Flirten ja, Grapschen nein
In Köln bringt ein Sozialarbeiter Neuankömmlingen die Grundregeln der närrischen Zeit bei. Auch nach den Übergriffen der Silvesternacht vertraut er auf die Kraft des Schunkelns.
In Köln bringt ein Sozialarbeiter Neuankömmlingen die Grundregeln der närrischen Zeit bei. Auch nach den Übergriffen der Silvesternacht vertraut er auf die Kraft des Schunkelns.
Angesichts der Übergriffe in der Silvesternacht setzen viele Städte beim diesjährigen Karneval auf deutlich mehr Polizei. Köln verdoppelt die Zahl der eingesetzten Polizisten. Andere Städte planen mit Bodycams, Videoüberwachung – und Anlaufstellen für bedrängte Frauen.
Mit einem umfassenden Sicherheitskonzept zum Karneval reagiert Köln auf die Übergriffe in der Silvesternacht. Ein Masterplan soll für friedliche Tage sorgen.
Die Polizei hat in Köln ihren Einsatzplan für den Karneval präsentiert. Wegen der sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht sollen doppelt so viele Beamte wie in den Vorjahren im Einsatz sein. Bekannten Kriminellen ist die Teilnahme verboten.
Am Donnerstag feiert Köln Weiberfastnacht – und 2500 Polizisten passen auf. Wegen der Übergriffe an Silvester und zunehmender Respektlosigkeit gegenüber Beamten wurde deren Anzahl im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht.
Wer bereits negativ aufgefallen ist, soll beim Karneval in Köln nicht mitfeiern dürfen. Dazu ist die erste Anklage gegen einen Tatverdächtigen aus der Silvesternacht eingereicht worden.
Mit einem Fahdungsfoto sucht die Kölner Polizei einen Mann, der in einem Baumarkt Chemikalien gekauft hat. Aus denen könnte man nämlich eine Bombe bauen.
Sexualisierte Gewalt ist für Frauen allgegenwärtig. Was an Silvester in Köln passierte, hat mit Kultur nichts zu tun, sondern mit patriarchalischen Mustern. Ein Gespräch mit der Frauenrechtlerin Monika Hauser.
Wieso griffen mutmaßlich aus Nordafrika stammende Männer in der Silvesternacht Frauen in Köln an? Liegt es an der Herkunft, am Islam oder an der sozialen Lage? Die Täter sind nicht gefasst, aber es gibt schon Erklärungsversuche. FAZ.NET stellt die wichtigsten vor.
Die giftige Mischung aus nordafrikanisch-arabischer Kultur und Religion, die sich in der Kölner Silvesternacht Bahn brach, wird in Deutschland noch immer beschönigt oder beschwiegen. Islamkritik ist überfällig. Ein Gastbeitrag.
NRW-Innenminister Jäger hat den nach den Übergriffen in Köln heftig kritisierten Polizeipräsidenten Wolfgang Albers entlassen. Zuvor hatte Oberbürgermeisterin Henriette Reker Albers beschuldigt, sie nicht angemessen informiert zu haben.
Der Justizminister befürchtet, die Übergriffe in Köln könnten organisiert gewesen sein. Er kritisiert Äußerungen der Kölner Oberbürgermeisterin, der Innenminister die Arbeit der Beamten vor Ort.
„Kommunikationsprobleme“ bekennt die Kölner Polizei beim Umgang mit den Übergriffen in der Silvesternacht. Auch ARD und ZDF haben solche – bei der Berichterstattung. Sie sollten es einmal mit Journalismus versuchen.
Die Ausschreitungen der Silvesternacht in Köln werfen auch Fragen für den Karneval in nur einem Monat auf. Was, wenn eine solche Meute nochmal wütet?
Protestieren, marschieren, besetzen: Politischer Widerstand ist inzwischen eine ritualisierte Angelegenheit, und alle Seiten spielen brav ihre Rollen. Aber so lässt sich die Welt nicht retten.
Wie soll ein Kind sich verhalten, wenn ein Fremder es anspricht? Klare Verhaltensregeln können Kinder in einem Sicherheitstraining lernen.
Köln-Anhänger sind leidensfähig. Nun auch im Bundestag, wo sich ein Fanklub gegründet hat – über die Parteigrenzen hinweg.
Luke, ich bin dein Vater! Manche Pointen aus Filmen und Serien sind so entscheidend, dass sie geheim bleiben sollten – aber im Internet posaunt sie immer irgendwer hinaus. Jetzt will Google das verhindern.
