So blickt die Welt auf die Fußball-WM
In Deutschland folgt eine Dokumentation über die Verstöße gegen Menschenrechte in Qatar der nächsten. Nie zuvor war die Kritik an einer Fußball-WM so groß. Wie aber schaut das Ausland auf das Turnier?
In Deutschland folgt eine Dokumentation über die Verstöße gegen Menschenrechte in Qatar der nächsten. Nie zuvor war die Kritik an einer Fußball-WM so groß. Wie aber schaut das Ausland auf das Turnier?
Um Gerüchten über Herzprobleme entgegenzutreten, lässt sich Lawrow auf Bali fotografieren. Dabei trägt er ein T-Shirt, das den Namenszug des queeren amerikanischen Künstlers Basquiat zeigt.
Ein WM-Botschafter aus Qatar nennt Homosexualität einen „geistigen Schaden“. Die Empörung ist groß – auch bei Nancy Faeser. Die Innenministerin gerät aber auch in die Kritik nach ihrer Doha-Reise.
Die beiden Models hatten sich vor zwei Jahren auf einem Schönheitswettbewerb kennen gelernt und ihre Beziehung geheim gehalten. Bis zu ihrem Hochzeitstag.
Human Rights Watch berichtet über anhaltende Willkür im Umgang mit LGBT-Menschen im Emirat. Sicherheitskräfte, die zum Innenministerium von Qatar gehören, würden Menschen „verhaften und misshandeln“.
Der Todesschütze vor einer LGBTI-Bar soll vor seiner Tat ein Hass-Manifest veröffentlicht haben. Er tötete am Mittwoch zwei Männer und verletzte eine Kellnerin schwer. Am Donnerstag wurde er tot aufgefunden.
Eine Wirtschaftsjuristin wird an der Universität Lüneburg Opfer einer Rufmord-Kampagne. Der Vorwurf: Transphobie. Die Universitätsleitung schaut zu.
In Bremen ist am vergangenen Samstag eine Transfrau angegriffen und schwer verletzt worden. Der Staatsschutz ermittelt nun wegen Hasskriminalität und gefährlicher Körperverletzung.
Wie wir über den Angriffskrieg gegen die Ukraine sprechen, entscheidet nicht nur über Inklusion oder Exklusion Russlands. Die Debatte wirft auch ein grelles Licht auf das Defizit an historischer und kulturwissenschaftlicher Informiertheit in Deutschland. Ein Gastbeitrag.
Die britische Anwältin Allison Bailey erzielt vor Gericht einen Sieg über die Translobby. Für ihre Aussage, dass Geschlecht und Körper eine Einheit bilden, wurde sie zu Unrecht benachteiligt.
Jeden Tag fällt Erdoğan und seinen Leuten etwas Neues ein, um von der traurigen Realität der Türkei abzulenken. Jetzt gibt es sogar eine Erklärung, warum die Geburtenrate sinkt.
Die Polizei hinderte Teilnehmer eines Protests für sexuelle und Gender-Vielfalt daran, sich im Istanbuler Stadtzentrum zu versammeln. Um ihren Unmut gegen die Festnahmen kundzutun, schlugen Anwohner auf Töpfe und Pfannen.
Über Bisexuelle gibt es mehr Vorurteile als Wissen. Dabei interessieren sich viele Menschen nicht nur für ein Geschlecht. Die Psychologin Julia Shaw ist selbst bi. Im Interview erklärt sie, was man wissen muss.
In der Innenstadt von Frankfurt häufen sich gewaltsame Übergriffe auf LGBTQ-Personen. Ein Opfer berichtet von einer Attacke und fordert mehr Präsenz und Aufmerksamkeit der Polizei.
Vor dem Parlament in Warschau protestierten Menschen, weil Veranstaltungen wie Pride-Umzüge verboten werden könnten. Drinnen redeten Konservative von „Terror“ der LGBT-Bewegung.
In Polen haben sich fast hundert Städte und Regionen zu „LGBT-Ideologie-freien“ Zonen erklärt. Doch nun rücken einige wieder davon ab – weil die EU droht, regionale Fördermittel zu streichen.
In China ist die gesellschaftliche Akzeptanz sexueller Minderheiten extrem gering, auch wenn sich seit den Neunzigerjahren vieles verbessert hat. Eine LGBT-Organisation berichtet von zunehmenden Druck – und will aus Angst anonym bleiben.
