700 Mekka-Pilger im A380
Malaysia Airlines will den Riesen-Airbus für Flüge zum zentralen Wallfahrtsort des Islams umbauen und daraus ein Geschäft machen.
Malaysia Airlines will den Riesen-Airbus für Flüge zum zentralen Wallfahrtsort des Islams umbauen und daraus ein Geschäft machen.
„Der eine Gott“ wurde in Mekka bereits vor Mohammed verehrt, die Lehren lagen gleichsam in der Luft: Der Wissenschaftler Lutz Berger untersucht, wie der Islam entstanden ist.
Der „Islamische Staat“ erklärt nun auch Saudi-Arabien den Krieg. Mit dem Anschlag auf die Prophetenmoschee kehrt er zu den Wurzeln des wahhabitischen Islams zurück.
Nach den Konflikten der letzten Monate verweigert Saudi-Arabien Iranern die Pilgerfahrt nach Mekka. Dabei ist der „Hadsch“ für jeden Muslim Pflicht.
Mit 17 wurde Dominic Schmitz zum Salafisten, drehte Propagandavideos und pilgerte mit Pierre Vogel nach Mekka. Mit 28 kämpft er auf großer Bühne gegen diese Ideologie.
Iran hat Masse, Saudi-Arabien aber Technologie. In einem konventionellen Krieg wäre Iran dem Rivalen unterlegen. Das könnte es durch einen asymmetrischen Krieg wettmachen.
Mohammed zog eine klare Trennlinie zwischen dem, was er als Gottes Gesandter verkündete, und dem, was er als seine Meinung vortrug. Heute ist es dringender denn je, im Islam zwischen Glauben und Meinen zu unterscheiden. Nur so kann er sich reformieren.
Bei den Kommunalwahlen in Saudi-Arabien ist eine Frau in einen Gemeinderat bei Mekka gewählt worden. Es war die erste Abstimmung in dem Königreich, bei der Frauen als Kandidatinnen antreten und wählen durften.
Seit einem halben Jahrhundert exportiert Saudi-Arabien mit Milliarden Petrodollars seinen intoleranten Islam in alle Welt – und fördert damit gezielt den Extremismus.
In Indien kursieren weit höhere Zahlen zu den Todesopfern während des Hadsch als Saudi-Arabien offiziell bestätigt hat. Angeblich stammen aber auch die neuen Zahlen von saudischen Behörden.
Irans geistliches Oberhaupt gibt Saudi-Arabien Mitverantwortung für die Massenpanik mit Hunderten Toten in Mina bei Mekka. Riad müsse sich bei den Familien der Opfer entschuldigen. Die saudische Führung reagiert brüskiert.
Nach der Massenpanik bei der islamischen Wallfahrt Hadsch mit über 700 Toten werden Forderungen nach einer besseren Organisation und verstärkten Sicherheitsvorkehrungen laut. Doch dabei stehen religiöse Vorstellungen im Weg.
„Sie haben keine Ahnung, wie sie mit den Leuten umgehen sollen“: Nach der verheerenden Massenpanik bei der islamischen Wallfahrt Hadsch üben Überlebende scharfe Kritik an den Behörden.
Es geschah während der ersten Pilgerfahrt unter seiner Regentschaft. Das Unglück von Mekka trifft den neuen saudischen König Salman schwer. Zu mehr Demut in Riad wird aber auch diese Tragödie nicht führen.
Für viele Muslime gilt die Pilgerfahrt nach Mekka als religiöser Höhepunkt des Jahres. Die Wurzeln reichen bis ins Jahr 632 zurück. Damals machten sich aber nur wenige Tausend Gläubige auf den Weg.
Mehr als 700 Menschen sind beim Hadsch ums Leben gekommen. Saudi-Arabien macht „undisziplinierte Pilger“ für das Unglück verantwortlich. Es regt sich aber auch Kritik an der zunehmenden Kommerzialisierung der Pilgerfahrt.
Bei einem großen Gedränge während der islamischen Wallfahrt Hadsch sind nahe Mekka hunderte Menschen ums Leben gekommen. Die jüngsten Maßnahmen der Behörden, die Pilgerströme zu kontrollieren, reichen offenbar nicht aus.
Der Baukran, der am Freitag in die Große Moschee in Mekka stürzte, gehörte zur Baugruppe der Bin-Ladin-Familie. Für das Unternehmen der Verwandten des getöteten Al-Qaida-Chefs bleibt das Unglück nicht folgenlos.
