„Unser Ziel ist es, uns abzuschaffen“
Seit 25 Jahren organisiert Andreas Meder das inklusive Theaterfestival. Menschen mit Beeinträchtigung sollten Teil des Kulturlebens sein, sagt er.
Seit 25 Jahren organisiert Andreas Meder das inklusive Theaterfestival. Menschen mit Beeinträchtigung sollten Teil des Kulturlebens sein, sagt er.
Viele Menschen haben kein Interesse mehr an Religion. Trotzdem gibt es an den Universitäten nicht wenige gläubige Studierende. Vor allem die Seelsorge steht seit Corona hoch im Kurs.
Eine Brücke im Frankfurter Westen sorgt für Aufregung, „Frankfurt liest ein Buch“ rückt einen historischen Roman in den Mittelpunkt und im Rheingau beginnt die Weinlese. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Mehr als 500 Athleten sind am Sonntag beim ersten „Canyon Run“ in Mühlheim dabei. Es geht durch die Seenlandschaft der ehemaligen Steinbrüche in Dietesheim.
Sensation oder Ironie der Geschichte? Der Österreicher Günter Schwaiger hat einen Dokumentarfilm über Braunau und das Hitler-Geburtshaus gedreht. Er birgt einen politischen Sprengsatz.
Verirrt auf amourösem Terrain und doch selbst gerettet: Mieko Kawakamis Roman „All die Liebenden der Nacht“.
Rund 120 Initiativen, Vereine und Einrichtungen informieren auf dem 11. hessischen Familientag über ihre Arbeit. Für Kinderunterhaltung soll auch gesorgt sein.
Zwei Zeit- und Liebesbilder: Sybil Gräfin Schönfeldts „Er und ich“ und Helga Schuberts „Der heutige Tag“ fügen sich, so unterschiedlich sie sind, zu einer Doppelbiographie der zwei deutschen Staaten zusammen.
Wird Suizidhilfe geregelt? Der Bundestag muss für Klarheit sorgen. Denn heute müssen Ärzte als Suizidhelfer Helden sein, und Schwerstkranken wird der Weg, freiverantwortlich „zu gehen“, vielfach versperrt. Ein Gastkommentar.
Immer mehr Forschungsinstitute und Universitäten bemühen sich um „Leichte Sprache“. Versteht man sie nun besser?
Eine gute Akustik im Büro und zuhause erhöht das Wohlbefinden, macht Gespräche angenehmer und fördert die Konzentration. Das Geschäft von Spezialanbietern wie Hofa hat auch von der Corona-Pandemie profitiert.
Dracula ist wieder da: Was Ko-Abhängige so alles am Hals haben, erklärt unter vampirischen Vorzeichen die Horror-Kinosatire „Renfield“.
Christoph Busch sitzt in einem aufgegebenen U-Bahn-Kiosk in Hamburg und lauscht den Geschichten der Menschen, die vorbeikommen. Er lernt dabei viel über den Zustand unserer Gesellschaft.
Seit bald einem Jahr müssen Schwangere in einigen Fällen nichts bezahlen, wenn sie mit einem Bluttest wissen wollen, ob ihr Kind das Down-Syndrom hat. In Bremen will man den Bund zu mehr Kontrolle drängen.
„Tiny Beautiful Things“ auf Disney+ handelt von Trauer, Mutterschaft und Selbstakzeptanz. Das ist emotional glaubwürdig, komisch und – brutal pathetisch.
Vor 15 Jahren ist die UN-Behindertenrechtskonvention verabschiedet worden. Wo steht Frankfurt? Eine Debatte.
In Deutschland leben etwa drei Millionen Geschwister von Menschen mit Behinderung. Viele übernehmen spätestens im Erwachsenenalter viel Verantwortung – werden aber kaum wahrgenommen.
Darf man Menschen helfen, zu sterben? Ein Bürgerkonvent in Frankreich sagt Ja. Bis zum Sommer soll daraus ein Gesetzesentwurf werden.
