität, Gleichstellung und Inklusion, weiß, warum Sexismus Unternehmen schadet und was sie dagegen tun können.
Trump muss Autorin Carroll entschädigen
Eine Jury in New York hat Donald Trump im Verleumdungsverfahren gegen E. Jean Carroll zu mehr als 80 Millionen Dollar Schadenersatz verurteilt. Das ist wesentlich mehr, als die Anwälte der Autorin gefordert hatten.
Schwangerschaftsabbrüche und Vergewaltigung: Die katalanische Fotografin Laia Abril widmet sich in einem dokumentarischen Langzeitprojekt den Dimensionen von Gewalt gegenüber Frauen.
Die „Süddeutsche Zeitung“ wollte dem Anwalt Simon Bergmann, der den Rammstein-Sänger Till Lindemann vertritt, Aussagen über ihre Arbeit verbieten lassen. Damit ist sie vor Gericht gescheitert.
Eine Studie deckt sexualisierten Missbrauch in der evangelischen Kirche auf, die EZB berät über die Entwicklung der Zinsen im Euroraum und ein neuer Kinofilm erzählt eine heikle Geschichte aus dunkler Zeit. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Zahl der registrierten Fälle hat sich von 2017 bis 2022 fast verdoppelt. Das bedeutet allerdings nicht unbedingt, dass sexuelle Belästigungen tatsächlich häufiger stattfinden.
Das Klischee der blond-naiven Verführerin passte ihr nicht. Und so kehrte sie Hollywood einfach den Rücken: Arte zeigt den aufschlussreichen Porträtfilm „Kim Novak – Rebellin im Starsystem“.
Von subtilen Kränkungen bis hin zu offensivem Anschreien: narzisstische Chefs haben einiges auf Lager, das ihre Mitarbeiter empfindlich treffen kann. Nicht immer lohnt es sich, dagegen anzukämpfen. Manchmal ist fliehen besser.
Frankreichs neue Regierung ist jünger und konservativer – und alle Schlüsselressorts werden von Männern besetzt. Dabei hatte Macron die Vollendung der Gleichberechtigung zur „großen Sache“ seiner Amtszeit erhoben.
Was ist ein Kameranegativ? Wieso hat ein Rühmann-Film zwei Enden? Das Deutsche Filminstitut und Filmmuseum lädt zum langen Filmerbe- Wochenende ins Kino.
Die 90er und 2000er feierte Kate Moss praktisch durch. Dabei hatte ihre Zerbrechlichkeit immer auch etwas Verstörendes. Nun feiert das Model seinen 50. Geburtstag. An Frauen wie ihr mangelt es in Großbritannien inzwischen.
Despot mit Doppelgängern: In Russland beginnt das Spektakel von Putins Wiederwahlkampagne. Ein Gastbeitrag.
In Westdeutschland weiß kaum jemand, wer der in der DDR viel beschäftigte Schauspieler Horst Drinda war. Das ist eine nicht nur filmhistorische Bildungslücke, die geschlossen gehört.
Es bleibt in der Familie: Catherine Breillat erzählt in ihrem Film „Im letzten Sommer“ von einer gefährlichen Liebschaft.