Die Narren lassen sich nicht von der Angst besiegen: In Köln gibt es doch Rosenmontagswagen zu Meinungsfreiheit und Terror, und auch in Düsseldorf fährt eine Überraschung vor. Die Zuschauer kommen zahlreich. Manche allerdings mit mulmigem Gefühl.
Trotz der Terrorwarnung in Braunschweig sollen die Rosenmontagszüge in Köln, Düsseldorf und Mainz wie geplant stattfinden. Es gebe keine Hinweise auf eine Bedrohung, heißt es unisono.
Köln räumt ein, dass die öffentliche Abstimmung zum „Charlie-Hebdo“-Wagen ein Fehler war, und präsentiert die Motive, die nun wirklich gebaut werden. Der Erzrivale Düsseldorf lässt derweil offen, ob die Stadt den Terror von Paris thematisieren wird.
Eigentlich spielt Satire im Kölner Karneval eine zentrale Rolle. Eigentlich wollten die Jecken für Charlie Hebdo ein Zeichen setzen. Doch jetzt fährt die Angst mit.
Der Kölner Karneval verzichtet auf einen Rosenmontags-Wagen, der den Anschlag auf das französische Magazin „Charlie Hebdo“ satirisch aufgreifen sollte.
Allein im Auto? Und wissensdurstig? Nehmen Sie doch mal einen Roboter mit. Im Februar haben deutsche Autofahrer dazu die Möglichkeit.
Der Sultan von Oman hat seinen Untertanen ein Opernhaus geschenkt. Es ist das einzige auf der Arabischen Halbinsel. Dort Puccinis „Manon Lescaut“ zu sehen, ist ein Ereignis, auch wenn leidenschaftliche Bühnen-Küsse streng verboten sind.
Die Fernsehmoderatorin und Produzentin Bettina Böttinger moderiert seit vielen Jahren die WDR-Talkshow „Kölner Treff“. Doch die Wahlkölnerin hat noch andere Talente. Was ihre größte Schwäche ist, erzählt sie im Stil-Fragebogen.
Hinter den Kulissen des jecken Frohsinns: Claus Wischmanns Dokumentarfilm über all das, was man vom Kölner Karneval sonst nie sieht. Aber jetzt, wo die neue Kampagne beginnt, sollte man entsprechend vorbereitet sein.
Lange hatte die Weinregion zwischen Bingen und Bonn nicht mehr viel zu bieten. Jetzt arbeitet sie wieder am Mythos. Der Klimawandel hilft. Neues Selbstbewusstsein auch.
Dreiländerschmarrn mit Anfassen: Der quotenmüde „Musikantenstadl“ könnte bald Geschichte sein. Vor Ort aber sieht das anders aus – unser Reporter hat in Passau manches erlebt.
Nach Clubnächten stehen „Antänzer“ auf den Partymeilen und bestehlen Angetrunkene. Die Ausbeute der Diebe ist hoch - durch Smartphones hat sich eine ergiebige Einnahmequelle entwickelt.
Der Star bin ich: Der Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi tritt bei der Kinopremiere seines Dokumentarfilms als er selbst auf. Es ist die Fortsetzung des Betrugs mit anderen Mitteln.
Immer wieder die Familie: Leipzigs Dokumentarfilmfestival inszeniert das Private. Das Politische hat man darüber zwar nicht vergessen, doch findet es ausnahmsweise nicht vor der Kamera statt.
Wenn der Körper das mitmacht: Eine Gruppe gestandener Herren feiert auf dem Southside Festival mit Generation Y.
In der Trotzphase: Joko & Klaas wechseln mit ihrer Unterhaltungsshow von ZDFneo zu Pro Sieben. Sonst ändert sich nichts: Die ewigen Bubis des deutschen Fernsehens machen überall den gleichen Quatsch.
Die Sambaschule „Unidos da Tijuca“ wird beim Karneval an diesem Wochenende einen Umzug zum Thema „Verzaubertes Deutschland“ präsentieren. Die Idee dazu stammt von Alfons Hug, Leiter des Goethe-Instituts in Rio de Janeiro und bekennender Fastnachtsfan.
Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Aber vorher verdienen Kneipen, Taxifahrer und Kostümlieferanten noch viel Geld mit der Feierfreude der Narren. Die Nachfrage ist stabil.