Todesdroge Fentanyl in Deutschland angekommen
Es ist bis zu 100 Mal stärker als Morphium. Fentanyl ist eigentlich ein starkes Schmerzmittel – und gleichzeitig Auslöser einer Drogenkrise in den USA. Das Opioid kommt allmählich auch in Deutschland an.
Es ist bis zu 100 Mal stärker als Morphium. Fentanyl ist eigentlich ein starkes Schmerzmittel – und gleichzeitig Auslöser einer Drogenkrise in den USA. Das Opioid kommt allmählich auch in Deutschland an.
Der Fund ist nach Angaben der Armee der bedeutendste seit Jahren in Mexiko. Festnahmen wurden zunächst nicht gemeldet. Die Drogenkriminalität in dem Land ist weit verbreitet.
Die Opiumproduktion in Afghanistan ist eingebrochen. Nun mehren sich Hinweise, dass die Taliban auch den Handel bekämpfen wollen. Das könnte Auswirkungen auf den Rauschgiftmarkt in Europa haben – nicht nur positive.
Der Missbrauch von opioidhaltigen Schmerzmitteln hat Hundertausende Amerikaner in die Sucht getrieben. Ökonomen erforschen, wie sich die Epidemie verbreitet hat. Ein Gastbeitrag.
Es ist der bislang größte Fund des illegalen Aufputschmittels in Deutschland: Die Staatsanwaltschaft Aachen und der Zoll haben 461 Kilogramm Captagon beschlagnahmt. Vier mutmaßliche Rauschgifthändler aus Syrien sitzen in Untersuchungshaft.
In Nordirland sterben immer mehr Drogenkonsumenten – die Zahl ist fünfmal höher als der EU-Durchschnitt. Dabei werden neue Designerdrogen immer häufiger als Todesursache nachgewiesen.
Seit Jahren liefert China die Rohstoffe für eine Droge, die Hunderttausende Amerikaner tötete. Damit soll jetzt Schluss sein, versprach Xi Jinping seinem US-Kollegen Joe Biden. Abwarten, sagen Skeptiker.
Cannabiskonsum soll legal werden. Ungefährlich sind Haschisch und Marihuana nicht, wie Fachleute sagen. Sehr viel gefährlicher sind demnach aber etwa sogenannte „Räuchermischungen“ und „Badesalz“.
Fentanyl hat in den Vereinigten Staaten zu einem enormen Drogenproblem geführt. Jetzt wollen US-Behörden internationale Lieferketten zerschlagen – und richten sich dabei gegen chinesische Produzenten des Schmerzmittels.
Ovidio Guzmán, Sohn des Drogenbosses „El Chapo“, soll in den USA wegen Drogenhandels und Geldwäsche angeklagt werden. Vor einem Gericht plädierte der 33-Jährige auf „nicht schuldig“.
Nach der Festnahme seines Vaters war Ovidio Guzmán zu einem der Anführer des Sinaloa-Kartells aufgestiegen. Nun könnte er seinem Vater bald in einem US-Gefängnis Gesellschaft leisten.
Der Schmuggel von Drogen hat sich von der Fracht wieder mehr in den Reiseverkehr verlagert. Die Fahnder passen ihre Methoden an.
Seit Anfang Juni können in Berlin Partygänger illegale Drogen chemisch analysieren lassen – kostenfrei und ohne Angst vor Strafverfolgung. Was hat das Angebot bisher gebracht?
Immer mehr Menschen greifen laut einem Bericht der Vereinten Nationen zu Drogen. Mit dem Bevölkerungsanstieg alleine lässt sich der Zuwachs wohl nicht erklären. Vor allem chemische Drogen werden demnach mehr und mehr zum Problem.
Der Drogendetektor soll vor allem neue psychoaktive Rauschstoffe erkennen
Unmengen von Crystal Meth und Captagon gelangen in den Irak. Dort treffen sie auf einen von Korruption zersetzten Staat und eine perspektivlose Jugend.
Genug Rauschgift, „um jeden Amerikaner zu töten“: Mit erschreckenden Worten beschreibt die Anti-Drogen-Polizei in den USA ihre Fentanyl-Funde im Jahr 2022. Die Opioid-Krise dort fordert jedes Jahr Zehntausende Todesopfer.