Frederike und Joscha sind Anfang zwanzig, als bei ihrem ungeborenen Kind das Down-Syndrom diagnostiziert wird. Die jungen Eltern entscheiden sich gegen eine Abtreibung und für ihren Sohn. Eine Geschichte zum Welt-Down-Syndrom-Tag.
Bayerns Hochtechnologie-Agenda verfolgt ambitionierte Ziele. Wissenschaftsminister Markus Blume spricht im Interview über Kritik am Bund, die Bedeutung der Künstlichen Intelligenz – und was sich in der Schule grundsätzlich ändern muss.
Der Anblick von Papageien sorgt immer wieder für Aufsehen. Mittlerweile leben mehrere Tausend Sittiche allein in Wiesbaden. Sie haben aber auch auf der anderen Rheinseite ihre festen Plätze gefunden.
Das Publikum strömt in die Frankfurter Oper. Thomas Guggeis konnte als hoffnungsvoller Generalmusikdirektor angelockt werden. Aber im Hinterhaus tropft es durch die Decke. Der Intendant mahnt zur Eile. Ein Gastbeitrag.
In „Extraklasse – On Tour“ spielt Axel Prahl abermals einen spätberufenen Abendschullehrer, der es mit hoffnungslosen Fällen zu tun hat. Hoffnungslos sind diesmal allerdings Buch und Regie. Es endet mit Flatulenz- und Rülpswitzen.
Im „NSU 2.0“-Prozess gibt es ein Urteil. Im öffentlichen Personenverkehr müssen in Hessen weiterhin Masken getragen werden. Und einige Bewerber haben doch noch Aussicht auf einen Medizinstudienplatz. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Dass „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ ein langer, komplexer Roman ist, weiß jeder. Weniger bekannt ist Marcel Prousts humane, Welten umspannende Komik.
In Indonesien werden die Islamisten immer mächtiger. Aber es gibt Leute, die sich widersetzen. Ein Besuch in der weltweit wohl einzigen Koranschule für Transgender.
Je mehr die institutionelle Religiosität abnimmt, desto stärker wird die Ware „Spiritualität“ nachgefragt. Das bildet sich zuerst auf dem Buchmarkt ab.
Die Alte Mühle beschäftigt die Stadt seit gut 15 Jahren. Jetzt wird das Anwesen, in dem es schon früher nicht nur um Mehl, sondern auch um Schnaps ging, endlich saniert.
Beide hatten Corona: Weitspringerin Malaika Mihambo zeigt bei der Europameisterschaft, wie resilient sie ist – für Läuferin Konstanze Klosterhalfen hingegen steigt der Druck.
Ihr Dokufilm „Expedition Happiness“ geriet vor ein paar Jahren zum Kino-Hit. Ein Hauch von Abenteuerlust gepaart mit Unberechenbarkeit durchwehte nun auch Moglis atmosphärisch perfektes Konzert im Palmengarten.
Im Historischen Museum gibt eine Ausstellung Auskunft über Frankfurt in der NS-Zeit. Die Umgestaltung der Hauptwache lässt auf sich warten. Und die Baumärkte verzeichnen einen Ansturm auf Heizlüfter. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Meisterklasse mit Tschechow, Tolstoi, Turgenjew und Gogol: Der amerikanische Literaturprofessor George Saunders beweist, warum aufmerksame Leser die glücklicheren Menschen sind.
So sind sie, seine Songs. Und so ist er, der Star, der auf 45 Jahre Karriere zurückblickt: Für jedes Problem findet Sting das richtige Wort, auch wenn er sich auf der Bühne im Mainzer Volkspark wortkarg gibt.
Deutschland erfreut sich am Sommer – und das bei bedrohlich hohen Inzidenzen, wie es sie bisher allenfalls im Winter gab. Ist das unvernünftig? Oder einfach menschlich?
Wie erzählt man im Kino von einer psychischen Erkrankung ohne Lebenshilfe-Kitsch? „Die Ruhelosen“ von Joachim Lafosse hat einen ganz eigenen Zugang.