Vor wenigen Tagen stürzt ein riesiger Kran in die große Moschee von Mekka. Mehr als 100 Menschen sterben. Die Baumaschine stammt aus Baden-Württemberg. Der Hersteller schickt nun Experten in die Heilige Stadt.
Mehr als 100 Menschen starben, gut 240 wurden verletzt, als am Freitag Abend ein Baukran auf die Große Moschee in Mekka stürzte. Der saudische Gerichtshof hält dennoch an einer Tradition fest.
Kurz vor der großen jährlichen islamischen Pilgerfahrt stürzt ein Kran in die Moschee im saudi-arabischen Mekka. Mehr als 100 Menschen sterben, 238 werden verletzt.
Früher Sinn für Risikokapital: Der Ökonomiehistoriker Benedikt Koehler spürt islamischen Wurzeln modernen Wirtschaftens nach und findet Ideen, die noch heute bestehen.
Ein halber Liter für 3,50 Euro: Ein Salafisten-Prediger aus Frankfurt hat angebliches Heilwasser aus Mekka verkauft, doch das „Zamzam-Wasser“ verstößt gegen geltendes Recht. Der Vorwurf des Betruges wurde allerdings fallengelassen.
Infrastruktur ist auch im Geschäft mit Wallfahrten wichtig. In Mekka und Medina rechnet die Wirtschaft mit steigenden Einnahmen.
Der Religionspädagoge Bülent Ucar erklärt, welche Rolle Gewalt im Islam spielt, weshalb der Koran nicht wörtlich zu verstehen ist und warum die Demokratie auch für Muslime die beste aller Staatsformen ist.
Sie lebt in Mekka, der verbotenen Stadt. Aber schon dieses Verständnis geißelt Raja Alem als Anmaßung: Die saudi-arabische Schriftstellerin sieht den Islam von Fanatikern missbraucht. Ein Gespräch.
Die Pilgerfahrt nach Mekka ist eine der fünf Säulen des Islam und damit religiöse Pflicht für jeden Muslim. Trotz Ebola sind auch in dieses Jahr Millionen zur Wallfahrt in die heilige Stadt gepilgert – die außergewöhnlichen Aufnahmen sehen Sie in der Bilderstrecke.
Die Pilgerfahrt ist für Mekka ein einträgliches Geschäft geworden. Das hat der Stadt aber auch die Spiritualität genommen.
Das Virus Mers-CoV breitet sich in der arabischen Welt immer schneller aus. Saudi-Arabien meldet fast täglich Tote. Jetzt streiken erste Ärzte aus Angst vor Ansteckung. Zwei neue Studien fanden allerdings wirksame Antikörper – ein erster Hoffnungsschimmer.
In Algier entsteht derzeit die drittgrößte Moschee der Welt. Es ist ein Heiligtum der Superlative. Seine Architekten sind Deutsche, die Arbeiter kommen aus China.
Im Freistaat geschieht Ungeheuerliches: In den Landkreisen Miesbach und Miltenberg sind grüne Politiker zu Landräten gewählt worden. Die regieren in Bayern wie kleine Ministerpräsidenten.
Noch immer werden die meisten hessischen Muslime im Land ihrer Vorfahren bestattet. Dabei gibt es fast überall im Land islamische Grabfelder. Seit einem Jahr ist in Hessen sogar eine Bestattung ohne Sarg möglich.
Vor fünfundzwanzig Jahren erließ Ajatollah Chomeini die Fatwa gegen Salman Rushdie und verdammte dessen Roman „Die satanischen Verse“. Das Todesurteil traf den Autor eines Meisterwerks.
Wilma Ewerhart kommt aus dem Münsterland und lebt in Dahran Hills, einem Stadtteil von Kohbar. Anfangs hat sie sich in Saudi-Arabien fremd gefühlt.
Immer noch lassen sich die meisten Muslime hierzulande nach dem Tod im Ausland beerdigen. Doch nachdem in Hessen die Sargpflicht aufgehoben wurde, entstehen neue Grabfelder für Muslime, etwa in Rüsselsheim.
Der Neubau des Museum Art & Cars in Singen könnte künftig zum Mekka der Kunst- und Architekturfreunde werden. Dort erwarten sie wohltuende Schwingungen - von außen und von innen.