Der tödliche Stoff Fentanyl ist für die meisten Drogentoten in den USA verantwortlich – er wird oft in andere Drogen gemischt. Die politische Instrumentalisierung des Themas ist in vollem Gange.
Monatelang haben Ermittler im sogenannten Anom-Verfahren die verschlüsselte Kommunikation in der organisierten Kriminalität verfolgt. Nun haben BKA und Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt zum ersten Mal eine Bilanz vorgelegt.
Die Nachfrage nach Rauschgiften ist ungebrochen, das Angebot wird immer vielfältiger – und die Risiken wachsen.
Cannabis und Alkohol sind Drogen. Die eine illegal, die andere nicht. Die Koalition will das ändern und Cannabis bald erlauben. Dabei könnte man genauso fordern, Alkohol zu verbieten.
Die Drogenepidemie in den USA wird seit Jahren durch Opioide befeuert. Nun vermeldet die Gesundheitsbehörde CDC einen neuen Höchststand an Drogentoten.
Dealer verpacken Crystal Meth in Holzschnitzereien und Kokain in Lippenstiften: Eine Vorführung des Frankfurter Hauptzollamts zeigt, dass die Phantasie von Kriminellen keine Grenzen kennt.
Tausende von Schmugglern haben im vergangenen Jahr versucht, ihre Ware vor dem Hauptzollamt Frankfurt zu verstecken. Darunter sind Drogen im Wert von 129 Millionen Euro gewesen, aber auch artengeschützte Tiere und Bargeld.
Daniel Kinahan gilt als einer der einflussreichsten Berater im Boxgeschäft. Jetzt hat die amerikanische Drogenbehörde fünf Millionen Dollar auf ihn ausgesetzt – weil er der Boss eines der brutalsten Kartelle Europas sein soll.
Mit der Operation „Trojan Shield“ wurden auch im Rhein-Main-Gebiet zahlreiche Drogenbanden aufgedeckt. Sie nutzten verschlüsselte Handys, nun stehen sie vor Gericht. Einblicke in eine kriminelle Welt.
Die Ampel-Koalition will Cannabis kontrolliert freigeben – eine Zäsur. Löst das viele Probleme, oder schafft es mehr neue?
Der globale Siegeszug von Crystal Meth ist nicht zu stoppen. Die Produktion steigt sprunghaft an, mexikanische Drogenköche werden in Holland entdeckt, die Vertriebswege sind raffiniert und international.
Fast die Hälfte der amerikanischen Bundesstaaten erlaubt das Kiffen. Einige von ihnen profitieren durch Steuern. Auch Ungerechtigkeiten bei der Strafverfolgung will man so beenden.
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In den Niederlanden ist Kiffen seit langem erlaubt, Amsterdam genoss den Ruf eines liberalen Idylls. Doch mittlerweile führen Banden gegeneinander einen Drogenkrieg, wie man ihn bisher nur aus Mexiko oder Kolumbien kannte.
Ein Anwalt und ein bekannter Journalist wurden mitten auf der Straße ermordet. Wie falsch verstandene Liberalität in den Niederlanden Banden angelockt hat.
Der organisierten Rauschgiftkriminalität in den Niederlanden fällt es leicht, junge, unerfahrene Männer zu finden, die für Geld töten. Nach dem Attentat auf Peter R. de Vries war der mutmaßliche Schütze schnell gefasst.
Laut dem Europäischen Drogenbericht ging der Rauschgiftkonsum während der ersten harten Lockdown-Maßnahmen zurück. Allerdings weiß sich der Drogenhandel in Europa offenbar anzupassen.
Oft heißt es, gegen die Rauschgiftkriminalität helfe nur eines: Legalisieren. Mexiko will es jetzt probieren und Cannabis erlauben. Was bedeutet das für die mächtigen Drogenkartelle – und für die Welt?
Für das syrische Regime ist der Drogenschmuggel zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden. Nachbarländer sind alarmiert, und auch in der Bevölkerung regt sich Unmut.