Er sei in Russland „unerwünscht“, und zwar „lebenslang“: Wegen eines Witzes muss Idrak Mirsalisade das Land verlassen. Zuvor hatte es eine Hetz- und Verfolgungskampagne gegen den belarussischen Staatsangehörigen gegeben.
Die Ergebnisse der weltweit größten LGBTIQ-Wahlstudie unter Beteiligung der Uni Gießen sind für CDU und SPD ein Desaster: In der Gruppe müssten sie mit einstelligen Ergebnissen bei der Bundestagswahl rechnen.
Solch einen Koalitionsvertrag gab es noch nie: Das künftige Bündnis im Römer möchte Frankfurt neu erfinden. Und droht sich zu verheben.
In Berlin ist ein Konzert von Nena abgebrochen worden. Zuvor hatte die Sängerin ihr Publikum dazu aufgerufen, das Hygiene-Konzept der Veranstaltung zu missachten.
Ungarns Ministerpräsident sagt, die Einleitung eines Vertragsverletzungsverfahrens durch die EU sei ein Angriff auf sein Land. Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn fordert ebenfalls ein Referendum - über den Verbleib Ungarns in der EU.
Deutschland sollte sorgfältiger bei der Wahl seiner Dialogpartner sein. Islam und Homosexualität schließen sich nicht aus, Homofeindlichkeit und eine freiheitlich-demokratische Grundordnung aber schon.
In Amerika ist ein Mann mit seinem Lieferwagen in die Menschenmenge einer Gay-Pride-Parade gefahren. Dabei tötete er mindestens einen Menschen. Im Visier des Verdächtigen soll auch eine Kongressabgeordnete gewesen sein.
Andrew Yang will Bürgermeister New Yorks werden. Er steht für eine asiatische Minderheit im Land, die sich stärker einbringen will. Und er ist einer der wenigen Kandidaten, den fast alle New Yorker kennen.
Sie singt für Frauenrechte, setzt sich für die LGBT-Community und Flüchtlinge ein – und ist für viele Konservative in Russland ein rotes Tuch: Die aus Tadschikistan stammende Feministin Manischa Sangin vertritt Russland beim Eurovision Song Contest.
Die EU-Abgeordneten reagieren auf die „LGBTIQ-ideologiefreien Zonen“ in Polen – ein symbolischer Schritt ohne Folgen. Die polnische Regierungspartei PiS sagt, die Verteidigung der Familie sei ihr „heiliges Recht“.
An einer Universität in Istanbul entlädt sich der Unmut über Eingriffe durch den türkischen Präsidenten Erdogan. Die Situation eskaliert wegen einer Regenbogenflagge.
Eine Kunst-installation von LGBT-Anhängern hat in der Türkei für Aufsehen gesorgt: Auf einem Bild war die heiligste Stätte des Islam mit einer Regenbogenflagge zu sehen.
In Polen steht die Aktivistin Elzbieta Podlesna vor Gericht. Sie soll religiöse Gefühle verletzt haben: Auf Plakaten hatte sie den goldenen Heiligenschein durch die Regenbogenfarben der LGBT-Bewegung ersetzt.
Eine Aussage des Papstes in einer Filmdokumentation sorgt für Jubel bei homosexuellen Gläubigen und für Kritik unter Konservativen. Die offizielle Kirchenlehre ändert Franziskus damit aber nicht.
Sie sind das Feindbild unserer Zeit: alte weiße Männer. Für mich waren das stets die anderen. Nun, mit fast fünfzig, kommen mir Zweifel. Eine Selbstinspektion.
In Polen gehen am Wochenende tausende Menschen gegen Homophobie auf die Straße. 50 Aktivisten werden festgenommen. Eine Stadt hatte sich zuvor schon als „LGBT-freie Zone“ erklärt.
Dürfen Gemeinden in Polen sich gegen das angebliche Vordringen einer „LGBT-Ideologie“ aussprechen? Nein, urteilten Gerichte in zwei Fällen. Die Diskriminierung belastet auch immer mehr Städtepartnerschaften.
Dass eine bekannte Lebensmittelfirma ein Hilfstelefon unterstützt, das sich speziell an arabische LGBT-Personen richtet, hat heftige Reaktionen unter Israels Arabern hervorgerufen.
Die Stonewall-Proteste werden als Anfangspunkt der Beginn der Bürgerrechtsbewegung für die Rechte der LGBT-Gemeinschaft angesehen. Heute wird den Protesten mit Kundgebungen und Demonstrationen auf der ganzen Welt gedacht.